Was soll die Meditiererei?



Wenn Du Ja sagst..

Warum meditieren? Was bringt das? Einfach nur rumsitzen und nichts tun? Besonders jetzt und heute, wo doch eigentlich so viel ansteht und wir dringend was TUN sollten!
Was Dir Meditieren wirklich bringen kann und warum es nicht immer nur ums Tun geht, dazu möchte ich Dir heute etwas erzählen:

Als ich das erste Mal im Dojo meines damaligen Meisters saß, da wusste ich, ich würde jetzt gleich fünf Minuten meditieren „müssen“. Zazen war angesagt. Jede unserer Iaido-Stunden sollte zukünftig so anfangen

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. Und was soll ich sagen, ich hatte ein Bisschen Angst davor.

Man(n) liest ja gerne und viel. Und da wusste ich, was ich vom Thema Meditation zu erwarten hatte. Du weisst schon
. Die ganze Nummer mit Gedanken beruhigen, Atemzüge zählen, stillsitzen, nicht schlucken etc. Nun war ich ja ein furchtbar verkopftes Wesen und war auch noch stolz darauf, dass mein Verstand ziemlich gut funktioniert und – ich gebe es zu – ich habe mich oft auch über meinen Verstand definiert.
Und dann sollte ich da also sitzen und nichts denken? Au weia!

Heute, viele Jahre später, sind genau das die kostbarsten Momente. Das Sitzen, der sich beruhigende Atmen und das Stillwerden der Gedanken, das Schweigen im Kopf und das Öffnen des Herzens.

Es geht nämlich nicht darum, seine Gedanken zu verdrängen, es geht darum, sie wahrzunehmen und ziehen zu lassen – wie Wolken am Himmel.

Heute meditiere ich anders als früher
. Ich bin nicht der Meinung, dass es nur auf einem Kissen und mit Räucherstäbchen funktioniert. Es funktioniert auch supergut auf dem Sofa oder im Gartenstuhl. Es funktioniert im Stehen oder Liegen, in der Badewane oder in der Straßenbahn.

Klar, die Hardcore-Dogmatiker unter den Zenshos werden jetzt hier tief durchatmen müssen, aber ich will erkären, warum es auf Zeit, Ort und Körperhaltung nicht ankommt.

Für mich ist Meditation eine Geisteshaltung.

In der Meditation erinnere ich mich daran, dass ich umgeben und durchdrungen bin von einem Energiefeld, das die einen Gott, die anderen die Matrix, das Universum oder die Macht nennen. Ist piepegal, wie wir es nennen, die Quantenphysiker vom Resonace-Project nennen es übrigens Vakuum. Auch gut!

Für mich ist dieses Energiefeld ein riesiger Speicher an Informationen und wir sind – ob wir es wollen oder nicht – in ständigem Austausch damit. Möglicherweise ist unsere DNS sogar der Schlüssel dazu, sich diese Informationen nutzbar zu machen, aber darüber schreib ich ein ander Mal…
Der Punkt ist der: Lassen wir uns ein auf dieses Feld, (ok, vielleicht braucht’s ein Bisschen Übung) dann stellen wir sehr schnell fest, dass wir getragen sind von diesem Feld. Unsere Gedanken beruhigen sich von ganz allein und wir erkennen, es geht nicht um’s Tun, es geht um’s SEIN.

Wir brauchen keine Affirmationen im JETZT, wir müssen nicht visualisieren, unsere Wünsche formulieren und all den ganzen Stress machen, um zu einem erfüllten Leben zu gelangen. Ich weiss, das ist voll IN. Wir wollen alle erfüllt leben und glauben, dass durch Visualisierung und Affirmation zu erreichen. Wir versuchen, unser Unterbewusstsein zu bescheißen, indem wir uns einreden, unser Konto sei voll, wir seien alle Superhelden und eigentlich stehen sowieso nur Models auf uns. Das halten wir dann für den Zustand eines erfüllten Lebens. Oh je! Wirklich? Ist das nicht nur eine Illusion durch die nächste ersetzt?

Ich behaupte, wir SIND bereits erfüllt.

Was uns im Weg stehen mag, ist vielleicht die Bewertung dessen, was wir gerade erleben. Aber schließ doch mal kurz die Augen und nimm zwei, drei Atemzüge. Geht es Dir nicht gut? Hast Du nicht alles, was Du brauchst? Und selbst wenn Du gerade sehr krank bist, was geschieht, wenn Du Dich fallen lässt in dieses Feld? Spürst Du nicht zumindest einfach mal Ruhe und Frieden?

So, und jetzt stell Dir einfach mal Folgendes vor:
Du machst das täglich ein paar Minuten. Du verabschiedest Dich für ein paar Minuten vom Lärm und Krach in der Welt und in Deinem Kopf. Du übst das – ohne Stress. Du lässt Gedanken kommen und gehen, atmest ein, atmest aus und kommst dann an den Punkt, wo Zeit irrelevant wird. Wo Du im JETZT bist. Du bist eins mit der Energie, dem Universum, denn das bist Du, Du kannst Dich dagegen nicht mal wehren

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. Vielleicht spürst Du das JETZT, Du fühlst diesen Frieden, was glaubst Du geschieht dann?

Wie erwähnt, ist das Universum, oder wie immer Du das Feld nennen magst, ein unvorstellbar großes Feld an Informationen, die in Dich hinein aber auch aus Dir hinaus fließen. Es herrscht eben ein ständiger Austausch. Nun fühlst Du möglicherweise Frieden in Dir, oder Güte, oder vielleicht auch Weisheit, dann ist das doch genau das, was Du selbst als Information in das Universum abgibst. Und was glaubst Du geschieht in dieser Wechselwirkung. Was bewirkst Du damit? Richtig! –  Frieden!

Und was hast Du wirklich getan? Eigentlich nichts, oder? Du hast nichts getan, ausser mit dem Univerum zu kommunizieren. Du hast Frieden, Liebe, was auch immer in Dir gespürt und das hast Du eingespeist in dieses unendliche Feld. Für einen Moment warst Du frei von Angst, von Lärm, von all dem, was die Welt Dir zeigt
.

Jetzt stell Dir vor, das machen mehr Menschen. Wie würde sich die Welt wohl verändern, wenn wir alle mehr im JETZT wären und ein Bisschen meditierten?

In diesem Sinne…

„Angst essen Seele auf“


Angst essen Seele auf
(c) Anita Peppers

Warum ich den Titel eines Films von Rainer Werner Fassbinder als Überschrift für meinen Artikel gewählt habe, warum ich heute, an einem Sonntag, die Tastatur bemühe und warum Angst ein schlechter Ratgeber ist, das liest Du heut hier:

Es ist Sonntag und eigentlich ist es meine feste Regel, tatsächlich den Sonntag „heilig“ zu halten, jedenfalls für mich. Keine Lust auf Internet, Arbeit und Präsentsein
. Normalerweise bin ich sonntags Tourist im Netz, schleiche mich heimlich bei Facebook ein und beobachte nur. Lese, was mich interessiert, ignoriere, was versucht, mich zu instrumentalisieren.

Ich sag es auch gleich vorweg, das wird kein politischer Artikel.

Ich weiß, – oder ich gehe zumindest davon aus – dass die meisten Menschen, die meine Artikel lesen, sich für Bewusstwerdung interessieren. Sie interessieren sich für spirituelles Wachstum und sind daran interessiert, ihr eigenes möglichst authentisch und ohne Dogmen voran zu treiben.
Und das ist der Grund, warum ich heute doch hier in meinem kleinen Büro auf meinem Kissen sitze, die Tastatur auf den Knien, die Teeschale in bequemer Reichweite.

Wir leben in aufwühlenden Zeiten. Schlagen wir Zeitungen auf, öffnen wir das Internet, und sei es auch nur die sozialen Medien, dann werden wir quasi beschossen mit Meldungen über Vorgänge in dieser Welt, die uns Angst machen können. Wir werden aber – wenn wir es zulassen – nicht nur mit Meldungen konfrontiert, sondern auch mit Meinungen, mit Polemik und mit Filmen, Fotos oder sonstigen Dingen, die dokumentieren sollen, was wer wie wo Böses auf dieser Welt anzettelt.

Lassen wir uns ein auf diese Dinge, auf diese Meldungen und Nachrichten, dann kann das durchaus dazu führen, dass wir nachts nicht mehr gut schlafen können, weil wir Angst haben.

Die Angst ist einer unserer größten Motoren und war einst, als unser Bewusstsein noch sehr eingeschränkt war, überlebensnotwendig. Ist sie auch heute noch, keine Frage. Ohne sie würden wir vermutlich wahnwitzige Dinge tun, die unser Leben immer wieder gefährden könnten.
Wo aber die Angst zum Feind wird, ist da, wo sie unseren gesunden Menschenverstand trübt, da, wo sie unser wirkliches, bewusstes Sein einschränkt.

Es ist diese Angst, die verhindert, dass sich die Dinge auf dieser Welt zum Positiven wenden

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. Es ist die Angst vor dem Fremden, die Angst vor Dingen, die wir nicht verstehen, es ist die Angst vor Veränderung, die Angst, aus der Komfortzone ausbrechen zu müssen, es ist die Angst nicht sein zu dürfen, wie wir wirklich sind, die Angst nicht geliebt zu werden, die Angst vor Mangel, Tod und Vernichtung. Und wer schürt diese Angst?

Wir!

Wir schüren sie im Verbreiten von Botschaften, die wir für wahr halten, aber eigentlich nicht wirklich wissen, was tatsächlich wahr ist. Wir wollen aufklären, wollen aufzeigen und erreichen damit was? Wir erzeugen Angst . Und Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber.
Angst erzeugt Wut, und Wut irgendwann Hass. Und wer bist Du, wenn Du hasst? Bist Du das bewusste Selbst? Bist Du die Verwirklichung dessen, was das Universum mit Dir vorhat? Oder bist Du nicht genau dann am weitesten davon entfernt?

Wäre es nicht klug JETZT, gerade jetzt, hier und heute einmal einen oder zwei Schritte zurück zu gehen und tief durchzuatmen? Willst Du tatsächlich Dein ganzes Leben in Angst verbringen und Dich damit von allem abschneiden, was Dir hilft, Dich und Dein/das Selbst zu erkennen?
Angst hinterlässt in Dir nichts als verbrannte Erde und die Asche der Angst ist kein Nährboden für Neues.

Tritt JETZT einen Schritt zurück und schließ die Augen. Atme. Atme ein und erinnere Dich bei jedem Einatmen, dass Du der Ausdruck dessen bist, was Du vielleicht Gott nennst. Erlaube Dir, all die guten Dinge Deines Lebens beim Einatmen in Dich hineinfließen zu lassen. All die Liebe, die Gesundheit, die Fülle, die Klarheit, von mir aus das Licht…
Atme aus und erlaube Dir, dass beim Ausatmen Dich all das verlässt, was Dich hindert wirklich Du selbst zu sein. All die Angst, die Wut, den Zorn, den Drang nach Vergeltung, die Dunkelheit.
Was erkennst Du da in Dir? Was lebt da in Dir? Und will das, was da in Dir lebt tatsächlich Angst verbreiten? Will es nicht lieber einen Schritt zurücktreten, um nicht mehr Teil dieses Kollektivs aus Panikmache & Manipulation zu sein? Willst Du die Dinge nicht viel lieber erst einmal aus einer neutralen Sicht beobachten und Dich fragen, was Deine Intuition dazu sagt?

Noch einmal bitte ich Dich: Halte einen Moment inne. Jetzt und dort, wo Du gerade bist. Was fühlst Du? Du bist hier, Du bist jetzt. Es mangelt Dir vermutlich an nichts
. Und selbst wenn, dann bist Du im Hier & Jetzt handlungsfähig. Du kannst Dein Herz und Deinen Verstand nutzen, um Lösungen für Dein Problem zu finden.
Angst transportiert Deinen Geist immer in ein „Was-wäre-wenn?“ und das ist immer Teil einer möglichen Zukunft. Doch Du weißt nicht, was morgen sein wird. Wohl aber weißt Du, was jetzt in diesem Moment ist. In diesem Moment liegt die Kraft der Veränderung. DU entscheidest, was Du mit diesem JETZT anfängst. DU entscheidest, ob Du diesen Moment der Kraft, dieses Feld der Möglichkeiten an die Angst verlieren willst, oder ob Du es bei Dir behältst, um es für Dich und Deinen inneren Frieden zu nutzen. Und ja, wie innen, so außen.

In diesem Sinne…

Das Gequatsche vom Loslassen…?!



Loslassen2Da sitze ich also zum Impulskaffee mit einer Klientin.
Wie bei vielen vor ihr bin, ich nicht der erste Trainer, den sie aufsucht und bei dem sie sich Impulse zur Lösung Ihrer Herausforderungen erhofft.
Wir reden also, sprechen über ihre Erfahrungen und kommen an den Punkt an dem sie ansteht. Was sie bis jetzt getan hat, möchte ich wissen.
„Ich habe mich im Loslassen geübt!“, war die Antwort.
Wie ich darauf reagiert habe und was ich vom berühmten Spruch: „Du musst das nur loslassen!“ halte, das liest Du heute hier.

Ich finde das so „klasse“. Da hat jemand mal ein oder zwei Bücher gelesen, vielleicht noch ein paar Webinare oder Seminare bei einem schwindligen Guru besucht, hat außer Phrasendrescherei sonst nix auf der Pfanne, aber „lehrt“ die Leute fleißig, wie das Leben und die Erleuchtung funktionieren.
So ist es auch der oben erwähnten Dame gegangen
. Immer wieder wenn sie vom Leben an ihren Schmerz geführt wurde, an das, was sie gehindert hat, ihr Potenzial zu entfalten, bekam sie zu hören: „Du musst doch nur loslassen!“ Und die Gute hat es versucht, hat gekämpft, aber irgendwie wollte das mit dem Loslassen nicht klappen. Der Schmerz war einfach da. Der wollte sich nicht loslassen lassen (<- liest sich schräg, oder?!) 😉

Wir alle haben doch unsere Verletzungen, haben unseren Schmerz, unsere wunden Punkte oder Probleme. Wir sind sogar bereit, Veränderungen einzuleiten, den Weg zu gehen, der uns aus der Dunkelheit an Licht führen kann, aber dann wäre es doch schön, wenn die, die uns den Weg weisen auch wenigstens Ahnung davon hätten, was sie da tun. Finde ich jedenfalls. Nur klug und medienwirksam daherreden und mal hie und da ein Buddha-Zitat einwerfen, das ist zu wenig. Das provoziert keine Erkenntnis. In hundert Jahren nicht.

Und wenn ich früher dieses Loslassgequatsche gehört habe, am Ende noch in diesem super salbungsvollen Eso-Ton, gepaart mit einer Betroffenheitsmine und einer „freundschaftlichen“ Hand auf der Schulter, dann hätt ich echt auszucken können

(2) Direct Treatment Interventions for ED cialis without prescription never A few times.

. Vielleicht kennst Du das ja?
„Ja wie denn, verflixt nochmal?!“, wollte ich dann immer wissen. Und meist war dann Ende der Fahnenstange..

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.

Ich sitze also meiner Klientin gegenüber, die die Hände im Schoß verknetet und ein Gesicht macht, als hätte sie in der Schule eine schlechte Zensur geschrieben

.
„Und?“, frage ich „Klappt’s mit dem Loslassen?“
„Nicht so wirklich.“, meint sie.

Ich schlage eine kleine, aber wirkungsvolle Übung vor.
Ich sage zu ihr: „Lass mal Deine Kaffeetasse los.“
Verwirrt schaut sie mich an, denn ihre Kaffeetasse steht neben meiner eher unbeteiligt auf dem Tisch.
„Wie meinst Du das?“, will sie wissen. „Ist das ein Test?“
„Nein,“ sage ich und lächle sie aufmunternd an. „Du sollst nur Deine Tasse loslassen.“
„Ja, aber ich hab sie doch gar nicht in der Hand!“, meint sie.

Und genau da sind wir am Punkt, den so viele kluge Möchtegerngurus und -lehrer vergessen:
Um etwas loszulassen muss ich es zunächst einmal annehmen. Ich muss es berühren, es anfassen, zugeben, dass es da ist, es wahrnehmen, es schlicht akzeptieren.

Du glaubst, das ist selbstverständlich? Du glaubst, das ist ja logisch?

Ja, ist es. Da gebe ich Dir Recht. Aber wie oft kommt es heutzutage vor, dass genau das vergessen wird? Probleme werden verdrängt, oder mit esoterischem Zuckerguss vollgekleckst, sie werden in den Hintergrund gedrängt. Und das wird dann als Loslassen deklariert. Aber so läuft das leider nicht. Wenn Du einen Pickel abdeckst, dann siehst Du ihn vielleicht nicht mehr so gut, aber er ist immer noch da. Und so ist das mit unserem Schmerz.

Unser Schmerz kann ein Motor zum Wachstum sein. Er kann unser Lehrer sein, der uns erklärt, was wir in uns noch bewegen, betrachten und dann vielleicht auch bearbeiten dürfen. Wir können den Schmerz nicht loslassen, ohne seine Ursachen zu kennen. Verdrängen, ihn ignorieren, das geht, aber loslassen können wir ihn erst, wenn wir die Ursache herausgefunden haben; wenn wir hingeschaut haben, akzeptiert haben, dass es weh tut, dass wir verletzt sind. Wir können loslassen, wenn wir aufhören, uns dafür zu verurteilen, dass wir fühlen, was wir fühlen, nur weil irgendjemand behauptet, es gehöre zur spirituellen Entwicklung dazu, so oder so nicht zu fühlen. Bullshit, Kollegen!

Was Du aus Deinem Gefühl machst, das ist entscheidend. Wie sehr bist Du bereit, Dich auf Dich selbst und Deine Gefühle einzulassen, sie als Teil von Dir zu akzeptieren und eben nicht aus einem falschen Gedanken des „Loslassens“ heraus abzutrennen? Was macht es mit Dir, wo kommt es her, dieses Gefühl? Hat es Kontrolle über Dich und bist DU bereit, die Kontrolle gegebenenfalls zurück zu erobern. Bist Du bereit, die Perspektive zu verändern?

Das war unter anderem Impulse, die ich meiner Gesprächspartnerin mit auf den Weg gegeben habe.
Sie hat dann übrigens lächelnd ihre Kaffeetasse in die Hand genommen und mit einem tiefen Atemzug auf den Tisch gestellt und losgelassen. Schau, schau! 😉

In diesem Sinne…

Weise Sprüche auf Facebook, die Erste


Weise Sprüche 1Du kennst das: Du öffnest Facebook, möchtest wissen, wie es Deinen Freunden und Bekannten geht, ob es vielleicht irgendetwas Interessantes gibt und was passiert?

Du wirst überflutet mit tollen Bildchen und weisen Sprüchen.
Jeder wird auf einmal zum Weisheitslehrer und gibt Ratschläge, weist uns darauf hin, wie es geht, damit wir endlich glücklich sind und es auch mit der Liebe, dem Leben und der Kohle richtig klappt.

Und wenn ich mir dann die Menschen ansehe, die diese Sprüche posten, frage ich mich ganz oft, ob sie denn all das schon so für sich erledigt haben, was sie da so enthusiastisch posten.

Sind wir alle erlöst und erwacht? Haben wir es alle geschafft, uns aus Verstrickungen zu lösen, dem System zu entfliehen, aus dem Hamsterrad auszusteigen?
Praktizieren wir denn, was wir predigen? Oder predigen wir Wasser, saufen aber weiterhin Wein?

Ja! Viele Sprüche sind echt schön, bringen Wahrheit und Klarheit zum Ausdruck. Und wenn es in mir nicht etwas gäbe, was damit in Resonanz geht, dann würde mich der Spruch ja auch nicht berühren.

Doch seien wir mal ehrlich. Wenn wir wirkliche Erkenntnis erreichen wollen, dann kommen wir nicht darum herum, uns die Frage zu stellen, warum uns dieser Spruch so inspiriert und welcher Teil in uns damit wirklich in Resonanz geht.

Ist es am Ende eine alte Verletzung? Ist es ein Gefühl der Minderwertigkeit, das uns hinzieht zu diesem Spruch? Habe ich es immer noch nicht überwunden, dass mich mein(e) letzte(r) PartnerIn verlassen hat? Spüre ich noch immer den Stachel des Verrates?

Wir sind ganz schnell dabei, Dinge nachzuplappern, weil wir sie richtig finden, weil wir den Typen oder die Dame, die sie gesagt haben cool finden

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. Aber ich finde – und Du darfst mich gern korrigieren – bevor wir mit weisen Sprüchen um uns werfen und uns den Anschein geben, zu den Erwachten zu gehören, schauen wir doch bitte zuerst in unsere eigenen Abgründe, begegnen wir der Dunkelheit in uns, akzeptieren wir unsere Schatten und überwinden wir sie
. Dann können wir auch guten Gewissens Empfehlungen aussprechen
. Denn nichts anderes sind ja all die Sprüche…

In diesem Sinne…

Spiritual Punk – In eigener Sache!


Spiritual Punk GraffitiWeil ich immer wieder gefragt werde, was denn bitte Spiritual Punk bedeuten soll, hier mal ein kurzer Erklärungsversuch:

Ein Spiritual Punk ist bereit, sich selbst zu begegnen, ist bereit, in die eigenen Abgründe zu schauen, sich aus dem Kollektiv zu verabschieden, sich immer wieder zu hinterfragen und so lange am Ball zu bleiben, bis es eben *Klick* macht.
Dabei scheuen wir die dunklen Seiten nicht, sondern nehmen uns selbst vollumfänglich an.

Wir übernehmen Verantwortung für uns und unser Leben!
Wir scheren uns nicht um Konventionen

. Wir sind urban und doch sind wir bewusster Teil der Natur

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. Wir brechen aus, aus Glaubenssystemen, Dogmen und Sekten, aus Schulen, die doch nur den einen Zweck haben: Wirkliche Erkenntnis zu verschleiern oder zu verhindern
.

Wir sind bereit unsere eigenen Tiefen zu erforschen, lassen uns nicht sagen, was wir zu sehen oder zu glauben haben . Wir entdecken unsere eigene Autorität uns selbst gegenüber anzuerkennen, wecken unsere Intuition, leben aus dem Herzen. Wir erspüren die Wahrheit, bringen die Seifenblasen der Illusionen zum Platzen und verzichten auf den rosaroten Zuckerguss der esoterischen Weichspülfraktion.

Wir machen uns auf die Entdeckungsreise zu uns selbst, werfen uns in den Fluss des Lebens, vertrauen uns ihm an weil wir wissen, dass nur das Leben selbst uns an unsere Bestimmung führen kann. Daher lieben wir authentisches Leben und sind dankbar für seine zahllosen Wunder und Möglichkeiten. Wir wollen sein, wozu wir geboren wurden!

Wir nehmen uns selbst nicht immer wahnsinnig ernst – und die Gesellschaft auch nicht! 😉

Unser Ziel ist es, Türen zu öffnen, neue Denkweisen zu zeigen, neue Blickwinkel zu ermöglichen, und schließlich Erkenntnis zu provozieren.

Bist Du ein Spiritual Punk?

Bin ich irre?

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Frei nach Johnny DeppWas hindert Dich, zu sein, wie Du wirklich bist?
Wer ist es, der Dir im Weg steht?
Wer bestimmt Dein Leben?
Was muss passieren, dass Du Dich traust, Deine Konzepte, Glaubenssätze und Paradigmen zu prüfen und gegebenenfalls über Bord zu werfen?
Wann soll das passieren?
Lass Dich nicht leben,

Spirituelle Arroganz & der Sinn des Lebens



Stefan0915Du kennst das vielleicht. Man sitzt in einer netten Gesprächsrunde unter mehr oder weniger Gleichgesinnten, zwitschert das eine oder andere Gläschen und dann wird es spät. Und je später der Abend, desto tiefsinniger können dann solche Gespräche werden. Schließlich fragt dann einer: „Ja, was iss’n jetzt dann der tiefere Sinn des Lebens?
schon bist Du mittendrin in der Diskussion. Manch einer wirft sich dann in die Brust und wartet mit mega abgefahrenen Erklärungen auf.
Was ich von solchen Erklärungen halte, und warum ich viele davon schlicht für „spirituelles Arroganz“ halte, dazu mehr im heutigen Artikel.

Meine Auffassung

Ich hau’s gleich mal zu Anfang raus, was ich für den sinn des Lebens halte:
Für mich ist der Sinn des Lebens das Leben selbst.
Nicht mehr, nicht weniger.
Kein Gedöns, kein Auftrag, nicht einmal eine Berufung.
Schlicht das Leben selbst zu meistern,
mich selbst zu meistern,
anzunehmen wer und was ich bin und danach zu leben, so gut ich es vermag.

Keine Konzepte, keine Erleuchtung, kein Erwachen, was mir von irgend jemandem attestiert wird

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.
Kein Heiliger Gral, keine Engel, keine aufgestiegenen Meister können mir den sinn des Lebens schenken. Nur ich kann meinem Leben den Sinn geben, den ich für mich als richtig anerkenne.

Wenn ich erkenne, dass da etwas in mir ist, das sich entwickeln möchte, das erkannt werden möchte und zur Entfaltung gebracht werden möchte, dann hurra! Das finde ich schön und dann, bitte, gib diesem Drängen nach.

Aber was ist mit den Menschen, die diesen Drang nicht verspüren?
Was ist mit Kevin und Chantalle, die mit ihrer 2 1/2 Zimmerwohnung im Plattenbau völlig zufrieden sind? Die zufrieden sind, ihrer Arbeit nachzugehen, den kleinen Norman und die kleine Marie großzuziehen, sich von Tiefkühlpizza ernähren und abends bei RTL2 sich über Frauentausch zu amüsieren. (Du merkst hoffentlich, dass ich hier mit Klischées spiele!)

Hat unsere kleine Modellfamilie den Sinn des Lebens verratzt?

Was ist mit dem Reisbauern in China, der jeden Tag viele Stunden arbeitet, um seine Familie gerade eben mal so durchzubringen auf einem Stück Land, das ihm von der Regierung zugewiesen wurde. Der abends erschöpft auf seine Matratze fällt und gar keine Zeit hat, sich über einen tieferen Sinn seines Lebens Gedanken zu machen, der aber seine Frau und Kinder von Herzen liebt und von ihnen ebenso geliebt wird, und der so zufrieden ist. Was ist mit ihm. Sagt ihm am Ende seines Lebens das Universum: „Mein lieber Freund, das war nix
. Setzen, sechs! Das musst Du wohl nochmal machen!“?

Und gehen wir noch einen Schritt weiter:
Was ist mit Nachbars Lumpi, der fröhlich kläffend jeden Morgen über die Wiese tollt und Schmetterlinge jagt.
Was ist mit dem Baum, der jedes Frühjahr neue Knospen treibt, blüht, uns seine reifen Früchte schenkt und im Sommer Schatten spendet?
Ist deren Existenz am ende völlig SINNlos?

Besonders in spirituellen und/oder esoterischen Kreisen steht die Sinnsuche ja ganz oben auf dem Programm. Sie ist der Grund, warum wir viel Zeit und oft auch noch viel mehr Geld investieren, um eben diesem Sinn näher zu kommen. In welche Fallstricke man sich da verheddern kann will ich heute mal außen vor lassen, das kannst Du in meinen anderen Artikeln gerne nachlesen.
Und schlussendlich ist das ja auch jedem sein Ding und wenn’s ihn oder sie glücklich macht…

Spirituelles Ego

Was mir aber gehörig auf die Zwiebel geht, sind Menschen, die die Nase rümpfen über Kevin und Chantalle oder unseren Reisbauern, weil sie doch so offensichtlich keinen Bock auf Entwicklung haben. Da erhebt man sich über seine Mitmenschen, weil man ja dieses oder jenes Seminar schon besucht hat
. Man zieht in gespieltem Erstaunen die Augenbrauen hoch, weil man ja so gar nicht verstehen kann, wie man so oder so oder so leben kann.

Das ist für mich spirituelles Ego oder schlicht Arroganz. Ja, vielleicht sogar Ignoranz.

Wir halten uns für besser, für „größer“ und weiter, weil wir vielleicht schon mal was von Robert Betz gelesen haben, einmal die Woche ins Yoga gehen und im Supermarkt zu den Bioprodukten greifen.
Wir halten uns für quasi erleuchtet, weil wir schon mal auf einem Meditationskissen gesessen haben und bei uns zu Hause ein Aum-Zeichen über der Eingangstüre hängt.
Wir glauben, das Göttliche ließe sich messen, in Fläschchen füllen und um den Hals hängen. Wir glauben, erwacht zu sein, weil wir ein paar CDs gehört haben, auf denen man so um die Ecke gelabert wird, dass man hinten nicht mehr weiss, was vorne war.
Wir glauben, wenn wir nur genug Geld in Workshops und Hilfsmittel investieren, dann sind wir auf dem richtigen Weg, dann müssen wir den Sinn des Lebens ja finden
.

Warum, frage ich mich, fallen dann auch die Menschen, die seit Jahren spirituell unterwegs sind, sinnentleert ins Burnout?

Es steht sicher jedem frei, die Lebensentwürfe der anderen für sich zu prüfen und zu erkennen, ob das was ist, was man sich für sich selber eventuell auch vorstellen kann.
Was uns aber nicht zusteht – meiner Meinung nach – ist jemanden zu VERurteilen, weil er oder sie halt nicht „auf dem Weg“ ist, wie wir finden.

Ein berühmtes Sprichwort sagt: Der Weg ist das Ziel.
Ich möchte hier noch einen Schritt weiter gehen. Ich behaupte: DU bist der Weg.
Und zwar Dein eigener. Und nur Du kannst diesen Weg gehen.

Wie spirituell dieser Weg ist, wer mag das beurteilen? Ein erfülltes, glückliches Leben, das nie den Kontakt zu Engeln oder Meistern kannte, aber wohl Freude, die Liebe zu anderen, zur Natur, zu sich selbst

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. Hat dieses Leben seinen tieferen Sinn verfehlt?
Oder wird uns nur immer brav eingeredet, dass das Leben einen tieferen Sinn hat, damit wir unseren Geldbeutel öffnen um bei Guru A oder Meister B ein Selbsterfahrungsseminar zu machen?

Könnte es am Ende reichen, auf dem Gipfel eines Berges oder am Strand eines Meeres oder auch „nur“ zu Hause auf dem Sofa zu sitzen und glücklich zu sein, dass man lebt, dass man IST?
Ist das Selbst, das es zu erkennen gibt, möglicherweise völlig zufrieden damit, sich schlicht entfalten zu dürfen und stehen wir ihm mit unseren ganzen Gedanken und Konzepten einfach nur blöd im Weg herum? Ich glaube schon…

In diesem Sinne…

Esoterik, nein danke?!


Stefan 0915In meinen letzten Artikeln habe ich ja ordentlich gegen Auswüchse in der Eso-Szene geschimpft. Natürlich fühlten sich dadurch einige Menschen auf den Schlips getreten, die mir dann gerne auch mal erklärt haben, das Esoterik an sich ja eine tolle Sache sei.
Was ich nun wirklich von Esoterik halte und ob ich tatsächlich so ein schlimmer Finger bin, wie viele denken, lest Ihr hier:

Die Definition

Fragt man bei Tante Wikipedia nach erhält man Folgendes:

„Esoterik (von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós ‚innerlich‘, ‚dem inneren Bereich zugehörig‘) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen. Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ und arkanes, althergebrachtes Wissen.
Im heutigen populären und wissenschaftlichen Sprachgebrauch hat sich keine allgemein anerkannte Definition etabliert. In der Umgangssprache hat „esoterisch“ häufig die Bedeutung von „irrational“ oder „versponnen“. Die Religionswissenschaft und die Geschichtswissenschaft verwenden den Begriff ohne Wertung zur Bezeichnung diverser religiöser und kultureller Strömungen, insbesondere in der Neuzeit und im westlichen Kulturraum.“

Und vermutlich liegt da auch schon der Hase im Pfeffer – und für meine veganen Leser – das ist vermutlich der springende Punkt:

Das, was eigentlich Esoterik bedeutet, wird seit vielen Jahren durch findige und geschäftstüchtige Leute verwässert und ausgebeutet. Wer interessiert sich denn heute tatsächlich für echte ENTwicklung? Ist doch viel schöner, wenn mir im Workshop die Seele gestreichelt und mir mein Ego gefüttert wird. Damit ich aber meine „Bestimmung“ auch ordentlich leben kann, muss ich dann eben mal viele Euronen locker machen, um dieses Set zu kaufen, jenen x-ten Kurs machen, der mir angeblich helfen soll. Oftmals aber werden Instrumente, die eigentlich dazu gedacht sind, den Weg nach innen zu öffnen dazu benutzt, um nach außen ein tolles Bild von mir zu erschaffen, mit dem ich andere blende- mich eingeschlossen.

Esoterik & ich:

Ich bekenne, auch ich zieh ab und zu mal eine Karte aus dem Tarot, auch ich bin in verschiedenste Techniken und Lehren eingeweiht. Aber anders als heute üblich, hat mir das wirklich eine Welt eröffnet, die in mir liegt

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. Ich habe die inneren Ebenen betreten und mich auf das Abenteuer eingelassen, dem Selbst zu begegnen. Und witzigerweise war da kein rosa Zuckerguss, kein Feenstaub. Das Licht, das ich berühren durfte, unterscheidet sich nicht von dem in Dir. Es hat mir gezeigt, dass wir bei aller Einzigartigkeit eben halt nichts Besonderes sind.
Ich wurde zum Reiki-Meister geweiht, weil meine Lehrerin der Ansicht war, ich brächte nach Jahren der Arbeit und der ENTwicklung das nötige Verständnis und die nötige Reife mit, die es braucht. Und soll ich Dir was sagen? Ich habe dafür nicht einen Cent bezahlt!

Heute basteln sich Leute ihr eigenes Konzept zurecht, von dem sie behaupten dass es auf den alten Lehren und Weisheiten beruht, packen ihren eigenen Stempel drauf, damit sie auch ja ein ® dahinter klemmen können und verkaufen das dann an die leichtgläubige Masse. Man will sich ja schließlich abheben und modern daherkommen. Und vor allen Dingen will man den maximalsten Profit daraus schlagen, sonst macht’s ja keinen Spaß!

Und noch eins ist wichtig: Schnell muss es gehen.

Wir erleben derzeit so ne Art Instant-Erwachen an allen Ecken und Enden. Überall treffen wir auf Menschen, die im Wochenendkurs das gelernt haben wollen, was andere in Jahren der Übung, der Selbsterfahrung und Reflektion für sich erlernt und erfahren haben. Heute bist Du – den geeigneten Geldbeutel vorausgesetzt – in drei Wochenenden Reiki-„Meister“ .
Natürlich wird dann auch gleich ordentlich auf die Kacke gehauen, was man alles kann. Da wird in der Matrix „operiert“, in der Aura „gelesen“, da werden Karten gelegt, es wird mit Edelsteinen rumgeworfen, gequantet was das System hergibt. Da fragt man sich doch, warum z.B. jemand, der Shiatsu oder TCM lernt drei Jahre lernen muss, bevor er/sie wirklich mit gutem Gewissen auf die Menschheit losgelassen werden kann.

Klar, jetzt kommen wahrscheinlich wieder die, die mir erzählen, dass wir ja in der „Neuen Zeit“ leben, wo alles viel durchlässiger und einfacher ist.
Ja, stimmt. Der Meinung bin ich auch. Aber genau deswegen halte ich es für so wichtig, sich wirklich auf sich, auf das Selbst einzulassen, zu lernen, wie Energiesysteme funktionieren. Denn eben WEIL wir möglicherweise immer durchlässiger werden ist es umso einfacher dauerhaften Schaden anzurichten.
Warum wohl waren früher solche Dinge Eingeweihten vorbehalten, die ihren Kreis esoterisch, also nach innen gerichtet, hielten? Neben dem menschlichen Bedürfnis nach Exklusivität und der Stärkung eigener Machtpositionen hatte es eben auch den Grund, dass man es für wichtig erachtete, dass der Neophyt sich wirklich der Geheimnisse als „würdig“ erwies, die man ihm da anvertraute – Stichwort Verantwortung
. 😉

Sinn & Un-Sinn

Wenn man sich früher mit dem Tarot beschäftigte, dann nutzte man die Erkenntnisse des Systems in erster Linie zur Selbsterkenntnis. Wer macht denn das heut noch, außer denen, die nicht darüber reden? Wer meditiert denn tatsächlich heut noch über eine Karte, die er/sie gezogen hat, um für den Tag einen Hinweis zu bekommen oder sich eben einen Rat aus dem Selbst geben zu lassen?
Ganz beliebt ist auch Mantren singen oder „chanten“ wie es ja heißt. Durch die Schwingung, die durch das chanten von Worten in Sanskrit, chinesisch, hebräisch oder anderen Sprachen entsteht, sollen Krankheiten geheilt, Erleuchtung erlangt oder sonst was erreicht werden. Blöd nur, wenn der/die „MeisterIn“ des Vertrauens keinen Plan hat, wie man diese Worte wirklich ausspricht. Da ist die Schwingung dann auch passé, denn ich glaube nicht, dass die bloße Absicht allein reicht. Du wirst auch nicht Dein Radio einschalten, von mir aus Ö3 hören wollen und dann mit Antenne Steiermark zufrieden sein, weil Du zwar die richtige Absicht, aber die falsche Frequenz eingestellt hast.

Erzengel, die manifestierte, göttliche Macht verkommen heutzutage zu „Kuscheltieren“. Früher sind in ihrer Gegenwart Menschen zur Salzsäule erstarrt. (Ja, ich kann Dich hören..
. Die Engel drosseln ihre Energie, damit wir sie besser aushalten, gell?! – Boah, ehrlich?!)
Magie, die Essenz der Schöpfung, die Macht, die diese Welt erschaffen hat, wird von Leuten mit (bestenfalls) gefährlichem Halbwissen „gelehrt“ und dabei oft mit Zauberkunst á la Harry Potter verwechselt.
Dabei werden munter die hermetischen Gesetze zitiert und, gewürzt mit ein bisschen Resonanzgesetz, wird daraus ein weiterer „Beim-Universum-Bestellen-Kurs“. Für die Priesterseelen unter uns wird dann noch ein Bisschen aus Marion Zimmer-Bradley Büchern zitiert und schon hat man das perfekte Avalon-Seminar gestrickt.
Basteln wir uns dann noch eine möglichst abgefahren klingende „Sprache“ können wir den gleichen Schwachsinn dann ein Wochenende später auch noch als Atlantis-Seminar verkaufen.
Dass solche „Sprachen“ dann jeglicher linguistischer Gesetze entbehren, merken die angehenden PriesterInnen meist nicht, da sie von ihrer Sehnsucht nach Transzendenz getrieben, ALLES glauben, wenn es nur ihre Sehnsüchte befriedigt.

Was ich also von Esoterik halte?

Ich glaube, ohne Esoterik hätte es nie wirkliche Wege zur Erkennung des Selbst gegeben. Seinerzeit war Jesu Lehre esoterisch. Buddhas Verstehen und Verständnis war zu Beginn esoterisch, die hermetischen Gesetze, Heilige Geometrie, Runenkunde, Geistheilen, TCM, Qi-Gong, Yoga, Tai Chi…die Reihe ließe sich endlos fortsetzen, all das ist eigentlich esoterisch. All diese Techniken sind Werkzeuge und Wege der Erkenntnis, stellen Erklärungsversuche dar, wie das Universum beschaffen ist und wie wir als Teil des Ganzen, wie wir als der berühmte Tropfen in diesem Ozean, uns als das erkennen können, was wir sind.
Ergo könnte man sagen, ich liebe die Esoterik, denn ohne sie wüsste ich nicht, was ich weiß. Ohne sie könnte ich aber eben auch nicht erkennen, wie viele Abzocker ihre Schäfchen in Abhängigkeiten halten und ihnen das verwehren, was Wege zur Selbsterkenntnis eigentlich bieten sollten: Freiheit und Selbsterkenntnis!
Klar soweit?

In diesem Sinne…

Müde vom Esoterik-Geschwafel?



0815Der Sommer geht zu Ende. Mit ihm wohl auch meine längere Phase der Sammlung, der Neuorientierung und des Schweigens. Ich habe die Zeit genutzt, um mich neu zu sortieren und Dinge, Umstände und Menschen in Liebe oder zumindest Neutralität loszulassen, die ihr „Verfallsdatum“ überschritten haben. Noch ist dieser Prozess nicht ganz abgeschlossen. Warum ich aber jetzt mein Schweigen breche und auf die Bloggerbühne zurückkehre, hat einen Grund. Ich möchte Dich nämlich was fragen. Was, das liest Du heute hier:

Bist Du auch so müde? Hast Du vielleicht auch genug von all den klugen und weisen Sprüchen, die tagtäglich auf Dich niederprasseln und die Dir erklären wollen, wie es geht, wie Du Dein Leben echt prima in den Griff bekommst und nebenbei die Welt rettest? Hast Du vielleicht auch das Gefühl, es sei alles gesagt? Hast Du möglicherweise auch die Schnauze voll, immer wieder denselben Kram immer wieder lesen zu müssen und hast Du am Ende auch genug von den erhobenen Zeigefinger von Gutmenschen, Gurus und selbsternannten MeisterInnen, die zu Ritualen und Zeremonien aufrufen, aber eigentlich ja auch keinen Plan haben, was sie da eigentlich tun?

Hängen Dir Gruppen, oder Gemeinschaften zum Hals raus, weil sie meist doch nur die Plattform für Menschen sind, die Kunden generieren oder ihr aufgeplustertes Ego präsentieren wollen? Frustrieren Dich sogenannte Teams, die nur solange Teams sind, wie sie von Dir profitieren können, aber eigentlich eine knallharte Konkurrenzschiene fahren? All die tollen Communities, die sich so offen und erwacht geben, aber eben doch nur an Deiner Kohle interessiert sind, nerven sie Dich auch? All die Schwätzer, die alles besser wissen, aber selbst heftigst Dreck am Stecken haben, die falschen Propheten und Großredner, die Dampfplauderer und Wichtigtuer, die die Esoszene zu ihrem Spielplatz gemacht haben, aber außer recycelten Sprüchen und billigen Plattitüden nix auf der Pfanne haben, hast Du sie auch so richtig dicke?

Dann willkommen im Club!

Seit Wochen bin ich dermaßen übersättig mit all dem ganzen Esokram, dass ich nicht mal mehr die Motivation aufbringen konnte, selber was in den PC zu klopfen.
Ich habe das Gefühl, es ist alles gesagt. Jeder bekommt doch hundert Mal am Tag gesagt, wo er nach Erkenntnis zu suchen hat, selbst von denen, die eigentlich ein ganz anderes System verkaufen wollen.
Nach innen sollten wir für echte Erkenntnis schauen, aber bitte, lassen wir uns auch von unserem Guru sagen, wie dieses Innen auszusehen hat. Wir selber sind ja am Ende nicht spürig genug oder nicht in der Lage zu erkennen, was da in uns lebt. Da fragen wir doch noch mal lieber bei unserem Engel oder Meister nach, der weiss das bestimmt besser.
Wir lassen uns aufspießen mit den erhobenen Zeigefingern militanter Veganer, die uns zu Schlächtern und Mördern erklären, weil wir vielleicht doch noch nicht so „erwacht“ sind und Fleisch essen.

Wir hegen Selbstzweifel, weil wir Lehrmeinungen von Sektenpredigern und spirituellen Lehrern widersprechen, die ihre Schäfchen zu willfährigen Erfüllungsgehilfen und gehirntoten Mitläufern umfunktioniert haben, denen sie neue Identitäten verpasst und den Floh von „ihrem“ Auftrag ins Ohr gesetzt haben
.

Wir lassen uns berieseln von Botschaften der „Geistigen Welt“, die uns darauf vertrösten, dass der Aufstieg sicher ganz bald kommt und eigentlich Jesus auch gleich mal demnächst wieder auf der Matte stehen dürfte…

Bitte, was würde denn passieren, wenn Jesus wirklich käme? Glaubt wirklich einer, dass er die Welt ändern könnte? Sie würden ihn heut vielleicht nicht mehr kreuzigen, aber Gehör würde er wohl kaum finden, denn da hinschauen, wo wir für echte Erkenntnis nun mal hinschauen sollten, das wollen wir doch scheinbar nicht. Jedenfalls nicht, wenn ich sehe, was all die „klugen“ Leute und Lehrer so von sich geben. Jesus war damals unbequem und er wäre es heute wieder, denn er war authentisch und wäre das wohle heute auch. Und ich bin sicher, all diejenigen, die so auf seine Rückkehr warten, wären enttäuscht, weil er so gar nicht ihren Wunschvorstellungen entspräche. Aber ich kann mich natürlich täuschen…

Wir lehnen Religionen ab, weil sie unterdrücken und die Illusion der Trennung von Mensch und Göttlichkeit propagieren. Wir wollen frei sein, unterwerfen uns aber den Dogmen dahergelaufener Küchenpsychologen und WC-Enten, die ihre Heilslehren marketinggerecht unters blauäugige Volk bringen.

Und warum?

Weil wir die Wahrheit nicht ertragen! Wir rühren lieber im rosaroten Esoquark statt in unsere eigenen Abgründe zu schauen. Wir trauen uns nicht, hinzusehen, was in unserer Seele wirklich los ist, weil wir Angst haben, es könnte in Arbeit ausarten. Wir sind bequem. Also lassen wir uns eben unsere Bestimmung channeln und ruhen uns dann darauf aus.
Ich mein, hallo? So als wiedergeborener König Artus oder als inkarnierter Engel, muss ich da der Realität ins Auge sehen? Reicht doch, wenn ich (schein)heilig bin, oder?

Wozu sich mit der Welt da draußen mal wirklich auseinandersetzen? Ich hab doch meinen Guru, meine Seherin oder was weiß ich wen, der das alles für mich interpretiert und garniert mit Einhornpups serviert
. Alles easy.

Im Grunde ist es doch egal, wer mich bescheisst. Die Medien erzählen, was die Regierungen wollen. Seriöser Journalismus kommt – wie Erkenntnis – inzwischen nur noch zu dem, der wirklich danach sucht. Das setzt aber Gehirn voraus und den Willen, nachzudenken, zu reflektieren und seine Intuition wirklich zu benutzen. Dazu sind wir aber viel zu müde
. Das Leben ist viel zu anstrengend

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. Da such ich mir doch lieber die Illusion aus, die meine Seele streichelt. Ist auch für alle anderen praktisch. Solange meine Licht & Liebe Blase nicht platzt, bin ich ja ein zutiefst verträglicher Mensch. (Alter, kratz mir bloß nicht am Lack!)
Ich mein, hey, jeder wie er will, aber bitte verkauf(t) mir das dann nicht als „Erwachen“.

Ich selbst komme gerade von einer Wanderwoche aus dem Mühlviertel. Wie lehrreich, wie ruhig, wie nährend und erholsam! Ich habe für mich erkannt, dass mir jeder Baum und jeder Strauch mehr zu erzählen hat, wie der Großteil dieses Esogeschwafels, das mir sonst so tagtäglich begegnet. Probier’s doch mal aus! Vergiss doch mal für nen Moment Auftrag, Aufstieg, lilablassblaue Strahlen, Kristalle und „Engelsymbole“. Geh doch mal wirklich mit Dir in Dialog, mit Dir, Deiner Seele, Deinem Kern, mit dem, was Du wirklich bist. Setz Dich unter einen Baum und schließ die Augen

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. Atme die frische Luft der Natur, spüre den Herzschlag der Erde, den Wind in Deinem Haar, die Sonnenstrahlen in Deinem Gesicht oder den Regen auf Deiner Haut. Das ist Leben…echt!

In diesem Sinne…

Punkwesen im Bankwesen


BfGDu könntest Dich natürlich fragen, was jetzt bitte ein Projekt wie das der Bank für Gemeinwohl mit Spiritualität und/oder authentischer Lebensführung zu tun hat und in wie weit es Dich bereichern kann, jetzt diesen Artikel zu lesen.
Ja, das könntest Du Dich fragen. Du könntest aber Dir auch einfach ein paar Minuten Zeit nehmen und Dir hinterher ein Bild machen. Ich finde, es lohnt sich. Denn es geht nicht um Zinsen, Zahlen oder langweilige Fakten, sondern schlicht um das Nachdenken über Veränderung

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.

Verwirrt?

Letzte Woche ging es ja um ein ganz anderes Thema und vielleicht verwirrt es Dich, dass ich heute über eine eher gesellschaftliches Thema schreibe und nicht über die Schattenseiten der Esoszene
. Dazu möchte ich anmerken, dass die Seite ja Spiritual Punk heisst und Punk hat bekanntlich etwas mit Revolution oder zumindest mal Veränderung zu tun. Dazu habe ich ja auch schon mehrfach geschrieben. Aber kommen wir doch zur Sache:

Vergangenes Wochenende war ich eingeladen beim Projekt Bank für Gemeinwohl in Wien. Vor längerer Zeit hatte ich mich dort mal als Referent beworben und jetzt kam eine ziemlich große Gruppe von uns zusammen, um mal zu hören, wie es um das Projekt steht. Vor allen Dingen aber auch, um zu hören, wann es denn endlich so richtig losgeht.

Ich will hier auch gar nicht mit Fakten langweilen, oder zu sehr über das Projekt schwärmen. Wen es interessiert, den lade ich ein unter den unten angegebenen Links sich zu informieren und das Projekt zu unterstützen. Mir geht es um etwas ganz Anderes. Mir geht es um die Idee der Veränderung, die Idee des Tuns.

Ich war dagegen!

Als ich noch jünger war, in den 80ern, war ich ein ziemlich wilder Hund. Heavy Metal, Gothic, Punk, Psychobilly, in diesen Subkulturen fühlte ich mich wohl, wollte mich aber auch nicht in eine Schublade pressen lassen und nur zu einer Gruppe gehören. Für mich galt: Gefällt mir, mach ich!
Aber es galt ganz besonders eins: Ich bin dagegen!
Ich war gegen Atomkraft, Nato-Doppelbeschluss, Startbahn West usw. Ich war aber auch gegen die Schubladisierung der Leute. „Oh Du bist gegen die Startbahn West, dann bist Du ein Öko!“ oder
„Ach Du bist gegen Nazis, dann bist Du wohl ein Autonomer?!“
Nee, war ich nicht! Es hat sich ziemlich früh in mir etwas geregt, das mir gesagt hat, ich bin nicht dieses oder jenes, ich bin halt was ich bin. Damals war das noch frei von jeglichem spirituellen Gedankengut. Ich wollte einfach schon immer meins machen und mir nicht vorschreiben lassen, was ich anzuziehen hatte, welche Musik dann bitte dazu passt und dass man als Gruftie sich von den Sex Pistols verabschieden müsse und Jazz ginge ja gar nicht. ‚Bullshit!‘, dachte ich. Da war ich auf jeden Fall dagegen – vehement.

Es geht auch anders…

Irgendwann ist man(n) ja dann draussen aus der Pubertät – zumindest grobflächig -, man wird ruhiger und lernt dazu. In meinem Fall lernte ich Meditieren, beschäftigte mich mit energetischen Grundsätzen, ein Bisschen Quantenphysik, Geschichte, Spiritualität, ohne aber, die Welt aus den Augen zu verlieren.
Und auch, wenn diese Welt eine ganz tolle ist, und uns grundsätzlich immer wieder und jeden Tag Wunder beschert, gibt es ja doch auch so ein paar Dinge, die echt voll in die falsche Richtung laufen. Ich will auch gar nicht aufzählen, was das alles ist, da hast Du sicher selbst genug Ideen zu.
Es gäbe heute noch genug Dinge, dei denen ich wieder aufstehen könnte und „Ich bin dagegen!“ rufen.

Aber mal ehrlich: Hat „Dagegensein“ schon mal irgendwas wirklich verändert?

Hat Veränderung nicht erst dann stattfinden können, wenn man sich für etwas entschieden hat? Ein Veränderungsprozess, der mich sehr berührt und geprägt hat, war die deutsche Wiedervereinigung
. Die Menschen damals haben für Frieden und Freiheit demonstriert und haben damit ein ganzes System zu Fall gebracht.
Glaubt man den energetischen Grundsätzen, dass Energie der Aufmerksamkeit folgt und das verstärkt wird, worauf man seinen Fokus richtet, scheint es logisch, dass es besser ist, seine Aufmerksamkeit auf etwas zu richten für das man sich begeistern kann, als einfach „nur“ gegen etwas zu sein.

Ich bin dafür!

Ich schreibe auch nicht gegen die Esoszene, Gurus oder Scheinapostel. Ich schreibe für ein Erwachen. Auch, wenn mancher mir etwas Anderes vowirft. Jeder hört ja bekanntlich nur, was er will.
Ich schreibe für Eigenverantwortung, Selbstermächtigung und Freiheit. Ich schreibe für (Selbst)erkenntnis und den Mut, authentisch zu sein. Ich schreibe für lebendige und gelebte Spiritualität. Und ich setze meine Kraft für all diese Dinge auch in meinen Trainings und im Leben ein, nicht nur am Rechner.
Nur schreiben und reden ist mir zu wenig. Ich möchte auch etwas tun. Denn wie hat Erich Kästner so schön gesagt? „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Das ist der Grund, warum ich einen gemeinnützigen Verein gegründet habe, der sich um Burnot-Betroffene kümmert. Das ist aber auch der Grund, warum ich mich dazu entschlossen habe, ehrenamtlich dabei zu helfen, eine alternative, ethische Bank zu gründen.

Punkwesen im Bankwesen

Wir alle schimpfen auf die schlimmen Banken, schimpfen darüber, wie sie mit Spekulationen und Geldschöpfung dafür sorgen, dass der Mittelstand ausstirbt, Ausbeutung, Hunger und Elend immer mehr werden. Wir sehen mit Entsetzen, wie bald weniger als 5% der Weltbevölkerung 95% des Vermögens besitzen. Aber wir sind ratlos, denn irgendjemand muss ja unseren Zahlungsverkehr erledigen, irgendwo muss unser Geld ja hin. Ich habe mir gesagt, ich möchte wieder eine Bank, wie es ganz früher einmal war. Eine Bank, die mein Geld verwaltet und mit dem erwirtschafteten Überschuss Projekte unterstützt, die dem Gemeinwohl dienen. So, wie es mal in unserer Verfassung niedergeschrieben worden ist, dass sämtliche Unternehmen dem Gemeinwohl nützen sollen.
Wir sitzen da, schlagen fassungslos die Hände über dem Kopf zusammen, sind vielleicht wütend und wissen, es muss sich etwas ändern.
Ja. Das wäre gut.
Also hab ich mich entschieden, für dieses Projekt aktiv zu sein.

Bitte versteh mich richtig. Dieses Projekt ist so gut wie jedes andere, das die positive Veränderung dieser Welt anstrebt. Du musst sicher nicht gleich ne Bank (mit)gründen. (Aber cool wär’s schon 😉 )

Was ich zum Ausdruck bringen möchte, ist folgendes:

Lasst uns nicht dabei verharren, gegen etwas zu sein, das blockiert uns und die Energie. Lasst uns nicht immer nur schimpfen, sempern und sudern. Lasst uns für das aktiv werden, was wir hier auf der Erde sehen wollen. Nehmen wir mal den Finger raus und tun wir ein Bisschen was. Lasst uns die Veränderung sein, die wir auf dem Planeten sehen wollen. Wie hiess es noch in den 80ern, zu eben jenen Zeiten, in denen ich erst mal dagegen war: „Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!“

In diesem Sinne…

Und falls es Dich das Projekt Bank für Gemeinwohl interessiert: www.mitgruenden.at