Ein Atemzug Freiheit…


Sonne genießenWarum schreib ich das heute?
Warum setz ich mich heut hin und schreibe ein paar Zeilen (mehr als ein paar werden’s nicht!) über etwas so Banales wie Kaffetrinken in der Sonne?
Was soll das?
Ist das interessant?
Ich finde schon, denn es geht um Dankbarkeit und Freiheit.
Aber lies selbst…

Es ist halb 11 am Vormittag. Noch hat sich die Sonne hinter den Dächern der Häuser versteckt.
Ich sitze vor meinem Lieblingscafé in der Grazer Innenstadt, ziehe den Reisverschluss meiner Lederjacke nochmal ein Bisschen höher.
Ich bin verabredet – mit Roswitha, Lektorin meines sich-in-Arbeit-befindenden Buches und Inhaberin der Wörterei Ranz.

Wir beide schätzen den unabhängigen Lebensstil, den uns unser digitales Nomadentum bietet. Wir können wo und wann wir wollen. Was? Arbeiten, sprechen, Kaffe trinken – oder alles auf einmal.
Wir können unsere Kreativität zusammenschmeißen, uns gegenseitig beflügeln, uns ehrlich die Meinung sagen, immer wertschätzend und kompetent.
Wir reden über Technisches, ich frage Roswitha nach ihrer Meinung zu meinem aktuellen Video, gebe ihr widerum Tipps zu ihrem Facbookauftritt.

Der Cappuchino schmeckt und plötzlich klettert die Sonne hinter den Dächern und den Wolken hervor und badet uns in ihrem Licht.

Atem der FreiheitEs wird für einen Moment ganz still.
Keiner von uns Beiden sagt etwas.
Die Geräusche der Stadt werden zu Hintergrundrauschen
.
Und dann, wie auf Kommando, ein tiefes, entspanntes, genussvolles Seufzen aus zwei Kehlen

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.
Synchron, den Moment erfassend, ihn geniessend und mit aller Achtsamkeit und mit Gewahrsein ihn schätzend.

Dankbarkeit breitet sich in mir aus. Dankbarkeit dafür, dass ich mein Leben so führen kann und darf, wie ich es tue
. Ich gebe diesem Moment Raum, lass ihn sich entfalten, lasse wirklich diese Dankbarkeit und dieses Glück, diesen Atemzug voller Freiheit auf mich wirken und in die Welt hinaus fließen.
Ein Blick in Rosiwthas Gesicht zeigt mir, ihr geht es genauso.

Ein paar Augenblicke dauert es, dieses Schweig, dieses Geniessen, dieses Gewahrsein der Freiheit.

Wir wenden uns wieder unserem Gespräch zu, doch die Energie hat sich noch einmal verändert. Sie ist inspirierend, lebendig.

DAS ist es, worum es geht. DAS ist die neue Zeit, DAS ist neues Arbeiten. Frei von Ort und Zeit, JETZT. Nicht nur Training ist wo Du bist – Arbeit kann auch dort sein. Die Frage ist: Bist Du bereit dazu?

Ach ja! Weisst Du jetzt, warum ich darüber geschrieben habe…? 😉

In diesem Sinne
SP Stefan Schriftzug Kopie2

 

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Authentizität ist out…?!


Kleine Zeitung 15.02.2016
Aus: „Kleine Zeitung“ vom 15.02.2016 – „Es ist wichtig, sich vor Ausbeutung zu schützen.“

Da sitze ich beim Frühstück, denke mir noch ‚Oh, das sieht nach einem interessanten Artikel aus‘. Ich nicke brav ab, was Frau Christine Bauer-Jelinek so zu unserer Arbeitswelt zu berichten weiss und freu mich schon, dass solche Dinge mal ihren Weg in die Zeitung finden und dann passiert es. Fast wäre mir mein Laugenstangerl aus dem Gesicht gefallen. Warum? Lies selbst…!

„…der größte psychsische Druck entsteht durch die Diskrepanz, ich hätte es gerne anders, komme dort aber nicht hin. Es geht nicht über noch mehr Leitung, sondern das bessere Verkaufen der Leistung. Authentizität ist out. Es ist wichtiger, sich vor Ausbeutung zu schützen. Wir müssen Schauspielern lernen.“ – so Frau Bauer-Jelinek.

Ja geht’s noch?

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Frau B-J. damit eine Zustandsbeschreibung der aktuellen Umstände liefern möchte. Nach Lesen ihrer sonstigen Ansichten liegt diese Vermutung nahe. Aber liegt nicht gerade da der Hase m Pfeffer? Ist nicht gerade die Tatsache, das viele Menschen tagtäglich schauspielern müssen, sie nicht authentisch sein dürfen (oder zumindest dazu nicht den Mut aufbringen) ein Grund dafür, dass sie ausbrennen?

Die große Frage und Suche nach dem Sinn hinter allem. Die Erfüllung zu finden in seiner täglichen Tätigkeit, das können wir uns aktuell doch in der Regel abschminken. Es sei denn, wir machen unser eigenes Ding. Ja, es gibt Menschen, die in ihrem Beruf aufgehen und die morgens gern in den Betrieb gehen – Gott sei Dank! Aber wievielen ergeht es anders? Wieviele da draußen schlucken schon in der Früh Antidepressiva, damit sie den Tag überhaupt überstehen?! –  Und das nicht nur in der Managementebene, sondern auch bei Hofer an der Kasse?

Laut Frau Bauer-Jelinek bedeute Arbeit schon immer auch Arbeitsleid. Die Annahme, dass Arbeit Freude machen muss, käme aus Zeiten der Vollbeschäftigung. Zufriedenheit könne man selbst steuern, für die Änderung der Rahmenbedingungen müsse man politisch aktiv werden

.

Wie ist das gemeint? Sollen wir uns weiter belügen, schauspielern, um die oben erwähnte Diskrepanz nicht mehr zu spüren? Sollen wir uns weiterhin mit RTL2 betäuben, Tabletten schlucken, damit die Welt in sattem Rosa erstrahlt, damit wir weiter wie die Roboter sinnentleert, brav unsere Pflicht erfüllen? Dann spüren wir diese Diskrepanz nicht mehr. Aber dann hätten wir auch keinen Grund mehr, politisch aktiv zu werden, oder?! 😉

Wie zynisch ist das eigentlich? Oder empfinde das nur ich so?

Wer fragt hier nach der Seele, der Würde des Menschen? Was ist aus Europa geworden, wo das Streben nach dem eigenen Glück als Diskrepanz zur Realität betrachtet werden muss?

Ich kann nur aus meiner Sicht sprechen und ich erlebe täglich, dass Menschen, die bei mir ein Training absolvieren früher oder später mit der Frage ihres Berufs, ja ihrer Berufung konfrontiert werden. Eben weil sie authentisch sein wollen. Weil sie es nicht mehr aushalten, zu schauspielern, weil sie ehrlich zu sich und ihrer Umwelt sein wollen. Sie wollen ihr Potenzial entfalten sich selbst leben. Ja, dazu braucht es Mut! Ja, dazu muss man die rosa Brille absetzen

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. Ja, das ist Arbeit und ja, man muss die Verantwortung für sich und sein Leben selbst in die Hand nehmen.

Ich glaube, heutzutage ist etwas möglich, ja sogar nötig, was noch vor einiger Zeit nicht möglich gewesen wäre:

Wir schaffen uns unseren Beruf selbst. Wir kreieren unser eigenes Business. Wir werden zu Digital-NomadInnen, Spiritual Punks, AutorInnen, LektorInnen, BloggerInnen und DienstleisterInnen. Wir sind Autodidakten, scheitern, fallen hin und stehen wieder auf. Wir trauen uns was und sprengen das Korsett, das Hamsterrad des Hab-mich-lieb-Systems. DU kannst das! Sieh Dich um! Wir sind nicht Anonymus, aber auch wir sind viele und auch mit uns ist zu rechnen. Und wenn Du nicht so recht weisst, wie, dann schreib mir!

In diesem Sinne…
SP Stefan Schriftzug Kopie2