Spiritualität für Männer



Ich bin ja gespannt, was Du nach dem Lesen dieses Artikels sagst.

AdlerSeit ein paar Monaten schon beschäftigt mich dieses Thema und nach viel Beobachtung und Reflektion habe ich mich entschlossen, darüber im Rahmen dieses Blogs zu schreiben. Ich wollte nicht nochmal etwas Neues anfangen und da dieser Blog sich ja mit gelebter Spiritualität beschäftigt, fand ich, dass es eine gute Plattform ist, auch darüber zu schreiben:

Männer und Spiritualität bzw. eben Spiritualität für Männer.

So wird in unregelmäßigen Abständen zu diesem Thema hier bei mir ein Artikel dazu erscheinen. Aber auch wenn Du zum weiblichen Teil meiner Leserschaft gehörst – und ich vermute, damit auch zum größeren – hör bitte nicht auf zu lesen, denn ich bin sicher, Du kennst den einen oder anderen Mann und vielleicht erkennst Du ihn ja hier wieder oder kannst ihn möglicherweise sanft mit der Nase auf diese Seite stoßen – wir Männer brauchen ja oft etwas länger…zumindest, was das Thema Spiritualität angeht.

Es ist sicher kein Geheimnis, dass das Thema Spiritualität in erster Linie eine weibliche Domäne ist.
Besucht man als Mann Vorträge, Workshops oder Seminare auf diesem Sektor, ist die Mehrheit der weiblichen Teilnehmerinnen erdrückend! Und ganz ehrlich, liebe Männer, wenn wir nicht bald in die Pötte kommen, dann sind uns die Mädels meilenweit voraus in ihrer Entwicklung und wir haben nicht mal mehr den Hauch einer Chance zu verstehen, wovon sie reden
. Und geben wir’s zu, das fällt uns manchmal schon schwer, wenn wir alltägliche Themen disktuieren.

Doch um dies gleich klarzustellen: Ich habe nicht vor, aus der spirituellen Entwicklung einen Wettkampf zu machen.
Was ich möchte, ist, Männern die Angst nehmen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen.
„Was?! Ich und Angst?! Ha! Lächerlich!“, wirst Du jetzt möglicherweise sagen – falls Du ein Mann bist. Ja, nee, ist klar. So ist das auch nicht gemeint. Der Punkt ist doch der: Wir Männer haben andere Herangehensweisen an das Leben. Wir sehen Dinge anders, oftmals pragmatischer, ohne den ganzen Schischikram den die Damenwelt so gerne hat. Und ich geb’s zu, ich kann trotz aller Verbundenheit zu geistigen Themen mit rosa Einhörnern auch nix anfangen.
In der Regel sind wir Männer gradliniger, direkter. Wenn wir uns wirklich als Mann annehmen und fühlen, brauchen wir – wenn wir ehrlich sind – nicht viel zum Leben. Unsere Wohnungen sind spartanisch und funktionell eingerichtet, wenn wir meditieren, reicht eine Kerze und ein Kissen – ok, lass die Kerze weg. Und hey, das ist doch auch gut so
. Wer sagt denn, dass aus allem gleich ein Ritual werden muss? Machen wir’s doch auf unsere Art

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. Aber bitte machen wir uns auch wieder mal klar, was eigentlich unsere Art ist. Und dann tun wirs bitte auch!

Die Angst, die wir Männer möglicherweise haben, uns mit Spiritualität zu beschäftigen, ist die, als weibisch oder vielleicht sogar schwul dazustehen, wenn wir es tun und dazu auch noch stehen. Und das liegt schlicht daran, dass die meisten aktuellen Experten auf diesem Gebiet eben ExpertINNEN sind

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. Ja, es gibt männliche Experten und Lehrer, aber oft haben sie bei Frauen gelernt. Und bitte versteh mich richtig: wo wären wir – besonders im Deutschen Sprachraum – ohne eine Daniela Hutter, eine Susanne Hühn oder eine Jeanne Ruland, aber eben auch eine Doreen Virtue, Diane Cooper, oder Byron Katie. Und wer hat „the Secret“ zusammengetragen? Jungs, ich sag’s nur ungern, aber das war auch eine Dame
. Und ich bin all diesen Damen (und noch einigen mehr) sehr dankbar, denn sie haben spirituelles Denken nicht nur populär sondern auch lebendig und alltagstauglich gemacht und formuliert. Und was nützt es, auf dem spirituellen Weg zu sein, es aber nur als Hobby zu betrachten, über das man im besten Fall mit seinen engsten Vetrauten spricht, es aber im Alltag nicht erkennen lässt?!

Kann es sein, dass wir Männer unseren eigenen, männlichen Zugang zu all den Themen der Spiritualität erst (wieder) entdecken müssen?
Wenn wir in die Geschichte schauen, gab es so oft weise Männer wie es weise Frauen gab. Es gab/gibt MedizinMÄNNER, Schamanen, Druiden, Zen-Meister, etc.pp. Das waren/sind ja alles auch keine verweichlichten Spinner sondern echte Kerle. Wir Männer haben vollkommen verlernt, uns auf unser Mannsein zu berufen und stolz darauf zu sein, weil wir Angst haben, gleich als Macho verschrien zu sein.

Aber ganz ehrlich Männer, ohne echte männliche Energie und dem bewussten Umgang damit sind wir keine Männer.

Mit der (Gott sei Dank) stattfindenden Wiederserstarkung des Weiblichen haben wir Männer möglicherweise vergessen, was es heisst, wirklich ein Mann zu sein – und bitte, ich rede nicht von Fussball, Bier, Porno und Formel 1. Ich rede von einem tiefen, erdigen Selbstverständnis als Mann. Ich rede von uns als spirituellen Kriegern, von Energie, Initiative und dem Bewusstsein, dass auf dieser Erde immer noch zwei Energieströme gelten: männlich UND weiblich. Das eine ist ohne das andere im Ungleichgewicht und deswegen, liebe Männer, braucht es uns als Männer und nicht als Kopisten weiblicher Ideen. Und nochmal: ich möchte keinesfalls zu einem erneuten Geschlechterkampf aufrufen, im Gegenteil. Es geht mir um Ergänzung. Wir Männer dürfen unseren ureigenen Weg zur spiritualität wieder finden, uns wieder mit den männlichen Atributen der Spiritualität auseinandersetzen und eine männliche Spiritualität leben. Wie die aussehen kann, möchte ich in unregelmäßigen Abständen hier veröffentlichen und damit zur Diskussion stellen.

Schutzengel & Co


Auch, wenn ich momentan gerade viel mit meinem Anti-Burnout/Motorrad Projekt beschäftigt bin, halte ich die Augen offen und den Geist wach. Und ich weiss nicht, wie es Dir geht, aber es begegnet mir in letzter Zeit immer wieder ein Phänomen, das mich ziemlich irritiert. Vielleicht geht’s Dir ja ähnlich?

Okay, here we go! Lass mich Dir zunächst ein paar Fragen stellen:

• Hast Du einen persönlichen Schutzengel?
• Hast Du auch ein persönliches Krafttier?
• Wie steht’s mit einem persönlichen Drachen?
• Und ein persönliches Einhorn?
• Ein persönlicher Elb?
• Eine persönliche Blumenfee, auch?

Ahnst Du, worauf ich hinaus will?
Es scheint gerade absolut in Mode zu sein, Geistige Helfer zu sammeln und sie dann mit dem Etikett „Meins!“ zu versehen. Oh ja und ganz wichtig: persönlich müssen sie sein.

Ehrlich? Da kann ich nur den Kopf schütteln. Ja, ich weiß, das Prinzip des Besitzens und des Abgrenzens ist uns Menschen sehr zu eigen. Und Menschen aus dem Deutschen Sprachraum scheinen dazu eine besondere Affinität zu besitzen. Ich sag nur Handtücher auf Liegestühlen…
Und so sehr ich natürlich die Arbeit mit Geistigen Helfern für richtig halte und auch selber immer wieder für Menschen den Zugang zu diesen Ebenen herstelle, so sehr muss ich den Kopf schütteln, wenn ich mitbekomme, wie dann Leute miteinander diskutieren und sich mit ihren Geistigen Helfern brüsten wie damals in der berühmt berüchtigten Reklame: „Mein Haus, mein Auto, mein Boot…!“

Was ist das bloß, dass wir immer alles als „unseres“ brandmarken müssen? Und was ist es, dass uns glauben lässt, wir könnten ein Geistiges Wesen besitzen?

Ich persönlich glaube schon, dass man einen Schutzengel haben kann und dass man diesem auch begegnen kann. Aber ich frage mich, wieviele Menschen, die glauben, ihren Schutzengel zu kennen, tatsächlich in den Kontakt mit einem Engel gekommen sind. Wenn dem nämlich so wäre, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie dann diesem, bei der Größe seines Wesens, tatsächlich ein Schildchen mit eben dem Prädikat „Meins!“ umhängen würden.

Dasselbe gilt meiner Meinung nach für Krafttiere, Drachen, Einhörner etc.

Was hier stattfindet, ist teilweise eine Verniedlichung dieser Energien. Von Sehnsucht getrieben, weil der Alltag wohl zu grau und eintönig ist, suchen die Menschen nach mehr Zauber und Magie in ihrem Leben
. Diesen versuchen sie dann in Seminaren oder Workshops zu finden, wo man ihnen verspricht, am Ende könnten sie dann eben ihr persönliches Krafttier etc. „mit nach Hause“ nehmen

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.
Und weil ja ein Krafttier oder ein Drache nicht reicht, nimmt man dann beim nächsten Seminar halt noch das Einhorn mit, beim nächsten den Elb und…und…und.
Wären diese Wesen alle in der Materie zu Hause, müsste man wohl die Garage ausbauen, um sie alle zu beherbergen.

Die Größe, aber, die Kraft, die Stärke, die Macht, die all diese Helferenergien mit sich bringen, wird nur von den Wenigsten erkannt, geschweige denn gewürdigt.

Nach meiner Erfahrung bedeutet die Arbeit mit solchen Energien in erster Linie genau das: Arbeit. Ich muss mich einlassen, auf das, was sich mir im Seminar offenbart hat. Ich muss hingebungsvoll an mir und mit dieser Energie arbeiten, damit ich lerne, sie zu verstehen und zu kanalisieren. Ich kann von diesen Energien – egal ob Krafttier, Schutzenegel oder was auch immer – so viel lernen, aber dazu muss ich zuhören, mich öffnen und mit Respekt und großem Verantwortungsbewusstsein an die Sache herangehen
.

Geistige Helfer wie Briefmarken zu sammeln, um sie dann in einem Zustand der Starre irgendwo verharren zu lassen und sich dann nie wieder damit zu beschäftigen, ist wohl wirklich nicht im Sinne des Erfinders und zeugt meiner Meinung nach nicht unbedingt von der Bereitschaft, sich tief auf das Thema einzulassen.

Und das ist ja auch die Crux in der ach so spirituellen Szene. Wir rauschen oberflächlich mit dem D-Zug durch die alten Mysterien und Weisheiten, glauben, nur weil wir mal von Avalon oder Atlantis geträumt haben, schon die Priesterweihen empfangen zu haben, die wir uns dann natürlich gleich in Seminaren und Workshops versilbern lassen. Wieso in alter Zeit Jahre des Lernens und der Vorbereitung, der Hingabe und der Läuterung nötig waren, frag ich mich.

Natürlich ist heute eine andere Zeit. Sicher, die Energien der Erde sind anders. Wir haben definitiv einen anderen, schnelleren Zugang zu Magie und Wissen, aber das befreit uns nicht von Verpflichtung, Hingabe und Demut. Insbesondere letzteres wird wohl oft genug falsch verstanden oder komplett ignoriert. Aber ich will hier nicht über Demut sprechen, sondern darüber, dass ich dazu ermutigen möchte, sich nicht als Jäger und Sammler zu betätigen, sondern lernen, die Schätze, die uns offenbart werden auch wirklich zu würdigen.

Und über noch eine Frage sollten wir nachdenken: Wie kann etwas, das „nur“ aus Energie besteht, das sich nicht hier in der materiellen Welt manifestiert hat, uns gehören? Wie können wir einen Anspruch auf ein Wesen erheben, das uns als Ratgeber dienen möchte, aber nicht muss? Sollten wir nicht einfach nur voller Respekt und dankbar annehmen, dass uns diese Kraft zur Verfügung gestellt wird? Reicht das denn nicht? Ich finde schon…

Werd‘ jetzt bloß nicht metaphysisch!



Heut wird’s kurz und schmerzlos – hoffe ich!

Wut_AKennst Du das: Du führst eine Diskussion mit jemandem und Du merkst, Dein Gegenüber hat sich komplett „verfahren“. Du hast das Gefühl, dass er (oder sie) gerade so komplett alles falsch macht, was die kosmischen Gesetze angeht, oder das Resonanzgesetz oder was auch immer

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. Ich mein, Du bist spirituell gebildet, hast die Bücher gelesen, die man heutzutage so gelesen haben sollte, kennst den einen oder anderen Film, bist also ziemlich gesettled in dem Thema „Lebensführung“ und wie man es hinbekommt, ein erfülltes, glückliches Leben zu führen

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.

Und, hey, Du meinst es ja voll gut und willst ja nur helfen, aber dann schnaubt Dich Dein Gegenüber mitten in der Diskussion an, (Du hast gerade wieder mal was richtig Kluges vom Stapel gelassen): „Werd‘ jetzt bloss nicht metaphysisch, sonst tu ich Dir was!“
„Aha! Wow!“, denkst Du. Da will aber jemand so gar nicht hören, was Du zu sagen hast. Und jetzt?

Worauf ich hinaus will ist folgendes: Klugscheißer kann einfach keiner leiden!

Wenn Du ein Problem hast, wenn Du Sorgen hast, wenn’s Dir einfach mal nur beschissen geht, dann ist das Letzte, was Du hören möchtest ein Spruch wie: „Jedes Problem birgt die Lösung in sich!“ oder sowas wie „Warum gehst Du denn damit in Resonanz, was hast Du denn da noch zu lösen?“
Wenn Du nachdenkst, fallen Dir sicher noch ein paar so Weisheiten ein, auf die Du in dem Moment aber gut und gern verzichten kannst. Auch gern genommen wird übrigens: „Weißt Du, wie innen, so außen, wie oben so unten!“ Alles, was noch fehlt, ist ein mitleidiger Blick und Du hast genug. Ich bin sicher, Du bist in dem Moment auch null daran interessiert, darüber nachzudenken, welche Muster oder Blockaden gerade hinter Deinem Problem erkennbar sind, oder?!

Ja, alle diese Weisheiten sind wahr. Alles, was man dazu sagen könnte ist sicher richtig, das will ich hier gar nicht in Abrede stellen. Aber in den Momenten, in denen es uns gerade nicht gut geht, da wollen wir wütend sein dürfen, da wollen wir traurig sein dürfen, da wollen wir in den Arm genommen werden und unserer Frustration einfach Raum geben.

Und soll ich Dir was sagen? Gut so!

Wir sind trotz all unserer Spiritualität, trotz all unserem Wissen und unserer Erkenntnis immer noch auch eins: Mensch! Und wir müssen uns manchmal eben durch gewisse Täler durcharbeiten, bevor wir uns wieder in den Himmel schwingen können – sozusagen. Wir sind Mensch und wollen in dem Moment auch auf dieser Ebene wahrgenommen werden
. Wenn dann so Weisheiten auf uns abgefeuert werden, dann hilft uns das nicht, denn es zeigt uns gerade nur noch deutlicher, dass wir momentan anstehen und nicht weiter wissen. Das kann keiner brauchen.

Oft passiert das ja auch – sind wir doch mal ehrlich – aus einer gewissen spirituellen Arroganz heraus
. Wir wissen es schliesslich besser! Ha, was sind wir gut! Und was geht uns durch den Kopf? „Du hast aber noch viel zu lernen, ach ja!“

Vergessen wir doch bei aller Weisheit bitte eins nicht: Mitgefühl
. Mitgefühl und Empathie.
Die beiden sind in solchen Momenten angesagt. Wenn sich die Situation beruhigt hat, dann können wir ja in der Erkenntniskiste kramen. Wenn unser Zuhörer wieder aufnahmefähig ist. Erst mal aber will er seinen Frust abladen und die Möglichkeit geben wir ihm nicht, wenn wir gleich von Anfang an metaphysisch werden.

In diesem Sinne…

Was Du heute bist zählt! – Warum ich mich nicht auf den (möglichen) Lorbeeren früherer Inkarnationen ausruhe…


Da war sie wieder!

Uhr auf BankDa war sie wieder diese Situation, wo sich eine (Social Media machts möglich) ehemalige Hohepriesterin aus Avalon (oder war’s Atlantis? – na egal!) geoutet hat, um all die Hohen Lichter zum Seminar zu trommeln, die, wie sie, die tiefe Verbindung zu blablabla…. Habt Ihr das auch schon mal gelesen?

Da hat jemand eine sogenannte Innenschau und stellt fest: oh, ich war in einem früheren Leben mal ein(e) HohepriesterIn, am Besten in einer untergegangenen Kultur oder Zivilisation. Gern genommen werden übrigens auch WächterInnen, HüterInnen von Wasweissich oder Ritter der Tafelrunde

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. Aha! Und jetzt?

Selbst wenn das so wäre – kann ja sein, was nützt Dir das heute? Mal davon abgesehen kann ich es nicht so ganz glauben, denn wenn alle, die sich selbst so gerne als HohepriesterInnen sähen wirklich welche gewesen wären, dann hätte allein die Periode von Avalon locker 2000 Jahre dauern können . Eher unwahrscheinlich, oder? Naja, vielleicht wenn man die Paralleluniversen mit dazu nimmt. Dann kommt‘ s vielleicht hin. Aber nochmal: Und jetzt?

Glauben diese Menschen, damit eine besondere Legitimation zu haben? Ist das ne Art Ausweis oder Zertifikat wo drauf steht: Achtung: verstärkte Kompetenz, weil war mal:… ? Sorry, aber das schärft mich überhaupt nicht. Was nützt es, wenn Du in einem früheren Leben die Königin von Saba warst, es aber heut nicht gebacken bekommst? Was nützt es, wenn Du glaubst, mal ganz vorne mit dabei gewesen zu sein, wenn es um Zeremonien und Rituale oder Magie ging, Du aber heute echt mal Zauberei von echter Magie nicht unterscheiden kannst, oder alten Traditionen anhängst, die schon längst überholt sind – und das meist zu Recht?!

Wir sind hier und heute mit unserem Leben beschäftigt. Hier und heute ist es wichtig, dass wir präsent sind, dass wir uns unserer Aufgabe hingeben, leben, wozu wir da sind. Und dazu brauchen wir doch nicht die Legitimation aus einer längst vergangenen Epoche, wo die Welt noch eine andere war. Was macht die sogenannte, von Egos Gnaden ernannte Priesterin, wenn ihr jemand im Seminar zusammenbricht, weil dieser jemand vielleicht in Prozesse gerät? Da nützt die ganze hübsche Geschichte leider gar nix. Da musst Du im Hier & Jetzt handeln können und zwar, weil Du hier und heute gelernt hast, mit solchen Situationen umzugehen.

Übrigens sind es ja meist HohepristerInnen. Normale PriesterInnen oder Waschfrauen, Reinigungskräfte oder BaumwollpflückerInnen sind wahrscheinlich gerade nicht zu kriegen…

Ja, ich bin mal wieder bös. Ja, ich ätze mal wieder ganz gewaltig. Und warum? Weil mir das auf die Nüsse geht. Dieser ganze Kram
. Da werden Sehnüchte geschürt, gelebt, geweckt und damit Geld verdient. Das hat aber mit Selbsterkenntnis nichts zu tun. Wenn Du Dich selbst erkennst, dann ist Dir wurscht, was Du mal warst, denn dann weisst Du, dass Du in Deiner Essenz immer das bist, was Du warst und jemals sein wirst. Da ist es völlig egal, in welcher Stellung Du mal warst, welche Position Du mal inne hattest oder eben auch nicht. Heut wirst DU gebraucht
. Die Welt braucht DICH, so wie Du HEUTE bist, nicht das Abziehbildchen, von dem, was Du glaubst, mal gewesen zu sein. Vergangenheit wie Zukunft sind nicht real. Das eine war schon, das andere ist eine Möglichkeit unter vielen. Echte Erkenntnis zieht ihre Lehre nicht aus einer Inkarnation aus einem früheren Leben, sondern aus diesem einen Moment in dem Du gerade BIST. Das verlangt Dir Deine ganze Achtsamkeit ab, Deine ganze Aufmerksamkeit. Da hast Du keine Zeit, Dich um den Kram von früher zu kümmern.

Wenn Du wirklich für Deine Mitmenschen da sein möchtest, dann sei da. Vollumfänglich. Sei lebendes Beispiel für die Wandlung, für Erkenntnis, für Liebe und Mitgefühl. Alles andere sind Spielchen Deines Egos, das Dir glauben machen will, Du seist etwas Besonderes. Das bist Du – zweifelsohne, aber nicht wegen etwas, das Du vielleicht einmal warst, sondern wegen dem, was Du warst, bist und immer sein wirst: Gottes Ausdruck hier auf Erden!

Also, in diesem Sinne: Lebe authentisch!

Hornhaut auf der Seele…


„Manche Menschen haben eben Hornhaut auf der Seele!“

Ich sass im Auto als ich diesen Spruch gehört hab und musste so lachen…

Die Geschichte dazu ist schnell erzählt:

Ich sass mit einer Bekannten im Auto, und wie das in Graz so ist, hier glaubt mancher, er lebt in Italien und verhält sich – zumindest im Strassenverkehr – auch genau so. Also geht dieser Typ vor uns über die Straße – ohne Zebrastreifen oder Ampel. Und eigentlich geht er nicht, er latscht. Dann sieht er uns. Aber nicht dass er sich dann womöglich beeilt, von der Strasse runter zu kommen, um für uns und die zig Autos hinter uns den Weg frei zu machen. Pustekuchen! Er geht noch einen Tick langsamer. Vermutlich hat er sich tierisch gefreut, den Verkehr aufgehalten zu haben.

Normalerweise ist mir sowas egal. Ich hab’s in der Regel auch nie eilig. Diesmal war ich allerdings ein Wenig im Stress. Ich war auf dem Weg zu meiner Ausstellung und irgendwie nervös. Also hab ich halt auch mal meinen Unmut geäußert. Wieso der Typ sich nicht einfach vertschüssen kann, hab ich gefragt, er sieht ja schließlich, dass er den ganzen Verkehr aufhält und ein Zebrastreifen ist ja schließlich nur 20 Meter weiter – inklusive Fussgängerampel… Grrrrr!

Tja und da bekam ich diesen Spruch zu hören: „Manche Menschen haben eben Hornhaut auf der Seele!“

Nun wäre ich nicht ich, wenn ich darüber nicht nur lachen, sondern auch nachdenken hätte müssen

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.

Ist das so? Und wenn ja, was ist das, was uns Menschen die Hornhaut auf der Seele wachsen lässt?

Ist unsere Welt so kalt geworden, so rauh und so schrecklich, dass wir sie brauchen, diese Hornhaut? Brauchen wir sie als Schutz, weil wir miteinander so lieblos umgehen? Hilft sie uns, unser Ego zum Einsatz kommen zu lassen, weil uns das das Gefühl gibt, auch mal „dran zu kommen“? Haben wir denn alle kein Herz? Was ist da bloss los mit uns, dass wir oft vergessen, Rücksicht zu nehmen, dass wir vergessen, mal über unsere eigene Nasenspitze hinaus zu schauen und zu sehen, dass da außer mir noch jemand ist? Spielen wir wirklich zu oft „kleines Weltall“?

Vielleicht fühlen wir uns von den herrschenden Verhältnissen so oft unterdrückt, fühlen uns vieleicht oft so machtlos gegen den ganzen Sch*** der um uns herum passiert, dass wir diesen EINEN Moment nutzen, um uns wirklich mal mächtig zu fühlen?! Einmal die Kontrolle haben, einmal am längeren Hebel sitzen, das wär doch was! Und wenn es sonst nicht klappt, dann halten wir eben den Verkehr mal kurz auf und haben unsere 15 Sekunden „Ruhm“!

Ich versteh das..

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. Wenn ich mich umsehe, wenn ich über Nachrichten stolpere, mit Freihandelsabkommen, Gengemüse, Chlorhühnchen, Chemtrails, Ebola….und den Lügen, die man uns darüber erzählt, dann überkommt mich auch ab und zu mal das Gefühl der Machtlosigkeit, des Frustes und der Verzweiflung. Dann möchte ich ganz laut „Ihr A****löcher!“ brüllen und mal so richtig, aber so richtig….  ach ich weiss auch nicht was, aber so richtig eben!

hornhautDann aber halte ich inne
. Dann erinnere ich mich an meine letzte Wanderung, an die Stille im Wald und an die Stille in mir
. Meditation ist mein Hornhauthobel für die Seele. In ihr erkenne ich mich wieder selbst, weiß, dass ich nicht machtlos bin. In der Meditation oder beim Wandern in den Wäldern wird mir wieder klar, wie sehr ich ein Teil von allem bin, untrennbar verbunden mit allem, was ist
. Mir wird klar, dass wir alle, wie dick unser Fell auch ist, wie fest wir die Augen auch zumachen und weiterschlafen wollen, dass wir alle ein Wunder sind.

Sterne mussten explodieren, Galaxien vergehen, damit die Elemente, die sich auf unserer Erde befinden, überhaupt hierher gelangen konnten. All die Elemente, aus denen wir bestehen. Es ist keine poetische Phrase, wenn ich sage, „wir bestehen alle aus Sternenstaub“ – es ist die Realität! Das Universum hat unglaubliche Anstrengungen unternommen, dass Du heute hier sitzen kannst, um diesen Artikel zu lesen. Allein Deine vielen Vorfahren, die sich begegnen mussten, damit Du eines Tages daraus hervorgehen kannst.

Wenn wir uns dessen öfter mal bewusst machen, vielleicht erkennen wir dann, dass über 7 Milliarden dieser Wunder um uns sind. Vielleicht erkennen wir, dass uns mit jedem, der uns begegnet ein Wunder begegnet. Und vielleicht schaffen wir es dann, unsere Hornhaut auf der Seele abzulegen?

In diesem Sinne…

Planet der Auserwählten


Bringer of LightPotzblitz, da wäre es doch beinah passiert! Fast hätte ich zu den Auserwählten gehört. Sowas aber auch. Dass ich das abgelehnt habe…

Wie das kam? Ach das war ganz einfach. Ein Bekannter hat erzählt, dass ein bekannter spiritueller Lehrer 450 Auserwählte sucht, mit denen er hier in Österreich (oder war’s nur die Steiermark?) ein „Lichtprojekt“ starten will – quasi eine Lichtsäule stellen (wofür eigentlich?) und es braucht 450 Menschen, die diese Lichtsäule stabilisieren. Er – der Lehrer – selber stellt auch hin und wieder eine, die bleibt aber dann für immer verankert. Nur wir kleinen Lichter, wir müssen schon zu 450 sein, sonst hält sie nicht. Selbstredend wären da schon noch Kurse zu absolvieren, Bücher & CDs zu kaufen, lalalala….

Ich will mich auch gar nicht darüber auslassen, wie doof ich das finde. Auch nicht, wie ich mich über so einen Schmafu aufregen könnte, nein, ist ja schließlich jedem sein Privatvergnügen und ich will auch nicht immer schimpfen. Für mich hat sich aber mal wieder die Frage gestellt, wie das nun ist, mit dem Auserwähltsein?!

Wer ist denn nun auserwählt? Wer bestimmt das?

Kommt da tatsächlich ein Licht vom Himmel und eine tiefe Stimme sagt zu mir: „Stefan Du alter Stänkerer, es braucht mehr Punk unter den Auserwählten; also leg los!“?
Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, aber wer weiß?!

Ich hab dazu ja meine eigene Theorie: Was, wenn wir selber entschieden, ob wir „auserwählt“ sind?
Ich mein, mal ehrlich, wer von denen, die wir so im allgemeinen als „auserwählt“ betrachten, hat das denn jemals von sich selbst gesagt? Selbst der liebe Herr Jesus hat das nie von sich behauptet, im Gegenteil
. Soweit ich weiß, wird ihm ein Zitat nachgesagt, in dem er sagt: „Wenn Du mich für etwas Besonderes hältst, hast Du mich nicht verstanden!“ – Wer Ohren hat zu hören, der höre, kann ich da nur sagen.

Ist es nicht immer wieder unser Ego, das von solchen Dingen wie Auserwähltsein angezogen wird. Verschafft es nicht einfach unserem Ego nur tiefe Befriedigung, wenn man uns sagt: Du bist auserwählt (sprich: Du bist was Besonderes, Du bist sooo toll, das haben sogar die Engel erkannt etc.pp.)?! Klar, es ist ja auch vielleicht öde, im Supermarkt an der Kasse zu sitzen oder im Autohaus Gebrauchtwagen zu verscherbeln
. Ein Bisschen was muss das Leben schon bieten. Und irgendwo tief in uns haben wir es doch schon immer gewusst, oder?!

Ich glaube, dass die wirklich Auserwählten sich nicht als solche betrachten. Ich glaube, sie verrichten ihre Arbeit, lehren ihre Lehren in Demut und in der festen Gewissheit, dass es richtig ist, was sie tun. Sie tun es meist in der Stille, sie sind lebende Beispiele und rücken sich nicht allzusehr ins Scheinwerferlicht.
Klar, heute heißt es „Bescheidenheit ist eine Zier, weiter kommt man ohne ihr…“ Und viele der sogenannten spirituellen Lehrer hauen dermassen auf den Putz! Was die nicht alles können! Karmaauflösung beim Spaziergang, Dich zum Engelmedium machen (musst halt das Kartenset und die Essenzen vorher kaufen) und, und, und..

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. Wow! Und jedes „Wunder“ wird dann, dank Social Media , dann auch medienwirksam vermarktet! Ich komm mir manchmal vor wie im wilden Westen, wo Quacksalber Pferdepisse als Wundermedizin verkauft haben.

Für mich steht fest:

Wir können alle auserwählt sein – oder eben nicht! Es geht darum, seinen göttlichen Kern (anzu-)erkennen. Wenn ich in mir wirkliche Selbsterkenntnis erreiche, wirklich erkenne, wer & was ich tatsächlich bin, dann bin ich auserwählt, denn dann schließt sich der Kreis. Wieso? Na wenn Du göttlichen Ursprungs bist und Gott sozusagen auserwählt, dann erwählen wir uns doch alle selbst, oder? Ein herrliches Bild: Ein ganzer Planet voller Auserwählter! Blöd nur, dass wenn alle auserwählt sind, so manche ihren VIP-Status verlieren. Potzblitz!

Regenwürmer können nicht heilen!


Bringer of LightWas soll ich sagen? Inzwischen ist ja bekannt, dass ich vielen Systemen und Konzepten, die von sehr erfolgreichen Menschen angeboten werden, mehr als kritisch gegenüber stehe. Heute stolpere ich gleich zweimal wieder über sogenannte Heilsymbole, die angeblich von Engeln durchgegeben wurden, gestern waren es Seelenbilder, vorgestern Heilenergiebilder

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.

Alle sehen für mich aus, als hätte sich eine Kompanie Regenwürmer getroffen, sich ordentlich zugekifft und dann übers Papier geschlängelt, wo sie erschöpft liegen geblieben sind.

Natürlich könnte man mir jetzt vorwerfen, ich sei nicht offen, würde meine Intuition vernachlässigen und mich nicht einlassen wollen. Falsch gedacht. Gerade meine Intuition ist es, die sich gegen diese achso heiligen, oder heilenden Bildchen auflehnt
. Hätte ich die ersten Gehversuche meiner Kinder mit Windowcolor aufgehoben, ich könnte sie heute als Heilsymbole verticken… Blöd aber auch…

Seit vielen Jahren arbeite ich nun auch schon im energetischen Bereich, bin mit Begegnungen mit der Geistigen Welt gesegnet und habe mich intensiv mit den westlichen und östlichen Mysterien beschäftigt. Ich bin ausgebildet in den verschiedensten Heilsystemen der westlichen und östlien Hemisphäre. Was meine Erfahrung mir gezeigt hat, ist folgendes:

Keiner, ich wiederhole: Keiner! kann heilen. Ein guter Heiler ist maximal ein perfekter Kanal, um die göttliche Harmonie, die allem zugrunde liegt, auf seinen Klienten zu übertragen und damit dessen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Ein ehrlicher Heiler weiß das meiner Meinung nach auch. Soweit ich weiß, hat sogar Jesus nie von sich behauptet, heilen zu können, sondern den Glauben seines Gegenübers für den Erfolg der Heilung verantwortlich gemacht.

Natürlich gibt es Schlüssel zu Energien im Universum. Es gibt Symbole, die seit tausenden von Jahren hier auf der Erde sind und die alles beinhalten, was das Universum uns zu sagen hat. Aber keines davon sieht aus wie das oben erwähnte Rudel Würmchen. Für mich ist das Göttliche Harmonie, Perfektion und vor allen Dingen eines: einfach. Ja, Gott IST einfach. Und ja, ich bin mir der Vielschichtigkeit dieses Satzes durchaus bewusst
.

Unsere Seele ist ein Teil des Göttlichen und als solches genausowenig kompliziert oder durch verschnörkelte Pfeilchen, Striche, Kringel oder was denn sonst alles darstellbar. Auch die Energie eines Engels, eines Aufgestiegenen Meisters oder einer anderen Wesenheit erschließt sich mir nicht in diesem Gewusel. Die Energie der Geistigen Welt ist allgegenwärtig und steht jedem von uns zu jedem Zeitpunkt überall zur Verfügung. Es braucht allerdings einen klaren Verstand, eine tiefe, klare Absicht und Hingabe, sich diesen Kräften zu öffnen und sie nutzbar zu machen. Nach meiner Erfahrung reicht es nicht, wenn ich mit den Engeln Windowcolor-Memory spiele.

Aber die Mesnchen haben so eine Sehnsucht nach dem Mysterium, wünschen sich so sehr, der Leere ihres Alltags zu entfliehen und mit einer höheren Instanz in Kontakt zu kommen oder vielleicht sogar als deren Botschafter aufzutreten, dass sie scheinbar jeden Strohhalm ergreifen, um diesem Ziel näher zu kommen. Aber ich muss immer wieder fragen: Woher wissen sie, dass diese Würmchen tatsächlich die Energie eines Engels tragen und nicht eines ganz anderen Wesens, das sich eben mal als Engel ausgegeben hat?

Im besten Fall manifestiert sich in solchen Bildern vielleicht eine Projektion des Höheren Selbstes des „Künstlers“ oder Mediums.

Dabei kann es so einfach sein, mit dem Göttlichen ins Kontakt zu kommen. Der Weg führt allerdings nicht über Symbole und andere Dinge im Außen. Er führt nur nach innen. Wenn Du etwas über Gott erfahren willst, meditiere! Und damit meine ich keine geführten Meditationen, wo Dich zwei Delphine über den Regenbogen nach Lala-Land tragen. Das kann für gewisse Dinge sehr hilfreich sein, aber die Leere wird es in uns nicht füllen. Den göttlichen Kern in uns berühren wir nur in der Stille, in der Einheit mit allem, was ist. Dafür bedarf es keiner Musik, keiner Symbole, keiner Hilfstmittel, die doch nur vom Wesentlichen ablenken. Dafür braucht es nur ein Bisschen Übung und Disziplin.

Vielleicht aber gehen wir ja doch lieber den Weg des geringsten Widerstandes und halten uns an Bildchen und Symbolen fest, die uns Heilung versprechen? Wollen wir am Ende der Wahrheit gar nicht ins Gesicht sehen? Wollen wir vielleicht tatsächlich lieber den klebrigen Zuckerguss der esoterischen Industrie als den echten Honig wahren Erwachens, weil der Zuckerguss für ein paar Euro leichter zu haben ist?

So wie man die Menschen nicht lehren kann, so kann man sie auch nicht heilen. Man kann nur dafür sorgen oder ihnen helfen, dass sie es in sich selbst finden. Ich hoffe, meine Zeilen tragen dazu bei… Namasté!

Das Schweigen im Walde


BildEigentlich wollte ich diesen Artikel ja mit „Conchita ist mir grad Wurst“ betiteln. Und obwohl ich bekanntermaßen ja nichts gegen ein Bisschen Provokation habe, habe ich es dann doch sein lassen, denn es geht ja eh nicht um das Conchita sondern eben darum, warum er/sie für mich momentan gerade überhaupt nicht wichtig ist. Aber keine Angst, es geht weder um den ESC noch um Musik.

Es geht vielmehr um Ruhe, um Frieden und um das Schweigen im Walde.

So sehr ich ja den Rock ’n‘ Roll meines Lebens liebe, das Treffen verschiedenster Menschen, das Entwickeln, Ausarbeiten von Ideen und Konzepten, nur, um diese dann wieder zu verwerfen, so sehr ich die Lebendigkeit und den steten Wandel meines Lebens schätze, so sehr schätze ich auch das Gegenteil: die Ruhe!

Wer sich jetzt eben durch meinen Monstersatz gekämpft hat, gratuliere! Ab jetzt wird es einfacher, versprochen!

Denn genau darum geht es mir in diesem Artikel auch. Es geht um die Einfachheit der Dinge. Es geht darum, dass nicht immer alles pompös und und bis ins Detail durchgestylt sein muss.

In einem Magazin las ich letztens einen Bericht über ein 5-tägiges Schweigeretreat in einem Kloster. Es gibt dort nichts, außer der normalen Klosterküche, einer Zelle mit einem einfachen Bett und einem 5-tägigen Schweigegelübde..
. Ach ja, jede Menge Mönche gibt es natürlich auch! Der Knaller: Die Herren lassen sich das ganz schön bezahlen. Über 4000,- (in Worten: viertausend!) Euro muss man für ein solches Retreat berappen. Und nicht, dass man in irgendeiner Weise irgendwelche Lehren übermittelt bekäme. Nee! Ich sags mal deutlich: Fünf Tage die Schnauze halten bei Kantinenfutter und Pritsche, mehr ist nicht!

Ich hab mich da dann doch mal kurz hingesetzt und geatmet. Bei mir gibts für knapp 300,- Euro (pro Wochenende) zu Übernachtung im 4-Sterne Wellness-Hotel noch eine Waldführung, Meditationen, Klangreisen (von meiner Partnerin) und energetische Kniffe und Tricks, wie man seinen Rhythmus immer wieder findet, wenn der Alltag gerade mal seine stressigere Seite zeigt. Ach und unterhalten darf man sich bei mir auch
. Einzig das Handy und seine Freunde wie Laptop oder Tablet sind tabu!

Natürlich gehe auch ich mit meinen Teilnehmern ins Kloster. Ich gehe mit ihnen in dasselbe Kloster, in dem ich die letzten Tage auch verbracht habe. Es ist das größte Kloster, die größte Kathedrale, der größte Tempel, den diese Welt zu bieten hat: ich gehe in den Wald! Es singen keine Mönche in diesem Wald, es herrscht Schweigen. Die Lieder, die trotzdem dort gesungen werden, sind die Lieder, die der Wind singt. Es sind die Lieder der Vögel, das Lied meiner Schritte auf den weichen, moosigen Pfaden
. Keine Glasfenster, sondern das zarte Grün der Blätter bricht das Licht und lässt die Sonnenstrahlen schillern. Die Luft riecht nicht nach Weihrauch sondern frisch und erdig. Nur ein paar Minuten braucht es und Du fühlst Dich wie neugeboren.

Wenn Du Ohren hast, zuzuhören, dann verstehst Du auch, was der Wald Dir zu sagen hat. Wenn Du es verstehst, dann weißt Du, dass Du Deine Sorgen getrost in ihm zurücklassen darfst. Er nimmt sie von Dir wie die verbrauchte Luft, die Du ausatmest. Alles, was Dir im Energiefeld hängt und Du bereit bist, loszulassen, verschwindet.

Und wenn Du Augen hast zu sehen und darauf vertraust, die richtigen Wege zu finden, dann führt Dich Dein Weg vielleicht durch das Unterholz über schmale, kaum sichtbare Pfade zu Orten wie diesem hier:

BildUnd obwohl ich so gar nicht religiös bin und bis heute noch nicht wirklich weiß, warum dieses kleine Kapellchen steht wo es steht, lädt mich der Ort jedes Mal zum Verweilen ein. Das kleine Bänkchen neben der Kapelle lädt mich ein, nieder zu sitzen und das Leben zu reflektieren, es zu spüren, aber eben auch, einfach nur da zu sitzen und im JETZT zu sein. Du musst gar kein Schweigegelübde ablegen, denn hier gibt es nichts zu sagen
. Genausowenig wie hier:

Bild

Hier spürst Du das Säuseln des Windes, siehst das Funkeln und Gltzern der Sonne auf der Wasseroberfläche und die Farben der Natur sind prächtiger als alle Kunstwerke dieser Welt. Menschenleer ist dieser Ort – meistens! (Vielleicht sind die alle im Kloster?)

Es ist diese Ruhe, die ich suche (und finde)

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. Es ist diese Ruhe, zu der ich TeilnehmerInnen meiner Entschleunigungs-Seminare führe. Hier am Puls der Natut kannst Du Dein eigenes Herz schlagen hören . Hier bist Du im Fluss und es braucht kein strenges Regelwerk, um Dich zu Dir selbst zurück zu führen. Hier zeigst Du dem großen Schreckgespenst Burn-Out den Stinkefinger! Wer hier seinen Rhythmus nicht spürt, der findet ihn auch für zig tausend Euro nicht in einem Kloster. Hier herrscht das pralle Leben! Und hier ist es auch, dass einem Conchita eben grad mal Wurst ist! 😉

Es mag sein, dass Menschen in Führungspositionen, die viel Verantwortung tragen, es genießen, wenn sie diese Verantwortung abgeben können – zumindest für ein paar Tage. Dann tauchen sie in den Wänden eines Klosters ab und brauchen vielleicht diese Regeln, um den Kopf ausrauchen zu lassen. Aber ist es nicht so, dass in der Begrenzung hinter Mauern, es schwierig ist, neues, freies Denken zu entwickeln? Und ist es nicht auch so, dass diese Welt dringend neues, freies Denken braucht? Ist es nicht dringend notwendig in Zeiten der Entfremdung von Mutter Natur wieder zu begreifen, dass wir ein Teil dieser Natur sind und durch nichts von ihr getrennt? Wie könnten wir sein ohne die Natur? Wie könnten wir atmen, ohne die große Lunge Wald, die uns mit Sauerstoff versorgt? Wie aber sollen wir Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge zu entwickeln, wenn wir sie nur durch einen Bildschirm betrachten? Wie sollen wir unsere Position in diesem großen Kunstwerk begreifen, wenn wir nicht den Mut haben, uns in dieses hinein zu begeben – direkt, ohne Filter?!

Für mich entschlüsselt der Wald ganz oft das Mysterium des Lebens. Hier ist sein Kreislauf zu beobachten, zu spüren. Und hier, wie an kaum einem anderen Ort kann ich meine Batterien wieder aufladen, damit ich wieder Energie, Kraft und Lust auf Rock ’n‘ Roll habe…

Medien: Geil?!


alienEigentlich hätte ich diesen Beitrag auch unter meiner Hauptseite „Lebe authentisch!“ posten können, aber da es um ein Thema geht, das doch eher im Esoterischen zu Hause ist, hab ich gedacht: Poste ich es hier.

Ich schreibe diesen Artikel aus aktuellem Anlass, weil mir die gleich geschilderte Geschichte so vorgestern passiert ist:

Ich war bei Facebook bei einer Gruppe, bei der sich Menschen austauschen, die sich für Sternengeborene halten, die Kontakt zu außerirdischen Zivilisationen zu unterhalten glauben oder, die sich schlicht – wie ich – dafür interessieren, ob es mehr da draußen gibt, als nur einen Haufen Sterne.

Meine Oma hat schon immer gesagt: „Der Garten Gottes bietet Platz für allerlei verschiedenes Getier, auch seltsames!“ Danke Oma, seit vorgestern kenn ich eins mehr!

In besagter Gruppe ist es wie in vielen esoterischen Foren, es wird gechannelt, was die Zirbeldrüse hergibt und jeder postet dann natürlich auch, was er/sie dann an Botschaften empfängt als die absolute Wahrheit. Kritik unerwünscht. Es wird wild ins Universum gehorcht, man ist der festen Überzeugung, dass die Stimme im Kopf ganz sicher auch von E.T. ist und nicht möglicherweise auch das Resultat eines zutiefst übersteigerten Egos oder die Projektion eigener Wunschvorstellungen – no way!

Lassen wir mal eben angeführte Möglichkeit beiseite und unterstellen wir mal wirklich, dass Kontakt zu E.T. oder anderen Wesen besteht, dann bleibt für mich doch immer noch die Frage offen, was für Wesen da gechannelt werden. Sind die uns denn wirklich tatsächlich alle wohlgesonnen? Kann es nicht vielleicht auch sein, dass sich ein paar sehr erdgebundene „Geister“ einen Spaß mit den jeweiligen „Medien“ machen und sie auf Deutsch gesagt verarschen?

Vorgestern gab wieder jemand sein sogenanntes „Channeling“ zum Besten, das wieder eine beliebig austauschbare Botschaft enthielt, die uns Menschen beruhigen will, dass die „bösen“ Kräfte der… (hier jetzt bitte eine beliebige Verschwörungstheorie einsetzen) zwar die letzten Kräfte mobilisiere, um die Menschheit endgültig zu unterjochen, aber Millionen galaktischer Helfer stünden parat, um eben dieses zu verhindern….blablabla…

Normalerweise lese ich sowas schon gar nicht mehr, aber warum auch immer, das hab ich gelesen. Kritisch wie ich nunmal bin, habe ich mir erlaubt, die Frage zu stellen, ob es denn nicht auch sein könne, dass diese Botschaft vielleicht von eben den „Bösen“ kommen könnte, die hier angeblich aufgehalten würden, und die uns Leser schlicht einlullen wollen, die Hände in den Schoß zu legen, brav alles abzunicken und alle lieb zu haben, damit alles beim Alten bleibt und weiter alles den Bach runter gehen kann? Seit ich diese Frage gepostet habe, weiß ich, was ein Shitstorm ist… Au weia!

Der Verfasser des „Channelings“ griff mich persönlich an, beschimpfte mich als miesepetrigen Idioten, der zu blöd sei, zu kapieren, dass man schlicht positiv denken und lieben müsse und dann wird schon alles gut. Aha! Na dann… Auf die Frage, ob sein unflätiges Benehmen und seine Beschimpfungen denn seiner Auffassung von „Liebe“ entsprächen, wurde ich dann blockiert. So viel dazu! Kritik ist eben unerwünscht.

Aber es sind solche Reaktionen, die für mich ganz klar bezeugen, dass hier mitnichten lichtvolle Wesenheiten ihre Finger im Spiel haben.

Seit über 20 jahren beschäftige ich mich nun schon mit solchen Themen und ich gebe offen zu, auch ich bin schon auf selbsternannte Medien und Sprachrohre der Esoszene hereingefallen, habe geglaubt, was mir vorgesetzt wurde, obwohl ich mich schon immer als einen kritischen Beobachter empfunden habe. Vor ca. zwei Jahren aber setzte bei mir ein Prozess ein, den ich ohne Weiteres als Erwachen bezeichnen würde. Dieser Prozess hat mich komplett zurück geworfen in die distanzierte Rolle des Beobachters. Und ich habe Folgendes dabei festgestellt:

Die Versprechungen und Ankündigungen, die von den meisten Medien schon seit über 30 Jahren propagiert werden, kann man doch inzwischen auf einige wenige Sätze zusammenfassen:

  • Du bist ein geistiges Wesen, das eine menschliche Erfahrung macht
  • Du bist unermesslich geliebt
  • Mach Dir keine Sorgen
  • Bleib in der Liebe, dann wirst Du von E.T., den Engeln, den Meistern oder wem auch immer bald gerettet.
  • Der „Aufstieg“ der Erde steht kurz bevor (immerhin schon seit über 30 Jahren. Vielleicht hab ich die falsche Vorstellung von „kurz“)
  • Der Himmel auf Erden steht kurz bevor (s.o.)
  • Wenn wir aufgestiegen sind, können wir wieder alles, wovon wir jeh geträumt haben…

Zusammenfassend: Sei brav, meditiere, leg die Hände in den Schoß und liebe, dann wird alles gut!

Gerechtfertigt wird das ganze dann natürlich – „the Secret“ sei Dank – mit dem Resonanzgesetz, nach dem ja genau das in Deinem Leben eintrifft, was Du denkst. Also bitte, bitte, konzentrier Dich auf das Schöne und Gute und den Frieden und die rosa Blümchen und die Seifenblasen…

An alle erfolglosen „Erfolgreich Wünscher“, „Beimuniversumbesteller“ und „Anziehungsgesetzesvertreter“: So läuft das nicht!

Unser Universum basiert auf Harmonie. Und die widerum basiert auf Ausgleich. Wenn wir vom Universum irgendwo etwas bekommen, muss an einer anderen Stelle auch Energie fließen, damit die Harmonie wieder hergestellt wird. Wenn bei uns das Auto, das Haus, der Wunschpartner oder auch nur ein Lutscher vor der Tür stehen oder liegen soll, muss vorher was passieren. Es muss ein Ausgleich her. Also Augen auf! Ohne Einsatz kein Gewinn!

Und so ist es auch mit einem etwaigen Aufstieg in die fünfte Dimension oder auch nur einer Veränderung unserer Gesellschaft, was ich schwer in Ordnung und notwendig finde. Ohne, dass wir uns nicht bewegen, ohne, dass wir uns nicht bereit zeigen, uns selbst zu verändern, passiert im Außen gar nichts. Nada! Da können wir jetzt gerne den berühmten und so oft strapazierten Satz zitieren: „Wie im Innen, also auch im Außen!“ Wenn wir einen Aufstieg wollen,  müssen erst einmal wir selbst „aufsteigen“. Wir müssen die Veränderung sein, die wir uns für diesen Planeten wünschen
. Dazu müssen wir aber den Finger aus dem Schwarzwald nehmen und ins Tun kommen. Nur „lieben“ ist zu wenig. Insbesondere, wenn diese Liebe dann nicht einmal dazu reicht, einen andersdenkenden Mitmenschen zu akzeptieren
. Wenn Frieden im Außen herrschen soll, müssen wir ihn in uns selbst finden. Das geht nur in den seltensten Fällen ohne ernsthafte Auseinandersetzung mit uns selbst ab.

Wer weiterhin seine Lebenszeit hier auf diesem Planeten dazu benutzen möchte, auf E.T. oder sonst wen zu warten, damit er/sie dann mit einem Raumschiff abgeholt werden möge, bitteschön, nichts dagegen. Aber wieso sollte eine hochentwickelte Zivilisation uns Menschen retten, wenn sie sehen, was wir mit unserem Heimatplaneten angestellt haben? Würden sie vielleicht nicht erst einmal abwarten und sehen, ob wir Menschen die Bereitschaft zeigen, uns zu ändern, an unserem Bewusstsein zu arbeiten? Sind nicht genau dazu die verschiedensten Lehrer über die Erde gewandelt? Und? Wo stehen wir? In der Warteposition auf E.T. oder packen wir’s an? Hören wir auf, immer beim anderen in der Nase zu popeln und setzen wir uns mit uns selbst auseinander? Wollen wir weiterhin auf das einlullende Gelaber selbsternannter „Sprachrohre“ hören oder benutzen wir unsere Ohren und hören wir selbst auf das, was in uns ist. Hören wir auf diesen Funken in uns, der uns sagt, dass wir alle Möglichkeiten in uns tragen? IN uns. Da kommt nichts von außen. Unsere eigene, persönliche Entwicklung ist entscheidend

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. Wir können das Zünglein an der Waage sein. Aber das müssen wir wollen. Dafür müssen wir aber die Verantwortung für uns selbst übernehmen, statt sie an Gurus oder Medien abzugeben.

Hokus Pokus & Meerschweinchen


MeerschweinchenGestern las ich in der hiesigen Lokalpresse einen Artikel über eine moderne Hexe. Heute früh dann auf facebook einen wunderbaren Beitrag von Susanne Hühn. Das hat dazu geführt, einen Artikel zu schreiben, den ich schon länger in mir bewege.

Ich sage es gleich vorweg: vielleicht fühlt sich jemand von meiner Sichtweise auf den Schlips getreten, vielleicht kostet mich dieser Artikel einige „Freundschaften“ auf Facebook, aber wisst Ihr was? So be it!

Es liegt mir sicher fern, jemandem zu nahe treten zu wollen, oder jemanden zu verletzen. Folgendes Thema bewegt mich schon eine ganze Zeit lang. Ich bin mir durchaus bewusst, dass jeder seinen eigenen, persönlichen Weg geht und das ist auch gut so. Trotzdem möchte ich heute mal das eine oder andere loswerden, was mir aufgefallen ist:

Wie gesagt, gestern las ich den Artikel über eine moderne Hexe hier in Graz, die in ihrem Hauptberuf Steuerberaterin ist. Sie erzählt darin freimütig über ihre Rituale und ihre Sicht der Dinge. Liebeszauber, Geld“magie“, sucht es Euch aus.

Ich gebe ganz ehrlich zu, für mich ist das Hokus Pokus. Das hat für mich mit Magie nichts zu tun. Hier werden alte Rituale in neues Gewand gekleidet und den zahlungswilligen Klienten verkauft. Braucht es das im 21sten Jahrhundert? Sind wir da nicht schon weiter?

Braucht es Budenzauber, Hokus Pokus und eine Show, damit der Klient einen Hauch der anderen Seite spürt?

In die gleiche Kerbe hauen für mich auch sogenannte Medien, die Symbole, Kristalle oder ähnliches  „channeln“, die angeblich die Energie von Engeln, aufgestiegenen Meistern oder anderer Wesenheiten tragen.

Meist sehen diese „Symbole“ aus, als wäre ein Meerschweinchen mit Durchfall übers Papier gelaufen und hätte hier und da was „verloren“. Und das soll dann den Menschen mit dem Kosmos verbinden und ihm den Zugang zur Geistigen Welt ermöglichen. Zu Hauf werden Kartendecks, Anhänger etc. mit diesen Dingen verkauft. Sicher, jetzt wird die Masse der Käufer aufschreien und sagen: „Ja, aber ich spür doch, dass da was passiert. Ich spür doch die Energie!“

Ich möchte hier jetzt auch gar nicht darauf eingehen, welchen Wesenheiten und Kräften hiermit möglicherweise Türen in unsere Welt und viel schlimmer noch, zu uns geöffnet werden .

Ich will auch gar nicht bestreiten, dass wirklich Energien fließen, aber wissen wir wirklich, was genau das für eine Energie ist, die wir da spüren? Es wird halt mal angenommen, dass es die Energie des Erzengels sein muss, der da „rüber“ kommt, schließlich hat man den Anhänger etc. ja von einem anerkannten „Medium“. Aha! Und woher weiß es das „Medium“? Heutzutage channelt doch jeder, der in der Eso-Szene etwas auf sich hält, Botschaften aus der geistigen Welt. Da wird dann munter in den Kosmos gehorcht, irgendwer wird sich dann schon melden. Dann muss man das Ganze nur noch medienwirksam (hübsches Wortspiel übrigens…) verpacken und aufbereiten und schon liegt einem die hungernde Masse zu Füßen.

Zum Kotzen! Sorry!

Was übrigens nicht heißen soll, es gäbe nicht auch Medien, die wirklich einen Kontakt zur Göttlichkeit herstellen können.

Wir leben offenbar in einer Zeit, wie vor 100 Jahren, als in Hinterzimmern magische Zirkel unterwegs waren, um Wesenheiten anzurufen, die man sich dann zu Diensten machen wollte, um seine persönlichen Bwdürfnisse nach Reichtum und Macht zu befriedigen. Es erinnert mich an die Zeit, in der auf einem Jahrmarkt, Madame XY in ihrem Zelt mit einer Kristallkugel die Zukunft vorausgesagt hat oder bei gelangweilten Damen der Gesellschaft Seancen abgehalten wurden, um die Oma im Jenseits zu fragen, ob sie vielleicht nicht doch noch irgendwo Juwelen versteckt hat, die man noch nicht gefunden hat.

Für mich erklären sich solche Phänomene damit, dass unserer Gesellschaft, unserem Leben der Zauber fehlt

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. Wir haben verlernt, den Zauber, die Magie des Augenblicks zu erkennen. Der Zauber, der entstehen kann, wenn wir einer Pusteblume im Wind zusehen, wie die einzelnen „Fallschirmchen“ davongetragen werden. Dem Zauber einer Seifenblase, dem Lachen eines Kindes, dem Klang der Musik… Wir sind leer. Nein, wir sind nicht leer, wir sind voll! Voll mit Ängsten, Gedanken und Ideen, die uns sagen, dass wir klein und unbedeutend sind.

Daher brauchen wir jemanden, der uns durch eine „höhere Instanz“ sagt, dass wir göttlich sind und sozusagen im Auftrag des Herrn unterwegs. Wir sind nicht zufrieden, mit dem, was wir sind, wollen „mehr“ sein. Also lassen wir uns einen anderen Namen channeln, ein Symbol, das uns beweist, wie besonders wir eigentlich sind. Doch führt das zu echter Selbsterkenntnis? Führt es wirklich dazu, dass wir uns selbst (an-)erkennen? So mit unseren ganzen Schwächen und Macken, mit unseren Höhen und Tiefen? Wissen wir tatsächlich wer wir wirklich sind? Oder wird durch solche Hilfsmittel nicht doch nur unser Ego gefüttert, das sich an die Hoffnung klammert, nicht zu dem Werkzeug „degradiert“ zu werden, das es ist. Vorausgesetzt, wir wollen uns wirklich selbst erkennen…

Ich war an so vielen Treffen, Seminaren oder Workshops mit ganz vielen tollen Menschen. Oft habe ich gedacht, „Wow, das wird bestimmt toll, hier wollen die Menschen bestimmt an sich arbeiten:“ – Pustekuchen! Du öffnest die Tür und alles, was Dir entgegenschwappt, ist eine Welle der Bedürftigkeit. Die Menschen hungern nach Erkenntnis, nach Frieden und Liebe, aber erwarten all dies, von dem Menschen, zu dem sie ins Seminar gehen, anstatt es in sich selbst zu suchen.

Und der Lehrer, Guru, Trainer wird einen Teufel tun, sie davon abzuhalten, schließlich wird er ja seine Melkkuh nicht schlachten…

Ich habe es an dieser Stelle schon mal erwähnt: Schon über dem Eingang zum Orakel von Delphi standen die Worte: „Erkenne Dich selbst!“ Auch das Orakel war nur eine Hilfestellung, die Dich dazu aufgerufen hat, Dich mit Dir selbst zu beschäftigen.

Wenn wir Menschen nicht begreifen, dass wir das Göttliche niemals im Außen finden werden, sondern ausschließlich in uns selbst, so lange ist Hokus Pokus und Scharlatanerie Tür und Tor geöffnet. Solange wir glaube, dass sich auf dem Papier kräuselnde WÜrmchen Symbole für die Kräfte der Engel sind, solange, glaube ich, sind wir in die falsche Richtung unterwegs. Solange bewegen wir uns nämlich im Außen, nicht im Innen
. Und nur im Innen liegt unser Potenzial!

In alter Zeit, als Wege wie Tarot, Kabbalah, westliche wie östliche Mysterien noch jung waren, als Symbole und Schlüssel wie die Blume des Lebens noch „jung“ waren, wurden diese Wege ausschließlich zur Selbsterkenntnis genutzt. Der Mensch wollte sich Gott nähern, indem er ihn in sich selbst suchte. Wenn wir uns diese Symbole betrachten, dann wohnt ihnen immer eine wunderbare, ja, heilige Geometrie, Symmetrie, Harmonie inne. Und doch sind auch das nur Symbole, die uns etwas sagen wollen. Sie rufen uns auf, in uns selbst zu suchen, dort fündig zu werden. „Wie im innen, so im außen.“

Wir können noch so viele Kärtchen-Spiele bei Facebook mitspielen, ja, die sind lustig, aber echte Erkenntnis werden wir nie daraus ziehen können, wenn wir sie nicht reflektieren, in uns bewegen. Ja, Selbsterkenntnis ist Arbeit. Wir müssen sie wirklich wollen. Wir müssen auch bereit sein, auf dem Weg dorthin vielleicht Dinge über uns zu erfahren, die uns traurig machen, oder wütend. Wir können alten Wunden begegnen, die wir für verheilt hielten, die aber immer noch da sind. Sabine Hühn schrieb es heut sehr treffend: Wir müssen noch tiefer gehen. Ich kann dem nur zustimmen. Es nützt nichts, wenn wir in hohen Gefilden suchen, dort herumschweben und den Kontakt zur Erde und damit uns selbst verlieren. Wir müssen lernen hier zu sein, im HIER & JETZT
. Alles andere ist Ablenkung, unecht und führt uns nur von uns selbst immer weiter weg…