Das Märchen von den ‚Heilenergien‘



heilerIch hab ja schon länger nichts mehr über die Esoszene geschrieben. Ist ja auch langweilig, immer nur zu schimpfen 😉
Und auch heute will ich nicht schimpfen, aber mir ist da aus ganz aktuellem Anlass was begegnet, was mir irgendwie spanisch vorkommt und worüber ich heute schreibe:
Das Märchen von der ‚Heilenergie‘
. Und bevor Dir jetzt vielleicht der Kamm schwillt, lies doch einfach erst mal weiter.

Aktuell wohne ich mal wieder halb in einem Lazarett. Mein Schatz wurde operiert – an der Hand

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.
An sich keine große Sache, aber wenn es die rechte Hand ist, und die komplett eingebunden ist, dann bin natürlich auch ich eingebunden. 🙂
Aber darum geht’s nur am Rande. Da sie ja somit vorerst aus dem Verkehr gezogen ist und auch keinen Wanderstock halten kann, sind natürlich auch die ‚Seelenwanderungen‘ für sie momentan auf Eis gelegt. Das hat sie dann mit Beweisfoto in den sozialen Netzwerken auch brav kommuniziert.

Ui, und da ging es dann los.

Bitte versteh das jetzt von Anfang an richtig: Ich finde das superlieb von den Menschen, wenn sie gute Wünsche senden und sich anbieten, ‚Heilenergie‘ zu schicken

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. Ich schätze das wirklich sehr. Allerdings sträuben sich mir immer alle Nackenhaare, wenn ich das so lese. Das mit der Heilenergie, mein ich. Warum?

Für mich gibt es keine Heilenergie. Für mich gibt es nur Energie. Die ist vollkommen neutral
.
Und bevor Du mir jetzt einen Vortrag übers energetische Heilen hältst und darüber, was Du möglicherweise alles gelernt hast: Ich selbst bin Reiki-Meister und war Referent an der QMT-Akademie für Quanten-Matrix-Techniken. Also vielleicht gibst Du mir die Chance und liest weiter…

Der Urzustand im Universum ist Harmonie.

Da wir Menschen mit unserer Seele und unserem Organismus ein Teil dieses Univerums sind, ist auch unser Urzustand Harmonie
. Kommt in unserem Schwingungszustand etwas durcheinander, werden wir krank. Dann geht die Harmonie verloren. Es ist, als würde das Universum in uns einen Schluckauf bekommen und einige Frequenzen unserer eigenen Schwingungsmuster kommen durcheinander.
Alles, was ein(e) gute(r) energetische(r), geistiger, HeilerIn – und es ist ganz egal, welches System er/sie gelernt hat – tun sollte, ist das System seines/ihres Patienten wieder an den Urzustand des Universums zu erinnern und die Frequenzen wieder in Einklang zu bringen.
Das aber kann nur geschehen, wenn wir dabei unsere Persönlichkeit komplett aus der Gleichung nehmen.

Es gibt so etwas wie Heilenergie nicht!

Sobald wir von Heilenergie sprechen, daran denken etc. geben wir eine persönliche Bewertung und damit eine Schwingung in die Energie, die wir in welcher Form auch immer übertragen. Damit übertragen wir aber auch gleichzeitig, einen Teil unserer Perönlichkeit – im Endeffekt unseres Egos. Und das hat bei einer/einem KlientIn nix zu suchen.

Sobald wir von Heilenergie sprechen und solche zu übertragen wünschen, sind wir komplett im Ego verhaftet. Wir wollen etwas, möchten etwas erreichen – und im Idealfall natürlich dafür auch Anerkennung/Ausgleich etc. bekommen. Und natürlich ist es OK, einen Ausgleich zu bekommen. Doch darf der, meiner Meinung nach, nie für eine Energie geleistet werden, die übertragen worden ist, denn diese Energie gehört nicht uns, wir stellen uns im Bestfall nur als Kanal dafür zur Verfügung. Wohl aber können wir die Zeit in Rechnung stellen, die wir aufgewendet haben. Aber das nur nebenbei.

Der oder die HeilerIn, die – natürlich in guter Absicht – nun eben jene Energie überträgt, die er/sie für Heilenergie hält, tut im Endeffekt also dem/der KlientIn keinen Gefallen, sondern benimmt sich eher wie ein invasives Virus, das das System zusätzlich infiziert.
Du findest, das klingt hart? Du musst das ja nicht so sehen, es ist nur meine Meinung. So haben es mich meine Erfahrung und meine Intuition eben gelehrt.

Ich arbeite schon lange nicht mehr „heilerisch“, weil meine Berufung sicher woanders liegt, aber für mich ist es sonnenklar, dass alles, was wir tun sollten, wenn wir den geistig/energetischen Weg des „Heilers“ gehen wollen, in erster Linie damit beginnt, unsere Persönlichkeit, unserer Wünsche und unsere gut gemeinten Absichten aus dem Fenster zu werfen.

Das Universum weiss genau, was es braucht, was es will und wie es am Besten wirkt.

Also vertrauen wir darauf, dass es durch uns wirkt. Öffnen wir unseren KlientInnen ein Fenster in das Universum, in die Matrix, in das Göttliche – nenn es, wie Du magst – und gehen wir geistig eine Runde spazieren. Dann geschieht nämlich genau das, was geschehen soll. Und nicht das, was wir meinen, das passieren sollte.

Lass den „Jesus“ in Dir einfach mal beiseite, wenn Du das nächste Mal die Hände auflegst und hoffst, mit Deiner Heilenergie Lahme zum gehen zu bringen. Wenn es sein soll, wird es geschehen, weil die universelle Ordnung in Deinem Klienten wieder hergestellt wird. Und das geschieht, wenn Du zurücktrittst und das Univerum wirken lässt. Beobachte einfach, was geschieht, das reicht – und ist auch viel weniger anstrengend 😉

In diesem Sinne…
SP Stefan Schriftzug Kopie2

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Spirituelle Arroganz & der Sinn des Lebens



Stefan0915Du kennst das vielleicht. Man sitzt in einer netten Gesprächsrunde unter mehr oder weniger Gleichgesinnten, zwitschert das eine oder andere Gläschen und dann wird es spät. Und je später der Abend, desto tiefsinniger können dann solche Gespräche werden. Schließlich fragt dann einer: „Ja, was iss’n jetzt dann der tiefere Sinn des Lebens?
schon bist Du mittendrin in der Diskussion. Manch einer wirft sich dann in die Brust und wartet mit mega abgefahrenen Erklärungen auf.
Was ich von solchen Erklärungen halte, und warum ich viele davon schlicht für „spirituelles Arroganz“ halte, dazu mehr im heutigen Artikel.

Meine Auffassung

Ich hau’s gleich mal zu Anfang raus, was ich für den sinn des Lebens halte:
Für mich ist der Sinn des Lebens das Leben selbst.
Nicht mehr, nicht weniger.
Kein Gedöns, kein Auftrag, nicht einmal eine Berufung.
Schlicht das Leben selbst zu meistern,
mich selbst zu meistern,
anzunehmen wer und was ich bin und danach zu leben, so gut ich es vermag.

Keine Konzepte, keine Erleuchtung, kein Erwachen, was mir von irgend jemandem attestiert wird

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.
Kein Heiliger Gral, keine Engel, keine aufgestiegenen Meister können mir den sinn des Lebens schenken. Nur ich kann meinem Leben den Sinn geben, den ich für mich als richtig anerkenne.

Wenn ich erkenne, dass da etwas in mir ist, das sich entwickeln möchte, das erkannt werden möchte und zur Entfaltung gebracht werden möchte, dann hurra! Das finde ich schön und dann, bitte, gib diesem Drängen nach.

Aber was ist mit den Menschen, die diesen Drang nicht verspüren?
Was ist mit Kevin und Chantalle, die mit ihrer 2 1/2 Zimmerwohnung im Plattenbau völlig zufrieden sind? Die zufrieden sind, ihrer Arbeit nachzugehen, den kleinen Norman und die kleine Marie großzuziehen, sich von Tiefkühlpizza ernähren und abends bei RTL2 sich über Frauentausch zu amüsieren. (Du merkst hoffentlich, dass ich hier mit Klischées spiele!)

Hat unsere kleine Modellfamilie den Sinn des Lebens verratzt?

Was ist mit dem Reisbauern in China, der jeden Tag viele Stunden arbeitet, um seine Familie gerade eben mal so durchzubringen auf einem Stück Land, das ihm von der Regierung zugewiesen wurde. Der abends erschöpft auf seine Matratze fällt und gar keine Zeit hat, sich über einen tieferen Sinn seines Lebens Gedanken zu machen, der aber seine Frau und Kinder von Herzen liebt und von ihnen ebenso geliebt wird, und der so zufrieden ist. Was ist mit ihm. Sagt ihm am Ende seines Lebens das Universum: „Mein lieber Freund, das war nix
. Setzen, sechs! Das musst Du wohl nochmal machen!“?

Und gehen wir noch einen Schritt weiter:
Was ist mit Nachbars Lumpi, der fröhlich kläffend jeden Morgen über die Wiese tollt und Schmetterlinge jagt.
Was ist mit dem Baum, der jedes Frühjahr neue Knospen treibt, blüht, uns seine reifen Früchte schenkt und im Sommer Schatten spendet?
Ist deren Existenz am ende völlig SINNlos?

Besonders in spirituellen und/oder esoterischen Kreisen steht die Sinnsuche ja ganz oben auf dem Programm. Sie ist der Grund, warum wir viel Zeit und oft auch noch viel mehr Geld investieren, um eben diesem Sinn näher zu kommen. In welche Fallstricke man sich da verheddern kann will ich heute mal außen vor lassen, das kannst Du in meinen anderen Artikeln gerne nachlesen.
Und schlussendlich ist das ja auch jedem sein Ding und wenn’s ihn oder sie glücklich macht…

Spirituelles Ego

Was mir aber gehörig auf die Zwiebel geht, sind Menschen, die die Nase rümpfen über Kevin und Chantalle oder unseren Reisbauern, weil sie doch so offensichtlich keinen Bock auf Entwicklung haben. Da erhebt man sich über seine Mitmenschen, weil man ja dieses oder jenes Seminar schon besucht hat
. Man zieht in gespieltem Erstaunen die Augenbrauen hoch, weil man ja so gar nicht verstehen kann, wie man so oder so oder so leben kann.

Das ist für mich spirituelles Ego oder schlicht Arroganz. Ja, vielleicht sogar Ignoranz.

Wir halten uns für besser, für „größer“ und weiter, weil wir vielleicht schon mal was von Robert Betz gelesen haben, einmal die Woche ins Yoga gehen und im Supermarkt zu den Bioprodukten greifen.
Wir halten uns für quasi erleuchtet, weil wir schon mal auf einem Meditationskissen gesessen haben und bei uns zu Hause ein Aum-Zeichen über der Eingangstüre hängt.
Wir glauben, das Göttliche ließe sich messen, in Fläschchen füllen und um den Hals hängen. Wir glauben, erwacht zu sein, weil wir ein paar CDs gehört haben, auf denen man so um die Ecke gelabert wird, dass man hinten nicht mehr weiss, was vorne war.
Wir glauben, wenn wir nur genug Geld in Workshops und Hilfsmittel investieren, dann sind wir auf dem richtigen Weg, dann müssen wir den Sinn des Lebens ja finden
.

Warum, frage ich mich, fallen dann auch die Menschen, die seit Jahren spirituell unterwegs sind, sinnentleert ins Burnout?

Es steht sicher jedem frei, die Lebensentwürfe der anderen für sich zu prüfen und zu erkennen, ob das was ist, was man sich für sich selber eventuell auch vorstellen kann.
Was uns aber nicht zusteht – meiner Meinung nach – ist jemanden zu VERurteilen, weil er oder sie halt nicht „auf dem Weg“ ist, wie wir finden.

Ein berühmtes Sprichwort sagt: Der Weg ist das Ziel.
Ich möchte hier noch einen Schritt weiter gehen. Ich behaupte: DU bist der Weg.
Und zwar Dein eigener. Und nur Du kannst diesen Weg gehen.

Wie spirituell dieser Weg ist, wer mag das beurteilen? Ein erfülltes, glückliches Leben, das nie den Kontakt zu Engeln oder Meistern kannte, aber wohl Freude, die Liebe zu anderen, zur Natur, zu sich selbst

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. Hat dieses Leben seinen tieferen Sinn verfehlt?
Oder wird uns nur immer brav eingeredet, dass das Leben einen tieferen Sinn hat, damit wir unseren Geldbeutel öffnen um bei Guru A oder Meister B ein Selbsterfahrungsseminar zu machen?

Könnte es am Ende reichen, auf dem Gipfel eines Berges oder am Strand eines Meeres oder auch „nur“ zu Hause auf dem Sofa zu sitzen und glücklich zu sein, dass man lebt, dass man IST?
Ist das Selbst, das es zu erkennen gibt, möglicherweise völlig zufrieden damit, sich schlicht entfalten zu dürfen und stehen wir ihm mit unseren ganzen Gedanken und Konzepten einfach nur blöd im Weg herum? Ich glaube schon…

In diesem Sinne…

Schmeiss Deine Konzepte über Bord!



Stefan Trumpf - Spiritual Punk
Stefan Trumpf – Spiritual Punk

Die besten Beiträge schreibt ja bekanntlich das Leben selbst. Und so bin ich auch sehr froh, dass mir dieses Thema vor ein paar Tagen in einem meiner Einzeltrainings begegnet ist. Muss ich mir doch dann schon keine Gedanken darüber machen, was ich als nächstes schreibe
. Heute geht es darum, warum Konzepte und Vorstellungen echter Selbsterkenntnis oft brutal im Wege stehen.

Eine Klientin sass zum Erstgespräch für mein neues Onlinetraining „Spiritual Punk“ (<- Klick doch mal hier!)  Darauf angesprochen meint sie: „Ist Dir nicht warm mit dieser Mütze? Und was ist mit dem Schal? Bist Du krank?“

Aha, denke ich, da ist also jemand mehr mit meinem Aussehen beschäftigt, als mit unserem Gespräch. Ja nu, es ist ja nicht das erste Mal, dass ich Menschen begegne, die sich von jemandem, der „Bewusstwerdung“ auf seine Fahnen schreibt, eine klare Vorstellung machen, der ich so gar nicht zu entsprechen scheine
. Und das, obwohl Spiritual Punk (Hallo?!) ja eigentlich schon andeuten könnte, in welche Richtung es geht.

Äußerlichkeiten

Was aber haben Äußerlichkeiten wie Kleidung und Auftreten mit dem Weg zu Selbsterkenntnis zu tun? Richtig! Gar nichts! Aber auch so überhaupt nichts.
Wir scheinen allerdings durch Jahre der New Age Bewegung, durch Lehrer wie Osho, Moji oder viele andere eine gewisse Vorstellung davon zu haben, wie jemand auszusehen hat, der einen zu wirklicher Selbsterkenntnis führen kann. Und da passen gewisse Accessoires wie Tattoos, Motorräder oder Rockmusik, offensichtlich nicht ins Bild.
Wir sind in unseren Vorstellungen oder auch Vorurteilen manchmal so gefangen, dass wir vergessen, zuzuhören oder unserem Gegenüber überhaupt eine Chance zu geben. Damit bringen wir uns aber dann möglicherweise um die schönsten Geschenke.
Wer bitte hat denn festgelegt, dass Selbsterkenntnis einhergeht mit fließenden Gewändern und Sandalen? Schliessen Jeans, Lederjacke und Selbsterkenntnis sich denn gegenseitig aus?

Inneres

Es sind auch nicht sinnfreie Weisheitssprüche und ein besseltes Lächeln, die einem deutlich zeigen, ob jemand was drauf hat, oder nicht, wie ich letztens in einem sehr guten Artikel über Einhornkotze gelesen habe. Das ist auch wieder so ein Konzept, das sich irgendwo mal festgesetzt zu haben scheint. „Wenn Du spirituell bist, dann musst Du Dich auch so ausdrücken.“ Dann is nix mehr mit Sprechen, wie einem der Schnabel gewachsen ist

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. Dann hat man in einem stets feierlichen Tonfall und salbungsvoll zu klingen. Uaaahhhh, hilfe!! Was für ein Horror!
Dazu kommen noch all die „Erwachten“, die uns weiß machen wollen, sie hätten den Durchblick, aber sich in Konzepten und spirituellem Ego verheddert haben. Sie behängen sich mit Titeln und Namen, geben sich als Reinkarnation von was weiß ich wem aus und glauben, daraus irgendeine Art der Legitimation zu beziehen. Aber auch das sind nur Konzepte.

Das Selbst

Jenes Selbst, das erkannt werden will, ist frei von solchen Konzepten
. Dem Selbst ist es egal, wer Du in einem früheren Leben mal warst, denn Du warst immer das Selbst. Dieses Selbst, das in dem Wort Selbsterkenntnis drinsteckt besselt uns alle. es umgibt uns, es durchdringt uns, es macht keinen Unterschied zwischen Dir und mir, zwischen Gestern und Morgen. Dieses Selbst hat unzählige Ausdrucksformen und eine davon bist Du! Eine davon bin ich.
Alles, was wir in unseren Köpfen über Erwachen und Erleuchtung zusammenstricken sind Konzepte, die bestenfalls zu erklären suchen, worum es geht. Es mögen Metaphern, Bilder oder Beispiele sein, die wie eine Asymptote der Wahrheit immer näher kommen, ohne sie jemals wirklich zu berühren.

Erkenntnis

Erkenntnis kann nur in Dir stattfinden. Das Erleben des wirklichen „Ich Bin“ kann nur etwas sein, was Du in Dir fühlst, indem Du Dich hingibst, Dich befreist, von allen Konzepten, die Dir vorgaukeln, was Du alles bist. Denn wirklich bist Du nur eins: Das Selbst. Es ist nicht einmal Dein Selbst. Es ist das Selbst, das sich durch Dich ausdrückt. Lässt Du Dich in diese Erkenntnis hineinfallen, lässt Du tatsächlich zu, dass sie Dich durchdringt, dann lässt Du automatisch alle anderen Konzepte los, weil Du sie als Blendwerk und als überflüssig erkennst.

Lass loß!

Lass los, was Dich hindert, wirklich das Selbst zu erkennen. Lass Deinen Namen los, Deine Titel, lass Deine Ausbildungen los und Deine Vorstellungen davon, wie jemand auszusehen hat, der ein Erwachen erlebt hat. Lass Deine Konzepte los, wie Du zu sein oder Dich auszudrücken hast. Gib Dich hin, lass Dein Ego los und lebe, atme, lache. In allen Menschen, denen Du begegnest, begegnest Du dem Selbst und damit auch Dir selbst

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. Und buchstäblich jeder kann uns diese Erkenntnis lehren.

In diesem Sinne…

Lebe im JETZT!


Stefan Trumpf - Spiritual Punk
Stefan Trumpf – Spiritual Punk

Darüber, dass sich so mancher esoterische „Lehrer“ seine Legitimation aus einer vergangenen Inkarnation zusammenträumt hab ich ja schon mal geschrieben. Das will ich nicht wieder aufwärmen.
Heute geht es darum, warum vermeintliche Erlebnisse vergangener Inkarnationen heute als Entschuldigung für dauerhaftes Selbstmitleid benutzt werden. Was ich davon halte? Lies selbst:

Da arbeite ich also als Trainer, erarbeite mit meinen Klienten Strategien, bringe sie zu einem Punkt der Selbsterkenntnis an dem sie erkennen sollten, dass sie die Kontrolle über Ihr Leben (zurück)erobern können, wenn sie nur bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen und dann das:

Da steht jemand vor Dir und sagt: „Weißt Du, ich wurde in einem früheren Leben schwerst misshandelt und das spür ich heut noch.“ – Bedeutet dann im Klartext, dass dieser Mensch leider die Verantwortung für sein Leben grad nicht übernehmen kann, weil ja die Vergangenheit im Zellgedächtnis gespeichert ist und deswegen wird lieber gelitten als mal aus dem Quark zu kommen und Nägel mit Köpfen zu machen.

Ich weiß ja nicht, wer den Leuten immer so ein Zeug einredet…

Ja, natürlich sind die Erfahrungen unserer vergangenen Inkarnationen bei uns abgespeichert, das bestreite ich nicht. Aber mit denen ist es doch wie mit einem Horoskop. Ich betrachte sowas immer wie einen Serviervorschlag in einem Kochbuch, sprich: als Hinweise & Helfer wie ich es besser machen kann.

Und dazu stelle ich mir immer eine ganz wichtige Frage: Wann lebe ich denn?

Die Antwort kannst Du Dir ja ausmalen. Du lebst JETZT, genau JETZT in diesem Moment. In diesem Moment hast Du die Möglichkeit zur Entscheidung, Du hast die Macht, die Kontrolle, Du kannst entscheiden, wie Du dieses JETZT gestalten möchtest. Lässt Du Dich ein auf diesen Moment? Bist Du bereit, das Glück dieses einen Moments in dem Du atmest und lebst wirklich einzulassen oder beschließt Du Dich weiter mit dieser Hirnw****erei zu beschäftigen, die Dich davon abhält, glücklich zu sein?

Jeden Tag wenn Du die Augen öffnest, wenn Du die Füße aus dem Bett schwingst, betrittst Du ein neues Feld der Möglichkeiten, ein neues JETZT, das Du mit all dem anfüllen kannst, was DU willst
.
Buddha hat mal gesagt: „Im Jetzt kannst Du die Vergangenheit heilen.“ Und genauso seh ich das auch.

Du bist göttlich!

Gehen wir mal davon aus, dass wir tatsächlich alle ein Funken des großen Alleinen sind, das manche von uns Gott oder Spirit oder sonst wie nennen. Dann bedeutet das, dass wir auch alle die Blaupause der Macht und Kontrolle haben, die diesem Geist zugrunde liegt. Hoppla! Weißt Du, was das bedeutet? Glaubst Du, dass „Gott“ sich auch nur ein Bisschen für das Gestern interessiert? Glaubst Du nicht, dass gerade „Gott“ sich des einen kostbaren Moments der Existenz, der real ist, wirklich bewusst ist? Ich würde behaupten schon…

Mich hat früher auch mal interessiert, wer oder was ich in vergangenen Leben mal gewesen sein könnte. Ist ja auch spannend, das geb ich schon zu. Aber irgendwann hab ich mir die Frage gestellt: Und was nützt mir das heut? Zahlt mir das heute die Rechnungen, wenn ich in einer vergangenen Inkarnation mal schwer reich gewesen bin? Nee, tut es leider nicht. Also warum sollte ich mich dann auch ständig mit dem Schmerz und dem Dreck, dem Mangel und dem Tod aus alten Leben beschäftigen? Ich lebe heute, ich lebe JETZT. Und das ist für mich alles, was zählt. Der Rest ist – wie gesagt – Hirnw…. na Du weißt schon. 😉

Eine kleine Übung

Also wenn Dich mal einer auf dem Scheiterhaufen verbrannt hat, dann ist das sicher interessant zu wissen, weil Dir das möglicherweise etwas über Deine rebellische Natur verrät, aber deswegen wirst Du hoffentlich doch nicht zitternd am Lagerfeuer stehen

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. Und wenn doch, dann versuch doch mal diese kleine Übung:

Schließ die Augen und atme tief ein und aus
. Mach Dir bewusst, dass genau dieser Moment jetzt nur für Dich da ist und Du JETZT die Möglichkeit hast, beim Ausatmen all das loszulassen, was Dich hindert, Dich diesem einen wahren, realen Moment ganz hinzugeben. Nimm diese Angst oder vermeintliche Erinnerung wahr, nimm sie an und dann atme sie aus, ganz bewusst. Lass sie gehen, gib sie frei. Sei dankbar, dass DU sie gesehen hast und erkenne sie als das an, was sie ist, diese Erinnerung: Ein Lehrmeister, der Dich daran erinnert, dass gestern vergangen ist und morgen noch nicht existiert, sondern dieser Moment der Gegenwart ein Geschenk ist.

Diese Erinnerung kann Dich daran erinnern, dass Du die Kontrolle hast. Lass Dich von solchem Kram nicht beherrschen. Übernimm die Verantwortung, lebe im JETZT, in diesem Moment. Du hast die Macht. Lass Dir nichts anderes erzählen…

(Arche)typisch! – Die vielen Gesichter Deiner Spiritualität



Wie in meinem letzten Artikel angekündigt, möchte ich Dir heut was über Archetypen erzählen und warum sie Dir helfen können, Deine eigene Spiritualtät zu begreifen:

Bild (c) www.palmprints.com
Bild (c) www.palmprints.com

 

Über Archetypen kannst Du an verschiedenen Stellen immer wieder etwas finden und oft tritt dann Verwirrung auf, weil ein Autor oder eine Autorin andere Begriffe, Namen oder Archetypen benennt als ein(e) andere(r). Wie immer, wenn es darum geht, Inhalte zu vermitteln, versucht vermutlich jeder, seine Inhalte so individuell zu gestalten wie möglich, der Sache quasi also seinen Stempel aufzudrücken. Ich gebe zu, mir ist das meist ziemlich wurscht, denn ich tu etwas, das ich Dir dringend ans Herz legen möchte:

  • Prüfe, ob das stimmig ist, was Du hörst oder liest!
  • Wie fühlt sich das für Dich an?
  • Geht’s Dir gut damit?
  • Klingt da eine Saite in Dir?
  • Kannst Du was damit anfangen? – Wenn nicht, dann such Dir eine andere Quelle.

Bilder & Metaphern

silenceDeine Essenz, Deiner Selbst ist einzigartig. Alles, was wir versuchen über Bilder oder Metaphern zu beschreiben stellt ja eh nur den Versuch dar, einen Zugang zum Unerklärlichen zu legen
. Bilder sollen uns helfen, unseren oft allzu analytischen Verstand in die Herzebene rutschen zu lassen, was uns die Möglichkeit geben soll, die Dinge ganzheitlicher zu betrachten und zu begreifen. Das Göttliche in Dir lässt sich schwerlich in Worte fassen, aber es lässt sich erfahren und über Bilder und Metaphern Deinem Gegenüber und Dir selbst andeutungsweise näher bringen.

Wenn wir über Archetypen sprechen, dann sprechen wir über Metaphern und Bilder
. Wir sprechen über Mosaiksteinchen und Facetten, die – alle zusammengenommen – wieder ein Bild ergeben. Ein Bild, das Du schlicht nur mit dem Herzen begreifen kannst: Dich!

Deswegen finde ich die Arbeit mit Archetypen so spannend. Du kannst über sie meditieren, kannst Dich damit befassen. kannst Dich fragen, wo in Deinem Leben Dir möglicherweise Menschen begegnen oder begegnet sind, die genau diesen Aspekt, diesen Archetyp für Dich besonders spiegeln.

Alles ist eins…

Ja nu, ich weiss, das ist jetzt nun wirklich eine (leider) ziemlich abgedroschene Phrase. Dieser Satz wird von Wissenden und Unwissenden gleichermassen wie ein Mantra immer wieder allen vorgesungen, um zu zeigen, dass man sich mit spirituellen Ansätzen auseinandergesetzt hat. Im Falle der Archetypen soll es aber verdeutlichen, dass Du niemals nur einen Aspekt, nur einen Archetypen in Dir trägst, sondern immer mehrere, die ein Ganzes ergeben.

Im Seminar „Der Artusweg“, das ich zusammen mit meiner Partnerin gebe, beschäftigen wir uns auch mit den Archetypen. Dort wählen wir die Archetypen der Artussage, die ebenso Platzhalter für die Facetten unserer Seelenarbeit sein können, wie viele andere. Doch am Ende des Seminars stehen sie gemeinsam für ein Ganzes, für Heilung, ein Ganzwerden in Deiner Spiritualität, ein Ganz- und Heilwerden in Deinem Leben.

Männliche Archetypen

Da sich diese Artikelserie ja sehr der männlichen Spiritualität widmet, da über sie kaum noch gesprochen wird, möchte ich mich hier auch auf männliche Archetypen beschränken. Sie finden natürlich ihre Entsprechung auf weiblicher Seite; also auch, wenn Du eine Frau bist und bis jetzt tapfer durchgehalten hast, lies ruhig zu Ende, denn ich bin davon überzeugt, Du kannst dieses Wissen auch für Dich verwenden, um die Männer in Deiner Umgebung (noch) besser zu verstehen.

Aber wenden wir uns den Archetypen zu. Und bitte: Das was ich sage, erhebt nicht den Anspruch alleinseligmachender Weisheit. Wie gesagt, prüfe! Wenn Dir eines meiner Bilder nicht gefällt, dann tausch es aus. Wenn Du die Essenz und die Botschaft des Bildes begreifst, dann ist es piepegal, wie Du es gestaltest! Ich versuche auch, Dir mehrere Bilder vorzuschlagen, damit Du Dich vielleicht leichter tust:

  • Der Großvateraspekt: Merlin, Odin, Gandalf, Yoda Die Zentralsonne. – Hier liegt die Weisheit aus alter Zeit, die Güte und die Ruhe des Alters
    . (Lebens-)Erfahrung und Geduld, aber auch Versöhnung und Frieden gehören zu diesem Archetyp.
  • Der Vateraspekt: Vater Himmel, Der Kosmos, Jupiter, Artus, ein König, der alte Obi Wan Kenobi – er steht für die Verantwortung, den nährenden Anteil in Dir, den Schutz, den Du anderen und Dir selbst gewährst, aber auch für Initiative und Kraft, für Liebe und Besonnenheit
  • Der (spirituelle) Krieger: Lancelot, St. Michael, ein Samurai, Der junge Obi wan Kenobi – steht für das Streitbare in Dir, den Kämpfer, den Initiator, aber auch das Intuitive, das Planerische, Strategische
  • Der Sohnaspekt: Jesus Christus, Ikarus, Gallahad, Parcifal, Luke Skywalker – Dieser Aspekt steht für den Sucher in Dir. Du suchst Deinen Lebenssinn, Wege, Mittel, willst reifen, sehnst Dich nach kompetenter Führung und Geborgenheit. Du willst Deinen Lebenszweck erfahren und erfüllen.
  • Der Jäger: Robin Hood, Captain Jack Sparrow, Herne, Der Schütze, Als Fährtensucher und Ernährer ernährst Du Dich und/oder die Deinen. Heute oft ein Aspekt der Arbeitswelt, hilft Dir der Jäger auf Deiner Reise zu materieller Sicherheit. Doch auch die Freiheit des Waldes oder der Meere wie auch den Nervenkitzel der Jagd – vielleicht auch nach der Dame des Herzens –  darf man bei diesem Aspekt nicht unterschätzen.
  • Der grüne Mann: An sich schon ein Archetyp, steht er für die Erdverbundenheit des Mannes. Dir ist die Erde anvertraut, also hege, hüte und beschütze sie. Dieser Archetyp steht für den Ruf der Natur in Dir und alles Schützenswerte in ihr.
  • Der blaue Mann: Buddha, Yogananda, Lao Tse, Konfuzius – steht für die Sehnsucht in Dir nach dem Transzendentalen, der Vereinigung von Himmel und Erde, Wissen und Weisheit. Er ist die gelebte, lebendige Geistigkeit und Verkörperung der erleuchteten Seele, die in Dir wohnt

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    . Aber er steht auch für den Künstler in Dir, den Poeten und Musiker, der sich anderer Sprachen zu bedienen weiss als nur der Worte.

Ein Vorschlag:

Nachdem ich hier nun verschiedene Bilder für die archetypischen Teile Deiner Seele zusammengetragen habe – wie Du gesehen hast, durchaus auch aus der Pop-Kultur –  mache ich Dir den Vorschlag, das alles erst einmal auf Dich wirken zu lassen. Ich lade Dich herzlich ein, Deine eigenen Bilder und Metaphern für die einzelnen Archetypen zu finden und sie in Dir zu suchen. Vielleicht magst Du Dir ja ein oder zwei Fragen stellen?

  • Finde ich alle Archetypen in meinem Leben?
  • Wie kommen sie durch mich zum Ausdruck, wenn überhaupt?
  • Und wenn ja, auch wo?
  • Zeigen sie sich in meinem Handeln, Denken, Sein?

Mit diesen Fragen möchte ich mich für heute bis zum nächsten Mal von Dir verabschieden, wo wir beginnen werden, die einzelnen Archetypen noch genauer zu betrachten

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. Ich werde Dir dann auch Vorschläge machen, wie Du mit den Archetypen für Dich arbeiten und meditieren kannst. Vielleicht magst Du meinen Blog ja abonnieren, damit Du nichts verpasst. Außerdem würde ich mich freuen, wenn Du anderen von mir und meinen Artikeln erzählen würdest, Du weißt ja, Klappern gehört zum Handwerk! Ich danke Dir im Voraus und wünsche Dir jetzt viele erhellende Momente mit den Archetypen.

Bis bald,
Dein Stefan

Die Reise beginnt…


Wenn man(n) sich ein so ehrgeiziges Projekt vornimmt, wie die Suche nach männlicher Spiritualität, wird man unweigerlich mit der Frage konfrontiert, ob es so etwas überhaupt geben kann.

OÖ1Der Geist ist bekanntlich ja geschlechtsneutral und Spiritualität per se kein einheitlich definierter Begriff. Für die einen ist Spiritualität = Esoterik, für andere eher mit Frömmigkeit im religiösen Sinne anzusehen. Wieder andere sehen in Spiritualität die Befreiung von religiösen Dogmen und das Sichbewusstwerden seines eigenen, göttlichen Funkens. Anders ausgedrückt der (heilige) Geist erwacht in den Menschen und durch die Wegsuche nach innen geben wir Menschen diesem Geist die Möglichkeit, sich zu entfalten.

So. Und nu? Wenn der Geist sich entfaltet, und wenn der Geist tatsächlich geschlechtsneutral ist oder beide Geschlechter vereint, warum gibt es dann zwei Arten von Spiritualität?

Ganz einfach: wir sind nunmal in der Regel als Frau oder Mann geboren

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. Ja, auch, wenn wir natürlich immer jeweils auch Anteile des anderen Geschlechts in uns tragen. Kein Mann ist zu 100% NUR Mann, auch, wenn uns die Gesellschaft das lange vermitteln oder als Idealbild hinstellen wollte.

Es hat sich diesbezüglich schon viel getan in unserer Gesellschaft, aber ich glaube, wo sich noch gar nicht soviel getan hat, ist tatsächlich auf spiritueller Ebene.

Wir erleben erfreulicherweise aktuell das Erstarken des Göttlich-Weiblichen in den verschiedensten Facetten. Wie Pilze spriessen Priesterinnen, Hexen oder weise Frauen aus dem Boden, die der Großen Mutter den Weg ebnen wollen
. Und so sehr ich das auch unterstützen möchte, manchmal verbirgt sich für mich unter der Maske der Hexe oder der Priesterin eine verbitterte Emanze, die frustriert nur ein Ventil sucht, ihren Männerhass auszuleben. Dabei werden Männer dann als Unterdrücker und schwanzgesteuerte Trottel gebrandmarkt, denen man eigentlich jeden Sinn für Spiritualität absprechen muss.

Man(n) hat es da dann nicht leicht. Insbesondere dann nicht, wenn man nicht zur Batikhosen-tragenden Fraktion gehört, die weichgespült und vollkommen unmännlich an Retreats teilnehmen und sich am Besten noch dafür entschuldigen, als Mann geboren zu sein.

Nein, so ein Mann bin ich nicht. Und das hat für mich auch nichts mit Spiritualität zu tun. Hier werden Kämpfe ausgetragen, die auf einer ganz anderen Ebene zu Hause sind, und die nicht dazu dienen ein harmonisches Gleichgewicht der Kräfte herzustellen, sondern das gleicht mir viel zu sehr einem Rachefeldzug. Das Pendel, das jahrhundertelang zu extrem auf die männliche Seite geschwungen hat, droht heute ins andere Extrem zu schwingen.

Ich frage Dich: kann das gesund sein?! Wohl kaum, oder?

Meiner Meinung nach müssen wir Männer uns erst einmal wieder sortieren. Wir müssen wieder lernen, zu männlichen Tugenden zu stehen, männlich Wege als diese anzuerkennen, männliche Archetypen in uns erkennen und zum Leben erwecken, denn wir sind Männer und das ist doch bitte auch gut so!

Mann sein heisst doch nicht automatisch, dass man(n) zum Unterdrücker wird. Unterdrücken muss nur der, der sich selbst als zu gering einschätzt, als dass er gegen andere bestehen könnte, auch, wenn ihm der Gegenwind mal um die Nase pfeift.
Wir Männer dürfen wieder lernen, mit uns selbst in Kontakt zu kommen, uns zu spüren, unsere Position in diesem kosmischen Spiel (wieder) entdecken. Wir dürfen uns von den verzerrten Männerbildern, die immer noch propagiert werden – egal von welcher Seite – verabschieden.
Wir dürfen uns – wie gesagt – den Archetypen zuwenden, die uns Männer eben beschreiben, dürfen die Metaphern lernen, die die Bilder ins uns wachküssen, die sehr wohl in unserer aller Zellerinnerung schlummern und die uns Erklärungen finden lassen.

All das sind aber keine Erkenntnisse, die wir in der Muckibude oder in Esoterikmagazinen finden werden. Denn sind wir mal ehrlich: Die Zielgruppe für die meisten Magazine, die ich kenne, sind Frauen. Das ist völlig ok, denn sie beschäftigen sich schon viel länger mit ihrer erwachenden Spiritualität als wir Männer. Und diese Magazine sind sicher auch wichtig, aber eben – wie schon in Aufmachung und Layout deutlich wird – eher auf einen weiblichen Weg ausgerichtet.

Da es also im Aussen vielleicht noch nicht so viel gibt, was uns helfen könnte, bleibt ganz sicher zunächst einmal der Weg ins Innen. Mein Ziel wird sein, auf dieser Seite sukzessive Ideen und Hilfestellungen anzubieten, wie Du als Mann (wieder) mit Deiner Spiritualität in Kontakt kommst. Wie Du lernst, sie anzunehmen und zu entfalten.

Und wenn Du kein Mann bist, der gerade diesen Artikel liest, dann bleib trotzdem dabei, denn ich bin sicher, Du kennst einen Mann – oder mehrere. Mach ihn doch aufmerksam auf diese Seite, vielleicht tut ihm das ja ganz gut?! Und für Dich selbst entdeckst Du vielleicht auch das eine oder andere, was Dir hilft, uns Männer besser zu verstehen. So schlimm sind wir nämlich gar nicht. 😉

Ich würde mich freuen, wenn Du diese Botschaft mit in die Welt trägst, vielleicht in Deinen sozialen Netzwerken teilst oder darüber erzählst. Ich würde mich freuen, wenn Du mir schreibst, wie es Dir mit dieser Seite geht oder welche Themen Dich interessieren würden
. Und ich würde mich besonders freuen, wenn Du Dich zu dieser Seite anmelden würdest. Zum einen verpasst Du dann nichts, zum anderen kann ich mich dann noch besser auf Dich einstellen…

So, das nächste Mal geht’s dann richtig zur Sache, da reden wir nämlich über Archetypen. Ich hoffe, Du bist wieder mit dabei…

Bis bald…
Dein Stefan

Spiritualität für Männer



Ich bin ja gespannt, was Du nach dem Lesen dieses Artikels sagst.

AdlerSeit ein paar Monaten schon beschäftigt mich dieses Thema und nach viel Beobachtung und Reflektion habe ich mich entschlossen, darüber im Rahmen dieses Blogs zu schreiben. Ich wollte nicht nochmal etwas Neues anfangen und da dieser Blog sich ja mit gelebter Spiritualität beschäftigt, fand ich, dass es eine gute Plattform ist, auch darüber zu schreiben:

Männer und Spiritualität bzw. eben Spiritualität für Männer.

So wird in unregelmäßigen Abständen zu diesem Thema hier bei mir ein Artikel dazu erscheinen. Aber auch wenn Du zum weiblichen Teil meiner Leserschaft gehörst – und ich vermute, damit auch zum größeren – hör bitte nicht auf zu lesen, denn ich bin sicher, Du kennst den einen oder anderen Mann und vielleicht erkennst Du ihn ja hier wieder oder kannst ihn möglicherweise sanft mit der Nase auf diese Seite stoßen – wir Männer brauchen ja oft etwas länger…zumindest, was das Thema Spiritualität angeht.

Es ist sicher kein Geheimnis, dass das Thema Spiritualität in erster Linie eine weibliche Domäne ist.
Besucht man als Mann Vorträge, Workshops oder Seminare auf diesem Sektor, ist die Mehrheit der weiblichen Teilnehmerinnen erdrückend! Und ganz ehrlich, liebe Männer, wenn wir nicht bald in die Pötte kommen, dann sind uns die Mädels meilenweit voraus in ihrer Entwicklung und wir haben nicht mal mehr den Hauch einer Chance zu verstehen, wovon sie reden
. Und geben wir’s zu, das fällt uns manchmal schon schwer, wenn wir alltägliche Themen disktuieren.

Doch um dies gleich klarzustellen: Ich habe nicht vor, aus der spirituellen Entwicklung einen Wettkampf zu machen.
Was ich möchte, ist, Männern die Angst nehmen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen.
„Was?! Ich und Angst?! Ha! Lächerlich!“, wirst Du jetzt möglicherweise sagen – falls Du ein Mann bist. Ja, nee, ist klar. So ist das auch nicht gemeint. Der Punkt ist doch der: Wir Männer haben andere Herangehensweisen an das Leben. Wir sehen Dinge anders, oftmals pragmatischer, ohne den ganzen Schischikram den die Damenwelt so gerne hat. Und ich geb’s zu, ich kann trotz aller Verbundenheit zu geistigen Themen mit rosa Einhörnern auch nix anfangen.
In der Regel sind wir Männer gradliniger, direkter. Wenn wir uns wirklich als Mann annehmen und fühlen, brauchen wir – wenn wir ehrlich sind – nicht viel zum Leben. Unsere Wohnungen sind spartanisch und funktionell eingerichtet, wenn wir meditieren, reicht eine Kerze und ein Kissen – ok, lass die Kerze weg. Und hey, das ist doch auch gut so
. Wer sagt denn, dass aus allem gleich ein Ritual werden muss? Machen wir’s doch auf unsere Art

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. Aber bitte machen wir uns auch wieder mal klar, was eigentlich unsere Art ist. Und dann tun wirs bitte auch!

Die Angst, die wir Männer möglicherweise haben, uns mit Spiritualität zu beschäftigen, ist die, als weibisch oder vielleicht sogar schwul dazustehen, wenn wir es tun und dazu auch noch stehen. Und das liegt schlicht daran, dass die meisten aktuellen Experten auf diesem Gebiet eben ExpertINNEN sind

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. Ja, es gibt männliche Experten und Lehrer, aber oft haben sie bei Frauen gelernt. Und bitte versteh mich richtig: wo wären wir – besonders im Deutschen Sprachraum – ohne eine Daniela Hutter, eine Susanne Hühn oder eine Jeanne Ruland, aber eben auch eine Doreen Virtue, Diane Cooper, oder Byron Katie. Und wer hat „the Secret“ zusammengetragen? Jungs, ich sag’s nur ungern, aber das war auch eine Dame
. Und ich bin all diesen Damen (und noch einigen mehr) sehr dankbar, denn sie haben spirituelles Denken nicht nur populär sondern auch lebendig und alltagstauglich gemacht und formuliert. Und was nützt es, auf dem spirituellen Weg zu sein, es aber nur als Hobby zu betrachten, über das man im besten Fall mit seinen engsten Vetrauten spricht, es aber im Alltag nicht erkennen lässt?!

Kann es sein, dass wir Männer unseren eigenen, männlichen Zugang zu all den Themen der Spiritualität erst (wieder) entdecken müssen?
Wenn wir in die Geschichte schauen, gab es so oft weise Männer wie es weise Frauen gab. Es gab/gibt MedizinMÄNNER, Schamanen, Druiden, Zen-Meister, etc.pp. Das waren/sind ja alles auch keine verweichlichten Spinner sondern echte Kerle. Wir Männer haben vollkommen verlernt, uns auf unser Mannsein zu berufen und stolz darauf zu sein, weil wir Angst haben, gleich als Macho verschrien zu sein.

Aber ganz ehrlich Männer, ohne echte männliche Energie und dem bewussten Umgang damit sind wir keine Männer.

Mit der (Gott sei Dank) stattfindenden Wiederserstarkung des Weiblichen haben wir Männer möglicherweise vergessen, was es heisst, wirklich ein Mann zu sein – und bitte, ich rede nicht von Fussball, Bier, Porno und Formel 1. Ich rede von einem tiefen, erdigen Selbstverständnis als Mann. Ich rede von uns als spirituellen Kriegern, von Energie, Initiative und dem Bewusstsein, dass auf dieser Erde immer noch zwei Energieströme gelten: männlich UND weiblich. Das eine ist ohne das andere im Ungleichgewicht und deswegen, liebe Männer, braucht es uns als Männer und nicht als Kopisten weiblicher Ideen. Und nochmal: ich möchte keinesfalls zu einem erneuten Geschlechterkampf aufrufen, im Gegenteil. Es geht mir um Ergänzung. Wir Männer dürfen unseren ureigenen Weg zur spiritualität wieder finden, uns wieder mit den männlichen Atributen der Spiritualität auseinandersetzen und eine männliche Spiritualität leben. Wie die aussehen kann, möchte ich in unregelmäßigen Abständen hier veröffentlichen und damit zur Diskussion stellen.

Einfach nur hier sitzen…


Sicher fragst Du Dich, was ausgerechnet Loriots grenzgenialer Clip „Feierabend“ mit spirituellem Punk zu tun hat. Eigentlich ist das ganz einfach:

Vor ein paar Tagen war es fast schon Weihnachten und ich hatte mir fest vorgenommen, einen Artikel zu den Raunächten aus männlicher Sicht zu schreiben. Kompetenteste Damen schreiben ja schon sehr ausführlich darüber, aber wie bei vielen spirituellen Themen ist der männliche Anteil der Aktiven äußerst überschaubar. Aber egal, darum geht’s nun heute nicht, denn meine Gesundheit hatte mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Ich hatte einen ganz bösen Männerschnupfen (die Damen in meiner Leserschaft wissen, wovon ich rede), im Duett mit einem bösartigen Husten. Ihr seht, ich bin der Intensivstation nur knapp entkommen. 😉 Jedanfalls war an Schreiben nicht zu denken, denn schon Denken fiel mir schwer. Und nun ist der Zug der Raunächte ja in voller Fahrt und da brauch ich nicht hinterherkommen wie die alte Fasnacht… Vielleicht nächstes Jahr.

Was allerdings passiert, wenn man(n) so krank ist, weiss ja jeder. Man(n) – in diesem Falle ich –  leidet so ganz leise vor sich hin… Mir war also nicht nach irgendwas auch nur zumute und so sass ich im heiligen Lesesessel von Susanne an unserem Orchideenfenster und starrte vor mich hin. Ähnlich wie im Video scharrte meine Liebste mit den Füssen, schließlich ist es ja „ihr“ Sessel, aber aus Rücksicht auf das Häufchen Elend, das da sass, zeigte sie ihr mitfühlendes Herz und ließ mich einfach nur da sitzen
. Herrlich!!!

Es war beinah wie Meditieren.

Erst liefen die Gedanken an Weihnachten, das Menü (das ich in der Regel zubereite), die Geschenke (ob sie sich wohl alle freuen?) mit völlig abstrusem Zeug um die Wette, (Ich weiss wirklich nicht, in welcher Schublade ich das in meinem kopf wohl vergessen haben musste,) Dann aber, nach einigen Minuten weiteren Starrens in die Orchideen, wurde es still. Ganz still
. Sicher, da waren bestimmt noch Gedanken, aber die waren mir plötzlich egal. Es war so befreiend. es wurde so ruhig. Und beinah vergass ich den Schnupfen und den Husten und auch das Pochen im Kopf. Ich habe keine Ahnung, wie lange ich da so saß. Ich kann mich aber noch an das Gefühl erinnern, das ich dabei hatte. Ich fühlte mich frei und entspannt, völlig losgelöst und im Frieden, sogar mit meiner sch*** Erkältung. Hast Du Töne?

Ja, nee, is klar. Ist jetzt natürlich keine Überraschung, denn schlussendlich war es ja doch Meditation, was da passiert ist. Was ich damit aber sagen möchte ist Folgendes:

Warte nicht, bis Dich eine Erkältung wieder mal dazu zwingt, Dich einfach mal nur hinzusetzen und nichts zu tun

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. Setz Dich hin, atme ein, atme aus, das reicht.

Das Wunder, was dabei ganz nebenbei geschah, ist das, dass sich mein „Kanal“ für die Energie der Raunächte ganz unbewusst geöffnet hat. Ich hatte wieder frei Sicht auf mich selbst. Die Eindrücke der folgenden Tage konnten so ungefiltert in mich einströmen und Gedankengänge auslösen, die dazu führen, dass ich das kommende Jahr zumindest im Groben ziemlich deutlich vor mir sehe.

Durch das „einfach nur so sitzen“ rutschen wir nämlich aus der Bewertung. Wir lassen Gedanken und Ideen zu, beobachten sie, lassen sie wie einen Film vor uns ablaufen. Unser Unterbewusstsein weiss dabei ganz genau, welchen Film es auf den Festplattenrekorder bei uns abspeichern muss und welchen nicht. Gibt man sich dann weiterhin der Rolle des Beobachters seiner selbst hin, dann können die Energien der Raunächte durchaus ihr Übriges dazu tun, das ganz neue Ansätze oder Projekte entstehen, es kann aber auch sein, dass Du Dich plötzlich von Dingen verabschiedest, oder sie auf Eis legst, die nicht mehr stimmig sind.

Ich bin kein Astrologe und ich gebe zu, meist ist mir egal, was mein Mars in den Fischen zu suchen hat oder warum sich meine Venus im Steinbock herumtreibt, aber ich vergleiche meine Beobachtungen hin und wieder ganz gern mit denen von anderen Autoren und siehe da: Dieses Jahr passt das wie die Faust aufs Auge. Ich bin so gespannt und in Vorfreude auf das kommende (Jahr), einfach nur schon, um zu sehen, ob sich meine Wahrnehmungen mit dem so ungefähr decken. Ihr werdet es ja – sofern Ihr meinem Blog treu bleibt – sicher mitbekommen, was sich bei mir so tut.

Für heute bleibt mir noch, Euch für Eure treue Leserschaft in diesem Jahr zu danken, Euch einen geschmeidigen und seidigen Rutsch ins neue Jahr zu wünschen und mich darauf zu freuen, Euch im nächsten Jahr wieder mit eine paar Gedanken zu spirituellem Punk zu versorgen.

Bis dahin, sitzt doch einfach mal nur…