Esoterische Doppelmoral


Kotzendes Einhorn
(c) Dreamtime.com

Ein ganz aktueller Anlass bringt mich heute dazu, mal wieder den Kopf zu schütteln und im übertragenen Sinn zur Feder zu greifen.
Wie sich manche Menschen, die sich Licht & Liebe auf die Fahnen schreiben, aufführen und damit dann ihre Seite zeigen, die eher nach Darth Vader als nach Lichtgestalt aussieht, verblüfft mich immer wieder. Welche Gedanken ich mir zu dieser Doppelmoral gemacht habe, liest Du hier:

Angefangen hat alles mit der Entdeckung, dass eine „Lichtarbeiterin“ sich – auf welchem Wege auch immer – an einer Audiodatei von mir bedient hat. Diese hat sie, ohne mich zu fragen und ohne eine Quellenangabe, zu einem Video verwurstet und auf ihrem Youtube-Kanal veröffentlicht.

Gleich eins vorweg: Hätte sie gefragt und wäre die Quellenangabe dabei gestanden, wäre das alles überhaupt kein Problem für mich. Warum auch? Hat sie aber nicht.

Ich habe mir dann ihre Facebookseite und auch ihren Youtube-Kanal angesehen, das Video mit meiner Datei hatte immerhin 5076 Klicks, kann also so schlecht nicht gewesen sein. Ansonsten fand ich bei ihr das übliche, weichgespülte Esoblabla, hahnebüchene Theorien etc. Ihr wisst schon:
Engel machen heileheile, Meerjungfrauen küssen besser und Einhornkotze in Gläsern. Über alles, ergoss sich die rosarote Zuckergusssauce der Licht & LiebeFraktion, die ja so viel Verständnis für alle hat, alle bedingungslos liebt und annimmt und die ihre Heiligkeit predigt, bis auch noch der letzte hirnerweichte die Hände in den Himmel reckt und „Hallo Julia!“ ruft…

Das geht solange gut, bis jemand daher kommt und es wagt, anders zu sein.

Ich habe mir erlaubt, mal mit Begriffen wie Urheberrecht und Rechtsempfinden bei der Dame anzuklopfen. Ui, da war aber dann mal ratzfatz Schluss mit Licht & Liebe. Da wurde ich dann übelst beschimpft. Warum ich nicht selbst ein Video gemacht hätte, ob ich dazu zu blöd wäre, dass ich mich nicht wundern müsse, wenn man mich beklaut, schließlich hätte ich die Datei ja nicht ordentlich gesichert und überhaupt, meine Audiodatei sei sowieso nicht stimmig und sie werde das Video löschen. (Wir erinnern uns: 5076 Klicks)

Diese Wut, diese Aggression, die mir da entgegenschlug, die fand ich echt krass. Und es ist ja nicht so, dass das nur mir so geht und mir auffällt.

Was ist das also, dass Menschen, die doch angeblich ihr Leben dem Licht und der Liebe gewidmet haben, plötzlich solche Ausraster hinlegen?
Was bringt z.B. auch manche Veganer dazu, zu Berserkern zu mutieren, wenn man ihnen gegenüber mal erwähnt, dass man Fleisch ist? Noch vor fünf Minuten haben sie Dir aber erklärt, dass „Vegan“ nicht nur eine Ernährungsform, sondern der Weg der Liebe zu allen Lebewesen sei
. Und das nimmt die Fleischesser dann aus, oder wie? Sind dann wohl keine Lebewesen, nehm ich an.
Warum zucken manche Leute aus, wenn man ihnen sagt, dass man ihren Lebensweg zwar anerkennen, aber nicht teilen kann, weil man Guru A oder Gurine B für einen SektenpredigerIn hält?

Was steckt hinter dieser Doppelmoral?

Ist es vielleicht die Tatsache, dass solche Menschen vergessen haben, dass sie auch Menschen sind? Sind sie vielleicht so von dem Gedanken besessen, etwas „Besseres“ als „nur“ ein Mensch zu sein, dass sie alle negativen Gefühle so lange verdrängen und unter dem Licht&Liebe-Deckel halten, bis einer diesen Deckel lüftet? Kommt es – wie bei einer Depression – dann zum großen Knall, weil einer es wagt, in die rosafarbene Seifenblase zu pieksen, die manch einer für sein Leben hält?
Ist es die Wut darüber, dass hier Illusionen zerstört werden, die man sich doch so sorgsam gezüchtet hat und für die man möglicherweise auch viel Geld bezahlt hat?
Bedeutet Mensch sein, nicht Fehler machen zu dürfen?
Bedeutet es nicht, wütend oder traurig sein zu dürfen?

Fühlen wir uns von unserer Gesellschaft so sehr unter Druck gesetzt, dass wir uns eine Scheinwelt herbeiträumen müssen, in der wir die Helden, die Erlöser und Heilsbringer sind, weil wir insgeheim wissen, dass wir auch unsere Macken haben und am Liebsten mal ganz laut Scheisse! brüllen würden, wenn was schief geht?!
Können wir diesem Drang nach Perfektion nur genüge tun, wenn wir ein Bild von uns aufrecht erhalten, das unser Innerstes vernachlässigt?
Und dann, wenn jemand an diesem Bild kratzt?
Dann flippen wir aus, dann kommt das ans Tageslicht, was wir so lange im Keller unseres Unterbewusstseins eingesperrt hatten
. Dann kommt das dunkle Biest in uns zum Vorschein und wütet.

Warum das passiert?

Vielleicht, weil wir zu feige sind, zu uns zu stehen, weil wir uns nicht annehmen wollen oder können

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. Weil wir zu verletzt sind. Weil wir zu traurig sind. Weil uns das Leben vielleicht ankotzt und wir es doch so gern anders hätten. Wir haben vielleicht keine natürliche Autorität, also basteln wir uns ein Superheldenkostüm mit Elfenflügeln und Engelshaar in dem wir esoterische Weisheiten aus der Hüfte schiessen, uns bei anderen bedienen, weil wir selber nix auf der Pfanne haben
. Und das zeigen wir auch ungewollt, indem wir das Gesetz von Ausgleich und Harmonie verletzen
. Wir beleidigen eigentlich das, was wir hochhalten sollten – das Licht.
Wir füttern unser Ego und glauben aber, es besiegt zu haben.

Wir schleudern unseren Schlachtruf „Ich bin spirituell!“ jedem entgegen, der in unser persönliches Feindbild passt: Fleischessern, Bankangestellten, Kirchendienern…die Reihe ließe sich wohl endlos fortsetzen. Aber sind wir das denn wirklich? Sind wir spirituell oder esoterisch? Sind wir ehrlich oder leben wir eine Doppelmoral. Predigen wir Wasser, saufen aber Wein?

Was hat neulich eine liebe Freundin fast verschämt zu mir gesagt? Ich hab einen Freund, aber der ist nicht spirituell. (Na und?) Nachdem sie mir aber von ihm erzählt hatte, hab ich zu ihr gesagt.
„Weisst Du, er ist vielleicht nicht esoterisch, Dein Freund, aber so wie er sein Leben lebt, halte ich ihn für zutiefst spirituell: Ehrlich sich selbst gegenüber, wissend, dass Fehler passieren, sich mit all seinen Macken akzeptierend und das Leben wie es ist annehmend.“ Ich kenn ihn zwar nicht, aber ich mag ihn jetzt schon.

In diesem Sinne…

P.S. An alle Resoanzapostel und „The Secret“-Videokucker: erspart Euch und mir bitte Eure Kommentare bezüglich Resonanz.

Was, wenn es keine Engel gäbe…?


WolkenengelEngelkongress in Hamburg. Und wie immer strömen viele Engelsucher und ExpertInnen zusammen, um sich über die himmlischen Boten auszutauschen. Es werden Vorträge und Workshops gehalten, ein irrer Umsatz mit Büchern, Kartensets etc. gemacht und das alles stört mich auch gar nicht. Mich beschäftigt aber schon länger eine Frage, die ich mal ganz einfach in die Runde stellen möchte:

Was, wenn es keine Engel gäbe?

Ob ich und wenn ja, zu welchem Ergebnis ich gekommen bin liest Du heute hier:

Is schon klar, vermutlich wirst Du jetzt erst mal schlucken und sagen: „Spinnt der? Natürlich gibt’s Engel! Die kommen ja schließlich überall in den heiligen Büchern vor!“ Damit gehörst Du zur großen Mehrheit der Menschen, die an Engel glauben. Und bitte, ich will Dir diesen Glauben auch gar nicht nehmen, ich stelle mir einfach nur Fragen

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.

Engel verändern sich.

Betrachten wir die Geschichte der Engelerzählungen und –sichtungen, dann stellen wir fest, dass sich unser Verständnis von Engeln im Laufe der Jahrhunderte mächtig verändert hat. So wie unser ganzes Bild von Gott, dem Universum und allem, was sich so möglicherweise darin tummelt.
Wir sind weniger persönlich geworden.
In alter Zeit war den Menschen ganz klar, wie so ein Engel aussah, wie die Engel organisiert waren und in welcher Hierarchie sie eingeordnet sind. Du weißt schon, die Nummer mit den Flügeln und so…
Als Boten Gottes kamen sie vom Himmel, um eben das göttliche Gesetz zu verkünden und nach dem Rechten und Linken zu sehen. Sie haben auch gern mal militärisch eingegriffen und mit Posaunen und flammenden Schwertern ordentlich auf den Putz gehauen, wenn „Gott“ sein Volk (Israel) gegen irgendein heidnisches Volk in den Krieg zog. (Wie war das noch gleich? Liebet Eure Feinde?)
Zu den Zeiten, also so vor ein paar tausend Jahren, waren Engel also noch recht körperlich unterwegs

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.
Heute sind sie ja eher so ätherisch. Man versteht sie im Großen und Ganzen eher als Lichtwesen, die zu Problemlösern werden können. Es gibt Engeltherapeuten, die mit Hilfe von Engeln alles Mögliche für Deine Gesundheit tun können, sagen sie zumindest. Engel regeln den Verkehr und sorgen für Parkplätze, zumindest glauben manche Menschen das, wenn sie verzweifelt das Lenkrad in der Hand halten und eben einen Parkplatz suchen. In erster Linie aber spenden sie Trost und wir dürfen uns getrost an sie wenden, wenn wir Sorgen haben.

Aber bitte wozu?

Hat Gott, Spirit, das Universum oder wie Du es für Dich nennst grad zu viel zu tun, dass wir uns an sein Bodenpersonal wenden müssen? Ist Gott (ich bleib jetzt mal bei der Bezeichnung), ist das große ICH BIN nicht allgegenwärtig? Ist es nicht in uns, durchdringt es uns nicht und sind wir nicht von seinem Geist beseelt? Lebt nicht genau dieser Geist in uns?
Geht es nicht darum, dieses Selbst, dass Gott ist, in uns zu erkennen, ist nicht genau das gemeint, wenn wir von Selbsterkenntnis reden?

Ist es vielleicht nur unser menschlicher Geist, der nicht fassen kann oder will, dass das Universum im Grunde recht einfach gestrickt ist? Ist das dann der Grund dafür, dass wir Menschen alles verkomplizieren müssen, uns Hierarchien zusammenzimmern, weil wir uns schlicht nicht vorstellen können, dass zwischen uns und dem Göttlichen nichts liegt, außer unserer eigenen Beschränkung?
Trauen wir uns nicht zu, direkt mit der Quelle zu kommunizieren aus der wir doch alle kommen, und schalten wir deswegen Botschafter dazwischen?

Wie ist das heute mit den Engeln?

Wenn wir heute von und mit Engeln sprechen, sind damit wirklich dieselben Wesen gemeint, die mit feurigem Schwert das Paradies bewachen oder sprechen wir hier Am Ende nicht eher von einem Konzept, einem morphogenetischen Feld, das sich gebildet hat, weil Millionen Menschen es mit ihren Gedanken, ihrer Liebe und ihren Vorstellungen erschaffen haben? Im Klartext, haben wir uns unsere Engel selbst erschaffen?

Wie ich darauf komme?

Nun, wir alle haben durch Überlieferungen, Legenden etc. eine ziemlich klare Vorstellung, wie z.B. der Erzengel Michael sein müsste. Ich bin sicher, auch Du hast jetzt sofort ein klares Bild im Kopf, mit Schwert, klar in seiner Ausrichtung, der Engel aller Ritter und der Wahrheit etc. Jedes Mal, wenn wir in diese Richtung denken, nähren wir möglicherweise einfach dieses Feld, das wir „Michael“ nennen und das sich gebildet hat, weil sich über Generationen genug Menschen darauf geeinigt haben, dass die Inhalte dieses Feldes so sein könnten
. Da nun unsere Realität auf unserer Wahrnehmung beruht und diese wiederum auf Erwartungen und diese auf Erfahrungen, könnte darin der Schlüssel zu unserem heutigen Verständnis von Engeln liegen.
Der Gedanke, dass das so sein könnte kam mir u.a., als ich feststellte, dass seit gut 30 Jahren sich Channelings des Erzengel Michaels oft so dermaßen gleichen, dass es fast nicht zu unterscheiden ist, wann dieses Channeling und von wem es „empfangen“ wurde. Müsste sich ein Engel nicht auch ein Bisschen an die sich stets verändernden Gegebenheiten unseres Planeten anpassen?

Die nächste Frage, die ich mir stelle ist, warum haben sich die Engel im Laufe der Jahrhunderte so extrem verändert?

Wir begegnen Engeln z.B
. im neuen Testament nur ganz selten, wohingegen sie im Alten Testament ganz oft zu finden sind. Kann es möglicherweise sein, dass es sich bei den Engeln des Alten Testamentes gar nicht um geistige Wesen, sondern um reale Wesen aus Fleisch und Blut handelte, die nicht von diesem Planeten stammten? Ich mein, hey, ich frag ja nur! Aber will man dieser Theorie Raum geben, finden sich überall auf der Welt Piktogramme, Hieroglyphen und Bilder, die diese stützen könnten. Es würde auch erklären, warum sie heute so nicht mehr auftauchen.

Was aber empfangen dann all die Medien und ExpertInnen, die sich auf dem Engelkongress ein munteres Stelldichein geben?

Liegen sie alle falsch? Bekommen sie am Ende gar keine Botschaften der Engel übermittelt? Und wenn wir uns mit Engeln verbinden, ist dann die Botschaft, die wir zu empfangen glauben nicht „nur“ das zarte Flüstern eben jenes Selbst, das Gott ist, und das wir beginnen zu erkennen? Ist es möglicherweise das Raunen unserer Intuition und die Verbindung zu unserem eigenen Ursprung, der uns Gefühle, Informationen und Botschaften empfangen lässt? Spricht aus und mit uns dann nicht einfach „nur“ der Geist, der uns alle – ohne Ausnahme – beseelt? Und wenn ja, ist das dann nicht total unspektakulär?

Brauchen wir den Zauber?

Was also, wenn es keine Engel gäbe? Wäre das Leben auf unserer Erde dann langweiliger? Wäre Spiritualität dann eine echt öde Partie, weil der Zauber fehlt? Brauchen wir Flügelrauschen, Glöckchenklingeln und himmlische Posaunen um unser Universum interessanter zu finden? Würden Medien und Künstler plötzlich alle arbeitslos, weil Botschaften aus morphogenetischen Feldern ja nicht sooo der Bringer sind?

Diese Frage kannst nur Du Dir beantworten…

Lebe im JETZT!


Stefan Trumpf - Spiritual Punk
Stefan Trumpf – Spiritual Punk

Darüber, dass sich so mancher esoterische „Lehrer“ seine Legitimation aus einer vergangenen Inkarnation zusammenträumt hab ich ja schon mal geschrieben. Das will ich nicht wieder aufwärmen.
Heute geht es darum, warum vermeintliche Erlebnisse vergangener Inkarnationen heute als Entschuldigung für dauerhaftes Selbstmitleid benutzt werden. Was ich davon halte? Lies selbst:

Da arbeite ich also als Trainer, erarbeite mit meinen Klienten Strategien, bringe sie zu einem Punkt der Selbsterkenntnis an dem sie erkennen sollten, dass sie die Kontrolle über Ihr Leben (zurück)erobern können, wenn sie nur bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen und dann das:

Da steht jemand vor Dir und sagt: „Weißt Du, ich wurde in einem früheren Leben schwerst misshandelt und das spür ich heut noch.“ – Bedeutet dann im Klartext, dass dieser Mensch leider die Verantwortung für sein Leben grad nicht übernehmen kann, weil ja die Vergangenheit im Zellgedächtnis gespeichert ist und deswegen wird lieber gelitten als mal aus dem Quark zu kommen und Nägel mit Köpfen zu machen.

Ich weiß ja nicht, wer den Leuten immer so ein Zeug einredet…

Ja, natürlich sind die Erfahrungen unserer vergangenen Inkarnationen bei uns abgespeichert, das bestreite ich nicht. Aber mit denen ist es doch wie mit einem Horoskop. Ich betrachte sowas immer wie einen Serviervorschlag in einem Kochbuch, sprich: als Hinweise & Helfer wie ich es besser machen kann.

Und dazu stelle ich mir immer eine ganz wichtige Frage: Wann lebe ich denn?

Die Antwort kannst Du Dir ja ausmalen. Du lebst JETZT, genau JETZT in diesem Moment. In diesem Moment hast Du die Möglichkeit zur Entscheidung, Du hast die Macht, die Kontrolle, Du kannst entscheiden, wie Du dieses JETZT gestalten möchtest. Lässt Du Dich ein auf diesen Moment? Bist Du bereit, das Glück dieses einen Moments in dem Du atmest und lebst wirklich einzulassen oder beschließt Du Dich weiter mit dieser Hirnw****erei zu beschäftigen, die Dich davon abhält, glücklich zu sein?

Jeden Tag wenn Du die Augen öffnest, wenn Du die Füße aus dem Bett schwingst, betrittst Du ein neues Feld der Möglichkeiten, ein neues JETZT, das Du mit all dem anfüllen kannst, was DU willst
.
Buddha hat mal gesagt: „Im Jetzt kannst Du die Vergangenheit heilen.“ Und genauso seh ich das auch.

Du bist göttlich!

Gehen wir mal davon aus, dass wir tatsächlich alle ein Funken des großen Alleinen sind, das manche von uns Gott oder Spirit oder sonst wie nennen. Dann bedeutet das, dass wir auch alle die Blaupause der Macht und Kontrolle haben, die diesem Geist zugrunde liegt. Hoppla! Weißt Du, was das bedeutet? Glaubst Du, dass „Gott“ sich auch nur ein Bisschen für das Gestern interessiert? Glaubst Du nicht, dass gerade „Gott“ sich des einen kostbaren Moments der Existenz, der real ist, wirklich bewusst ist? Ich würde behaupten schon…

Mich hat früher auch mal interessiert, wer oder was ich in vergangenen Leben mal gewesen sein könnte. Ist ja auch spannend, das geb ich schon zu. Aber irgendwann hab ich mir die Frage gestellt: Und was nützt mir das heut? Zahlt mir das heute die Rechnungen, wenn ich in einer vergangenen Inkarnation mal schwer reich gewesen bin? Nee, tut es leider nicht. Also warum sollte ich mich dann auch ständig mit dem Schmerz und dem Dreck, dem Mangel und dem Tod aus alten Leben beschäftigen? Ich lebe heute, ich lebe JETZT. Und das ist für mich alles, was zählt. Der Rest ist – wie gesagt – Hirnw…. na Du weißt schon. 😉

Eine kleine Übung

Also wenn Dich mal einer auf dem Scheiterhaufen verbrannt hat, dann ist das sicher interessant zu wissen, weil Dir das möglicherweise etwas über Deine rebellische Natur verrät, aber deswegen wirst Du hoffentlich doch nicht zitternd am Lagerfeuer stehen

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. Und wenn doch, dann versuch doch mal diese kleine Übung:

Schließ die Augen und atme tief ein und aus
. Mach Dir bewusst, dass genau dieser Moment jetzt nur für Dich da ist und Du JETZT die Möglichkeit hast, beim Ausatmen all das loszulassen, was Dich hindert, Dich diesem einen wahren, realen Moment ganz hinzugeben. Nimm diese Angst oder vermeintliche Erinnerung wahr, nimm sie an und dann atme sie aus, ganz bewusst. Lass sie gehen, gib sie frei. Sei dankbar, dass DU sie gesehen hast und erkenne sie als das an, was sie ist, diese Erinnerung: Ein Lehrmeister, der Dich daran erinnert, dass gestern vergangen ist und morgen noch nicht existiert, sondern dieser Moment der Gegenwart ein Geschenk ist.

Diese Erinnerung kann Dich daran erinnern, dass Du die Kontrolle hast. Lass Dich von solchem Kram nicht beherrschen. Übernimm die Verantwortung, lebe im JETZT, in diesem Moment. Du hast die Macht. Lass Dir nichts anderes erzählen…

Eiferer & Resonanzapostel – oder: Der Dorn & der Balken im Auge


Jaja, das Resonanzgesetz..
. Seit „The Secret“ zum Allheilmittel und Allerweltskonzept verkommen, wurde es mir nach meinem letzten Artikel über die Marktschreier der Esoszene ordentlich um die Ohren gehauen. Warum allerdings die Eiferer und Resonanzapostel möglicherweise da was übersehen haben, darum geht es heute:

Stefan 0315
Stefan Trumpf

Mein lieber Herr Gesangsverein, da hab ich aber mal ordentlich Staub aufgewirbelt. Da hat es geknarzt im Gebälk der Scheinerleuchteten und Halbweisen… Und was soll ich sagen? Gut so! Anhand vieler positiver Kommentare auf Facebook und sehr herzlicher Zuschriften, die voller Zustimmung sind –  und für die ich sehr dankbar bin –  gehe ich davon aus, dass ich mit meinen Beobachtungen ziemlich genau einen Punkt getroffen habe.

Dass natürlich auch einige ihren Unmut über meinen Artikel äußern mussten ist logisch und wie es in einem Mikrokosmos, der die Esoszene nunmal üblich zu sein scheint, meldeten sich einige mit gut gemeinten Ratschlägen, aber auch mit Kommentaren unter der Gürtellinie zu Wort
. Und da hätte ich noch was dazu zu sagen: 

Versteh mich bitte gleich richtig: Das wird keine Rechtfertigung! Ich werde keine Thesen aufstellen oder jemandem persönlich ans Bein pinkeln, das überlasse ich den Eiferern, die mir dringend geraten haben, auf meinen Resonanzkörper zu achten und mich auf die Spiegelgesetze aufmerksam gemacht haben. Danke, Ihr lieben Resonanzapostel. Danke sehr, dass Ihr Euch so sehr um mich sorgt. Aber ich hab da mal ne Frage:

Kennt Ihr die Geschichte von dem Dorn im Auge Eures Nächsten, und dem Balken im eigenen Auge?

Ausgehend vom Resonanzgesetz, das mir in mein Leben bringt, was in mir ist, muss ich mich doch fragen, warum mein Artikel ausgerechnet bei den Menschen so auf Widerstand gestoßen ist, die immer, wenn man mal auch die Schattenseiten des Lebens betrachtet und beschreibt, gleich „Resonanzgesetz, Resonanzgesetz!!!“ schreien. Da die Emotionen dort dann dermassen hochkochen, muss ja wohl genau dort eine Resonanz gegeben sein, oder?! (Obwohl das bestimmt strikt geleugnet würde) Sollte man da nicht erst mal bei sich selber suchen, bevor man mit „The Secret“-Videos um sich wirft? Zumal ich in meinen Artikeln nicht pauschal alles verurteile, sondern sehr wohl auch positive Aspekte – im letzten Artikel eben „gute“ spirituelle LehrerInnen – herausstreiche.

Muss ich also davon ausgehen, dass mein Artikel nicht vollständig gelesen wurde, bevor kritisiert wurde? Oder sind die Resonanzapostel auf dem Auge blind, das ihnen zeigen würde, dass sie sich nicht auf die Füße getreten zu fühlen bräuchten? Hmmm….

Unsere Welt ist ein duales System

Ich habe oft den Eindruck, dass wir vergessen, dass wir in einer dualen Welt leben. Es gibt immer zwei Seiten, die einander bedingen. Wie würden wir die Helligkeit sehen, gabe es den Schatten nicht? Mit dem Beginn unseres Universums wurde das schon in die Wege geleitet, indem sich das Licht von der Dunkelheit schied. Bums! – Die Dualität war geboren. Und ich kann noch so sehr meine Gedanken auf das Positive richten, ich kann noch so überzeugt Wünsche ans Universum richten, es wird nichts nützen, wenn ich nicht bereit bin, die Schatten in mir zu akzeptieren, denn sie werden mir immer einen Strich durch die Rechnung machen.

Unser Gehirn spielt übrigens bei diesem Spiel auch nicht mit.

In der menschlichen Entwicklung war es nämlich notwendig, negative Erfahrungen schneller und tiefer zu verankern, als positive. Man nennt das den sogenannten „Klett-Effekt“. Diese oft negativen Erfahrungen haben zwar meist ein positives Ergebnis – man denke an den Griff auf die heiße Herdplatte – sind aber im ersten Moment schmerzhaft. Und da kann ich noch soviel positiv denken und versuchen, mein Unterbewusstsein auszutricksen: Der Griff auf die Herdplatte tut einfach mal scheissweh!

Wenn Du also einen gewissen Unfrieden in meinem Artikel wahrnehmen konntest, kann dann in Dir wirklich Frieden herrschen? Wenn Du Dich bemüßigt fühlst, gleich mit der groben Kelle auszuteilen und nicht in der Lage bist, zu sehen, wieviel Respekt und Dankbarkeit ich all den Menschen gegenüber empfinde, die ihren Weg in Demut und Bescheidenheit gehen und damit tolle LehrerInnen sind, worauf ist dann Dein Blick wirklich gerichtet?

Verstecken wir uns hinter dem Konzept „Resonanzgesetz“?

Ist das Resonanzgesetz nicht oft auch nur ein Konzept, hinter dem wir uns verstecken, weil wir nicht den Mut haben, in unsere eigenen Untiefen hinab zu steigen? Wird es nicht allzuoft „missbraucht“, um nur ja sich alles schön zu reden oder andere zu verurteilen, weil sie mal grad schlechte Laune haben und wir keinen Bock haben, das zu akzeptieren?

Wie schnell sind wir mit diesem Konzept bei der Hand, wenn jemand mit echten Sorgen vor uns steht oder gerade seine(n) PartnerIn nicht versteht? Wir haben keine Lust, uns wirklich darauf einzulassen und zitieren blind und ohne Empathie Spiegelgesetze und Resonanz und merken nicht, wie wir den anderen damit vor den Kopf stoßen und verletzen. Oh und wir fühlen uns am Ende noch erhaben dabei, denn wir haben das Universum ja verstanden und der andere nicht – pah!

Von wegen! Wir sind dann nicht erhaben. Wir sind zu. Wir sind so gefangen in dieser (entschuldige!) Hirnwichserei vom Resonanzgesetz, dass wir vergessen haben, wo echte Resonanz entsteht: Im Herzen.

Immer wieder das Herz…

Unser Herz mit seinem eigenen, neuronalen Netzwerk ist nämlich der Motor, der, gemeinsam mit dem Gehirn, aus den gemachten Erfahrungen unseres Lebens Resonanz erzeugt. Und es sind ausschließlich die Erfahrungen, niemals allein die Gedanken, die unser Leben zu dem machen, was es ist
. Deine Gedanken mögen Deine Realität formen, doch Gestalt nimmt sie aufgrund Deiner Erfahrungen an, denn diese wirken wie ein Filter auf Deine Gedanken
.

Also bevor wir das nächste Mal wieder laut „Resonanzgesetz!“ schreien, halten wir doch erst einen Moment inne, reflektieren wir, wer uns da gerade gegenübersteht und was er/sie uns wirklich mitteilen möchte. Öffnen wir unser Herz und erzeugen wir so echte Resonanz..

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.

Danke!

Marktschreier & Dampflaudereien der Esoterikszene


IStefan Trumpfrgendwie fällt mir die Schreiberei zur Zeit etwas schwer… Zumindest, was spirituelle Themen angeht. Schuld daran ist eine gewisse Ermüdung, einhergehend mit – und da bin ich ganz ehrlich – einer gewissen Frustration. Woher die kommt? Das erzähl ich Dir heute:

Es ist sicher nix Neues für Dich, wenn ich Dir sage: Die Esoterik boomt. Noch nie war der Wunsch nach Selbsterkenntnis und der Ruf nach alternativen Lebensmodellen so deutlich vernehmbar wie heutzutage. Und ich finde das nur allzu verständlich, lässt einen doch der Alltag oft mit Sprachlosigkeit, Wut oder blankem Entsetzen zurück, wenn wir uns – dank Social Media – mit Krieg, Misshandlungen, Lügen, Chamtrails und vielen anderen Dingen konfrontiert sehen, die einem sein Weltbild schon mal gehörig durcheinander schütteln können.

Aber das ist es nicht, was mich frustriert. Nee, es ist etwas Anderes:

Wenn die Menschen doch nach Selbsterkenntnis streben, warum sind sie dann nicht bereit, sich von dem zu verabschieden, was sie an der Erkenntnis ihres Selbst hindert? Sind sie bereit, sich wirklich mit sich, ihren Tiefen und Untiefen, ihren Schatten und ihren Traumata auseinander zu setzen? Sind sie bereit, anzuerkennen, dass sie hier und JETZT leben und mit eben diesem Leben, das sie führen irgendwie klar kommen sollten?

Mein Eindruck? Nö! In der Regel nicht.

Munter folgen sie den Dampfplaudereien der esoterischen Marktschreier, die oft keine Ahnung haben – und davon jede Menge! Da wird in Kurse und Zirkel gerannt, die von Leuten abgehalten werden, die mal eben im Instantverfahren von der Geistigen Welt wachgeküsst worden sein wollen. Es wird laut proklamiert, man handle und lehre in der Tradition von Maria Magdalena, Jesus oder sonst einer Meisterseele. Schaut man aber genauer hin kann man nur den Kopfschütteln, ob der teilweise – sorry! – strunzdummen Aussagen, die da gemacht werden.

Munter werden Einweihungen vorgenommen, ohne überhaupt zu wissen, was Einweihung überhaupt bedeutet

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. Und die Schäfchen lassen sich in ALLES einweihen, was sich für Geld bezahlen lässt. Man sammelt Einweihungen wie Briefmarken und galubt, damit Wissen, Befugnis und/oder Kompetenz erlangt zu haben
.

Boah! Wacht auf!

Es gibt so viele gute Lehrer im spirituellen Bereich. Man erkennt sie daran, dass sie Dir nichts versprechen! Sie öffnen Dir Türen, begleiten Dich, aber legen höchsten Wert darauf, dass die Erkenntnis in Dir reift. Sie setzen Impulse, aber binden Dich nicht in sektenartige Strukturen ein, um Dir regelmäßig die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Sie schulen Deine Intuition und eines ihrer Ziele ist es, sich selbst für Dich überflüssig zu machen. Und noch was: Sie mögen öffentlich auftreten, sie mögen Werbung für sich machen und auch Geld für ihre Coachings, Sitzungen etc. verlangen, aber sie tun es angenehm still.

So nicht:

Da gibt es keine 5-minütigen Selfie-Videos in denen man sich selbst über den Klee lobt und in salbungsvoller Stimme über die „Erfolge“ des letzten Wochenendseminars palavern muss, dass einem der Zuckerguss aus den Boxen tropft. Da wird sich nicht auf die Geistige Welt berufen oder angebliche Träume und Botschaften von Entitäten, von denen man wirklich nie genau wissen kann, wo die gerade hergekommen sind. Diese Lehrer reden sich auch nicht auf angebliche Inkarnationen als grosse Zampanos in eine der vergangenen Zeitepochen hinaus, wenn es um die Frage ihrer Kompetenz geht. Diese Lehrer sind sich ihres Hier & Jetzt sehr bewusst.

Und es gibt ganz sicher etwas, was diese Lehrer ebenso vermeiden: Sie stehlen nicht!

Ja, ich weiss, Wissen gehört allen. Oder zumindest sollte es so sein. Die Wahrheit – und ist sie noch so an eine Perspektive gebunden – gehört auch allen und sollte wirklich allen zugänglich sein. Aber ist es wirklich in Ordnung, bei anderen zu klauen? Ja, vielleicht liest Du das jetzt gerade, Dich meine ich! Findest Du es in Ordnung Formulierungen, Inhalte und Ideen anderer einfach zu kopieren und dann als Deine eigenen Ideen zu verkaufen? Oh, da schreibt einer über männliche Spiritualität und *zack!* macht jemand das selbe und „weiht“ dabei in die Magie des Männlichen „ein“. Oh, da schreibt jemand über die Magie im Alltag und *zack* werden Formulierungen etc. einfach übernommen und für sein eigenes Ding verwurstet. Und das soll dann spirituell sein?

Weisheit kommt von „Wissen“!

Wir leben in einer Zeit in der Information frei fließen kann und gerne auch soll, keine Frage. Aber es kotzt mich an, wenn ich sehe, wie Menschen ihr Herzblut, ihre Zeit und ihre Energie in Jahre der Ausbildung stecken, wie sie Wege für sich finden, Wissen mehren, aus dem langsam im Laufe der Zeit durch persönliche Reife und viel eigenes Erleben und Tun dann Weisheit wird, die sie dann auch gerne weitergeben, nur um festzustellen, dass jemand, der sich das alles offensichtlich nicht antun will, aber gerne Kohle machen möchte, die Abkürzung nimmt, und bei anderen abschreibt/klaut! (Gerne den Satz nochmal lesen, ich weiss, der war jetzt arg lang! 😉 )

EntwicklungWir alle übernehmen Wissen, wir alle lernen bei oder von jemandem. Ist es zuviel verlangt, seine Quellen zu nennen? Ist tatsächlich heutzutage das Kopieren eine Form der Anerkennung mit der ich mich begnügen muss? Muss ich mich wirklich mit meinem Wissen und meiner Weisheit wieder in geheime Zirkel zurückziehen, damit ich gewährleisten kann, dass das Wissen nicht verwässert und/oder verfälscht weitergegeben wird, an Menschen, denen wirkliche ENTwicklung schlicht zu anstrengend ist, und die sich lieber ihr Ego füttern lassen?

Wo sind Demut und Dankbarkeit bei diesen Marktschreiern und Dampfplauderern, wo echte Liebe?

Ich wollte aufhören, ständig nur die Esoszene an den Pranger zu stellen, wollte mal was Konstruktives machen und zum Nachdenken anregen. Hab ich sicher auch geschafft, aber worauf ich echt keinen Bock habe, ist für andere die Arbeit zu machen, nur damit die fett absahnen oder sich von ihren Schäfchen beweihräuchern lassen können
.

So, jetzt wisst Ihr’s! Das ist einer der Gründe für meine Frustration und mein längeres Schweigen auf diesem Kanal…

Spiritualität für Männer



Ich bin ja gespannt, was Du nach dem Lesen dieses Artikels sagst.

AdlerSeit ein paar Monaten schon beschäftigt mich dieses Thema und nach viel Beobachtung und Reflektion habe ich mich entschlossen, darüber im Rahmen dieses Blogs zu schreiben. Ich wollte nicht nochmal etwas Neues anfangen und da dieser Blog sich ja mit gelebter Spiritualität beschäftigt, fand ich, dass es eine gute Plattform ist, auch darüber zu schreiben:

Männer und Spiritualität bzw. eben Spiritualität für Männer.

So wird in unregelmäßigen Abständen zu diesem Thema hier bei mir ein Artikel dazu erscheinen. Aber auch wenn Du zum weiblichen Teil meiner Leserschaft gehörst – und ich vermute, damit auch zum größeren – hör bitte nicht auf zu lesen, denn ich bin sicher, Du kennst den einen oder anderen Mann und vielleicht erkennst Du ihn ja hier wieder oder kannst ihn möglicherweise sanft mit der Nase auf diese Seite stoßen – wir Männer brauchen ja oft etwas länger…zumindest, was das Thema Spiritualität angeht.

Es ist sicher kein Geheimnis, dass das Thema Spiritualität in erster Linie eine weibliche Domäne ist.
Besucht man als Mann Vorträge, Workshops oder Seminare auf diesem Sektor, ist die Mehrheit der weiblichen Teilnehmerinnen erdrückend! Und ganz ehrlich, liebe Männer, wenn wir nicht bald in die Pötte kommen, dann sind uns die Mädels meilenweit voraus in ihrer Entwicklung und wir haben nicht mal mehr den Hauch einer Chance zu verstehen, wovon sie reden
. Und geben wir’s zu, das fällt uns manchmal schon schwer, wenn wir alltägliche Themen disktuieren.

Doch um dies gleich klarzustellen: Ich habe nicht vor, aus der spirituellen Entwicklung einen Wettkampf zu machen.
Was ich möchte, ist, Männern die Angst nehmen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen.
„Was?! Ich und Angst?! Ha! Lächerlich!“, wirst Du jetzt möglicherweise sagen – falls Du ein Mann bist. Ja, nee, ist klar. So ist das auch nicht gemeint. Der Punkt ist doch der: Wir Männer haben andere Herangehensweisen an das Leben. Wir sehen Dinge anders, oftmals pragmatischer, ohne den ganzen Schischikram den die Damenwelt so gerne hat. Und ich geb’s zu, ich kann trotz aller Verbundenheit zu geistigen Themen mit rosa Einhörnern auch nix anfangen.
In der Regel sind wir Männer gradliniger, direkter. Wenn wir uns wirklich als Mann annehmen und fühlen, brauchen wir – wenn wir ehrlich sind – nicht viel zum Leben. Unsere Wohnungen sind spartanisch und funktionell eingerichtet, wenn wir meditieren, reicht eine Kerze und ein Kissen – ok, lass die Kerze weg. Und hey, das ist doch auch gut so
. Wer sagt denn, dass aus allem gleich ein Ritual werden muss? Machen wir’s doch auf unsere Art

2. Patient communication. Patients may have concernsIntroduction Male erectile dysfunction (ED) has been defined as the inability to attain and/or maintain penile erection sufficient for satisfactory sexual performance as part of the overall process of male sexual function (NIH Consensus Conference, 1993). cialis online.

. Aber bitte machen wir uns auch wieder mal klar, was eigentlich unsere Art ist. Und dann tun wirs bitte auch!

Die Angst, die wir Männer möglicherweise haben, uns mit Spiritualität zu beschäftigen, ist die, als weibisch oder vielleicht sogar schwul dazustehen, wenn wir es tun und dazu auch noch stehen. Und das liegt schlicht daran, dass die meisten aktuellen Experten auf diesem Gebiet eben ExpertINNEN sind

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. Ja, es gibt männliche Experten und Lehrer, aber oft haben sie bei Frauen gelernt. Und bitte versteh mich richtig: wo wären wir – besonders im Deutschen Sprachraum – ohne eine Daniela Hutter, eine Susanne Hühn oder eine Jeanne Ruland, aber eben auch eine Doreen Virtue, Diane Cooper, oder Byron Katie. Und wer hat „the Secret“ zusammengetragen? Jungs, ich sag’s nur ungern, aber das war auch eine Dame
. Und ich bin all diesen Damen (und noch einigen mehr) sehr dankbar, denn sie haben spirituelles Denken nicht nur populär sondern auch lebendig und alltagstauglich gemacht und formuliert. Und was nützt es, auf dem spirituellen Weg zu sein, es aber nur als Hobby zu betrachten, über das man im besten Fall mit seinen engsten Vetrauten spricht, es aber im Alltag nicht erkennen lässt?!

Kann es sein, dass wir Männer unseren eigenen, männlichen Zugang zu all den Themen der Spiritualität erst (wieder) entdecken müssen?
Wenn wir in die Geschichte schauen, gab es so oft weise Männer wie es weise Frauen gab. Es gab/gibt MedizinMÄNNER, Schamanen, Druiden, Zen-Meister, etc.pp. Das waren/sind ja alles auch keine verweichlichten Spinner sondern echte Kerle. Wir Männer haben vollkommen verlernt, uns auf unser Mannsein zu berufen und stolz darauf zu sein, weil wir Angst haben, gleich als Macho verschrien zu sein.

Aber ganz ehrlich Männer, ohne echte männliche Energie und dem bewussten Umgang damit sind wir keine Männer.

Mit der (Gott sei Dank) stattfindenden Wiederserstarkung des Weiblichen haben wir Männer möglicherweise vergessen, was es heisst, wirklich ein Mann zu sein – und bitte, ich rede nicht von Fussball, Bier, Porno und Formel 1. Ich rede von einem tiefen, erdigen Selbstverständnis als Mann. Ich rede von uns als spirituellen Kriegern, von Energie, Initiative und dem Bewusstsein, dass auf dieser Erde immer noch zwei Energieströme gelten: männlich UND weiblich. Das eine ist ohne das andere im Ungleichgewicht und deswegen, liebe Männer, braucht es uns als Männer und nicht als Kopisten weiblicher Ideen. Und nochmal: ich möchte keinesfalls zu einem erneuten Geschlechterkampf aufrufen, im Gegenteil. Es geht mir um Ergänzung. Wir Männer dürfen unseren ureigenen Weg zur spiritualität wieder finden, uns wieder mit den männlichen Atributen der Spiritualität auseinandersetzen und eine männliche Spiritualität leben. Wie die aussehen kann, möchte ich in unregelmäßigen Abständen hier veröffentlichen und damit zur Diskussion stellen.

Zeitqualität – Warum ich auf mein Herz höre


Wie geht’s Dir so momentan?
Ist Dir auch so nach Rückzug?
Möchtest Du vielleicht auch einfach nur die Ruhe genießen und daheim am warmen Ofen sitzen?

Winter am HilmteichMir geht’s so. Und ich habe mich wirklich gefragt, was mit mir los ist. Ich bin zwar auch sonst nicht jemand, der überall sein muss und sich fast schon zerreißen müsste, um überall zu sein, aber in den letzten Wochen ist es extrem.
Ich hab dieses dringende Bedürfnis nach Ruhe, nach Stille. Ich möchte mich auf mein Sofa setzen, die Seele baumeln lassen und eigentlich auch nicht mal groß reden. Das allerdings ist ein Bisschen schwierig, wenn man in einer Partnerschaft lebt.
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. 😉
Ich fühle mich auch müde und in gewisser Weise erschöpft. So, als würde mir jetzt dann bald die Luft ausgehen

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Jetzt könnte man meinen, ich sei vielleicht der Winterdepression anheimgefallen oder mein Burnout flammt vielleicht wieder auf? Aber nein, das ist es nicht. Es ist etwas Anderes. Es ist etwas, was vor ein paar Tagen bei einem Vortrag von Daniela Hutter über die Raunächte einen Namen bekommen hat:

Es ist die Zeitqualität

Ob nun Punk oder nicht, ob Rock ‚n‘ Roll oder nicht, ich beschäftige mich nun ja schon ziemlich lange auch mit meiner eigenen Entwicklung. Und für mich bedeutet Entwicklung bekanntlich, dass ich mich aus dem kollektiven Wahnsinn, der uns täglich als Gesellschaft vorgekaut wird, heraus winde – eben um mich zu entwickeln. Und wenn ich so in mich hinein spüre, dann spüre ich nun über die Jahre immer mehr meine Verbindung zur Natur und ihren Abläufen.

Bitte versteh mich richtig, ich bin kein Baumknutscher und ich hab auch noch keinen Wal gerettet. Ich meine damit, dass da tief in mir diese Verbindung spürbar ist, die mich mich selbst als Teil des Ganzen begreifen lässt. Das ist ein Bisschen schwierig in Worte zu fassen, aber ich glaube, Du weißt schon, was ich meine. Diese Verbindung ist in den letzten Tagen so deutlich spürbar wie selten zuvor.

Nachdem ich dann von Daniela den Begriff der Zeitqualität gehört hatte sind so ein paar Puzzlesteine an ihren Platz gefallen. „Na klar!“, dachte ich, „Da draußen ist ja auch alles auf Rückzug programmiert.“

Die Natur zieht sich in sich zurück
. Alles wird still, kommt zur Ruhe, der Puls der Erde schlägt langsamer. Alles wirkt auf mich wie ein Turmspringer, der vor seinem großen Sprung ganz still wird, um dann tief Atem zu holen und den Sprung zu wagen.

Noch aber sind wir oben auf dem Sprungturm und bewegen uns auf den Rand zu. Noch beruhigt sich unser Herzschlag, wir blenden die anderen aus, sind ganz bei uns – wenn wir es zulassen!

Ich für mich habe beschlossen, es zuzulassen. Ich habe die meisten Veranstaltungen, die noch im Kalender standen gecancelt und widme mich nur noch denen, zu denen mein Herz „Ja!“ sagt
. Ich nehme mir diesen Raum, gebe mich dieser Zeitqualität hin, leiste keinen Widerstand sondern lass mich einhüllen von dieser Winterstarre, die mich auch still werden lässt, die mir Ruhe schenkt und die es mir möglich macht, Kräfte zu sammeln für die Zeit, wenn die Tage wieder länger werden und das Licht wieder kommt.

Die Samen für das neue Jahr sind gesät, was auch immer an Projekten wie ABOB, der Artusweg, oder die Seelenwanderungen in der Pipeline ist, darf dort wachsen, um dann 2015 voll durch die Decke zu gehen.

Gönn Du Dir doch auch die Zeit, spür mal in Dich hinein. Wie fühlst Du Dich?

Wenn wir alle lernen, mehr auf unsere innere Uhr zu hören, auf unsere Intuition und unseren Bauch, wenn wir lernen, die Zeitqualität zu erkennen und anzunehmen, dann brauchen wir auch keinen, der uns etwas über die Work-Life Balance oder über Stressbewältigung erzählt, wir spüren, was für uns gut und richtig ist. Alles, was wir dann noch brauchen, ist der Mut, dann auch nach Intuition zu leben, unabhängig davon, ob wir dafür bei anderen jetzt mehr oder weniger Verständnis ernten. Das sollten wir uns selbst schon Wert sein.

In diesem Sinne…

Schutzengel & Co


Auch, wenn ich momentan gerade viel mit meinem Anti-Burnout/Motorrad Projekt beschäftigt bin, halte ich die Augen offen und den Geist wach. Und ich weiss nicht, wie es Dir geht, aber es begegnet mir in letzter Zeit immer wieder ein Phänomen, das mich ziemlich irritiert. Vielleicht geht’s Dir ja ähnlich?

Okay, here we go! Lass mich Dir zunächst ein paar Fragen stellen:

• Hast Du einen persönlichen Schutzengel?
• Hast Du auch ein persönliches Krafttier?
• Wie steht’s mit einem persönlichen Drachen?
• Und ein persönliches Einhorn?
• Ein persönlicher Elb?
• Eine persönliche Blumenfee, auch?

Ahnst Du, worauf ich hinaus will?
Es scheint gerade absolut in Mode zu sein, Geistige Helfer zu sammeln und sie dann mit dem Etikett „Meins!“ zu versehen. Oh ja und ganz wichtig: persönlich müssen sie sein.

Ehrlich? Da kann ich nur den Kopf schütteln. Ja, ich weiß, das Prinzip des Besitzens und des Abgrenzens ist uns Menschen sehr zu eigen. Und Menschen aus dem Deutschen Sprachraum scheinen dazu eine besondere Affinität zu besitzen. Ich sag nur Handtücher auf Liegestühlen…
Und so sehr ich natürlich die Arbeit mit Geistigen Helfern für richtig halte und auch selber immer wieder für Menschen den Zugang zu diesen Ebenen herstelle, so sehr muss ich den Kopf schütteln, wenn ich mitbekomme, wie dann Leute miteinander diskutieren und sich mit ihren Geistigen Helfern brüsten wie damals in der berühmt berüchtigten Reklame: „Mein Haus, mein Auto, mein Boot…!“

Was ist das bloß, dass wir immer alles als „unseres“ brandmarken müssen? Und was ist es, dass uns glauben lässt, wir könnten ein Geistiges Wesen besitzen?

Ich persönlich glaube schon, dass man einen Schutzengel haben kann und dass man diesem auch begegnen kann. Aber ich frage mich, wieviele Menschen, die glauben, ihren Schutzengel zu kennen, tatsächlich in den Kontakt mit einem Engel gekommen sind. Wenn dem nämlich so wäre, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie dann diesem, bei der Größe seines Wesens, tatsächlich ein Schildchen mit eben dem Prädikat „Meins!“ umhängen würden.

Dasselbe gilt meiner Meinung nach für Krafttiere, Drachen, Einhörner etc.

Was hier stattfindet, ist teilweise eine Verniedlichung dieser Energien. Von Sehnsucht getrieben, weil der Alltag wohl zu grau und eintönig ist, suchen die Menschen nach mehr Zauber und Magie in ihrem Leben
. Diesen versuchen sie dann in Seminaren oder Workshops zu finden, wo man ihnen verspricht, am Ende könnten sie dann eben ihr persönliches Krafttier etc. „mit nach Hause“ nehmen

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Und weil ja ein Krafttier oder ein Drache nicht reicht, nimmt man dann beim nächsten Seminar halt noch das Einhorn mit, beim nächsten den Elb und…und…und.
Wären diese Wesen alle in der Materie zu Hause, müsste man wohl die Garage ausbauen, um sie alle zu beherbergen.

Die Größe, aber, die Kraft, die Stärke, die Macht, die all diese Helferenergien mit sich bringen, wird nur von den Wenigsten erkannt, geschweige denn gewürdigt.

Nach meiner Erfahrung bedeutet die Arbeit mit solchen Energien in erster Linie genau das: Arbeit. Ich muss mich einlassen, auf das, was sich mir im Seminar offenbart hat. Ich muss hingebungsvoll an mir und mit dieser Energie arbeiten, damit ich lerne, sie zu verstehen und zu kanalisieren. Ich kann von diesen Energien – egal ob Krafttier, Schutzenegel oder was auch immer – so viel lernen, aber dazu muss ich zuhören, mich öffnen und mit Respekt und großem Verantwortungsbewusstsein an die Sache herangehen
.

Geistige Helfer wie Briefmarken zu sammeln, um sie dann in einem Zustand der Starre irgendwo verharren zu lassen und sich dann nie wieder damit zu beschäftigen, ist wohl wirklich nicht im Sinne des Erfinders und zeugt meiner Meinung nach nicht unbedingt von der Bereitschaft, sich tief auf das Thema einzulassen.

Und das ist ja auch die Crux in der ach so spirituellen Szene. Wir rauschen oberflächlich mit dem D-Zug durch die alten Mysterien und Weisheiten, glauben, nur weil wir mal von Avalon oder Atlantis geträumt haben, schon die Priesterweihen empfangen zu haben, die wir uns dann natürlich gleich in Seminaren und Workshops versilbern lassen. Wieso in alter Zeit Jahre des Lernens und der Vorbereitung, der Hingabe und der Läuterung nötig waren, frag ich mich.

Natürlich ist heute eine andere Zeit. Sicher, die Energien der Erde sind anders. Wir haben definitiv einen anderen, schnelleren Zugang zu Magie und Wissen, aber das befreit uns nicht von Verpflichtung, Hingabe und Demut. Insbesondere letzteres wird wohl oft genug falsch verstanden oder komplett ignoriert. Aber ich will hier nicht über Demut sprechen, sondern darüber, dass ich dazu ermutigen möchte, sich nicht als Jäger und Sammler zu betätigen, sondern lernen, die Schätze, die uns offenbart werden auch wirklich zu würdigen.

Und über noch eine Frage sollten wir nachdenken: Wie kann etwas, das „nur“ aus Energie besteht, das sich nicht hier in der materiellen Welt manifestiert hat, uns gehören? Wie können wir einen Anspruch auf ein Wesen erheben, das uns als Ratgeber dienen möchte, aber nicht muss? Sollten wir nicht einfach nur voller Respekt und dankbar annehmen, dass uns diese Kraft zur Verfügung gestellt wird? Reicht das denn nicht? Ich finde schon…

Werd‘ jetzt bloß nicht metaphysisch!



Heut wird’s kurz und schmerzlos – hoffe ich!

Wut_AKennst Du das: Du führst eine Diskussion mit jemandem und Du merkst, Dein Gegenüber hat sich komplett „verfahren“. Du hast das Gefühl, dass er (oder sie) gerade so komplett alles falsch macht, was die kosmischen Gesetze angeht, oder das Resonanzgesetz oder was auch immer

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. Ich mein, Du bist spirituell gebildet, hast die Bücher gelesen, die man heutzutage so gelesen haben sollte, kennst den einen oder anderen Film, bist also ziemlich gesettled in dem Thema „Lebensführung“ und wie man es hinbekommt, ein erfülltes, glückliches Leben zu führen

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Und, hey, Du meinst es ja voll gut und willst ja nur helfen, aber dann schnaubt Dich Dein Gegenüber mitten in der Diskussion an, (Du hast gerade wieder mal was richtig Kluges vom Stapel gelassen): „Werd‘ jetzt bloss nicht metaphysisch, sonst tu ich Dir was!“
„Aha! Wow!“, denkst Du. Da will aber jemand so gar nicht hören, was Du zu sagen hast. Und jetzt?

Worauf ich hinaus will ist folgendes: Klugscheißer kann einfach keiner leiden!

Wenn Du ein Problem hast, wenn Du Sorgen hast, wenn’s Dir einfach mal nur beschissen geht, dann ist das Letzte, was Du hören möchtest ein Spruch wie: „Jedes Problem birgt die Lösung in sich!“ oder sowas wie „Warum gehst Du denn damit in Resonanz, was hast Du denn da noch zu lösen?“
Wenn Du nachdenkst, fallen Dir sicher noch ein paar so Weisheiten ein, auf die Du in dem Moment aber gut und gern verzichten kannst. Auch gern genommen wird übrigens: „Weißt Du, wie innen, so außen, wie oben so unten!“ Alles, was noch fehlt, ist ein mitleidiger Blick und Du hast genug. Ich bin sicher, Du bist in dem Moment auch null daran interessiert, darüber nachzudenken, welche Muster oder Blockaden gerade hinter Deinem Problem erkennbar sind, oder?!

Ja, alle diese Weisheiten sind wahr. Alles, was man dazu sagen könnte ist sicher richtig, das will ich hier gar nicht in Abrede stellen. Aber in den Momenten, in denen es uns gerade nicht gut geht, da wollen wir wütend sein dürfen, da wollen wir traurig sein dürfen, da wollen wir in den Arm genommen werden und unserer Frustration einfach Raum geben.

Und soll ich Dir was sagen? Gut so!

Wir sind trotz all unserer Spiritualität, trotz all unserem Wissen und unserer Erkenntnis immer noch auch eins: Mensch! Und wir müssen uns manchmal eben durch gewisse Täler durcharbeiten, bevor wir uns wieder in den Himmel schwingen können – sozusagen. Wir sind Mensch und wollen in dem Moment auch auf dieser Ebene wahrgenommen werden
. Wenn dann so Weisheiten auf uns abgefeuert werden, dann hilft uns das nicht, denn es zeigt uns gerade nur noch deutlicher, dass wir momentan anstehen und nicht weiter wissen. Das kann keiner brauchen.

Oft passiert das ja auch – sind wir doch mal ehrlich – aus einer gewissen spirituellen Arroganz heraus
. Wir wissen es schliesslich besser! Ha, was sind wir gut! Und was geht uns durch den Kopf? „Du hast aber noch viel zu lernen, ach ja!“

Vergessen wir doch bei aller Weisheit bitte eins nicht: Mitgefühl
. Mitgefühl und Empathie.
Die beiden sind in solchen Momenten angesagt. Wenn sich die Situation beruhigt hat, dann können wir ja in der Erkenntniskiste kramen. Wenn unser Zuhörer wieder aufnahmefähig ist. Erst mal aber will er seinen Frust abladen und die Möglichkeit geben wir ihm nicht, wenn wir gleich von Anfang an metaphysisch werden.

In diesem Sinne…

Was Du heute bist zählt! – Warum ich mich nicht auf den (möglichen) Lorbeeren früherer Inkarnationen ausruhe…


Da war sie wieder!

Uhr auf BankDa war sie wieder diese Situation, wo sich eine (Social Media machts möglich) ehemalige Hohepriesterin aus Avalon (oder war’s Atlantis? – na egal!) geoutet hat, um all die Hohen Lichter zum Seminar zu trommeln, die, wie sie, die tiefe Verbindung zu blablabla…. Habt Ihr das auch schon mal gelesen?

Da hat jemand eine sogenannte Innenschau und stellt fest: oh, ich war in einem früheren Leben mal ein(e) HohepriesterIn, am Besten in einer untergegangenen Kultur oder Zivilisation. Gern genommen werden übrigens auch WächterInnen, HüterInnen von Wasweissich oder Ritter der Tafelrunde

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. Aha! Und jetzt?

Selbst wenn das so wäre – kann ja sein, was nützt Dir das heute? Mal davon abgesehen kann ich es nicht so ganz glauben, denn wenn alle, die sich selbst so gerne als HohepriesterInnen sähen wirklich welche gewesen wären, dann hätte allein die Periode von Avalon locker 2000 Jahre dauern können . Eher unwahrscheinlich, oder? Naja, vielleicht wenn man die Paralleluniversen mit dazu nimmt. Dann kommt‘ s vielleicht hin. Aber nochmal: Und jetzt?

Glauben diese Menschen, damit eine besondere Legitimation zu haben? Ist das ne Art Ausweis oder Zertifikat wo drauf steht: Achtung: verstärkte Kompetenz, weil war mal:… ? Sorry, aber das schärft mich überhaupt nicht. Was nützt es, wenn Du in einem früheren Leben die Königin von Saba warst, es aber heut nicht gebacken bekommst? Was nützt es, wenn Du glaubst, mal ganz vorne mit dabei gewesen zu sein, wenn es um Zeremonien und Rituale oder Magie ging, Du aber heute echt mal Zauberei von echter Magie nicht unterscheiden kannst, oder alten Traditionen anhängst, die schon längst überholt sind – und das meist zu Recht?!

Wir sind hier und heute mit unserem Leben beschäftigt. Hier und heute ist es wichtig, dass wir präsent sind, dass wir uns unserer Aufgabe hingeben, leben, wozu wir da sind. Und dazu brauchen wir doch nicht die Legitimation aus einer längst vergangenen Epoche, wo die Welt noch eine andere war. Was macht die sogenannte, von Egos Gnaden ernannte Priesterin, wenn ihr jemand im Seminar zusammenbricht, weil dieser jemand vielleicht in Prozesse gerät? Da nützt die ganze hübsche Geschichte leider gar nix. Da musst Du im Hier & Jetzt handeln können und zwar, weil Du hier und heute gelernt hast, mit solchen Situationen umzugehen.

Übrigens sind es ja meist HohepristerInnen. Normale PriesterInnen oder Waschfrauen, Reinigungskräfte oder BaumwollpflückerInnen sind wahrscheinlich gerade nicht zu kriegen…

Ja, ich bin mal wieder bös. Ja, ich ätze mal wieder ganz gewaltig. Und warum? Weil mir das auf die Nüsse geht. Dieser ganze Kram
. Da werden Sehnüchte geschürt, gelebt, geweckt und damit Geld verdient. Das hat aber mit Selbsterkenntnis nichts zu tun. Wenn Du Dich selbst erkennst, dann ist Dir wurscht, was Du mal warst, denn dann weisst Du, dass Du in Deiner Essenz immer das bist, was Du warst und jemals sein wirst. Da ist es völlig egal, in welcher Stellung Du mal warst, welche Position Du mal inne hattest oder eben auch nicht. Heut wirst DU gebraucht
. Die Welt braucht DICH, so wie Du HEUTE bist, nicht das Abziehbildchen, von dem, was Du glaubst, mal gewesen zu sein. Vergangenheit wie Zukunft sind nicht real. Das eine war schon, das andere ist eine Möglichkeit unter vielen. Echte Erkenntnis zieht ihre Lehre nicht aus einer Inkarnation aus einem früheren Leben, sondern aus diesem einen Moment in dem Du gerade BIST. Das verlangt Dir Deine ganze Achtsamkeit ab, Deine ganze Aufmerksamkeit. Da hast Du keine Zeit, Dich um den Kram von früher zu kümmern.

Wenn Du wirklich für Deine Mitmenschen da sein möchtest, dann sei da. Vollumfänglich. Sei lebendes Beispiel für die Wandlung, für Erkenntnis, für Liebe und Mitgefühl. Alles andere sind Spielchen Deines Egos, das Dir glauben machen will, Du seist etwas Besonderes. Das bist Du – zweifelsohne, aber nicht wegen etwas, das Du vielleicht einmal warst, sondern wegen dem, was Du warst, bist und immer sein wirst: Gottes Ausdruck hier auf Erden!

Also, in diesem Sinne: Lebe authentisch!