Buchrezension: „Erwachen – Die Zeit ist jetzt“ von Markus Schneider


buch erwachenEine Rezension zu schreiben ist ja immer eine ganz persönliche Sache. Ich finde, egal, was Du kritisch beurteilst, es kann immer nur subjektiv sein, was man so darüber denkt und dann eben auch aufschreibt. Daher bitte ich das gleich zu Anfang zu bedenken, wenn Du Dir meine aktuelle Rezension zum Buch von Markus Schneider „Erwachen – Die Zeit ist jetzt“ durchliest.
Wie ich zu diesem Buch kam, was ich davon halte und ob ich es Dir empfehlen würde, das liest Du hier:

Natürlich hab ich mich gebauchpinselt gefühlt, als ich letztes Jahr kurz vor Weihnachten die Anfrage des Autors erhielt, ob ich sein Buch wohl rezensieren und auf meiner Seite darüber schreiben würde. Wer wäre das wohl nicht?!
Ich dachte, ‚Hey, da hat einer Deine Seite gefunden, sich ein Bisschen eingelesen und denkt sich wohl, sein Buch könnte zu Dir passen.‘ Und wer meine Seite wirklich kennt, der weiß, dass ich sehr wohl Buchempfehlungen ausspreche, die mir persönlich sehr weiter geholfen haben und die ich wirklich jedem ans Herz legen würde, der sich tatsächlich mit dem Thema „Erwachen“ beschäftigt.
Ich sage also zu und finde ein paar Tage später mein Emxemplar tatsächlich gratis im Briefkasten. Dafür also mal herzlichen Dank!

Was ist denn aber jetzt „Erwachen“?

Ich glaube, das ist eine Frage, über die in der Eso-Szene wirklich soviel gesprochen wird, wie in der Politik über Einwanderung. Und ungefähr genauso gehen die Meinungen auseinander. Ich habe in meinem Leben schon einige Menschen kennengelernt, die sich das Etikett „erwacht“ umgehängt haben und die nach meinem persönlichen Gefühl nur einen anderen Traum träumen, aber immer noch ziemlich fest schlafen. (Und ich meine nicht die Kollegen der Zeugen Jeohovas!)
Vermutlich bieten die meisten Sekten, Medien, Gurus oder marketingversierten Trainer ihren Schäfchen an, sie ins Erwachen zu führen. Stattdessen wird halt aber nur ein Weltbild, ein Konzept durch ein anderes ersetzt.

Leider auch in diesem Buch.

Was soll ich sagen? Markus Schneider behauptet, das Buch sei ihm quasi aus der Quelle diktiert worden. OK. Weiss nicht. Kann man glauben, muss man aber nicht
.
Ich will Dir sagen, warum ich es nicht glaube:

Gleich am Anfang lässt der Autor einen Engel zu Wort kommen: Nathanel, Engel der Gefallenen.
Mit in der Szene üblichem, salbungsvollen Gedöns wird über ein angeblich bevorstehendes, goldenes Zeitalter erzählt.
„Moment!“, denkst Du jetzt vielleicht auch. Ein Engel der Gefallenen, aus der Quelle?
Ja nu, es wird nicht die einzige Ungereimtheit in diesem Buch bleiben, das durchaus auch einige Wahrheiten zu bieten hat. Das Einheitsbewusstsein wird erklärt und zitiert, die Spiegelgesetze, etc

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. Nichts, was von anderen Autoren nicht schon zigfach ebenfalls in anderen Worten dargelegt worden wäre.
Ich kann hier nicht auf all die einzelnen Dinge eingehen, die in ihrem Inhalt sicher nicht falsch sind eingehen. Daher will ich es dabei belassen, es mit den Worten Erich Maria Remarques ausdrücken:
„Im Westen nichts Neues“.

Auf der einen Seite wird das Einheitsbewusstsein beschworen, auf der anderen Seite sind wieder Engel mit im Spiel, die uns gegenüber stehen und die mit irgendwelchen abstrusen Kugeln und Codes in Dir wirken, während Du dieses Buch liest und später dann auch im Schlaf.
Wäre ich ängstlich würde ich fürchten, was mir irgendwelche Wesen, die ich nicht kenne wohl über Nacht implantieren könnten…

Aber fassen wir zusammen:

Wie viele Autoren vor ihm versucht meiner Meinung nach Markus Schneider, der durchaus Erkenntnisse zu bieten hätte, sich krampfhaft durch die Geistige Welt zu legitimieren und mit der Kraft der Engel wohl sein Buch zu verkaufen. Das hat für mich aber mit Erwachen nichts zu tun, sondern füttert nur genau die Sehnsüchte nach übersinnlichem Kontakt, den es Anfang des 20. Jahrhunderts in der Spiritistenszene schon einmal gab und der heute in der Esoszene so gerne bedient wird.

Ich frage mich, wann hört das endlich auf? Wann erkennen wir, dass unser „Heil“ nicht von oben kommen muss, weil es IN uns liegt? Wann hören wir auf, nach Engeln zu suchen, Einhörner zu füttern und uns mit „Spirituellen Namen“ Geheimidentitäten zu verschaffen, weil wir es hier auf diesem Planeten scheinbar nicht aushalten?

Andere Inhalte finden wir bei Drunvalo Mechizedek, Tom Kenyon und anderen Autoren deutlich besser und ausführlicher dargestellt, was aber ebenfalls mit Erwachen für mich persönlich nichts zu tun hat.
Auch die „transformatorische Wirkung“, die beim Lesen angeblich zum Einsatz kommt, kann ich nicht bestätigen. Es sei denn, es ist Transformation genug, zu erkennen, dass dieses Buch eben auch nicht zum Erwachen führt.

Es steht natürlich jedem frei, sich sein eigenes Urteil zu bilden, ich für meinen Teil bin froh, für dieses Buch nicht bezahlt zu haben.

In diesem Sinne…
SP Stefan Schriftzug Kopie2

Hast Du Karma, ey?!

Nein! Der Artikel heute dreht sich nicht um ein altes Culture Club Video. Das kam nur grad sehr gelegen daher.
Gestern sass ich im Grazer Bewusstseinskino und schaute mir dort einen Film an
. Nach den Vorführungen dort ist immer Raum für eine offene Diskussion und dabei kam die Sprache auch auf Karma. Ich hab länger darüber nachgedacht, was Karma für mich bedeutet und wie wir mit einem erwachten Geist damit umgehen können. Das kannst Du hier jetzt nachlesen.

Karma. Das alte Gesetz von Ursache und Wirkung. Um dafür mal eine gängige Definition zu bemühen, hab ich mir erlaubt, bei Wikipedia den Begriff nachzuschlagen und das Ergebnis hier zu präsentieren:
Karma (n., Sanskrit: कर्मन् karman, Pali: kamma „Wirken, Tat“) bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat
. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren.
In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungs-Prinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmäßigkeit und nicht wegen einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott: Es geht nicht um „Göttliche Gnade“ oder „Strafe“. Nicht nur „schlechtes“ Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermaßen das „Gute“. Letztes Ziel ist es, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.

Soviel zu Wikipedia.

Bleibt aber die Frage, wo kommt denn das her und wie zeigt sich Karma überhaupt?
Es gibt ja spirituelle Leute, die behaupten, Karma sei von der Geistigen Welt abgeschafft worden. Das finde ich so den Knaller! Weil ja die Geistige Welt mal so eben beschließt, Naturgesetze zu ändern, gell?!
Die selben Leute pochen dann allerdings auch gern auf das Resonanzgesetz. Was übrigens rein physikalisch auf denselben quantenphysikalischen Grundlagen beruht wie Karma: Ursache und Wirkung oder anders ausgedrückt: Sender & Empfänger.
Meine Liebste wirft mir ja immer wieder vor, dass ich zu nüchtern sei. Bei meiner Sicht der Dinge und der Art sie zu erklären, ginge der ganze Zauber und die Mystik verloren. Sprich: der Zuckerguss, die Krönchen, der Feenstaub und der Glitzer fallen weg. Oups! Sorry. Für alle, die lieber weichgespülte Esoterik lesen wollen, da bin ich in der Tat der Falsche.

Das, was ich jetzt über Karma sage, ist auch ohne jegliche Fantasyelemente, aber vielleicht für Dich ganz nützlich, wenn Du gerade in der Scheisse sitzt und Dich fragst, was für ein Karma Du Dir wohl irgendwann einmal aufgehalst hast:

Begeben wir uns (mal wieder) auf die Quantenebene:

Für mich hat Karma etwas mit unserem Zellgedächtnis zu tun. Wissenschaftler aus aller Welt sind sich inzwischen darüber einig, dass wir Erinnerungen, Traumata etc. nicht allein in unserem Gehirn abspeichern, sondern im ganzen Körper, in jeder einzelnen Zelle. Unsere DNS ist vollgepackt mit Erinnerungen. Wie alles, so sind auch Erinnerungen Schwingung, also Frequenzen. Man geht davon aus, dass ca. 93% unserer DNS die Schwingung und damit Bilder von Erinnerungen abspeichern. Da wir nun ja unsere DNS von Mami & Papi erben, erben wir vermutlich auch deren Zellgedächtnis gleich mit. Dazu kommen dann unsere eigenen Erfahrungen, Glaubenssätze etc

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. und schon haben wir den Salat. Warum?

Darum:

Wir können davon ausgehen, dass 90% unserer Glaubenssätze, Erinnerungen etc. unbewusst in den Schubladen unserer Zellen so vor sich hinschwingen. Das heisst aber nicht, dass sie keinen Einfluss auf uns hätten.
Wieder mal das Beispiel der heissen Herdplatte. Wenn Du als Kind drauf gefasst und Dir die Finger verbrannt hast, ist das eine Erfahrung, die zu einer Erinnerung wurde, die jetzt in Deinem Zellgedächtnis schwingt. Ich glaube aber kaum, dass Du ständig daran denken musst, oder? Also schlummert sie so vor sich hin, bis Du in eine Situation gerätst, wo Du diese Erinnerung brauchen kannst. Schwupps! Da ist sie. Immer noch völlig unbewusst, aber etwas sagt Dir laut und deutlich, dass es eine blöde Idee ist, auf heisse Herdplatten zu fassen.

Wir haben aber auch destruktive Erinnerungen, die uns überhaupt nicht weiterhelfen. Da sind Erinnerungen an Verletzungen, an Traumata und (weil wir eben auch das Zellgedächtnis unserer Vorfahren ererben) an Krieg und Vernichtung, an Flucht oder Schlimmeres. Das ist der Grund, warum ich glaube, dass wir nicht alles Karma selbst angehäuft haben müssen, um heute darunter zu „leiden“. Da nun alle Erinnerungen Schwingung sind, egal, ob meine eigenen oder ererbte, senden wir diese Schwingung auch munter ins Universum, das, wie ein Spiegel, uns genau das zur Verfügung stellt, was wir aussenden.
Wir können noch so sehr beim Universum bestellen, mit „The Secret“ wedeln und positiv denken. Das interessiert unsere Zellen nur bedingt und Erinnerungen werden auf Grund von Erfahrungen abgespeichert, nicht aufgrund positiven Denkens – leider! Das bedeutet auch: Erfahrungen bestimmen unser Leben und die Realität, die wir uns schaffen.

Was dabei rauskommen kann, wenn diese destruktiven Schwingungen so munter vor sich hinschwingen ist klar: Stress. Aus Stress werden Symptome jeglicher Art. Streit, Mangel, Wut, Krankheiten und all das, was wir doch – weil wir sind ja spirituell – zu überwinden gehofft hatten.

Conclusio:

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Weisen aus vergangenen Tagen über diese Vorgänge Bescheid wussten. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass die Wissenschaft in den letzten Jahren den Beweis für spirituelle Prinzipien liefert. Der Unterschied zu früher aber, ist der, dass wir heute Mittel und Wege kennen, auf der Quantenebene tatsächlich positiv auf unser Zellgedächtnis einzuwirken, Karma also abzulösen. Das geschieht, indem ich einer Schwingung eine entgegengesetzte Schwingung gleichsetze, die diese neutralisiert. Ist Dir bestimmt schon begegnet. Nennt sich Geistheilen, Quantenheilung, Reiki, etc.pp.

Also noch mal zu der Idee, es gäbe sowas wie Karma nicht:
Du bist Mensch, Du bestehst aus ziemlich vielen Zellen, ziemlich vielen! Jede dieser Zellen beherbergt alle Deine Erinnerungsschwinungen – alle! Hast Du also Karma!

Na klar hast Du Karma!

In diesem Sinne…

Schmeiss Deine Konzepte über Bord!



Stefan Trumpf - Spiritual Punk
Stefan Trumpf – Spiritual Punk

Die besten Beiträge schreibt ja bekanntlich das Leben selbst. Und so bin ich auch sehr froh, dass mir dieses Thema vor ein paar Tagen in einem meiner Einzeltrainings begegnet ist. Muss ich mir doch dann schon keine Gedanken darüber machen, was ich als nächstes schreibe
. Heute geht es darum, warum Konzepte und Vorstellungen echter Selbsterkenntnis oft brutal im Wege stehen.

Eine Klientin sass zum Erstgespräch für mein neues Onlinetraining „Spiritual Punk“ (<- Klick doch mal hier!)  Darauf angesprochen meint sie: „Ist Dir nicht warm mit dieser Mütze? Und was ist mit dem Schal? Bist Du krank?“

Aha, denke ich, da ist also jemand mehr mit meinem Aussehen beschäftigt, als mit unserem Gespräch. Ja nu, es ist ja nicht das erste Mal, dass ich Menschen begegne, die sich von jemandem, der „Bewusstwerdung“ auf seine Fahnen schreibt, eine klare Vorstellung machen, der ich so gar nicht zu entsprechen scheine
. Und das, obwohl Spiritual Punk (Hallo?!) ja eigentlich schon andeuten könnte, in welche Richtung es geht.

Äußerlichkeiten

Was aber haben Äußerlichkeiten wie Kleidung und Auftreten mit dem Weg zu Selbsterkenntnis zu tun? Richtig! Gar nichts! Aber auch so überhaupt nichts.
Wir scheinen allerdings durch Jahre der New Age Bewegung, durch Lehrer wie Osho, Moji oder viele andere eine gewisse Vorstellung davon zu haben, wie jemand auszusehen hat, der einen zu wirklicher Selbsterkenntnis führen kann. Und da passen gewisse Accessoires wie Tattoos, Motorräder oder Rockmusik, offensichtlich nicht ins Bild.
Wir sind in unseren Vorstellungen oder auch Vorurteilen manchmal so gefangen, dass wir vergessen, zuzuhören oder unserem Gegenüber überhaupt eine Chance zu geben. Damit bringen wir uns aber dann möglicherweise um die schönsten Geschenke.
Wer bitte hat denn festgelegt, dass Selbsterkenntnis einhergeht mit fließenden Gewändern und Sandalen? Schliessen Jeans, Lederjacke und Selbsterkenntnis sich denn gegenseitig aus?

Inneres

Es sind auch nicht sinnfreie Weisheitssprüche und ein besseltes Lächeln, die einem deutlich zeigen, ob jemand was drauf hat, oder nicht, wie ich letztens in einem sehr guten Artikel über Einhornkotze gelesen habe. Das ist auch wieder so ein Konzept, das sich irgendwo mal festgesetzt zu haben scheint. „Wenn Du spirituell bist, dann musst Du Dich auch so ausdrücken.“ Dann is nix mehr mit Sprechen, wie einem der Schnabel gewachsen ist

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. Dann hat man in einem stets feierlichen Tonfall und salbungsvoll zu klingen. Uaaahhhh, hilfe!! Was für ein Horror!
Dazu kommen noch all die „Erwachten“, die uns weiß machen wollen, sie hätten den Durchblick, aber sich in Konzepten und spirituellem Ego verheddert haben. Sie behängen sich mit Titeln und Namen, geben sich als Reinkarnation von was weiß ich wem aus und glauben, daraus irgendeine Art der Legitimation zu beziehen. Aber auch das sind nur Konzepte.

Das Selbst

Jenes Selbst, das erkannt werden will, ist frei von solchen Konzepten
. Dem Selbst ist es egal, wer Du in einem früheren Leben mal warst, denn Du warst immer das Selbst. Dieses Selbst, das in dem Wort Selbsterkenntnis drinsteckt besselt uns alle. es umgibt uns, es durchdringt uns, es macht keinen Unterschied zwischen Dir und mir, zwischen Gestern und Morgen. Dieses Selbst hat unzählige Ausdrucksformen und eine davon bist Du! Eine davon bin ich.
Alles, was wir in unseren Köpfen über Erwachen und Erleuchtung zusammenstricken sind Konzepte, die bestenfalls zu erklären suchen, worum es geht. Es mögen Metaphern, Bilder oder Beispiele sein, die wie eine Asymptote der Wahrheit immer näher kommen, ohne sie jemals wirklich zu berühren.

Erkenntnis

Erkenntnis kann nur in Dir stattfinden. Das Erleben des wirklichen „Ich Bin“ kann nur etwas sein, was Du in Dir fühlst, indem Du Dich hingibst, Dich befreist, von allen Konzepten, die Dir vorgaukeln, was Du alles bist. Denn wirklich bist Du nur eins: Das Selbst. Es ist nicht einmal Dein Selbst. Es ist das Selbst, das sich durch Dich ausdrückt. Lässt Du Dich in diese Erkenntnis hineinfallen, lässt Du tatsächlich zu, dass sie Dich durchdringt, dann lässt Du automatisch alle anderen Konzepte los, weil Du sie als Blendwerk und als überflüssig erkennst.

Lass loß!

Lass los, was Dich hindert, wirklich das Selbst zu erkennen. Lass Deinen Namen los, Deine Titel, lass Deine Ausbildungen los und Deine Vorstellungen davon, wie jemand auszusehen hat, der ein Erwachen erlebt hat. Lass Deine Konzepte los, wie Du zu sein oder Dich auszudrücken hast. Gib Dich hin, lass Dein Ego los und lebe, atme, lache. In allen Menschen, denen Du begegnest, begegnest Du dem Selbst und damit auch Dir selbst

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. Und buchstäblich jeder kann uns diese Erkenntnis lehren.

In diesem Sinne…

Eiferer & Resonanzapostel – oder: Der Dorn & der Balken im Auge



Jaja, das Resonanzgesetz..

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. Seit „The Secret“ zum Allheilmittel und Allerweltskonzept verkommen, wurde es mir nach meinem letzten Artikel über die Marktschreier der Esoszene ordentlich um die Ohren gehauen. Warum allerdings die Eiferer und Resonanzapostel möglicherweise da was übersehen haben, darum geht es heute:

Stefan 0315
Stefan Trumpf

Mein lieber Herr Gesangsverein, da hab ich aber mal ordentlich Staub aufgewirbelt. Da hat es geknarzt im Gebälk der Scheinerleuchteten und Halbweisen… Und was soll ich sagen? Gut so! Anhand vieler positiver Kommentare auf Facebook und sehr herzlicher Zuschriften, die voller Zustimmung sind –  und für die ich sehr dankbar bin –  gehe ich davon aus, dass ich mit meinen Beobachtungen ziemlich genau einen Punkt getroffen habe.

Dass natürlich auch einige ihren Unmut über meinen Artikel äußern mussten ist logisch und wie es in einem Mikrokosmos, der die Esoszene nunmal üblich zu sein scheint, meldeten sich einige mit gut gemeinten Ratschlägen, aber auch mit Kommentaren unter der Gürtellinie zu Wort

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. Und da hätte ich noch was dazu zu sagen: 

Versteh mich bitte gleich richtig: Das wird keine Rechtfertigung! Ich werde keine Thesen aufstellen oder jemandem persönlich ans Bein pinkeln, das überlasse ich den Eiferern, die mir dringend geraten haben, auf meinen Resonanzkörper zu achten und mich auf die Spiegelgesetze aufmerksam gemacht haben. Danke, Ihr lieben Resonanzapostel. Danke sehr, dass Ihr Euch so sehr um mich sorgt. Aber ich hab da mal ne Frage:

Kennt Ihr die Geschichte von dem Dorn im Auge Eures Nächsten, und dem Balken im eigenen Auge?

Ausgehend vom Resonanzgesetz, das mir in mein Leben bringt, was in mir ist, muss ich mich doch fragen, warum mein Artikel ausgerechnet bei den Menschen so auf Widerstand gestoßen ist, die immer, wenn man mal auch die Schattenseiten des Lebens betrachtet und beschreibt, gleich „Resonanzgesetz, Resonanzgesetz!!!“ schreien. Da die Emotionen dort dann dermassen hochkochen, muss ja wohl genau dort eine Resonanz gegeben sein, oder?! (Obwohl das bestimmt strikt geleugnet würde) Sollte man da nicht erst mal bei sich selber suchen, bevor man mit „The Secret“-Videos um sich wirft? Zumal ich in meinen Artikeln nicht pauschal alles verurteile, sondern sehr wohl auch positive Aspekte – im letzten Artikel eben „gute“ spirituelle LehrerInnen – herausstreiche.

Muss ich also davon ausgehen, dass mein Artikel nicht vollständig gelesen wurde, bevor kritisiert wurde? Oder sind die Resonanzapostel auf dem Auge blind, das ihnen zeigen würde, dass sie sich nicht auf die Füße getreten zu fühlen bräuchten? Hmmm….

Unsere Welt ist ein duales System

Ich habe oft den Eindruck, dass wir vergessen, dass wir in einer dualen Welt leben. Es gibt immer zwei Seiten, die einander bedingen. Wie würden wir die Helligkeit sehen, gabe es den Schatten nicht? Mit dem Beginn unseres Universums wurde das schon in die Wege geleitet, indem sich das Licht von der Dunkelheit schied. Bums! – Die Dualität war geboren. Und ich kann noch so sehr meine Gedanken auf das Positive richten, ich kann noch so überzeugt Wünsche ans Universum richten, es wird nichts nützen, wenn ich nicht bereit bin, die Schatten in mir zu akzeptieren, denn sie werden mir immer einen Strich durch die Rechnung machen.

Unser Gehirn spielt übrigens bei diesem Spiel auch nicht mit.

In der menschlichen Entwicklung war es nämlich notwendig, negative Erfahrungen schneller und tiefer zu verankern, als positive. Man nennt das den sogenannten „Klett-Effekt“. Diese oft negativen Erfahrungen haben zwar meist ein positives Ergebnis – man denke an den Griff auf die heiße Herdplatte – sind aber im ersten Moment schmerzhaft. Und da kann ich noch soviel positiv denken und versuchen, mein Unterbewusstsein auszutricksen: Der Griff auf die Herdplatte tut einfach mal scheissweh!

Wenn Du also einen gewissen Unfrieden in meinem Artikel wahrnehmen konntest, kann dann in Dir wirklich Frieden herrschen? Wenn Du Dich bemüßigt fühlst, gleich mit der groben Kelle auszuteilen und nicht in der Lage bist, zu sehen, wieviel Respekt und Dankbarkeit ich all den Menschen gegenüber empfinde, die ihren Weg in Demut und Bescheidenheit gehen und damit tolle LehrerInnen sind, worauf ist dann Dein Blick wirklich gerichtet?

Verstecken wir uns hinter dem Konzept „Resonanzgesetz“?

Ist das Resonanzgesetz nicht oft auch nur ein Konzept, hinter dem wir uns verstecken, weil wir nicht den Mut haben, in unsere eigenen Untiefen hinab zu steigen? Wird es nicht allzuoft „missbraucht“, um nur ja sich alles schön zu reden oder andere zu verurteilen, weil sie mal grad schlechte Laune haben und wir keinen Bock haben, das zu akzeptieren?

Wie schnell sind wir mit diesem Konzept bei der Hand, wenn jemand mit echten Sorgen vor uns steht oder gerade seine(n) PartnerIn nicht versteht? Wir haben keine Lust, uns wirklich darauf einzulassen und zitieren blind und ohne Empathie Spiegelgesetze und Resonanz und merken nicht, wie wir den anderen damit vor den Kopf stoßen und verletzen. Oh und wir fühlen uns am Ende noch erhaben dabei, denn wir haben das Universum ja verstanden und der andere nicht – pah!

Von wegen! Wir sind dann nicht erhaben. Wir sind zu. Wir sind so gefangen in dieser (entschuldige!) Hirnwichserei vom Resonanzgesetz, dass wir vergessen haben, wo echte Resonanz entsteht: Im Herzen.

Immer wieder das Herz…

Unser Herz mit seinem eigenen, neuronalen Netzwerk ist nämlich der Motor, der, gemeinsam mit dem Gehirn, aus den gemachten Erfahrungen unseres Lebens Resonanz erzeugt. Und es sind ausschließlich die Erfahrungen, niemals allein die Gedanken, die unser Leben zu dem machen, was es ist
. Deine Gedanken mögen Deine Realität formen, doch Gestalt nimmt sie aufgrund Deiner Erfahrungen an, denn diese wirken wie ein Filter auf Deine Gedanken
.

Also bevor wir das nächste Mal wieder laut „Resonanzgesetz!“ schreien, halten wir doch erst einen Moment inne, reflektieren wir, wer uns da gerade gegenübersteht und was er/sie uns wirklich mitteilen möchte. Öffnen wir unser Herz und erzeugen wir so echte Resonanz…

Danke!

Marktschreier & Dampflaudereien der Esoterikszene


IStefan Trumpfrgendwie fällt mir die Schreiberei zur Zeit etwas schwer… Zumindest, was spirituelle Themen angeht. Schuld daran ist eine gewisse Ermüdung, einhergehend mit – und da bin ich ganz ehrlich – einer gewissen Frustration. Woher die kommt? Das erzähl ich Dir heute:

Es ist sicher nix Neues für Dich, wenn ich Dir sage: Die Esoterik boomt. Noch nie war der Wunsch nach Selbsterkenntnis und der Ruf nach alternativen Lebensmodellen so deutlich vernehmbar wie heutzutage. Und ich finde das nur allzu verständlich, lässt einen doch der Alltag oft mit Sprachlosigkeit, Wut oder blankem Entsetzen zurück, wenn wir uns – dank Social Media – mit Krieg, Misshandlungen, Lügen, Chamtrails und vielen anderen Dingen konfrontiert sehen, die einem sein Weltbild schon mal gehörig durcheinander schütteln können.

Aber das ist es nicht, was mich frustriert. Nee, es ist etwas Anderes:

Wenn die Menschen doch nach Selbsterkenntnis streben, warum sind sie dann nicht bereit, sich von dem zu verabschieden, was sie an der Erkenntnis ihres Selbst hindert? Sind sie bereit, sich wirklich mit sich, ihren Tiefen und Untiefen, ihren Schatten und ihren Traumata auseinander zu setzen? Sind sie bereit, anzuerkennen, dass sie hier und JETZT leben und mit eben diesem Leben, das sie führen irgendwie klar kommen sollten?

Mein Eindruck? Nö! In der Regel nicht.

Munter folgen sie den Dampfplaudereien der esoterischen Marktschreier, die oft keine Ahnung haben – und davon jede Menge! Da wird in Kurse und Zirkel gerannt, die von Leuten abgehalten werden, die mal eben im Instantverfahren von der Geistigen Welt wachgeküsst worden sein wollen. Es wird laut proklamiert, man handle und lehre in der Tradition von Maria Magdalena, Jesus oder sonst einer Meisterseele. Schaut man aber genauer hin kann man nur den Kopfschütteln, ob der teilweise – sorry! – strunzdummen Aussagen, die da gemacht werden.

Munter werden Einweihungen vorgenommen, ohne überhaupt zu wissen, was Einweihung überhaupt bedeutet

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. Und die Schäfchen lassen sich in ALLES einweihen, was sich für Geld bezahlen lässt. Man sammelt Einweihungen wie Briefmarken und galubt, damit Wissen, Befugnis und/oder Kompetenz erlangt zu haben
.

Boah! Wacht auf!

Es gibt so viele gute Lehrer im spirituellen Bereich. Man erkennt sie daran, dass sie Dir nichts versprechen! Sie öffnen Dir Türen, begleiten Dich, aber legen höchsten Wert darauf, dass die Erkenntnis in Dir reift. Sie setzen Impulse, aber binden Dich nicht in sektenartige Strukturen ein, um Dir regelmäßig die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Sie schulen Deine Intuition und eines ihrer Ziele ist es, sich selbst für Dich überflüssig zu machen. Und noch was: Sie mögen öffentlich auftreten, sie mögen Werbung für sich machen und auch Geld für ihre Coachings, Sitzungen etc. verlangen, aber sie tun es angenehm still.

So nicht:

Da gibt es keine 5-minütigen Selfie-Videos in denen man sich selbst über den Klee lobt und in salbungsvoller Stimme über die „Erfolge“ des letzten Wochenendseminars palavern muss, dass einem der Zuckerguss aus den Boxen tropft. Da wird sich nicht auf die Geistige Welt berufen oder angebliche Träume und Botschaften von Entitäten, von denen man wirklich nie genau wissen kann, wo die gerade hergekommen sind. Diese Lehrer reden sich auch nicht auf angebliche Inkarnationen als grosse Zampanos in eine der vergangenen Zeitepochen hinaus, wenn es um die Frage ihrer Kompetenz geht. Diese Lehrer sind sich ihres Hier & Jetzt sehr bewusst.

Und es gibt ganz sicher etwas, was diese Lehrer ebenso vermeiden: Sie stehlen nicht!

Ja, ich weiss, Wissen gehört allen. Oder zumindest sollte es so sein. Die Wahrheit – und ist sie noch so an eine Perspektive gebunden – gehört auch allen und sollte wirklich allen zugänglich sein. Aber ist es wirklich in Ordnung, bei anderen zu klauen? Ja, vielleicht liest Du das jetzt gerade, Dich meine ich! Findest Du es in Ordnung Formulierungen, Inhalte und Ideen anderer einfach zu kopieren und dann als Deine eigenen Ideen zu verkaufen? Oh, da schreibt einer über männliche Spiritualität und *zack!* macht jemand das selbe und „weiht“ dabei in die Magie des Männlichen „ein“. Oh, da schreibt jemand über die Magie im Alltag und *zack* werden Formulierungen etc. einfach übernommen und für sein eigenes Ding verwurstet. Und das soll dann spirituell sein?

Weisheit kommt von „Wissen“!

Wir leben in einer Zeit in der Information frei fließen kann und gerne auch soll, keine Frage. Aber es kotzt mich an, wenn ich sehe, wie Menschen ihr Herzblut, ihre Zeit und ihre Energie in Jahre der Ausbildung stecken, wie sie Wege für sich finden, Wissen mehren, aus dem langsam im Laufe der Zeit durch persönliche Reife und viel eigenes Erleben und Tun dann Weisheit wird, die sie dann auch gerne weitergeben, nur um festzustellen, dass jemand, der sich das alles offensichtlich nicht antun will, aber gerne Kohle machen möchte, die Abkürzung nimmt, und bei anderen abschreibt/klaut! (Gerne den Satz nochmal lesen, ich weiss, der war jetzt arg lang! 😉 )

EntwicklungWir alle übernehmen Wissen, wir alle lernen bei oder von jemandem. Ist es zuviel verlangt, seine Quellen zu nennen? Ist tatsächlich heutzutage das Kopieren eine Form der Anerkennung mit der ich mich begnügen muss? Muss ich mich wirklich mit meinem Wissen und meiner Weisheit wieder in geheime Zirkel zurückziehen, damit ich gewährleisten kann, dass das Wissen nicht verwässert und/oder verfälscht weitergegeben wird, an Menschen, denen wirkliche ENTwicklung schlicht zu anstrengend ist, und die sich lieber ihr Ego füttern lassen?

Wo sind Demut und Dankbarkeit bei diesen Marktschreiern und Dampfplauderern, wo echte Liebe?

Ich wollte aufhören, ständig nur die Esoszene an den Pranger zu stellen, wollte mal was Konstruktives machen und zum Nachdenken anregen. Hab ich sicher auch geschafft, aber worauf ich echt keinen Bock habe, ist für andere die Arbeit zu machen, nur damit die fett absahnen oder sich von ihren Schäfchen beweihräuchern lassen können
.

So, jetzt wisst Ihr’s! Das ist einer der Gründe für meine Frustration und mein längeres Schweigen auf diesem Kanal…

(Arche)typisch! – Die vielen Gesichter Deiner Spiritualität



Wie in meinem letzten Artikel angekündigt, möchte ich Dir heut was über Archetypen erzählen und warum sie Dir helfen können, Deine eigene Spiritualtät zu begreifen:

Bild (c) www.palmprints.com
Bild (c) www.palmprints.com

 

Über Archetypen kannst Du an verschiedenen Stellen immer wieder etwas finden und oft tritt dann Verwirrung auf, weil ein Autor oder eine Autorin andere Begriffe, Namen oder Archetypen benennt als ein(e) andere(r). Wie immer, wenn es darum geht, Inhalte zu vermitteln, versucht vermutlich jeder, seine Inhalte so individuell zu gestalten wie möglich, der Sache quasi also seinen Stempel aufzudrücken. Ich gebe zu, mir ist das meist ziemlich wurscht, denn ich tu etwas, das ich Dir dringend ans Herz legen möchte:

  • Prüfe, ob das stimmig ist, was Du hörst oder liest!
  • Wie fühlt sich das für Dich an?
  • Geht’s Dir gut damit?
  • Klingt da eine Saite in Dir?
  • Kannst Du was damit anfangen? – Wenn nicht, dann such Dir eine andere Quelle.

Bilder & Metaphern

silenceDeine Essenz, Deiner Selbst ist einzigartig. Alles, was wir versuchen über Bilder oder Metaphern zu beschreiben stellt ja eh nur den Versuch dar, einen Zugang zum Unerklärlichen zu legen
. Bilder sollen uns helfen, unseren oft allzu analytischen Verstand in die Herzebene rutschen zu lassen, was uns die Möglichkeit geben soll, die Dinge ganzheitlicher zu betrachten und zu begreifen. Das Göttliche in Dir lässt sich schwerlich in Worte fassen, aber es lässt sich erfahren und über Bilder und Metaphern Deinem Gegenüber und Dir selbst andeutungsweise näher bringen.

Wenn wir über Archetypen sprechen, dann sprechen wir über Metaphern und Bilder
. Wir sprechen über Mosaiksteinchen und Facetten, die – alle zusammengenommen – wieder ein Bild ergeben. Ein Bild, das Du schlicht nur mit dem Herzen begreifen kannst: Dich!

Deswegen finde ich die Arbeit mit Archetypen so spannend. Du kannst über sie meditieren, kannst Dich damit befassen. kannst Dich fragen, wo in Deinem Leben Dir möglicherweise Menschen begegnen oder begegnet sind, die genau diesen Aspekt, diesen Archetyp für Dich besonders spiegeln.

Alles ist eins…

Ja nu, ich weiss, das ist jetzt nun wirklich eine (leider) ziemlich abgedroschene Phrase. Dieser Satz wird von Wissenden und Unwissenden gleichermassen wie ein Mantra immer wieder allen vorgesungen, um zu zeigen, dass man sich mit spirituellen Ansätzen auseinandergesetzt hat. Im Falle der Archetypen soll es aber verdeutlichen, dass Du niemals nur einen Aspekt, nur einen Archetypen in Dir trägst, sondern immer mehrere, die ein Ganzes ergeben.

Im Seminar „Der Artusweg“, das ich zusammen mit meiner Partnerin gebe, beschäftigen wir uns auch mit den Archetypen. Dort wählen wir die Archetypen der Artussage, die ebenso Platzhalter für die Facetten unserer Seelenarbeit sein können, wie viele andere. Doch am Ende des Seminars stehen sie gemeinsam für ein Ganzes, für Heilung, ein Ganzwerden in Deiner Spiritualität, ein Ganz- und Heilwerden in Deinem Leben.

Männliche Archetypen

Da sich diese Artikelserie ja sehr der männlichen Spiritualität widmet, da über sie kaum noch gesprochen wird, möchte ich mich hier auch auf männliche Archetypen beschränken. Sie finden natürlich ihre Entsprechung auf weiblicher Seite; also auch, wenn Du eine Frau bist und bis jetzt tapfer durchgehalten hast, lies ruhig zu Ende, denn ich bin davon überzeugt, Du kannst dieses Wissen auch für Dich verwenden, um die Männer in Deiner Umgebung (noch) besser zu verstehen.

Aber wenden wir uns den Archetypen zu. Und bitte: Das was ich sage, erhebt nicht den Anspruch alleinseligmachender Weisheit. Wie gesagt, prüfe! Wenn Dir eines meiner Bilder nicht gefällt, dann tausch es aus. Wenn Du die Essenz und die Botschaft des Bildes begreifst, dann ist es piepegal, wie Du es gestaltest! Ich versuche auch, Dir mehrere Bilder vorzuschlagen, damit Du Dich vielleicht leichter tust:

  • Der Großvateraspekt: Merlin, Odin, Gandalf, Yoda Die Zentralsonne. – Hier liegt die Weisheit aus alter Zeit, die Güte und die Ruhe des Alters
    . (Lebens-)Erfahrung und Geduld, aber auch Versöhnung und Frieden gehören zu diesem Archetyp.
  • Der Vateraspekt: Vater Himmel, Der Kosmos, Jupiter, Artus, ein König, der alte Obi Wan Kenobi – er steht für die Verantwortung, den nährenden Anteil in Dir, den Schutz, den Du anderen und Dir selbst gewährst, aber auch für Initiative und Kraft, für Liebe und Besonnenheit
  • Der (spirituelle) Krieger: Lancelot, St. Michael, ein Samurai, Der junge Obi wan Kenobi – steht für das Streitbare in Dir, den Kämpfer, den Initiator, aber auch das Intuitive, das Planerische, Strategische
  • Der Sohnaspekt: Jesus Christus, Ikarus, Gallahad, Parcifal, Luke Skywalker – Dieser Aspekt steht für den Sucher in Dir. Du suchst Deinen Lebenssinn, Wege, Mittel, willst reifen, sehnst Dich nach kompetenter Führung und Geborgenheit. Du willst Deinen Lebenszweck erfahren und erfüllen.
  • Der Jäger: Robin Hood, Captain Jack Sparrow, Herne, Der Schütze, Als Fährtensucher und Ernährer ernährst Du Dich und/oder die Deinen. Heute oft ein Aspekt der Arbeitswelt, hilft Dir der Jäger auf Deiner Reise zu materieller Sicherheit. Doch auch die Freiheit des Waldes oder der Meere wie auch den Nervenkitzel der Jagd – vielleicht auch nach der Dame des Herzens –  darf man bei diesem Aspekt nicht unterschätzen.
  • Der grüne Mann: An sich schon ein Archetyp, steht er für die Erdverbundenheit des Mannes. Dir ist die Erde anvertraut, also hege, hüte und beschütze sie. Dieser Archetyp steht für den Ruf der Natur in Dir und alles Schützenswerte in ihr.
  • Der blaue Mann: Buddha, Yogananda, Lao Tse, Konfuzius – steht für die Sehnsucht in Dir nach dem Transzendentalen, der Vereinigung von Himmel und Erde, Wissen und Weisheit. Er ist die gelebte, lebendige Geistigkeit und Verkörperung der erleuchteten Seele, die in Dir wohnt

    on every patient with ED.problems but also in the context of social and individual cialis.

    . Aber er steht auch für den Künstler in Dir, den Poeten und Musiker, der sich anderer Sprachen zu bedienen weiss als nur der Worte.

Ein Vorschlag:

Nachdem ich hier nun verschiedene Bilder für die archetypischen Teile Deiner Seele zusammengetragen habe – wie Du gesehen hast, durchaus auch aus der Pop-Kultur –  mache ich Dir den Vorschlag, das alles erst einmal auf Dich wirken zu lassen. Ich lade Dich herzlich ein, Deine eigenen Bilder und Metaphern für die einzelnen Archetypen zu finden und sie in Dir zu suchen. Vielleicht magst Du Dir ja ein oder zwei Fragen stellen?

  • Finde ich alle Archetypen in meinem Leben?
  • Wie kommen sie durch mich zum Ausdruck, wenn überhaupt?
  • Und wenn ja, auch wo?
  • Zeigen sie sich in meinem Handeln, Denken, Sein?

Mit diesen Fragen möchte ich mich für heute bis zum nächsten Mal von Dir verabschieden, wo wir beginnen werden, die einzelnen Archetypen noch genauer zu betrachten

dizziness, sweating, somnolence and yawning as well ascultural, social, ethnic, religious and national/regional generic cialis.

. Ich werde Dir dann auch Vorschläge machen, wie Du mit den Archetypen für Dich arbeiten und meditieren kannst. Vielleicht magst Du meinen Blog ja abonnieren, damit Du nichts verpasst. Außerdem würde ich mich freuen, wenn Du anderen von mir und meinen Artikeln erzählen würdest, Du weißt ja, Klappern gehört zum Handwerk! Ich danke Dir im Voraus und wünsche Dir jetzt viele erhellende Momente mit den Archetypen.

Bis bald,
Dein Stefan

Spiritualität für Männer



Ich bin ja gespannt, was Du nach dem Lesen dieses Artikels sagst.

AdlerSeit ein paar Monaten schon beschäftigt mich dieses Thema und nach viel Beobachtung und Reflektion habe ich mich entschlossen, darüber im Rahmen dieses Blogs zu schreiben. Ich wollte nicht nochmal etwas Neues anfangen und da dieser Blog sich ja mit gelebter Spiritualität beschäftigt, fand ich, dass es eine gute Plattform ist, auch darüber zu schreiben:

Männer und Spiritualität bzw. eben Spiritualität für Männer.

So wird in unregelmäßigen Abständen zu diesem Thema hier bei mir ein Artikel dazu erscheinen. Aber auch wenn Du zum weiblichen Teil meiner Leserschaft gehörst – und ich vermute, damit auch zum größeren – hör bitte nicht auf zu lesen, denn ich bin sicher, Du kennst den einen oder anderen Mann und vielleicht erkennst Du ihn ja hier wieder oder kannst ihn möglicherweise sanft mit der Nase auf diese Seite stoßen – wir Männer brauchen ja oft etwas länger…zumindest, was das Thema Spiritualität angeht.

Es ist sicher kein Geheimnis, dass das Thema Spiritualität in erster Linie eine weibliche Domäne ist.
Besucht man als Mann Vorträge, Workshops oder Seminare auf diesem Sektor, ist die Mehrheit der weiblichen Teilnehmerinnen erdrückend! Und ganz ehrlich, liebe Männer, wenn wir nicht bald in die Pötte kommen, dann sind uns die Mädels meilenweit voraus in ihrer Entwicklung und wir haben nicht mal mehr den Hauch einer Chance zu verstehen, wovon sie reden
. Und geben wir’s zu, das fällt uns manchmal schon schwer, wenn wir alltägliche Themen disktuieren.

Doch um dies gleich klarzustellen: Ich habe nicht vor, aus der spirituellen Entwicklung einen Wettkampf zu machen.
Was ich möchte, ist, Männern die Angst nehmen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen.
„Was?! Ich und Angst?! Ha! Lächerlich!“, wirst Du jetzt möglicherweise sagen – falls Du ein Mann bist. Ja, nee, ist klar. So ist das auch nicht gemeint. Der Punkt ist doch der: Wir Männer haben andere Herangehensweisen an das Leben. Wir sehen Dinge anders, oftmals pragmatischer, ohne den ganzen Schischikram den die Damenwelt so gerne hat. Und ich geb’s zu, ich kann trotz aller Verbundenheit zu geistigen Themen mit rosa Einhörnern auch nix anfangen.
In der Regel sind wir Männer gradliniger, direkter. Wenn wir uns wirklich als Mann annehmen und fühlen, brauchen wir – wenn wir ehrlich sind – nicht viel zum Leben. Unsere Wohnungen sind spartanisch und funktionell eingerichtet, wenn wir meditieren, reicht eine Kerze und ein Kissen – ok, lass die Kerze weg. Und hey, das ist doch auch gut so
. Wer sagt denn, dass aus allem gleich ein Ritual werden muss? Machen wir’s doch auf unsere Art

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. Aber bitte machen wir uns auch wieder mal klar, was eigentlich unsere Art ist. Und dann tun wirs bitte auch!

Die Angst, die wir Männer möglicherweise haben, uns mit Spiritualität zu beschäftigen, ist die, als weibisch oder vielleicht sogar schwul dazustehen, wenn wir es tun und dazu auch noch stehen. Und das liegt schlicht daran, dass die meisten aktuellen Experten auf diesem Gebiet eben ExpertINNEN sind

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. Ja, es gibt männliche Experten und Lehrer, aber oft haben sie bei Frauen gelernt. Und bitte versteh mich richtig: wo wären wir – besonders im Deutschen Sprachraum – ohne eine Daniela Hutter, eine Susanne Hühn oder eine Jeanne Ruland, aber eben auch eine Doreen Virtue, Diane Cooper, oder Byron Katie. Und wer hat „the Secret“ zusammengetragen? Jungs, ich sag’s nur ungern, aber das war auch eine Dame
. Und ich bin all diesen Damen (und noch einigen mehr) sehr dankbar, denn sie haben spirituelles Denken nicht nur populär sondern auch lebendig und alltagstauglich gemacht und formuliert. Und was nützt es, auf dem spirituellen Weg zu sein, es aber nur als Hobby zu betrachten, über das man im besten Fall mit seinen engsten Vetrauten spricht, es aber im Alltag nicht erkennen lässt?!

Kann es sein, dass wir Männer unseren eigenen, männlichen Zugang zu all den Themen der Spiritualität erst (wieder) entdecken müssen?
Wenn wir in die Geschichte schauen, gab es so oft weise Männer wie es weise Frauen gab. Es gab/gibt MedizinMÄNNER, Schamanen, Druiden, Zen-Meister, etc.pp. Das waren/sind ja alles auch keine verweichlichten Spinner sondern echte Kerle. Wir Männer haben vollkommen verlernt, uns auf unser Mannsein zu berufen und stolz darauf zu sein, weil wir Angst haben, gleich als Macho verschrien zu sein.

Aber ganz ehrlich Männer, ohne echte männliche Energie und dem bewussten Umgang damit sind wir keine Männer.

Mit der (Gott sei Dank) stattfindenden Wiederserstarkung des Weiblichen haben wir Männer möglicherweise vergessen, was es heisst, wirklich ein Mann zu sein – und bitte, ich rede nicht von Fussball, Bier, Porno und Formel 1. Ich rede von einem tiefen, erdigen Selbstverständnis als Mann. Ich rede von uns als spirituellen Kriegern, von Energie, Initiative und dem Bewusstsein, dass auf dieser Erde immer noch zwei Energieströme gelten: männlich UND weiblich. Das eine ist ohne das andere im Ungleichgewicht und deswegen, liebe Männer, braucht es uns als Männer und nicht als Kopisten weiblicher Ideen. Und nochmal: ich möchte keinesfalls zu einem erneuten Geschlechterkampf aufrufen, im Gegenteil. Es geht mir um Ergänzung. Wir Männer dürfen unseren ureigenen Weg zur spiritualität wieder finden, uns wieder mit den männlichen Atributen der Spiritualität auseinandersetzen und eine männliche Spiritualität leben. Wie die aussehen kann, möchte ich in unregelmäßigen Abständen hier veröffentlichen und damit zur Diskussion stellen.

Hornhaut auf der Seele…


„Manche Menschen haben eben Hornhaut auf der Seele!“

Ich sass im Auto als ich diesen Spruch gehört hab und musste so lachen…

Die Geschichte dazu ist schnell erzählt:

Ich sass mit einer Bekannten im Auto, und wie das in Graz so ist, hier glaubt mancher, er lebt in Italien und verhält sich – zumindest im Strassenverkehr – auch genau so. Also geht dieser Typ vor uns über die Straße – ohne Zebrastreifen oder Ampel. Und eigentlich geht er nicht, er latscht. Dann sieht er uns. Aber nicht dass er sich dann womöglich beeilt, von der Strasse runter zu kommen, um für uns und die zig Autos hinter uns den Weg frei zu machen. Pustekuchen! Er geht noch einen Tick langsamer. Vermutlich hat er sich tierisch gefreut, den Verkehr aufgehalten zu haben.

Normalerweise ist mir sowas egal. Ich hab’s in der Regel auch nie eilig. Diesmal war ich allerdings ein Wenig im Stress. Ich war auf dem Weg zu meiner Ausstellung und irgendwie nervös. Also hab ich halt auch mal meinen Unmut geäußert. Wieso der Typ sich nicht einfach vertschüssen kann, hab ich gefragt, er sieht ja schließlich, dass er den ganzen Verkehr aufhält und ein Zebrastreifen ist ja schließlich nur 20 Meter weiter – inklusive Fussgängerampel… Grrrrr!

Tja und da bekam ich diesen Spruch zu hören: „Manche Menschen haben eben Hornhaut auf der Seele!“

Nun wäre ich nicht ich, wenn ich darüber nicht nur lachen, sondern auch nachdenken hätte müssen

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.

Ist das so? Und wenn ja, was ist das, was uns Menschen die Hornhaut auf der Seele wachsen lässt?

Ist unsere Welt so kalt geworden, so rauh und so schrecklich, dass wir sie brauchen, diese Hornhaut? Brauchen wir sie als Schutz, weil wir miteinander so lieblos umgehen? Hilft sie uns, unser Ego zum Einsatz kommen zu lassen, weil uns das das Gefühl gibt, auch mal „dran zu kommen“? Haben wir denn alle kein Herz? Was ist da bloss los mit uns, dass wir oft vergessen, Rücksicht zu nehmen, dass wir vergessen, mal über unsere eigene Nasenspitze hinaus zu schauen und zu sehen, dass da außer mir noch jemand ist? Spielen wir wirklich zu oft „kleines Weltall“?

Vielleicht fühlen wir uns von den herrschenden Verhältnissen so oft unterdrückt, fühlen uns vieleicht oft so machtlos gegen den ganzen Sch*** der um uns herum passiert, dass wir diesen EINEN Moment nutzen, um uns wirklich mal mächtig zu fühlen?! Einmal die Kontrolle haben, einmal am längeren Hebel sitzen, das wär doch was! Und wenn es sonst nicht klappt, dann halten wir eben den Verkehr mal kurz auf und haben unsere 15 Sekunden „Ruhm“!

Ich versteh das..

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. Wenn ich mich umsehe, wenn ich über Nachrichten stolpere, mit Freihandelsabkommen, Gengemüse, Chlorhühnchen, Chemtrails, Ebola….und den Lügen, die man uns darüber erzählt, dann überkommt mich auch ab und zu mal das Gefühl der Machtlosigkeit, des Frustes und der Verzweiflung. Dann möchte ich ganz laut „Ihr A****löcher!“ brüllen und mal so richtig, aber so richtig….  ach ich weiss auch nicht was, aber so richtig eben!

hornhautDann aber halte ich inne
. Dann erinnere ich mich an meine letzte Wanderung, an die Stille im Wald und an die Stille in mir
. Meditation ist mein Hornhauthobel für die Seele. In ihr erkenne ich mich wieder selbst, weiß, dass ich nicht machtlos bin. In der Meditation oder beim Wandern in den Wäldern wird mir wieder klar, wie sehr ich ein Teil von allem bin, untrennbar verbunden mit allem, was ist
. Mir wird klar, dass wir alle, wie dick unser Fell auch ist, wie fest wir die Augen auch zumachen und weiterschlafen wollen, dass wir alle ein Wunder sind.

Sterne mussten explodieren, Galaxien vergehen, damit die Elemente, die sich auf unserer Erde befinden, überhaupt hierher gelangen konnten. All die Elemente, aus denen wir bestehen. Es ist keine poetische Phrase, wenn ich sage, „wir bestehen alle aus Sternenstaub“ – es ist die Realität! Das Universum hat unglaubliche Anstrengungen unternommen, dass Du heute hier sitzen kannst, um diesen Artikel zu lesen. Allein Deine vielen Vorfahren, die sich begegnen mussten, damit Du eines Tages daraus hervorgehen kannst.

Wenn wir uns dessen öfter mal bewusst machen, vielleicht erkennen wir dann, dass über 7 Milliarden dieser Wunder um uns sind. Vielleicht erkennen wir, dass uns mit jedem, der uns begegnet ein Wunder begegnet. Und vielleicht schaffen wir es dann, unsere Hornhaut auf der Seele abzulegen?

In diesem Sinne…

Medien: Geil?!


alienEigentlich hätte ich diesen Beitrag auch unter meiner Hauptseite „Lebe authentisch!“ posten können, aber da es um ein Thema geht, das doch eher im Esoterischen zu Hause ist, hab ich gedacht: Poste ich es hier.

Ich schreibe diesen Artikel aus aktuellem Anlass, weil mir die gleich geschilderte Geschichte so vorgestern passiert ist:

Ich war bei Facebook bei einer Gruppe, bei der sich Menschen austauschen, die sich für Sternengeborene halten, die Kontakt zu außerirdischen Zivilisationen zu unterhalten glauben oder, die sich schlicht – wie ich – dafür interessieren, ob es mehr da draußen gibt, als nur einen Haufen Sterne.

Meine Oma hat schon immer gesagt: „Der Garten Gottes bietet Platz für allerlei verschiedenes Getier, auch seltsames!“ Danke Oma, seit vorgestern kenn ich eins mehr!

In besagter Gruppe ist es wie in vielen esoterischen Foren, es wird gechannelt, was die Zirbeldrüse hergibt und jeder postet dann natürlich auch, was er/sie dann an Botschaften empfängt als die absolute Wahrheit. Kritik unerwünscht. Es wird wild ins Universum gehorcht, man ist der festen Überzeugung, dass die Stimme im Kopf ganz sicher auch von E.T. ist und nicht möglicherweise auch das Resultat eines zutiefst übersteigerten Egos oder die Projektion eigener Wunschvorstellungen – no way!

Lassen wir mal eben angeführte Möglichkeit beiseite und unterstellen wir mal wirklich, dass Kontakt zu E.T. oder anderen Wesen besteht, dann bleibt für mich doch immer noch die Frage offen, was für Wesen da gechannelt werden. Sind die uns denn wirklich tatsächlich alle wohlgesonnen? Kann es nicht vielleicht auch sein, dass sich ein paar sehr erdgebundene „Geister“ einen Spaß mit den jeweiligen „Medien“ machen und sie auf Deutsch gesagt verarschen?

Vorgestern gab wieder jemand sein sogenanntes „Channeling“ zum Besten, das wieder eine beliebig austauschbare Botschaft enthielt, die uns Menschen beruhigen will, dass die „bösen“ Kräfte der… (hier jetzt bitte eine beliebige Verschwörungstheorie einsetzen) zwar die letzten Kräfte mobilisiere, um die Menschheit endgültig zu unterjochen, aber Millionen galaktischer Helfer stünden parat, um eben dieses zu verhindern….blablabla…

Normalerweise lese ich sowas schon gar nicht mehr, aber warum auch immer, das hab ich gelesen. Kritisch wie ich nunmal bin, habe ich mir erlaubt, die Frage zu stellen, ob es denn nicht auch sein könne, dass diese Botschaft vielleicht von eben den „Bösen“ kommen könnte, die hier angeblich aufgehalten würden, und die uns Leser schlicht einlullen wollen, die Hände in den Schoß zu legen, brav alles abzunicken und alle lieb zu haben, damit alles beim Alten bleibt und weiter alles den Bach runter gehen kann? Seit ich diese Frage gepostet habe, weiß ich, was ein Shitstorm ist… Au weia!

Der Verfasser des „Channelings“ griff mich persönlich an, beschimpfte mich als miesepetrigen Idioten, der zu blöd sei, zu kapieren, dass man schlicht positiv denken und lieben müsse und dann wird schon alles gut. Aha! Na dann… Auf die Frage, ob sein unflätiges Benehmen und seine Beschimpfungen denn seiner Auffassung von „Liebe“ entsprächen, wurde ich dann blockiert. So viel dazu! Kritik ist eben unerwünscht.

Aber es sind solche Reaktionen, die für mich ganz klar bezeugen, dass hier mitnichten lichtvolle Wesenheiten ihre Finger im Spiel haben.

Seit über 20 jahren beschäftige ich mich nun schon mit solchen Themen und ich gebe offen zu, auch ich bin schon auf selbsternannte Medien und Sprachrohre der Esoszene hereingefallen, habe geglaubt, was mir vorgesetzt wurde, obwohl ich mich schon immer als einen kritischen Beobachter empfunden habe. Vor ca. zwei Jahren aber setzte bei mir ein Prozess ein, den ich ohne Weiteres als Erwachen bezeichnen würde. Dieser Prozess hat mich komplett zurück geworfen in die distanzierte Rolle des Beobachters. Und ich habe Folgendes dabei festgestellt:

Die Versprechungen und Ankündigungen, die von den meisten Medien schon seit über 30 Jahren propagiert werden, kann man doch inzwischen auf einige wenige Sätze zusammenfassen:

  • Du bist ein geistiges Wesen, das eine menschliche Erfahrung macht
  • Du bist unermesslich geliebt
  • Mach Dir keine Sorgen
  • Bleib in der Liebe, dann wirst Du von E.T., den Engeln, den Meistern oder wem auch immer bald gerettet.
  • Der „Aufstieg“ der Erde steht kurz bevor (immerhin schon seit über 30 Jahren. Vielleicht hab ich die falsche Vorstellung von „kurz“)
  • Der Himmel auf Erden steht kurz bevor (s.o.)
  • Wenn wir aufgestiegen sind, können wir wieder alles, wovon wir jeh geträumt haben…

Zusammenfassend: Sei brav, meditiere, leg die Hände in den Schoß und liebe, dann wird alles gut!

Gerechtfertigt wird das ganze dann natürlich – „the Secret“ sei Dank – mit dem Resonanzgesetz, nach dem ja genau das in Deinem Leben eintrifft, was Du denkst. Also bitte, bitte, konzentrier Dich auf das Schöne und Gute und den Frieden und die rosa Blümchen und die Seifenblasen…

An alle erfolglosen „Erfolgreich Wünscher“, „Beimuniversumbesteller“ und „Anziehungsgesetzesvertreter“: So läuft das nicht!

Unser Universum basiert auf Harmonie. Und die widerum basiert auf Ausgleich. Wenn wir vom Universum irgendwo etwas bekommen, muss an einer anderen Stelle auch Energie fließen, damit die Harmonie wieder hergestellt wird. Wenn bei uns das Auto, das Haus, der Wunschpartner oder auch nur ein Lutscher vor der Tür stehen oder liegen soll, muss vorher was passieren. Es muss ein Ausgleich her. Also Augen auf! Ohne Einsatz kein Gewinn!

Und so ist es auch mit einem etwaigen Aufstieg in die fünfte Dimension oder auch nur einer Veränderung unserer Gesellschaft, was ich schwer in Ordnung und notwendig finde. Ohne, dass wir uns nicht bewegen, ohne, dass wir uns nicht bereit zeigen, uns selbst zu verändern, passiert im Außen gar nichts. Nada! Da können wir jetzt gerne den berühmten und so oft strapazierten Satz zitieren: „Wie im Innen, also auch im Außen!“ Wenn wir einen Aufstieg wollen,  müssen erst einmal wir selbst „aufsteigen“. Wir müssen die Veränderung sein, die wir uns für diesen Planeten wünschen
. Dazu müssen wir aber den Finger aus dem Schwarzwald nehmen und ins Tun kommen. Nur „lieben“ ist zu wenig. Insbesondere, wenn diese Liebe dann nicht einmal dazu reicht, einen andersdenkenden Mitmenschen zu akzeptieren
. Wenn Frieden im Außen herrschen soll, müssen wir ihn in uns selbst finden. Das geht nur in den seltensten Fällen ohne ernsthafte Auseinandersetzung mit uns selbst ab.

Wer weiterhin seine Lebenszeit hier auf diesem Planeten dazu benutzen möchte, auf E.T. oder sonst wen zu warten, damit er/sie dann mit einem Raumschiff abgeholt werden möge, bitteschön, nichts dagegen. Aber wieso sollte eine hochentwickelte Zivilisation uns Menschen retten, wenn sie sehen, was wir mit unserem Heimatplaneten angestellt haben? Würden sie vielleicht nicht erst einmal abwarten und sehen, ob wir Menschen die Bereitschaft zeigen, uns zu ändern, an unserem Bewusstsein zu arbeiten? Sind nicht genau dazu die verschiedensten Lehrer über die Erde gewandelt? Und? Wo stehen wir? In der Warteposition auf E.T. oder packen wir’s an? Hören wir auf, immer beim anderen in der Nase zu popeln und setzen wir uns mit uns selbst auseinander? Wollen wir weiterhin auf das einlullende Gelaber selbsternannter „Sprachrohre“ hören oder benutzen wir unsere Ohren und hören wir selbst auf das, was in uns ist. Hören wir auf diesen Funken in uns, der uns sagt, dass wir alle Möglichkeiten in uns tragen? IN uns. Da kommt nichts von außen. Unsere eigene, persönliche Entwicklung ist entscheidend

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. Wir können das Zünglein an der Waage sein. Aber das müssen wir wollen. Dafür müssen wir aber die Verantwortung für uns selbst übernehmen, statt sie an Gurus oder Medien abzugeben.

Bedingungslose Liebe oder rosa Zuckerguss?



Also wie ist das jetzt mit der bedingungslosen Liebe?

In der spirituellen Szene und auch in den abgehobeneren esoterischen Gefilden wird sie oft propagiert und als Voraussetzung für ein ein erleuchtetes, erwachtes Leben angesehen.

Aber was ist denn bitte bedingungslose Liebe? Was bedeutet es, bedingungslos zu lieben?

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ein Guru oder sogenannter Lehrer seine „Schülerin“ zum Sex verführen will und ihre Weigerung dann damit kommentiert, dass sie wohl nicht „in der Liebe“ sei?

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ich stolzer Veganer bin, jedem erzähle, wie gewaltfrei doch mein Leben verläuft, weil ich jegliche tierische Produkte aus meinem Leben verbannt habe (schließlich ist ja „Vegan“ ein Lebensweg und keine Ernährungsweise), aber wehe ich begegne einem Fleischesser! Der wird dann mit Hasstiraden überzogen, als Mörder und Schlächter dargestellt, auf eine Stufe mit Hitler und Goebbels gestellt. Ist das bedingungslose Liebe?

Übrigens habe ich noch nie einen Fleischesser erlebt, der einen Veganer zur Sau gemacht hätte, bloß, weil dieser einen Salatkopf umgebracht hat…hmmm?!

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ich als „Medium“ Menschen Botschaften der geistigen Welt überbringe, die die Zuhörer nicht befreien, sondern in tiefste Verstrickung mit dem Ego führen, weil sie ja schließlich eben vom Erzengel selbst gehört haben, wie wichtig sie sind und als Wächter und Priester über die Erde wachen und den Aufstieg einleiten? Da wird dann mit stolgeschwellter Brust die soeben gechannelte Botschaft verkündet und dabei mal eben kurz vergessen, dass wir im Herzen alle den selben göttlichen Funken in uns tragen – ALLE, ohne Ausnahme!

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ich mich selbst immer wieder in Konflikte stürze, weil ich eben nicht so lieben kann, wie es die Szene offensichtlich von mir verlangt?

Ich könnte noch weit mehr Beispiele bringen, wie das Märchen von der bedingungslosen Liebe erzählt wird, um die Massen oder auch nur den Einzelnen zu manipulieren. Aber das tu ich nicht, sonst bekomm ich echt schlechte Laune! Und ich könnte so schon kotzen, wenn ich an die Sachen denke, die ich gerade aufgeschrieben habe. Das sind nämlich keine erfundenen, sondern real erlebte Geschichten

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.

Was Dir nicht alles erzählt wird, wie Du zu sein hast, auf Deinem spirituellen Weg… Am besten mutierst Du zum veganen Swinger, der irgendwann völlig verarmt (aber vielleicht ja glücklich?) unter der Brücke haust, weil Du Dein ganzes Vermögen Deinen Gurus in den gierigen Hals geworfen hat. Dann allerdings bist Du ganz sicher nicht mehr interessant für die „begingungslos Liebenden“, denn dann hast Du nichts mehr zu geben, was sie interessieren könnte
. Und wenn ich so etwas höre, erlebe oder lese, dann regt sich der Revolutionär in mir. Hier werden Ideen, Philosophien und echte, spirituelle Erfahrungen ad absurdum geführt, dass es kracht! Und diesen AbzockerInnen, ManipulatorInnen und Eso-FaschistInnen gehört das Handwerk gelegt! Sicher ist es nicht bedingunslos geliebt, wenn ich das sage

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. Und ja, ich weiß, jeder der zu solchen Vögeln marschiert braucht wahrscheinlich diese Erfahrung. Trotzdem würde ich den Opfern solcher Machenschaften so ab und zu wenigstens gerne ein Zitat von Rio Reiser zuflüstern: „Macht kaputt, was Euch kaputt macht“ Aber auch ich lerne, und so kann ich inzwischen (meistens) meinen Schnabel halten.

 

Beginnt bedingungslose Liebe nicht dort, wo ich anfange, mich selbst anzunehmen, mit all meinen Ecken und Kanten? Beginnt sie nicht dort, wo ich mein Gegenüber einfach annehmen kann wie es ist, ohne es zu bewerten?

Ich rede hier von annehmen, akzeptieren oder einfach nur SEIN lassen. Ich rede nicht von überschwänglichen Gefühlsausbrüchen, Umarmungen, betroffenem Minenspiel und verbalem Zuckerguss, der über Dir ausgeschüttet wird. Dieses Verhalten ist so authentisch wie das Zölibat eines kinderschändenden Priesters in der katholischen Kirche!

Für mich heißt bedingungslose Liebe in erster Linie mal eines: Neutralität! Das heißt, ich verlasse die Bewertungsebene, werde also wirklich erst einmal bedingungslos.

Wir sind alle göttliche Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen. OK, soweit, so klar. Aber das bedeutet eben, dass wir alle Menschen sind
. Und da wo Menschen sind, menschelt es eben auch. Seien wir doch ehrlich: Es gibt Leute, die können wir nicht leiden. Die sind uns unsympathisch, oder sie riechen vielleicht nicht immer gut, oder, oder, oder… Ist in diesem Fall der erste Schritt zur bedingungslosen Liebe nicht der, diese Menschen einfach so sein zu lassen, wie sie sind? Sie sind, wie sie sind – basta! Das muss mir ja nicht gefallen, aber ich muss sie ja auch deswegen nicht verurteilen. Möglicherweise öffnet uns das auch Türen zu ganz anderen Erfahrungen?

Wenn ich früher mit aufgestellten Haaren, bewaafnet mit Sicherheitsnadeln am Rever und einer Rasierklinge am Ohr unterwegs war, haben sich die Leute immer so lange entsetzt weggedreht, bis sie gemerkt haben, dass ich durchaus freundlich sein kann – wenn man mich lässt! 😉

Nach meiner persönlichen Erfahrung ist die objektlose Liebe (also die griechische Agape) viel näher an der Maxime der bedingungslosen Liebe dran als all das Umarmen und Wir-haben-uns-alle-so-lieb-Getue.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir alle in uns einen Funken der großen Quelle tragen, die man „Gott“ nennen könnte, und wenn weiterführend „Gott“ tatsächlich die Liebe ist, dann glaube ich, dass Gott einfach liebt – einfach, im Sinne von objektlos/bedingungslos, frei, Agape eben
.

Vielleicht haben wir uns ja auch bei allen unseren spirituellen Verrenkungen auch nur wieder einen Übersetungsfehler eingefangen und bedingungslos hätte auch mit „objektlos“ übersetzt werden können? Wer weiß das heute schon? Und wenn wir uns Agape – der Liebe ohne Objekt – hingeben, bringen wir dann nicht sowieso automatisch jedem, dem wir begegnen bedingunslose Liebe entgegen?