Müde vom Esoterik-Geschwafel?



0815Der Sommer geht zu Ende. Mit ihm wohl auch meine längere Phase der Sammlung, der Neuorientierung und des Schweigens. Ich habe die Zeit genutzt, um mich neu zu sortieren und Dinge, Umstände und Menschen in Liebe oder zumindest Neutralität loszulassen, die ihr „Verfallsdatum“ überschritten haben. Noch ist dieser Prozess nicht ganz abgeschlossen. Warum ich aber jetzt mein Schweigen breche und auf die Bloggerbühne zurückkehre, hat einen Grund. Ich möchte Dich nämlich was fragen. Was, das liest Du heute hier:

Bist Du auch so müde? Hast Du vielleicht auch genug von all den klugen und weisen Sprüchen, die tagtäglich auf Dich niederprasseln und die Dir erklären wollen, wie es geht, wie Du Dein Leben echt prima in den Griff bekommst und nebenbei die Welt rettest? Hast Du vielleicht auch das Gefühl, es sei alles gesagt? Hast Du möglicherweise auch die Schnauze voll, immer wieder denselben Kram immer wieder lesen zu müssen und hast Du am Ende auch genug von den erhobenen Zeigefinger von Gutmenschen, Gurus und selbsternannten MeisterInnen, die zu Ritualen und Zeremonien aufrufen, aber eigentlich ja auch keinen Plan haben, was sie da eigentlich tun?

Hängen Dir Gruppen, oder Gemeinschaften zum Hals raus, weil sie meist doch nur die Plattform für Menschen sind, die Kunden generieren oder ihr aufgeplustertes Ego präsentieren wollen? Frustrieren Dich sogenannte Teams, die nur solange Teams sind, wie sie von Dir profitieren können, aber eigentlich eine knallharte Konkurrenzschiene fahren? All die tollen Communities, die sich so offen und erwacht geben, aber eben doch nur an Deiner Kohle interessiert sind, nerven sie Dich auch? All die Schwätzer, die alles besser wissen, aber selbst heftigst Dreck am Stecken haben, die falschen Propheten und Großredner, die Dampfplauderer und Wichtigtuer, die die Esoszene zu ihrem Spielplatz gemacht haben, aber außer recycelten Sprüchen und billigen Plattitüden nix auf der Pfanne haben, hast Du sie auch so richtig dicke?

Dann willkommen im Club!

Seit Wochen bin ich dermaßen übersättig mit all dem ganzen Esokram, dass ich nicht mal mehr die Motivation aufbringen konnte, selber was in den PC zu klopfen.
Ich habe das Gefühl, es ist alles gesagt. Jeder bekommt doch hundert Mal am Tag gesagt, wo er nach Erkenntnis zu suchen hat, selbst von denen, die eigentlich ein ganz anderes System verkaufen wollen.
Nach innen sollten wir für echte Erkenntnis schauen, aber bitte, lassen wir uns auch von unserem Guru sagen, wie dieses Innen auszusehen hat. Wir selber sind ja am Ende nicht spürig genug oder nicht in der Lage zu erkennen, was da in uns lebt. Da fragen wir doch noch mal lieber bei unserem Engel oder Meister nach, der weiss das bestimmt besser.
Wir lassen uns aufspießen mit den erhobenen Zeigefingern militanter Veganer, die uns zu Schlächtern und Mördern erklären, weil wir vielleicht doch noch nicht so „erwacht“ sind und Fleisch essen.

Wir hegen Selbstzweifel, weil wir Lehrmeinungen von Sektenpredigern und spirituellen Lehrern widersprechen, die ihre Schäfchen zu willfährigen Erfüllungsgehilfen und gehirntoten Mitläufern umfunktioniert haben, denen sie neue Identitäten verpasst und den Floh von „ihrem“ Auftrag ins Ohr gesetzt haben
.

Wir lassen uns berieseln von Botschaften der „Geistigen Welt“, die uns darauf vertrösten, dass der Aufstieg sicher ganz bald kommt und eigentlich Jesus auch gleich mal demnächst wieder auf der Matte stehen dürfte…

Bitte, was würde denn passieren, wenn Jesus wirklich käme? Glaubt wirklich einer, dass er die Welt ändern könnte? Sie würden ihn heut vielleicht nicht mehr kreuzigen, aber Gehör würde er wohl kaum finden, denn da hinschauen, wo wir für echte Erkenntnis nun mal hinschauen sollten, das wollen wir doch scheinbar nicht. Jedenfalls nicht, wenn ich sehe, was all die „klugen“ Leute und Lehrer so von sich geben. Jesus war damals unbequem und er wäre es heute wieder, denn er war authentisch und wäre das wohle heute auch. Und ich bin sicher, all diejenigen, die so auf seine Rückkehr warten, wären enttäuscht, weil er so gar nicht ihren Wunschvorstellungen entspräche. Aber ich kann mich natürlich täuschen…

Wir lehnen Religionen ab, weil sie unterdrücken und die Illusion der Trennung von Mensch und Göttlichkeit propagieren. Wir wollen frei sein, unterwerfen uns aber den Dogmen dahergelaufener Küchenpsychologen und WC-Enten, die ihre Heilslehren marketinggerecht unters blauäugige Volk bringen.

Und warum?

Weil wir die Wahrheit nicht ertragen! Wir rühren lieber im rosaroten Esoquark statt in unsere eigenen Abgründe zu schauen. Wir trauen uns nicht, hinzusehen, was in unserer Seele wirklich los ist, weil wir Angst haben, es könnte in Arbeit ausarten. Wir sind bequem. Also lassen wir uns eben unsere Bestimmung channeln und ruhen uns dann darauf aus.
Ich mein, hallo? So als wiedergeborener König Artus oder als inkarnierter Engel, muss ich da der Realität ins Auge sehen? Reicht doch, wenn ich (schein)heilig bin, oder?

Wozu sich mit der Welt da draußen mal wirklich auseinandersetzen? Ich hab doch meinen Guru, meine Seherin oder was weiß ich wen, der das alles für mich interpretiert und garniert mit Einhornpups serviert
. Alles easy.

Im Grunde ist es doch egal, wer mich bescheisst. Die Medien erzählen, was die Regierungen wollen. Seriöser Journalismus kommt – wie Erkenntnis – inzwischen nur noch zu dem, der wirklich danach sucht. Das setzt aber Gehirn voraus und den Willen, nachzudenken, zu reflektieren und seine Intuition wirklich zu benutzen. Dazu sind wir aber viel zu müde
. Das Leben ist viel zu anstrengend

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. Da such ich mir doch lieber die Illusion aus, die meine Seele streichelt. Ist auch für alle anderen praktisch. Solange meine Licht & Liebe Blase nicht platzt, bin ich ja ein zutiefst verträglicher Mensch. (Alter, kratz mir bloß nicht am Lack!)
Ich mein, hey, jeder wie er will, aber bitte verkauf(t) mir das dann nicht als „Erwachen“.

Ich selbst komme gerade von einer Wanderwoche aus dem Mühlviertel. Wie lehrreich, wie ruhig, wie nährend und erholsam! Ich habe für mich erkannt, dass mir jeder Baum und jeder Strauch mehr zu erzählen hat, wie der Großteil dieses Esogeschwafels, das mir sonst so tagtäglich begegnet. Probier’s doch mal aus! Vergiss doch mal für nen Moment Auftrag, Aufstieg, lilablassblaue Strahlen, Kristalle und „Engelsymbole“. Geh doch mal wirklich mit Dir in Dialog, mit Dir, Deiner Seele, Deinem Kern, mit dem, was Du wirklich bist. Setz Dich unter einen Baum und schließ die Augen

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. Atme die frische Luft der Natur, spüre den Herzschlag der Erde, den Wind in Deinem Haar, die Sonnenstrahlen in Deinem Gesicht oder den Regen auf Deiner Haut. Das ist Leben…echt!

In diesem Sinne…

Esoterische Doppelmoral


Kotzendes Einhorn
(c) Dreamtime.com

Ein ganz aktueller Anlass bringt mich heute dazu, mal wieder den Kopf zu schütteln und im übertragenen Sinn zur Feder zu greifen.
Wie sich manche Menschen, die sich Licht & Liebe auf die Fahnen schreiben, aufführen und damit dann ihre Seite zeigen, die eher nach Darth Vader als nach Lichtgestalt aussieht, verblüfft mich immer wieder. Welche Gedanken ich mir zu dieser Doppelmoral gemacht habe, liest Du hier:

Angefangen hat alles mit der Entdeckung, dass eine „Lichtarbeiterin“ sich – auf welchem Wege auch immer – an einer Audiodatei von mir bedient hat. Diese hat sie, ohne mich zu fragen und ohne eine Quellenangabe, zu einem Video verwurstet und auf ihrem Youtube-Kanal veröffentlicht.

Gleich eins vorweg: Hätte sie gefragt und wäre die Quellenangabe dabei gestanden, wäre das alles überhaupt kein Problem für mich. Warum auch? Hat sie aber nicht.

Ich habe mir dann ihre Facebookseite und auch ihren Youtube-Kanal angesehen, das Video mit meiner Datei hatte immerhin 5076 Klicks, kann also so schlecht nicht gewesen sein. Ansonsten fand ich bei ihr das übliche, weichgespülte Esoblabla, hahnebüchene Theorien etc. Ihr wisst schon:
Engel machen heileheile, Meerjungfrauen küssen besser und Einhornkotze in Gläsern. Über alles, ergoss sich die rosarote Zuckergusssauce der Licht & LiebeFraktion, die ja so viel Verständnis für alle hat, alle bedingungslos liebt und annimmt und die ihre Heiligkeit predigt, bis auch noch der letzte hirnerweichte die Hände in den Himmel reckt und „Hallo Julia!“ ruft…

Das geht solange gut, bis jemand daher kommt und es wagt, anders zu sein.

Ich habe mir erlaubt, mal mit Begriffen wie Urheberrecht und Rechtsempfinden bei der Dame anzuklopfen. Ui, da war aber dann mal ratzfatz Schluss mit Licht & Liebe. Da wurde ich dann übelst beschimpft. Warum ich nicht selbst ein Video gemacht hätte, ob ich dazu zu blöd wäre, dass ich mich nicht wundern müsse, wenn man mich beklaut, schließlich hätte ich die Datei ja nicht ordentlich gesichert und überhaupt, meine Audiodatei sei sowieso nicht stimmig und sie werde das Video löschen. (Wir erinnern uns: 5076 Klicks)

Diese Wut, diese Aggression, die mir da entgegenschlug, die fand ich echt krass. Und es ist ja nicht so, dass das nur mir so geht und mir auffällt.

Was ist das also, dass Menschen, die doch angeblich ihr Leben dem Licht und der Liebe gewidmet haben, plötzlich solche Ausraster hinlegen?
Was bringt z.B. auch manche Veganer dazu, zu Berserkern zu mutieren, wenn man ihnen gegenüber mal erwähnt, dass man Fleisch ist? Noch vor fünf Minuten haben sie Dir aber erklärt, dass „Vegan“ nicht nur eine Ernährungsform, sondern der Weg der Liebe zu allen Lebewesen sei
. Und das nimmt die Fleischesser dann aus, oder wie? Sind dann wohl keine Lebewesen, nehm ich an.
Warum zucken manche Leute aus, wenn man ihnen sagt, dass man ihren Lebensweg zwar anerkennen, aber nicht teilen kann, weil man Guru A oder Gurine B für einen SektenpredigerIn hält?

Was steckt hinter dieser Doppelmoral?

Ist es vielleicht die Tatsache, dass solche Menschen vergessen haben, dass sie auch Menschen sind? Sind sie vielleicht so von dem Gedanken besessen, etwas „Besseres“ als „nur“ ein Mensch zu sein, dass sie alle negativen Gefühle so lange verdrängen und unter dem Licht&Liebe-Deckel halten, bis einer diesen Deckel lüftet? Kommt es – wie bei einer Depression – dann zum großen Knall, weil einer es wagt, in die rosafarbene Seifenblase zu pieksen, die manch einer für sein Leben hält?
Ist es die Wut darüber, dass hier Illusionen zerstört werden, die man sich doch so sorgsam gezüchtet hat und für die man möglicherweise auch viel Geld bezahlt hat?
Bedeutet Mensch sein, nicht Fehler machen zu dürfen?
Bedeutet es nicht, wütend oder traurig sein zu dürfen?

Fühlen wir uns von unserer Gesellschaft so sehr unter Druck gesetzt, dass wir uns eine Scheinwelt herbeiträumen müssen, in der wir die Helden, die Erlöser und Heilsbringer sind, weil wir insgeheim wissen, dass wir auch unsere Macken haben und am Liebsten mal ganz laut Scheisse! brüllen würden, wenn was schief geht?!
Können wir diesem Drang nach Perfektion nur genüge tun, wenn wir ein Bild von uns aufrecht erhalten, das unser Innerstes vernachlässigt?
Und dann, wenn jemand an diesem Bild kratzt?
Dann flippen wir aus, dann kommt das ans Tageslicht, was wir so lange im Keller unseres Unterbewusstseins eingesperrt hatten
. Dann kommt das dunkle Biest in uns zum Vorschein und wütet.

Warum das passiert?

Vielleicht, weil wir zu feige sind, zu uns zu stehen, weil wir uns nicht annehmen wollen oder können

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. Weil wir zu verletzt sind. Weil wir zu traurig sind. Weil uns das Leben vielleicht ankotzt und wir es doch so gern anders hätten. Wir haben vielleicht keine natürliche Autorität, also basteln wir uns ein Superheldenkostüm mit Elfenflügeln und Engelshaar in dem wir esoterische Weisheiten aus der Hüfte schiessen, uns bei anderen bedienen, weil wir selber nix auf der Pfanne haben
. Und das zeigen wir auch ungewollt, indem wir das Gesetz von Ausgleich und Harmonie verletzen
. Wir beleidigen eigentlich das, was wir hochhalten sollten – das Licht.
Wir füttern unser Ego und glauben aber, es besiegt zu haben.

Wir schleudern unseren Schlachtruf „Ich bin spirituell!“ jedem entgegen, der in unser persönliches Feindbild passt: Fleischessern, Bankangestellten, Kirchendienern…die Reihe ließe sich wohl endlos fortsetzen. Aber sind wir das denn wirklich? Sind wir spirituell oder esoterisch? Sind wir ehrlich oder leben wir eine Doppelmoral. Predigen wir Wasser, saufen aber Wein?

Was hat neulich eine liebe Freundin fast verschämt zu mir gesagt? Ich hab einen Freund, aber der ist nicht spirituell. (Na und?) Nachdem sie mir aber von ihm erzählt hatte, hab ich zu ihr gesagt.
„Weisst Du, er ist vielleicht nicht esoterisch, Dein Freund, aber so wie er sein Leben lebt, halte ich ihn für zutiefst spirituell: Ehrlich sich selbst gegenüber, wissend, dass Fehler passieren, sich mit all seinen Macken akzeptierend und das Leben wie es ist annehmend.“ Ich kenn ihn zwar nicht, aber ich mag ihn jetzt schon.

In diesem Sinne…

P.S. An alle Resoanzapostel und „The Secret“-Videokucker: erspart Euch und mir bitte Eure Kommentare bezüglich Resonanz.

Hast Du Karma, ey?!

Nein! Der Artikel heute dreht sich nicht um ein altes Culture Club Video. Das kam nur grad sehr gelegen daher.
Gestern sass ich im Grazer Bewusstseinskino und schaute mir dort einen Film an
. Nach den Vorführungen dort ist immer Raum für eine offene Diskussion und dabei kam die Sprache auch auf Karma. Ich hab länger darüber nachgedacht, was Karma für mich bedeutet und wie wir mit einem erwachten Geist damit umgehen können. Das kannst Du hier jetzt nachlesen.

Karma. Das alte Gesetz von Ursache und Wirkung. Um dafür mal eine gängige Definition zu bemühen, hab ich mir erlaubt, bei Wikipedia den Begriff nachzuschlagen und das Ergebnis hier zu präsentieren:
Karma (n., Sanskrit: कर्मन् karman, Pali: kamma „Wirken, Tat“) bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat
. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren.
In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungs-Prinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmäßigkeit und nicht wegen einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott: Es geht nicht um „Göttliche Gnade“ oder „Strafe“. Nicht nur „schlechtes“ Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermaßen das „Gute“. Letztes Ziel ist es, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.

Soviel zu Wikipedia.

Bleibt aber die Frage, wo kommt denn das her und wie zeigt sich Karma überhaupt?
Es gibt ja spirituelle Leute, die behaupten, Karma sei von der Geistigen Welt abgeschafft worden. Das finde ich so den Knaller! Weil ja die Geistige Welt mal so eben beschließt, Naturgesetze zu ändern, gell?!
Die selben Leute pochen dann allerdings auch gern auf das Resonanzgesetz. Was übrigens rein physikalisch auf denselben quantenphysikalischen Grundlagen beruht wie Karma: Ursache und Wirkung oder anders ausgedrückt: Sender & Empfänger.
Meine Liebste wirft mir ja immer wieder vor, dass ich zu nüchtern sei. Bei meiner Sicht der Dinge und der Art sie zu erklären, ginge der ganze Zauber und die Mystik verloren. Sprich: der Zuckerguss, die Krönchen, der Feenstaub und der Glitzer fallen weg. Oups! Sorry. Für alle, die lieber weichgespülte Esoterik lesen wollen, da bin ich in der Tat der Falsche.

Das, was ich jetzt über Karma sage, ist auch ohne jegliche Fantasyelemente, aber vielleicht für Dich ganz nützlich, wenn Du gerade in der Scheisse sitzt und Dich fragst, was für ein Karma Du Dir wohl irgendwann einmal aufgehalst hast:

Begeben wir uns (mal wieder) auf die Quantenebene:

Für mich hat Karma etwas mit unserem Zellgedächtnis zu tun. Wissenschaftler aus aller Welt sind sich inzwischen darüber einig, dass wir Erinnerungen, Traumata etc. nicht allein in unserem Gehirn abspeichern, sondern im ganzen Körper, in jeder einzelnen Zelle. Unsere DNS ist vollgepackt mit Erinnerungen. Wie alles, so sind auch Erinnerungen Schwingung, also Frequenzen. Man geht davon aus, dass ca. 93% unserer DNS die Schwingung und damit Bilder von Erinnerungen abspeichern. Da wir nun ja unsere DNS von Mami & Papi erben, erben wir vermutlich auch deren Zellgedächtnis gleich mit. Dazu kommen dann unsere eigenen Erfahrungen, Glaubenssätze etc

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. und schon haben wir den Salat. Warum?

Darum:

Wir können davon ausgehen, dass 90% unserer Glaubenssätze, Erinnerungen etc. unbewusst in den Schubladen unserer Zellen so vor sich hinschwingen. Das heisst aber nicht, dass sie keinen Einfluss auf uns hätten.
Wieder mal das Beispiel der heissen Herdplatte. Wenn Du als Kind drauf gefasst und Dir die Finger verbrannt hast, ist das eine Erfahrung, die zu einer Erinnerung wurde, die jetzt in Deinem Zellgedächtnis schwingt. Ich glaube aber kaum, dass Du ständig daran denken musst, oder? Also schlummert sie so vor sich hin, bis Du in eine Situation gerätst, wo Du diese Erinnerung brauchen kannst. Schwupps! Da ist sie. Immer noch völlig unbewusst, aber etwas sagt Dir laut und deutlich, dass es eine blöde Idee ist, auf heisse Herdplatten zu fassen.

Wir haben aber auch destruktive Erinnerungen, die uns überhaupt nicht weiterhelfen. Da sind Erinnerungen an Verletzungen, an Traumata und (weil wir eben auch das Zellgedächtnis unserer Vorfahren ererben) an Krieg und Vernichtung, an Flucht oder Schlimmeres. Das ist der Grund, warum ich glaube, dass wir nicht alles Karma selbst angehäuft haben müssen, um heute darunter zu „leiden“. Da nun alle Erinnerungen Schwingung sind, egal, ob meine eigenen oder ererbte, senden wir diese Schwingung auch munter ins Universum, das, wie ein Spiegel, uns genau das zur Verfügung stellt, was wir aussenden.
Wir können noch so sehr beim Universum bestellen, mit „The Secret“ wedeln und positiv denken. Das interessiert unsere Zellen nur bedingt und Erinnerungen werden auf Grund von Erfahrungen abgespeichert, nicht aufgrund positiven Denkens – leider! Das bedeutet auch: Erfahrungen bestimmen unser Leben und die Realität, die wir uns schaffen.

Was dabei rauskommen kann, wenn diese destruktiven Schwingungen so munter vor sich hinschwingen ist klar: Stress. Aus Stress werden Symptome jeglicher Art. Streit, Mangel, Wut, Krankheiten und all das, was wir doch – weil wir sind ja spirituell – zu überwinden gehofft hatten.

Conclusio:

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Weisen aus vergangenen Tagen über diese Vorgänge Bescheid wussten. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass die Wissenschaft in den letzten Jahren den Beweis für spirituelle Prinzipien liefert. Der Unterschied zu früher aber, ist der, dass wir heute Mittel und Wege kennen, auf der Quantenebene tatsächlich positiv auf unser Zellgedächtnis einzuwirken, Karma also abzulösen. Das geschieht, indem ich einer Schwingung eine entgegengesetzte Schwingung gleichsetze, die diese neutralisiert. Ist Dir bestimmt schon begegnet. Nennt sich Geistheilen, Quantenheilung, Reiki, etc.pp.

Also noch mal zu der Idee, es gäbe sowas wie Karma nicht:
Du bist Mensch, Du bestehst aus ziemlich vielen Zellen, ziemlich vielen! Jede dieser Zellen beherbergt alle Deine Erinnerungsschwinungen – alle! Hast Du also Karma!

Na klar hast Du Karma!

In diesem Sinne…

(M)ein Statement gegen Rechts – Die Amokfahrt von Graz und wie sie instrumentalisiert wird…


AntifaTag 1 nach der Amokfahrt gestern in Graz. Es fehlen einem die Worte und mein Mitgefühl ist bei den vielen, die trauern, die wütend sind und vielleicht soagr immer noch Angst haben, aber auch bei denen, die sich sorgen, ob es ihren Liebsten wohl gut geht.
Doch darum geht es heute nicht. Ich hatte mir eigentlich auch geschworen, nicht politisch zu werden, aber ich glaube, heute muss es sein. Warum? Darum:

Die Stadt ist noch im Ausnahmezustand, die vielen Emotionen der Menschen suchen ein Ventil. Die Trauer, die Wut über eine solche schreckliche Tat will hinausgeschrien werden, sie braucht eine Richtung, das Gewitter will sich entladen.
Und da ist es ja sonnenklar, das gewisse rechtspopulistische Menschen in Österreich die Stimmung für sich ausnutzen und das Ereignis für ihre verdrehten, politischen Ziele missbrauchen.

Und so dauerte es auch gar nicht lange, bis dann der mögliche Migrationshintergrund des Amokfahrers ausgeschlachtet wurde. Ich könnte kotzen!

Aber natürlich trifft man den Nerv. Die Stimmung ist angeheizt und so kann man dann sehen, wie die sogenannten Social Media gar nicht mehr so social sind, sondern immer mehr zu nationalsocial verkommen. Und das Schlimmste daran: Auch die, die sich zu Recht empören und ihre Missbilligung zum Ausdruck bringen wollen, helfen kräftig mit, die menschenverachtenden Hasstiraden und Parolen zu verbreiten
.

Wie das zusammenpasst?

Ganz einfach! Wir teilen diese Beiträge munter bei Facebook & Co. und drücken beim Teilen natürlich aus, wie sch*** wir das, den oder die..

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. finden. Fakt ist aber: energie folgt der Aufmerksamkeit . Je öfter wir solche Bilder posten, desto schneller verbreitet sich die Botschaft, so lange, bis sie auch noch den letzten Trottel und Stammtischfaschisten erreicht hat
.
es nützt nichts, dass wir dazuschreiben, wie daneben wir das alles finden, wir tragen alle dazu bei, dass sich die Botschaft verbreitet. Diese Typen und Ihre Tweets, Postinges etc. sind wie eine Grippe; die fiunde ich auch blöd, aber mit jedem Huster und Nieser trag ich zur Verbreitung bei!

Natürlich dürfen wir nicht schweigend zusehen, wie menschenverachtendes Material die Runde macht. Aber wir sollten, meiner Meinung nach lernen, anders damit umzugehen.
Bieten wir diesen Menschen doch nicht noch zusätzlich eine Plattform indem wir brav ihre Inhalte teilen. Isolieren wir sie, lassen wir nicht zu, dass sich ihre Botschaft weiter verbreitet. Löschen wir ihre Beiträge wo wir können. Begenen wir ihren Hasstiraden mit gesundem Menschenverstand und Mitgefühl. Wir lesen, dass der Amokfahrer möglicherweise gebürtiger Bosnier ist, ok, dann denken wir doch mal drüber nach, wer aus unserem Bekanntenkreis auch Migrationshintergrund hat und von uns sehr geschätzt wird. Setzen wir positive Zeichen, indem wir Solidarität zeigen. ja und selbst wenn wir den Faschisten auch nur so ein dämliches Katzenvideo für den weltfrieden entgegensetzen, ist das besser, als ihre Postings zu teilen und unsere Empörung darüber kundzutun. Hören wir doch bitte auf, uns von denen instrumentalisieren zu lassen.

Zeigen wir ihren Parolen den Finger und posten dafür unsere eigene Botschaft des Friedens, der Toleranz und der Verständigung.

In diesem Sinne…

Die Reise beginnt…


Wenn man(n) sich ein so ehrgeiziges Projekt vornimmt, wie die Suche nach männlicher Spiritualität, wird man unweigerlich mit der Frage konfrontiert, ob es so etwas überhaupt geben kann.

OÖ1Der Geist ist bekanntlich ja geschlechtsneutral und Spiritualität per se kein einheitlich definierter Begriff. Für die einen ist Spiritualität = Esoterik, für andere eher mit Frömmigkeit im religiösen Sinne anzusehen. Wieder andere sehen in Spiritualität die Befreiung von religiösen Dogmen und das Sichbewusstwerden seines eigenen, göttlichen Funkens. Anders ausgedrückt der (heilige) Geist erwacht in den Menschen und durch die Wegsuche nach innen geben wir Menschen diesem Geist die Möglichkeit, sich zu entfalten.

So. Und nu? Wenn der Geist sich entfaltet, und wenn der Geist tatsächlich geschlechtsneutral ist oder beide Geschlechter vereint, warum gibt es dann zwei Arten von Spiritualität?

Ganz einfach: wir sind nunmal in der Regel als Frau oder Mann geboren . Ja, auch, wenn wir natürlich immer jeweils auch Anteile des anderen Geschlechts in uns tragen. Kein Mann ist zu 100% NUR Mann, auch, wenn uns die Gesellschaft das lange vermitteln oder als Idealbild hinstellen wollte.

Es hat sich diesbezüglich schon viel getan in unserer Gesellschaft, aber ich glaube, wo sich noch gar nicht soviel getan hat, ist tatsächlich auf spiritueller Ebene.

Wir erleben erfreulicherweise aktuell das Erstarken des Göttlich-Weiblichen in den verschiedensten Facetten. Wie Pilze spriessen Priesterinnen, Hexen oder weise Frauen aus dem Boden, die der Großen Mutter den Weg ebnen wollen
. Und so sehr ich das auch unterstützen möchte, manchmal verbirgt sich für mich unter der Maske der Hexe oder der Priesterin eine verbitterte Emanze, die frustriert nur ein Ventil sucht, ihren Männerhass auszuleben. Dabei werden Männer dann als Unterdrücker und schwanzgesteuerte Trottel gebrandmarkt, denen man eigentlich jeden Sinn für Spiritualität absprechen muss.

Man(n) hat es da dann nicht leicht. Insbesondere dann nicht, wenn man nicht zur Batikhosen-tragenden Fraktion gehört, die weichgespült und vollkommen unmännlich an Retreats teilnehmen und sich am Besten noch dafür entschuldigen, als Mann geboren zu sein.

Nein, so ein Mann bin ich nicht. Und das hat für mich auch nichts mit Spiritualität zu tun. Hier werden Kämpfe ausgetragen, die auf einer ganz anderen Ebene zu Hause sind, und die nicht dazu dienen ein harmonisches Gleichgewicht der Kräfte herzustellen, sondern das gleicht mir viel zu sehr einem Rachefeldzug

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. Das Pendel, das jahrhundertelang zu extrem auf die männliche Seite geschwungen hat, droht heute ins andere Extrem zu schwingen.

Ich frage Dich: kann das gesund sein?! Wohl kaum, oder?

Meiner Meinung nach müssen wir Männer uns erst einmal wieder sortieren. Wir müssen wieder lernen, zu männlichen Tugenden zu stehen, männlich Wege als diese anzuerkennen, männliche Archetypen in uns erkennen und zum Leben erwecken, denn wir sind Männer und das ist doch bitte auch gut so!

Mann sein heisst doch nicht automatisch, dass man(n) zum Unterdrücker wird. Unterdrücken muss nur der, der sich selbst als zu gering einschätzt, als dass er gegen andere bestehen könnte, auch, wenn ihm der Gegenwind mal um die Nase pfeift.
Wir Männer dürfen wieder lernen, mit uns selbst in Kontakt zu kommen, uns zu spüren, unsere Position in diesem kosmischen Spiel (wieder) entdecken. Wir dürfen uns von den verzerrten Männerbildern, die immer noch propagiert werden – egal von welcher Seite – verabschieden.
Wir dürfen uns – wie gesagt – den Archetypen zuwenden, die uns Männer eben beschreiben, dürfen die Metaphern lernen, die die Bilder ins uns wachküssen, die sehr wohl in unserer aller Zellerinnerung schlummern und die uns Erklärungen finden lassen.

All das sind aber keine Erkenntnisse, die wir in der Muckibude oder in Esoterikmagazinen finden werden. Denn sind wir mal ehrlich: Die Zielgruppe für die meisten Magazine, die ich kenne, sind Frauen. Das ist völlig ok, denn sie beschäftigen sich schon viel länger mit ihrer erwachenden Spiritualität als wir Männer. Und diese Magazine sind sicher auch wichtig, aber eben – wie schon in Aufmachung und Layout deutlich wird – eher auf einen weiblichen Weg ausgerichtet.

Da es also im Aussen vielleicht noch nicht so viel gibt, was uns helfen könnte, bleibt ganz sicher zunächst einmal der Weg ins Innen. Mein Ziel wird sein, auf dieser Seite sukzessive Ideen und Hilfestellungen anzubieten, wie Du als Mann (wieder) mit Deiner Spiritualität in Kontakt kommst. Wie Du lernst, sie anzunehmen und zu entfalten.

Und wenn Du kein Mann bist, der gerade diesen Artikel liest, dann bleib trotzdem dabei, denn ich bin sicher, Du kennst einen Mann – oder mehrere. Mach ihn doch aufmerksam auf diese Seite, vielleicht tut ihm das ja ganz gut?! Und für Dich selbst entdeckst Du vielleicht auch das eine oder andere, was Dir hilft, uns Männer besser zu verstehen. So schlimm sind wir nämlich gar nicht. 😉

Ich würde mich freuen, wenn Du diese Botschaft mit in die Welt trägst, vielleicht in Deinen sozialen Netzwerken teilst oder darüber erzählst. Ich würde mich freuen, wenn Du mir schreibst, wie es Dir mit dieser Seite geht oder welche Themen Dich interessieren würden
. Und ich würde mich besonders freuen, wenn Du Dich zu dieser Seite anmelden würdest. Zum einen verpasst Du dann nichts, zum anderen kann ich mich dann noch besser auf Dich einstellen…

So, das nächste Mal geht’s dann richtig zur Sache, da reden wir nämlich über Archetypen. Ich hoffe, Du bist wieder mit dabei…

Bis bald…
Dein Stefan