Hypersensibel, oder doch ne Mimose?



251HEs ist Sonntagvormittag. Ich spaziere in Graz den Hügel vom Café Rosenhain hinunter. Das Wetter ist genau richtig und der Tag lässt sich prima an

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. Am Abend hab ich Karten für ein Konzert von Daniel Wirtz, einem echt coolen Typen. Tja und dann das:

Ich fühl mich ganz komisch bei dem Gedanken an das Konzert am Abend. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fühle ich mich gestresst. So viele Menschen, die Musik, die Energie, die zu erwarten ist. Ich krieg die Krise

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. Ich maile einer Freundin, ob sie meine Karte brauchen kann, Fehlanzeige!
Ich überlege: ‚Mann, denke ich, Du kannst doch die Karte nicht verfallen lassen!‘
Ich lass mich breit schlagen, noch mal drüber nachzudenken.

Inzwischen ist es 17:00 Uhr. Mein Herz schlägt schnell – zu schnell. Ich bin total unrund. Ich sage mir:
‚Alter! Sei nicht so ne Mimose! Du weißt doch gar nicht, wie viel Leute kommen! Das wird bestimmt nett.‘ – Nichts hilft. Meine Entscheidung steht. Ich gehe nicht hin.

Als hätte jemand den Stecker gezogen, fällt aller Stress von mir ab. Ich bin wieder ich selbst. Ein Hüpfer in die Badewanne mit Wirtz auf dem i-Pod ist auch prima. Herrlich! Es geht mir danach wieder gut. Ich bin völlig entspannt und genieße den restlichen Sonntag.

Warum ich Dir das erzähle?

Also mal ganz sicher nicht, um mich interessant zu machen oder um auf den Zug „Hypersensibilität“ aufzuspringen. Ist ja inzwischen fast so ein Modewort wie Burnout, oder?! Und als Mann ist man sowieso nicht hypersensibel. Oder vielleicht doch? Bin ich am Ende doch gar keine Mimose, kein Weichei?

Man könnte sich schon wundern: Ich liebe Rockmusik, Punk, Metal. Ja, bei mir da darf es mal richtig scheppern. Wer glaubt in einem Spirituellen Punk Haushalt laufen den ganzen Tag Enya und Loreena McKennit um die Wette, der täuscht sich. Hier wird gerne mal Pantera von Disturbed abgelöst und die Ramones von the Clash oder den Stooges… Naja oder eben von Wirtz…

Aber ich krieg es nicht mehr gebacken, an ein Konzert zu gehen, weil ich es in Menschenmengen einfach nur eine bestimmte Zeit aushalte, bis ich aggressiv werde oder Fluchttendenzen habe. So mussten schon einige Konzerte in letzter Zeit ohne mich stattfinden.

Wenn ich StraBa oder U-Bahn fahre, dann verfalle ich immer in einen meditativen Zustand, der die Welt um mich herum ausblendet – so gut es eben geht. Ich richte meine gesamte Aufmerksamkeit nach innen und atme mich durch die Fahrt bis ans Ziel.

Ich weiss, es tut mir keiner was. (Bei Einssechsundneunzig und grimmiger Miene überlegen sich das eh die meisten zweimal) Darum geht es nicht. Ich fühle mich bedrängt, habe das Gefühl, zuviel Input in zu Wenig Zeit zu bekommen. Es ist wie die Hochdruckbetankung in einem Formel 1-Wagen. Es ist mir schlicht zu viel.

Volle Kneipen? No way! Salsa-Abend am Lendplatz? Lieber erschieß ich mich!

Alles, was zu voll und überlaufen ist, überall da, wo viele Menschen aufeinandertreffen ist für mich echt nix. Nee, ist so. Und soll ich Dir was sagen? Mittlerweile kann ich damit leben. Dann ist es halt so.
Ja, ich bin ein ganzer Kerl. Nein, ich fühl mich wegen meiner Sensibilität nicht schlecht oder minderwertig
. Egal, ob sie jetzt hyper ist oder nicht. Is mir egal…

Auch das ist Spiritual Punk, auch das ist Authentizität. Ich steh zu mir. Ich mach kein Hehl draus. Und wenn Du mich fragst, warum ich Dir das erzähle, dann sag ich’s Dir jetzt:

Weil es Menschen – und insbesondere Männer – da draußen gibt, denen es mit Sicherheit genauso geht und die sich deswegen schlecht fühlen. Die zwängen sich lieber irgendwo rein und stehen es irgendwie durch, als dass sie den Mut hätten, zu sich zu stehen, und einfach zu sagen, was sie fühlen. Sie haben Angst, schief angeschaut zu werden, als Weicheier oder Mimosen bezeichnet zu werden. Sie haben Angst, nicht männlich genug zu sein in den Augen der anderen. Letztens las ich einen Artikel, geschrieben von so einem sensiblen Typen wie mir. Der Kollege schrieb aber unter einem Pseudonym, weil er Angst haben muss, in seinem Job nicht mehr ernst genommen zu werden, wenn jemand das liest. Ja Scheisse! Der arme Mensch!

Jungs! Diese Welt braucht Euch!

Die Damenwelt braucht Euch! Ich bin sicher, von Euch (oder uns!) kommt keiner auf die Idee, Krieg zu spielen, Frauen despektierlich zu behandeln, und andere Dinge zu tun, die irrtümlich als supermännlich gelten, aber dieser Welt nicht wirklich weiterhelfen. Und genau darum schreibe ich diesen Artikel, ich schreib ihn für Dich!
Ich schreib ihn für uns alle da draußen, die wissen, wovon ich rede, die aber auch noch nicht den Mut gefunden haben, offen darüber zu sprechen.

Ich kann nur als Beispiel dienen – mit meinem Namen! Ganz offen
. Vielleicht kennst Du ja jemanden, dem es ähnlich geht? Dann zeig ihm doch diesen Artikel, verlinke ihn, teile ihn oder rede einfach auch nur drüber.

In diesem Sinne…
SP Stefan Schriftzug Kopie2

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(Arche)typisch! – Die vielen Gesichter Deiner Spiritualität



Wie in meinem letzten Artikel angekündigt, möchte ich Dir heut was über Archetypen erzählen und warum sie Dir helfen können, Deine eigene Spiritualtät zu begreifen:

Bild (c) www.palmprints.com
Bild (c) www.palmprints.com

 

Über Archetypen kannst Du an verschiedenen Stellen immer wieder etwas finden und oft tritt dann Verwirrung auf, weil ein Autor oder eine Autorin andere Begriffe, Namen oder Archetypen benennt als ein(e) andere(r). Wie immer, wenn es darum geht, Inhalte zu vermitteln, versucht vermutlich jeder, seine Inhalte so individuell zu gestalten wie möglich, der Sache quasi also seinen Stempel aufzudrücken. Ich gebe zu, mir ist das meist ziemlich wurscht, denn ich tu etwas, das ich Dir dringend ans Herz legen möchte:

  • Prüfe, ob das stimmig ist, was Du hörst oder liest!
  • Wie fühlt sich das für Dich an?
  • Geht’s Dir gut damit?
  • Klingt da eine Saite in Dir?
  • Kannst Du was damit anfangen? – Wenn nicht, dann such Dir eine andere Quelle.

Bilder & Metaphern

silenceDeine Essenz, Deiner Selbst ist einzigartig. Alles, was wir versuchen über Bilder oder Metaphern zu beschreiben stellt ja eh nur den Versuch dar, einen Zugang zum Unerklärlichen zu legen
. Bilder sollen uns helfen, unseren oft allzu analytischen Verstand in die Herzebene rutschen zu lassen, was uns die Möglichkeit geben soll, die Dinge ganzheitlicher zu betrachten und zu begreifen. Das Göttliche in Dir lässt sich schwerlich in Worte fassen, aber es lässt sich erfahren und über Bilder und Metaphern Deinem Gegenüber und Dir selbst andeutungsweise näher bringen.

Wenn wir über Archetypen sprechen, dann sprechen wir über Metaphern und Bilder
. Wir sprechen über Mosaiksteinchen und Facetten, die – alle zusammengenommen – wieder ein Bild ergeben. Ein Bild, das Du schlicht nur mit dem Herzen begreifen kannst: Dich!

Deswegen finde ich die Arbeit mit Archetypen so spannend. Du kannst über sie meditieren, kannst Dich damit befassen. kannst Dich fragen, wo in Deinem Leben Dir möglicherweise Menschen begegnen oder begegnet sind, die genau diesen Aspekt, diesen Archetyp für Dich besonders spiegeln.

Alles ist eins…

Ja nu, ich weiss, das ist jetzt nun wirklich eine (leider) ziemlich abgedroschene Phrase. Dieser Satz wird von Wissenden und Unwissenden gleichermassen wie ein Mantra immer wieder allen vorgesungen, um zu zeigen, dass man sich mit spirituellen Ansätzen auseinandergesetzt hat. Im Falle der Archetypen soll es aber verdeutlichen, dass Du niemals nur einen Aspekt, nur einen Archetypen in Dir trägst, sondern immer mehrere, die ein Ganzes ergeben.

Im Seminar „Der Artusweg“, das ich zusammen mit meiner Partnerin gebe, beschäftigen wir uns auch mit den Archetypen. Dort wählen wir die Archetypen der Artussage, die ebenso Platzhalter für die Facetten unserer Seelenarbeit sein können, wie viele andere. Doch am Ende des Seminars stehen sie gemeinsam für ein Ganzes, für Heilung, ein Ganzwerden in Deiner Spiritualität, ein Ganz- und Heilwerden in Deinem Leben.

Männliche Archetypen

Da sich diese Artikelserie ja sehr der männlichen Spiritualität widmet, da über sie kaum noch gesprochen wird, möchte ich mich hier auch auf männliche Archetypen beschränken. Sie finden natürlich ihre Entsprechung auf weiblicher Seite; also auch, wenn Du eine Frau bist und bis jetzt tapfer durchgehalten hast, lies ruhig zu Ende, denn ich bin davon überzeugt, Du kannst dieses Wissen auch für Dich verwenden, um die Männer in Deiner Umgebung (noch) besser zu verstehen.

Aber wenden wir uns den Archetypen zu. Und bitte: Das was ich sage, erhebt nicht den Anspruch alleinseligmachender Weisheit. Wie gesagt, prüfe! Wenn Dir eines meiner Bilder nicht gefällt, dann tausch es aus. Wenn Du die Essenz und die Botschaft des Bildes begreifst, dann ist es piepegal, wie Du es gestaltest! Ich versuche auch, Dir mehrere Bilder vorzuschlagen, damit Du Dich vielleicht leichter tust:

  • Der Großvateraspekt: Merlin, Odin, Gandalf, Yoda Die Zentralsonne. – Hier liegt die Weisheit aus alter Zeit, die Güte und die Ruhe des Alters
    . (Lebens-)Erfahrung und Geduld, aber auch Versöhnung und Frieden gehören zu diesem Archetyp.
  • Der Vateraspekt: Vater Himmel, Der Kosmos, Jupiter, Artus, ein König, der alte Obi Wan Kenobi – er steht für die Verantwortung, den nährenden Anteil in Dir, den Schutz, den Du anderen und Dir selbst gewährst, aber auch für Initiative und Kraft, für Liebe und Besonnenheit
  • Der (spirituelle) Krieger: Lancelot, St. Michael, ein Samurai, Der junge Obi wan Kenobi – steht für das Streitbare in Dir, den Kämpfer, den Initiator, aber auch das Intuitive, das Planerische, Strategische
  • Der Sohnaspekt: Jesus Christus, Ikarus, Gallahad, Parcifal, Luke Skywalker – Dieser Aspekt steht für den Sucher in Dir. Du suchst Deinen Lebenssinn, Wege, Mittel, willst reifen, sehnst Dich nach kompetenter Führung und Geborgenheit. Du willst Deinen Lebenszweck erfahren und erfüllen.
  • Der Jäger: Robin Hood, Captain Jack Sparrow, Herne, Der Schütze, Als Fährtensucher und Ernährer ernährst Du Dich und/oder die Deinen. Heute oft ein Aspekt der Arbeitswelt, hilft Dir der Jäger auf Deiner Reise zu materieller Sicherheit. Doch auch die Freiheit des Waldes oder der Meere wie auch den Nervenkitzel der Jagd – vielleicht auch nach der Dame des Herzens –  darf man bei diesem Aspekt nicht unterschätzen.
  • Der grüne Mann: An sich schon ein Archetyp, steht er für die Erdverbundenheit des Mannes. Dir ist die Erde anvertraut, also hege, hüte und beschütze sie. Dieser Archetyp steht für den Ruf der Natur in Dir und alles Schützenswerte in ihr.
  • Der blaue Mann: Buddha, Yogananda, Lao Tse, Konfuzius – steht für die Sehnsucht in Dir nach dem Transzendentalen, der Vereinigung von Himmel und Erde, Wissen und Weisheit. Er ist die gelebte, lebendige Geistigkeit und Verkörperung der erleuchteten Seele, die in Dir wohnt

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    . Aber er steht auch für den Künstler in Dir, den Poeten und Musiker, der sich anderer Sprachen zu bedienen weiss als nur der Worte.

Ein Vorschlag:

Nachdem ich hier nun verschiedene Bilder für die archetypischen Teile Deiner Seele zusammengetragen habe – wie Du gesehen hast, durchaus auch aus der Pop-Kultur –  mache ich Dir den Vorschlag, das alles erst einmal auf Dich wirken zu lassen. Ich lade Dich herzlich ein, Deine eigenen Bilder und Metaphern für die einzelnen Archetypen zu finden und sie in Dir zu suchen. Vielleicht magst Du Dir ja ein oder zwei Fragen stellen?

  • Finde ich alle Archetypen in meinem Leben?
  • Wie kommen sie durch mich zum Ausdruck, wenn überhaupt?
  • Und wenn ja, auch wo?
  • Zeigen sie sich in meinem Handeln, Denken, Sein?

Mit diesen Fragen möchte ich mich für heute bis zum nächsten Mal von Dir verabschieden, wo wir beginnen werden, die einzelnen Archetypen noch genauer zu betrachten

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. Ich werde Dir dann auch Vorschläge machen, wie Du mit den Archetypen für Dich arbeiten und meditieren kannst. Vielleicht magst Du meinen Blog ja abonnieren, damit Du nichts verpasst. Außerdem würde ich mich freuen, wenn Du anderen von mir und meinen Artikeln erzählen würdest, Du weißt ja, Klappern gehört zum Handwerk! Ich danke Dir im Voraus und wünsche Dir jetzt viele erhellende Momente mit den Archetypen.

Bis bald,
Dein Stefan

Die Reise beginnt…


Wenn man(n) sich ein so ehrgeiziges Projekt vornimmt, wie die Suche nach männlicher Spiritualität, wird man unweigerlich mit der Frage konfrontiert, ob es so etwas überhaupt geben kann.

OÖ1Der Geist ist bekanntlich ja geschlechtsneutral und Spiritualität per se kein einheitlich definierter Begriff. Für die einen ist Spiritualität = Esoterik, für andere eher mit Frömmigkeit im religiösen Sinne anzusehen. Wieder andere sehen in Spiritualität die Befreiung von religiösen Dogmen und das Sichbewusstwerden seines eigenen, göttlichen Funkens. Anders ausgedrückt der (heilige) Geist erwacht in den Menschen und durch die Wegsuche nach innen geben wir Menschen diesem Geist die Möglichkeit, sich zu entfalten.

So. Und nu? Wenn der Geist sich entfaltet, und wenn der Geist tatsächlich geschlechtsneutral ist oder beide Geschlechter vereint, warum gibt es dann zwei Arten von Spiritualität?

Ganz einfach: wir sind nunmal in der Regel als Frau oder Mann geboren

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. Ja, auch, wenn wir natürlich immer jeweils auch Anteile des anderen Geschlechts in uns tragen. Kein Mann ist zu 100% NUR Mann, auch, wenn uns die Gesellschaft das lange vermitteln oder als Idealbild hinstellen wollte.

Es hat sich diesbezüglich schon viel getan in unserer Gesellschaft, aber ich glaube, wo sich noch gar nicht soviel getan hat, ist tatsächlich auf spiritueller Ebene.

Wir erleben erfreulicherweise aktuell das Erstarken des Göttlich-Weiblichen in den verschiedensten Facetten. Wie Pilze spriessen Priesterinnen, Hexen oder weise Frauen aus dem Boden, die der Großen Mutter den Weg ebnen wollen
. Und so sehr ich das auch unterstützen möchte, manchmal verbirgt sich für mich unter der Maske der Hexe oder der Priesterin eine verbitterte Emanze, die frustriert nur ein Ventil sucht, ihren Männerhass auszuleben. Dabei werden Männer dann als Unterdrücker und schwanzgesteuerte Trottel gebrandmarkt, denen man eigentlich jeden Sinn für Spiritualität absprechen muss.

Man(n) hat es da dann nicht leicht. Insbesondere dann nicht, wenn man nicht zur Batikhosen-tragenden Fraktion gehört, die weichgespült und vollkommen unmännlich an Retreats teilnehmen und sich am Besten noch dafür entschuldigen, als Mann geboren zu sein.

Nein, so ein Mann bin ich nicht. Und das hat für mich auch nichts mit Spiritualität zu tun. Hier werden Kämpfe ausgetragen, die auf einer ganz anderen Ebene zu Hause sind, und die nicht dazu dienen ein harmonisches Gleichgewicht der Kräfte herzustellen, sondern das gleicht mir viel zu sehr einem Rachefeldzug. Das Pendel, das jahrhundertelang zu extrem auf die männliche Seite geschwungen hat, droht heute ins andere Extrem zu schwingen.

Ich frage Dich: kann das gesund sein?! Wohl kaum, oder?

Meiner Meinung nach müssen wir Männer uns erst einmal wieder sortieren. Wir müssen wieder lernen, zu männlichen Tugenden zu stehen, männlich Wege als diese anzuerkennen, männliche Archetypen in uns erkennen und zum Leben erwecken, denn wir sind Männer und das ist doch bitte auch gut so!

Mann sein heisst doch nicht automatisch, dass man(n) zum Unterdrücker wird. Unterdrücken muss nur der, der sich selbst als zu gering einschätzt, als dass er gegen andere bestehen könnte, auch, wenn ihm der Gegenwind mal um die Nase pfeift.
Wir Männer dürfen wieder lernen, mit uns selbst in Kontakt zu kommen, uns zu spüren, unsere Position in diesem kosmischen Spiel (wieder) entdecken. Wir dürfen uns von den verzerrten Männerbildern, die immer noch propagiert werden – egal von welcher Seite – verabschieden.
Wir dürfen uns – wie gesagt – den Archetypen zuwenden, die uns Männer eben beschreiben, dürfen die Metaphern lernen, die die Bilder ins uns wachküssen, die sehr wohl in unserer aller Zellerinnerung schlummern und die uns Erklärungen finden lassen.

All das sind aber keine Erkenntnisse, die wir in der Muckibude oder in Esoterikmagazinen finden werden. Denn sind wir mal ehrlich: Die Zielgruppe für die meisten Magazine, die ich kenne, sind Frauen. Das ist völlig ok, denn sie beschäftigen sich schon viel länger mit ihrer erwachenden Spiritualität als wir Männer. Und diese Magazine sind sicher auch wichtig, aber eben – wie schon in Aufmachung und Layout deutlich wird – eher auf einen weiblichen Weg ausgerichtet.

Da es also im Aussen vielleicht noch nicht so viel gibt, was uns helfen könnte, bleibt ganz sicher zunächst einmal der Weg ins Innen. Mein Ziel wird sein, auf dieser Seite sukzessive Ideen und Hilfestellungen anzubieten, wie Du als Mann (wieder) mit Deiner Spiritualität in Kontakt kommst. Wie Du lernst, sie anzunehmen und zu entfalten.

Und wenn Du kein Mann bist, der gerade diesen Artikel liest, dann bleib trotzdem dabei, denn ich bin sicher, Du kennst einen Mann – oder mehrere. Mach ihn doch aufmerksam auf diese Seite, vielleicht tut ihm das ja ganz gut?! Und für Dich selbst entdeckst Du vielleicht auch das eine oder andere, was Dir hilft, uns Männer besser zu verstehen. So schlimm sind wir nämlich gar nicht. 😉

Ich würde mich freuen, wenn Du diese Botschaft mit in die Welt trägst, vielleicht in Deinen sozialen Netzwerken teilst oder darüber erzählst. Ich würde mich freuen, wenn Du mir schreibst, wie es Dir mit dieser Seite geht oder welche Themen Dich interessieren würden
. Und ich würde mich besonders freuen, wenn Du Dich zu dieser Seite anmelden würdest. Zum einen verpasst Du dann nichts, zum anderen kann ich mich dann noch besser auf Dich einstellen…

So, das nächste Mal geht’s dann richtig zur Sache, da reden wir nämlich über Archetypen. Ich hoffe, Du bist wieder mit dabei…

Bis bald…
Dein Stefan

Spiritualität für Männer



Ich bin ja gespannt, was Du nach dem Lesen dieses Artikels sagst.

AdlerSeit ein paar Monaten schon beschäftigt mich dieses Thema und nach viel Beobachtung und Reflektion habe ich mich entschlossen, darüber im Rahmen dieses Blogs zu schreiben. Ich wollte nicht nochmal etwas Neues anfangen und da dieser Blog sich ja mit gelebter Spiritualität beschäftigt, fand ich, dass es eine gute Plattform ist, auch darüber zu schreiben:

Männer und Spiritualität bzw. eben Spiritualität für Männer.

So wird in unregelmäßigen Abständen zu diesem Thema hier bei mir ein Artikel dazu erscheinen. Aber auch wenn Du zum weiblichen Teil meiner Leserschaft gehörst – und ich vermute, damit auch zum größeren – hör bitte nicht auf zu lesen, denn ich bin sicher, Du kennst den einen oder anderen Mann und vielleicht erkennst Du ihn ja hier wieder oder kannst ihn möglicherweise sanft mit der Nase auf diese Seite stoßen – wir Männer brauchen ja oft etwas länger…zumindest, was das Thema Spiritualität angeht.

Es ist sicher kein Geheimnis, dass das Thema Spiritualität in erster Linie eine weibliche Domäne ist.
Besucht man als Mann Vorträge, Workshops oder Seminare auf diesem Sektor, ist die Mehrheit der weiblichen Teilnehmerinnen erdrückend! Und ganz ehrlich, liebe Männer, wenn wir nicht bald in die Pötte kommen, dann sind uns die Mädels meilenweit voraus in ihrer Entwicklung und wir haben nicht mal mehr den Hauch einer Chance zu verstehen, wovon sie reden
. Und geben wir’s zu, das fällt uns manchmal schon schwer, wenn wir alltägliche Themen disktuieren.

Doch um dies gleich klarzustellen: Ich habe nicht vor, aus der spirituellen Entwicklung einen Wettkampf zu machen.
Was ich möchte, ist, Männern die Angst nehmen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen.
„Was?! Ich und Angst?! Ha! Lächerlich!“, wirst Du jetzt möglicherweise sagen – falls Du ein Mann bist. Ja, nee, ist klar. So ist das auch nicht gemeint. Der Punkt ist doch der: Wir Männer haben andere Herangehensweisen an das Leben. Wir sehen Dinge anders, oftmals pragmatischer, ohne den ganzen Schischikram den die Damenwelt so gerne hat. Und ich geb’s zu, ich kann trotz aller Verbundenheit zu geistigen Themen mit rosa Einhörnern auch nix anfangen.
In der Regel sind wir Männer gradliniger, direkter. Wenn wir uns wirklich als Mann annehmen und fühlen, brauchen wir – wenn wir ehrlich sind – nicht viel zum Leben. Unsere Wohnungen sind spartanisch und funktionell eingerichtet, wenn wir meditieren, reicht eine Kerze und ein Kissen – ok, lass die Kerze weg. Und hey, das ist doch auch gut so
. Wer sagt denn, dass aus allem gleich ein Ritual werden muss? Machen wir’s doch auf unsere Art

2. Patient communication. Patients may have concernsIntroduction Male erectile dysfunction (ED) has been defined as the inability to attain and/or maintain penile erection sufficient for satisfactory sexual performance as part of the overall process of male sexual function (NIH Consensus Conference, 1993). cialis online.

. Aber bitte machen wir uns auch wieder mal klar, was eigentlich unsere Art ist. Und dann tun wirs bitte auch!

Die Angst, die wir Männer möglicherweise haben, uns mit Spiritualität zu beschäftigen, ist die, als weibisch oder vielleicht sogar schwul dazustehen, wenn wir es tun und dazu auch noch stehen. Und das liegt schlicht daran, dass die meisten aktuellen Experten auf diesem Gebiet eben ExpertINNEN sind

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. Ja, es gibt männliche Experten und Lehrer, aber oft haben sie bei Frauen gelernt. Und bitte versteh mich richtig: wo wären wir – besonders im Deutschen Sprachraum – ohne eine Daniela Hutter, eine Susanne Hühn oder eine Jeanne Ruland, aber eben auch eine Doreen Virtue, Diane Cooper, oder Byron Katie. Und wer hat „the Secret“ zusammengetragen? Jungs, ich sag’s nur ungern, aber das war auch eine Dame
. Und ich bin all diesen Damen (und noch einigen mehr) sehr dankbar, denn sie haben spirituelles Denken nicht nur populär sondern auch lebendig und alltagstauglich gemacht und formuliert. Und was nützt es, auf dem spirituellen Weg zu sein, es aber nur als Hobby zu betrachten, über das man im besten Fall mit seinen engsten Vetrauten spricht, es aber im Alltag nicht erkennen lässt?!

Kann es sein, dass wir Männer unseren eigenen, männlichen Zugang zu all den Themen der Spiritualität erst (wieder) entdecken müssen?
Wenn wir in die Geschichte schauen, gab es so oft weise Männer wie es weise Frauen gab. Es gab/gibt MedizinMÄNNER, Schamanen, Druiden, Zen-Meister, etc.pp. Das waren/sind ja alles auch keine verweichlichten Spinner sondern echte Kerle. Wir Männer haben vollkommen verlernt, uns auf unser Mannsein zu berufen und stolz darauf zu sein, weil wir Angst haben, gleich als Macho verschrien zu sein.

Aber ganz ehrlich Männer, ohne echte männliche Energie und dem bewussten Umgang damit sind wir keine Männer.

Mit der (Gott sei Dank) stattfindenden Wiederserstarkung des Weiblichen haben wir Männer möglicherweise vergessen, was es heisst, wirklich ein Mann zu sein – und bitte, ich rede nicht von Fussball, Bier, Porno und Formel 1. Ich rede von einem tiefen, erdigen Selbstverständnis als Mann. Ich rede von uns als spirituellen Kriegern, von Energie, Initiative und dem Bewusstsein, dass auf dieser Erde immer noch zwei Energieströme gelten: männlich UND weiblich. Das eine ist ohne das andere im Ungleichgewicht und deswegen, liebe Männer, braucht es uns als Männer und nicht als Kopisten weiblicher Ideen. Und nochmal: ich möchte keinesfalls zu einem erneuten Geschlechterkampf aufrufen, im Gegenteil. Es geht mir um Ergänzung. Wir Männer dürfen unseren ureigenen Weg zur spiritualität wieder finden, uns wieder mit den männlichen Atributen der Spiritualität auseinandersetzen und eine männliche Spiritualität leben. Wie die aussehen kann, möchte ich in unregelmäßigen Abständen hier veröffentlichen und damit zur Diskussion stellen.