Regenwürmer können nicht heilen!


Bringer of LightWas soll ich sagen? Inzwischen ist ja bekannt, dass ich vielen Systemen und Konzepten, die von sehr erfolgreichen Menschen angeboten werden, mehr als kritisch gegenüber stehe. Heute stolpere ich gleich zweimal wieder über sogenannte Heilsymbole, die angeblich von Engeln durchgegeben wurden, gestern waren es Seelenbilder, vorgestern Heilenergiebilder

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Alle sehen für mich aus, als hätte sich eine Kompanie Regenwürmer getroffen, sich ordentlich zugekifft und dann übers Papier geschlängelt, wo sie erschöpft liegen geblieben sind.

Natürlich könnte man mir jetzt vorwerfen, ich sei nicht offen, würde meine Intuition vernachlässigen und mich nicht einlassen wollen. Falsch gedacht. Gerade meine Intuition ist es, die sich gegen diese achso heiligen, oder heilenden Bildchen auflehnt
. Hätte ich die ersten Gehversuche meiner Kinder mit Windowcolor aufgehoben, ich könnte sie heute als Heilsymbole verticken… Blöd aber auch…

Seit vielen Jahren arbeite ich nun auch schon im energetischen Bereich, bin mit Begegnungen mit der Geistigen Welt gesegnet und habe mich intensiv mit den westlichen und östlichen Mysterien beschäftigt. Ich bin ausgebildet in den verschiedensten Heilsystemen der westlichen und östlien Hemisphäre. Was meine Erfahrung mir gezeigt hat, ist folgendes:

Keiner, ich wiederhole: Keiner! kann heilen. Ein guter Heiler ist maximal ein perfekter Kanal, um die göttliche Harmonie, die allem zugrunde liegt, auf seinen Klienten zu übertragen und damit dessen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Ein ehrlicher Heiler weiß das meiner Meinung nach auch. Soweit ich weiß, hat sogar Jesus nie von sich behauptet, heilen zu können, sondern den Glauben seines Gegenübers für den Erfolg der Heilung verantwortlich gemacht.

Natürlich gibt es Schlüssel zu Energien im Universum. Es gibt Symbole, die seit tausenden von Jahren hier auf der Erde sind und die alles beinhalten, was das Universum uns zu sagen hat. Aber keines davon sieht aus wie das oben erwähnte Rudel Würmchen. Für mich ist das Göttliche Harmonie, Perfektion und vor allen Dingen eines: einfach. Ja, Gott IST einfach. Und ja, ich bin mir der Vielschichtigkeit dieses Satzes durchaus bewusst
.

Unsere Seele ist ein Teil des Göttlichen und als solches genausowenig kompliziert oder durch verschnörkelte Pfeilchen, Striche, Kringel oder was denn sonst alles darstellbar. Auch die Energie eines Engels, eines Aufgestiegenen Meisters oder einer anderen Wesenheit erschließt sich mir nicht in diesem Gewusel. Die Energie der Geistigen Welt ist allgegenwärtig und steht jedem von uns zu jedem Zeitpunkt überall zur Verfügung. Es braucht allerdings einen klaren Verstand, eine tiefe, klare Absicht und Hingabe, sich diesen Kräften zu öffnen und sie nutzbar zu machen. Nach meiner Erfahrung reicht es nicht, wenn ich mit den Engeln Windowcolor-Memory spiele.

Aber die Mesnchen haben so eine Sehnsucht nach dem Mysterium, wünschen sich so sehr, der Leere ihres Alltags zu entfliehen und mit einer höheren Instanz in Kontakt zu kommen oder vielleicht sogar als deren Botschafter aufzutreten, dass sie scheinbar jeden Strohhalm ergreifen, um diesem Ziel näher zu kommen. Aber ich muss immer wieder fragen: Woher wissen sie, dass diese Würmchen tatsächlich die Energie eines Engels tragen und nicht eines ganz anderen Wesens, das sich eben mal als Engel ausgegeben hat?

Im besten Fall manifestiert sich in solchen Bildern vielleicht eine Projektion des Höheren Selbstes des „Künstlers“ oder Mediums.

Dabei kann es so einfach sein, mit dem Göttlichen ins Kontakt zu kommen. Der Weg führt allerdings nicht über Symbole und andere Dinge im Außen. Er führt nur nach innen. Wenn Du etwas über Gott erfahren willst, meditiere! Und damit meine ich keine geführten Meditationen, wo Dich zwei Delphine über den Regenbogen nach Lala-Land tragen. Das kann für gewisse Dinge sehr hilfreich sein, aber die Leere wird es in uns nicht füllen. Den göttlichen Kern in uns berühren wir nur in der Stille, in der Einheit mit allem, was ist. Dafür bedarf es keiner Musik, keiner Symbole, keiner Hilfstmittel, die doch nur vom Wesentlichen ablenken. Dafür braucht es nur ein Bisschen Übung und Disziplin.

Vielleicht aber gehen wir ja doch lieber den Weg des geringsten Widerstandes und halten uns an Bildchen und Symbolen fest, die uns Heilung versprechen? Wollen wir am Ende der Wahrheit gar nicht ins Gesicht sehen? Wollen wir vielleicht tatsächlich lieber den klebrigen Zuckerguss der esoterischen Industrie als den echten Honig wahren Erwachens, weil der Zuckerguss für ein paar Euro leichter zu haben ist?

So wie man die Menschen nicht lehren kann, so kann man sie auch nicht heilen. Man kann nur dafür sorgen oder ihnen helfen, dass sie es in sich selbst finden. Ich hoffe, meine Zeilen tragen dazu bei… Namasté!

Das Schweigen im Walde



BildEigentlich wollte ich diesen Artikel ja mit „Conchita ist mir grad Wurst“ betiteln. Und obwohl ich bekanntermaßen ja nichts gegen ein Bisschen Provokation habe, habe ich es dann doch sein lassen, denn es geht ja eh nicht um das Conchita sondern eben darum, warum er/sie für mich momentan gerade überhaupt nicht wichtig ist. Aber keine Angst, es geht weder um den ESC noch um Musik.

Es geht vielmehr um Ruhe, um Frieden und um das Schweigen im Walde.

So sehr ich ja den Rock ’n‘ Roll meines Lebens liebe, das Treffen verschiedenster Menschen, das Entwickeln, Ausarbeiten von Ideen und Konzepten, nur, um diese dann wieder zu verwerfen, so sehr ich die Lebendigkeit und den steten Wandel meines Lebens schätze, so sehr schätze ich auch das Gegenteil: die Ruhe!

Wer sich jetzt eben durch meinen Monstersatz gekämpft hat, gratuliere! Ab jetzt wird es einfacher, versprochen!

Denn genau darum geht es mir in diesem Artikel auch. Es geht um die Einfachheit der Dinge. Es geht darum, dass nicht immer alles pompös und und bis ins Detail durchgestylt sein muss.

In einem Magazin las ich letztens einen Bericht über ein 5-tägiges Schweigeretreat in einem Kloster. Es gibt dort nichts, außer der normalen Klosterküche, einer Zelle mit einem einfachen Bett und einem 5-tägigen Schweigegelübde..
. Ach ja, jede Menge Mönche gibt es natürlich auch! Der Knaller: Die Herren lassen sich das ganz schön bezahlen. Über 4000,- (in Worten: viertausend!) Euro muss man für ein solches Retreat berappen. Und nicht, dass man in irgendeiner Weise irgendwelche Lehren übermittelt bekäme. Nee! Ich sags mal deutlich: Fünf Tage die Schnauze halten bei Kantinenfutter und Pritsche, mehr ist nicht!

Ich hab mich da dann doch mal kurz hingesetzt und geatmet. Bei mir gibts für knapp 300,- Euro (pro Wochenende) zu Übernachtung im 4-Sterne Wellness-Hotel noch eine Waldführung, Meditationen, Klangreisen (von meiner Partnerin) und energetische Kniffe und Tricks, wie man seinen Rhythmus immer wieder findet, wenn der Alltag gerade mal seine stressigere Seite zeigt. Ach und unterhalten darf man sich bei mir auch
. Einzig das Handy und seine Freunde wie Laptop oder Tablet sind tabu!

Natürlich gehe auch ich mit meinen Teilnehmern ins Kloster. Ich gehe mit ihnen in dasselbe Kloster, in dem ich die letzten Tage auch verbracht habe. Es ist das größte Kloster, die größte Kathedrale, der größte Tempel, den diese Welt zu bieten hat: ich gehe in den Wald! Es singen keine Mönche in diesem Wald, es herrscht Schweigen. Die Lieder, die trotzdem dort gesungen werden, sind die Lieder, die der Wind singt. Es sind die Lieder der Vögel, das Lied meiner Schritte auf den weichen, moosigen Pfaden
. Keine Glasfenster, sondern das zarte Grün der Blätter bricht das Licht und lässt die Sonnenstrahlen schillern. Die Luft riecht nicht nach Weihrauch sondern frisch und erdig. Nur ein paar Minuten braucht es und Du fühlst Dich wie neugeboren.

Wenn Du Ohren hast, zuzuhören, dann verstehst Du auch, was der Wald Dir zu sagen hat. Wenn Du es verstehst, dann weißt Du, dass Du Deine Sorgen getrost in ihm zurücklassen darfst. Er nimmt sie von Dir wie die verbrauchte Luft, die Du ausatmest. Alles, was Dir im Energiefeld hängt und Du bereit bist, loszulassen, verschwindet.

Und wenn Du Augen hast zu sehen und darauf vertraust, die richtigen Wege zu finden, dann führt Dich Dein Weg vielleicht durch das Unterholz über schmale, kaum sichtbare Pfade zu Orten wie diesem hier:

BildUnd obwohl ich so gar nicht religiös bin und bis heute noch nicht wirklich weiß, warum dieses kleine Kapellchen steht wo es steht, lädt mich der Ort jedes Mal zum Verweilen ein. Das kleine Bänkchen neben der Kapelle lädt mich ein, nieder zu sitzen und das Leben zu reflektieren, es zu spüren, aber eben auch, einfach nur da zu sitzen und im JETZT zu sein. Du musst gar kein Schweigegelübde ablegen, denn hier gibt es nichts zu sagen

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. Genausowenig wie hier:

Bild

Hier spürst Du das Säuseln des Windes, siehst das Funkeln und Gltzern der Sonne auf der Wasseroberfläche und die Farben der Natur sind prächtiger als alle Kunstwerke dieser Welt. Menschenleer ist dieser Ort – meistens! (Vielleicht sind die alle im Kloster?)

Es ist diese Ruhe, die ich suche (und finde). Es ist diese Ruhe, zu der ich TeilnehmerInnen meiner Entschleunigungs-Seminare führe. Hier am Puls der Natut kannst Du Dein eigenes Herz schlagen hören

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. Hier bist Du im Fluss und es braucht kein strenges Regelwerk, um Dich zu Dir selbst zurück zu führen. Hier zeigst Du dem großen Schreckgespenst Burn-Out den Stinkefinger! Wer hier seinen Rhythmus nicht spürt, der findet ihn auch für zig tausend Euro nicht in einem Kloster. Hier herrscht das pralle Leben! Und hier ist es auch, dass einem Conchita eben grad mal Wurst ist! 😉

Es mag sein, dass Menschen in Führungspositionen, die viel Verantwortung tragen, es genießen, wenn sie diese Verantwortung abgeben können – zumindest für ein paar Tage. Dann tauchen sie in den Wänden eines Klosters ab und brauchen vielleicht diese Regeln, um den Kopf ausrauchen zu lassen. Aber ist es nicht so, dass in der Begrenzung hinter Mauern, es schwierig ist, neues, freies Denken zu entwickeln? Und ist es nicht auch so, dass diese Welt dringend neues, freies Denken braucht? Ist es nicht dringend notwendig in Zeiten der Entfremdung von Mutter Natur wieder zu begreifen, dass wir ein Teil dieser Natur sind und durch nichts von ihr getrennt? Wie könnten wir sein ohne die Natur? Wie könnten wir atmen, ohne die große Lunge Wald, die uns mit Sauerstoff versorgt? Wie aber sollen wir Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge zu entwickeln, wenn wir sie nur durch einen Bildschirm betrachten? Wie sollen wir unsere Position in diesem großen Kunstwerk begreifen, wenn wir nicht den Mut haben, uns in dieses hinein zu begeben – direkt, ohne Filter?!

Für mich entschlüsselt der Wald ganz oft das Mysterium des Lebens. Hier ist sein Kreislauf zu beobachten, zu spüren. Und hier, wie an kaum einem anderen Ort kann ich meine Batterien wieder aufladen, damit ich wieder Energie, Kraft und Lust auf Rock ’n‘ Roll habe…


Medien: Geil?!


alienEigentlich hätte ich diesen Beitrag auch unter meiner Hauptseite „Lebe authentisch!“ posten können, aber da es um ein Thema geht, das doch eher im Esoterischen zu Hause ist, hab ich gedacht: Poste ich es hier.

Ich schreibe diesen Artikel aus aktuellem Anlass, weil mir die gleich geschilderte Geschichte so vorgestern passiert ist:

Ich war bei Facebook bei einer Gruppe, bei der sich Menschen austauschen, die sich für Sternengeborene halten, die Kontakt zu außerirdischen Zivilisationen zu unterhalten glauben oder, die sich schlicht – wie ich – dafür interessieren, ob es mehr da draußen gibt, als nur einen Haufen Sterne.

Meine Oma hat schon immer gesagt: „Der Garten Gottes bietet Platz für allerlei verschiedenes Getier, auch seltsames!“ Danke Oma, seit vorgestern kenn ich eins mehr!

In besagter Gruppe ist es wie in vielen esoterischen Foren, es wird gechannelt, was die Zirbeldrüse hergibt und jeder postet dann natürlich auch, was er/sie dann an Botschaften empfängt als die absolute Wahrheit. Kritik unerwünscht. Es wird wild ins Universum gehorcht, man ist der festen Überzeugung, dass die Stimme im Kopf ganz sicher auch von E.T. ist und nicht möglicherweise auch das Resultat eines zutiefst übersteigerten Egos oder die Projektion eigener Wunschvorstellungen – no way!

Lassen wir mal eben angeführte Möglichkeit beiseite und unterstellen wir mal wirklich, dass Kontakt zu E.T. oder anderen Wesen besteht, dann bleibt für mich doch immer noch die Frage offen, was für Wesen da gechannelt werden. Sind die uns denn wirklich tatsächlich alle wohlgesonnen? Kann es nicht vielleicht auch sein, dass sich ein paar sehr erdgebundene „Geister“ einen Spaß mit den jeweiligen „Medien“ machen und sie auf Deutsch gesagt verarschen?

Vorgestern gab wieder jemand sein sogenanntes „Channeling“ zum Besten, das wieder eine beliebig austauschbare Botschaft enthielt, die uns Menschen beruhigen will, dass die „bösen“ Kräfte der… (hier jetzt bitte eine beliebige Verschwörungstheorie einsetzen) zwar die letzten Kräfte mobilisiere, um die Menschheit endgültig zu unterjochen, aber Millionen galaktischer Helfer stünden parat, um eben dieses zu verhindern….blablabla…

Normalerweise lese ich sowas schon gar nicht mehr, aber warum auch immer, das hab ich gelesen. Kritisch wie ich nunmal bin, habe ich mir erlaubt, die Frage zu stellen, ob es denn nicht auch sein könne, dass diese Botschaft vielleicht von eben den „Bösen“ kommen könnte, die hier angeblich aufgehalten würden, und die uns Leser schlicht einlullen wollen, die Hände in den Schoß zu legen, brav alles abzunicken und alle lieb zu haben, damit alles beim Alten bleibt und weiter alles den Bach runter gehen kann? Seit ich diese Frage gepostet habe, weiß ich, was ein Shitstorm ist… Au weia!

Der Verfasser des „Channelings“ griff mich persönlich an, beschimpfte mich als miesepetrigen Idioten, der zu blöd sei, zu kapieren, dass man schlicht positiv denken und lieben müsse und dann wird schon alles gut. Aha! Na dann… Auf die Frage, ob sein unflätiges Benehmen und seine Beschimpfungen denn seiner Auffassung von „Liebe“ entsprächen, wurde ich dann blockiert. So viel dazu! Kritik ist eben unerwünscht.

Aber es sind solche Reaktionen, die für mich ganz klar bezeugen, dass hier mitnichten lichtvolle Wesenheiten ihre Finger im Spiel haben.

Seit über 20 jahren beschäftige ich mich nun schon mit solchen Themen und ich gebe offen zu, auch ich bin schon auf selbsternannte Medien und Sprachrohre der Esoszene hereingefallen, habe geglaubt, was mir vorgesetzt wurde, obwohl ich mich schon immer als einen kritischen Beobachter empfunden habe. Vor ca. zwei Jahren aber setzte bei mir ein Prozess ein, den ich ohne Weiteres als Erwachen bezeichnen würde. Dieser Prozess hat mich komplett zurück geworfen in die distanzierte Rolle des Beobachters. Und ich habe Folgendes dabei festgestellt:

Die Versprechungen und Ankündigungen, die von den meisten Medien schon seit über 30 Jahren propagiert werden, kann man doch inzwischen auf einige wenige Sätze zusammenfassen:

  • Du bist ein geistiges Wesen, das eine menschliche Erfahrung macht
  • Du bist unermesslich geliebt
  • Mach Dir keine Sorgen
  • Bleib in der Liebe, dann wirst Du von E.T., den Engeln, den Meistern oder wem auch immer bald gerettet.
  • Der „Aufstieg“ der Erde steht kurz bevor (immerhin schon seit über 30 Jahren. Vielleicht hab ich die falsche Vorstellung von „kurz“)
  • Der Himmel auf Erden steht kurz bevor (s.o.)
  • Wenn wir aufgestiegen sind, können wir wieder alles, wovon wir jeh geträumt haben…

Zusammenfassend: Sei brav, meditiere, leg die Hände in den Schoß und liebe, dann wird alles gut!

Gerechtfertigt wird das ganze dann natürlich – „the Secret“ sei Dank – mit dem Resonanzgesetz, nach dem ja genau das in Deinem Leben eintrifft, was Du denkst. Also bitte, bitte, konzentrier Dich auf das Schöne und Gute und den Frieden und die rosa Blümchen und die Seifenblasen…

An alle erfolglosen „Erfolgreich Wünscher“, „Beimuniversumbesteller“ und „Anziehungsgesetzesvertreter“: So läuft das nicht!

Unser Universum basiert auf Harmonie. Und die widerum basiert auf Ausgleich. Wenn wir vom Universum irgendwo etwas bekommen, muss an einer anderen Stelle auch Energie fließen, damit die Harmonie wieder hergestellt wird. Wenn bei uns das Auto, das Haus, der Wunschpartner oder auch nur ein Lutscher vor der Tür stehen oder liegen soll, muss vorher was passieren. Es muss ein Ausgleich her. Also Augen auf! Ohne Einsatz kein Gewinn!

Und so ist es auch mit einem etwaigen Aufstieg in die fünfte Dimension oder auch nur einer Veränderung unserer Gesellschaft, was ich schwer in Ordnung und notwendig finde. Ohne, dass wir uns nicht bewegen, ohne, dass wir uns nicht bereit zeigen, uns selbst zu verändern, passiert im Außen gar nichts. Nada! Da können wir jetzt gerne den berühmten und so oft strapazierten Satz zitieren: „Wie im Innen, also auch im Außen!“ Wenn wir einen Aufstieg wollen,  müssen erst einmal wir selbst „aufsteigen“. Wir müssen die Veränderung sein, die wir uns für diesen Planeten wünschen
. Dazu müssen wir aber den Finger aus dem Schwarzwald nehmen und ins Tun kommen. Nur „lieben“ ist zu wenig. Insbesondere, wenn diese Liebe dann nicht einmal dazu reicht, einen andersdenkenden Mitmenschen zu akzeptieren
. Wenn Frieden im Außen herrschen soll, müssen wir ihn in uns selbst finden. Das geht nur in den seltensten Fällen ohne ernsthafte Auseinandersetzung mit uns selbst ab.

Wer weiterhin seine Lebenszeit hier auf diesem Planeten dazu benutzen möchte, auf E.T. oder sonst wen zu warten, damit er/sie dann mit einem Raumschiff abgeholt werden möge, bitteschön, nichts dagegen. Aber wieso sollte eine hochentwickelte Zivilisation uns Menschen retten, wenn sie sehen, was wir mit unserem Heimatplaneten angestellt haben? Würden sie vielleicht nicht erst einmal abwarten und sehen, ob wir Menschen die Bereitschaft zeigen, uns zu ändern, an unserem Bewusstsein zu arbeiten? Sind nicht genau dazu die verschiedensten Lehrer über die Erde gewandelt? Und? Wo stehen wir? In der Warteposition auf E.T. oder packen wir’s an? Hören wir auf, immer beim anderen in der Nase zu popeln und setzen wir uns mit uns selbst auseinander? Wollen wir weiterhin auf das einlullende Gelaber selbsternannter „Sprachrohre“ hören oder benutzen wir unsere Ohren und hören wir selbst auf das, was in uns ist. Hören wir auf diesen Funken in uns, der uns sagt, dass wir alle Möglichkeiten in uns tragen? IN uns. Da kommt nichts von außen. Unsere eigene, persönliche Entwicklung ist entscheidend

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. Wir können das Zünglein an der Waage sein. Aber das müssen wir wollen. Dafür müssen wir aber die Verantwortung für uns selbst übernehmen, statt sie an Gurus oder Medien abzugeben.

Anarchie! „Anar…


Anarchie!
„Anarchie, zu deutsch: ohne Herrschaft, ohne Obrigkeit, ohne Staat, bezeichnet somit den von den Anarchisten erstrebten Zustand der gesellschaftlichen Ordnung, nämlich die Freiheit jedes einzelnen durch die allgemeine Freiheit

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. In dieser Zielsetzung, in nichts anderem, besteht die Verbundenheit aller Anarchisten untereinander, besteht die grundsätzliche Unterscheidung des Anarchismus von allen andern Gesellschaftslehren und Menschheitsbekenntnissen

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. (…) Die Verneinung der Macht in der gesellschaftlichen Organisation ist das maßgebliche Wesensmerkmal der Anarchie.“
Erich Mühsam: Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat

Keine Angst, ich probe hier nicht den Aufstand und fordere auch nicht die Abschaffung des Staates, aber ich möchte doch eine Frage in den Raum stellen:

Wäre es nicht ein erstrebenswerter Zustand, wenn die Menschheit als Ganzes sich in ihrem Bewusstsein soweit entwickelt, dass „Anarchie“ in ihrer gesunden, reinen Form realisieren ließe und man keine „Obrigkeit“ mehr bräuchte, um Regeln aufzustellen, Steuern einzutreiben und Politik zu machen, die wir ja eigentlich so, wie sie gemacht wird, gar nicht wollen?


Hokus Pokus & Meerschweinchen


MeerschweinchenGestern las ich in der hiesigen Lokalpresse einen Artikel über eine moderne Hexe. Heute früh dann auf facebook einen wunderbaren Beitrag von Susanne Hühn. Das hat dazu geführt, einen Artikel zu schreiben, den ich schon länger in mir bewege.

Ich sage es gleich vorweg: vielleicht fühlt sich jemand von meiner Sichtweise auf den Schlips getreten, vielleicht kostet mich dieser Artikel einige „Freundschaften“ auf Facebook, aber wisst Ihr was? So be it!

Es liegt mir sicher fern, jemandem zu nahe treten zu wollen, oder jemanden zu verletzen. Folgendes Thema bewegt mich schon eine ganze Zeit lang. Ich bin mir durchaus bewusst, dass jeder seinen eigenen, persönlichen Weg geht und das ist auch gut so. Trotzdem möchte ich heute mal das eine oder andere loswerden, was mir aufgefallen ist:

Wie gesagt, gestern las ich den Artikel über eine moderne Hexe hier in Graz, die in ihrem Hauptberuf Steuerberaterin ist. Sie erzählt darin freimütig über ihre Rituale und ihre Sicht der Dinge. Liebeszauber, Geld“magie“, sucht es Euch aus.

Ich gebe ganz ehrlich zu, für mich ist das Hokus Pokus. Das hat für mich mit Magie nichts zu tun. Hier werden alte Rituale in neues Gewand gekleidet und den zahlungswilligen Klienten verkauft. Braucht es das im 21sten Jahrhundert? Sind wir da nicht schon weiter?

Braucht es Budenzauber, Hokus Pokus und eine Show, damit der Klient einen Hauch der anderen Seite spürt?

In die gleiche Kerbe hauen für mich auch sogenannte Medien, die Symbole, Kristalle oder ähnliches  „channeln“, die angeblich die Energie von Engeln, aufgestiegenen Meistern oder anderer Wesenheiten tragen.

Meist sehen diese „Symbole“ aus, als wäre ein Meerschweinchen mit Durchfall übers Papier gelaufen und hätte hier und da was „verloren“. Und das soll dann den Menschen mit dem Kosmos verbinden und ihm den Zugang zur Geistigen Welt ermöglichen. Zu Hauf werden Kartendecks, Anhänger etc. mit diesen Dingen verkauft. Sicher, jetzt wird die Masse der Käufer aufschreien und sagen: „Ja, aber ich spür doch, dass da was passiert. Ich spür doch die Energie!“

Ich möchte hier jetzt auch gar nicht darauf eingehen, welchen Wesenheiten und Kräften hiermit möglicherweise Türen in unsere Welt und viel schlimmer noch, zu uns geöffnet werden

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Ich will auch gar nicht bestreiten, dass wirklich Energien fließen, aber wissen wir wirklich, was genau das für eine Energie ist, die wir da spüren? Es wird halt mal angenommen, dass es die Energie des Erzengels sein muss, der da „rüber“ kommt, schließlich hat man den Anhänger etc. ja von einem anerkannten „Medium“. Aha! Und woher weiß es das „Medium“? Heutzutage channelt doch jeder, der in der Eso-Szene etwas auf sich hält, Botschaften aus der geistigen Welt. Da wird dann munter in den Kosmos gehorcht, irgendwer wird sich dann schon melden. Dann muss man das Ganze nur noch medienwirksam (hübsches Wortspiel übrigens…) verpacken und aufbereiten und schon liegt einem die hungernde Masse zu Füßen.

Zum Kotzen! Sorry!

Was übrigens nicht heißen soll, es gäbe nicht auch Medien, die wirklich einen Kontakt zur Göttlichkeit herstellen können.

Wir leben offenbar in einer Zeit, wie vor 100 Jahren, als in Hinterzimmern magische Zirkel unterwegs waren, um Wesenheiten anzurufen, die man sich dann zu Diensten machen wollte, um seine persönlichen Bwdürfnisse nach Reichtum und Macht zu befriedigen. Es erinnert mich an die Zeit, in der auf einem Jahrmarkt, Madame XY in ihrem Zelt mit einer Kristallkugel die Zukunft vorausgesagt hat oder bei gelangweilten Damen der Gesellschaft Seancen abgehalten wurden, um die Oma im Jenseits zu fragen, ob sie vielleicht nicht doch noch irgendwo Juwelen versteckt hat, die man noch nicht gefunden hat.

Für mich erklären sich solche Phänomene damit, dass unserer Gesellschaft, unserem Leben der Zauber fehlt. Wir haben verlernt, den Zauber, die Magie des Augenblicks zu erkennen. Der Zauber, der entstehen kann, wenn wir einer Pusteblume im Wind zusehen, wie die einzelnen „Fallschirmchen“ davongetragen werden. Dem Zauber einer Seifenblase, dem Lachen eines Kindes, dem Klang der Musik… Wir sind leer. Nein, wir sind nicht leer, wir sind voll! Voll mit Ängsten, Gedanken und Ideen, die uns sagen, dass wir klein und unbedeutend sind.

Daher brauchen wir jemanden, der uns durch eine „höhere Instanz“ sagt, dass wir göttlich sind und sozusagen im Auftrag des Herrn unterwegs. Wir sind nicht zufrieden, mit dem, was wir sind, wollen „mehr“ sein. Also lassen wir uns einen anderen Namen channeln, ein Symbol, das uns beweist, wie besonders wir eigentlich sind. Doch führt das zu echter Selbsterkenntnis? Führt es wirklich dazu, dass wir uns selbst (an-)erkennen? So mit unseren ganzen Schwächen und Macken, mit unseren Höhen und Tiefen? Wissen wir tatsächlich wer wir wirklich sind? Oder wird durch solche Hilfsmittel nicht doch nur unser Ego gefüttert, das sich an die Hoffnung klammert, nicht zu dem Werkzeug „degradiert“ zu werden, das es ist. Vorausgesetzt, wir wollen uns wirklich selbst erkennen…

Ich war an so vielen Treffen, Seminaren oder Workshops mit ganz vielen tollen Menschen. Oft habe ich gedacht, „Wow, das wird bestimmt toll, hier wollen die Menschen bestimmt an sich arbeiten:“ – Pustekuchen! Du öffnest die Tür und alles, was Dir entgegenschwappt, ist eine Welle der Bedürftigkeit. Die Menschen hungern nach Erkenntnis, nach Frieden und Liebe, aber erwarten all dies, von dem Menschen, zu dem sie ins Seminar gehen, anstatt es in sich selbst zu suchen.

Und der Lehrer, Guru, Trainer wird einen Teufel tun, sie davon abzuhalten, schließlich wird er ja seine Melkkuh nicht schlachten…

Ich habe es an dieser Stelle schon mal erwähnt: Schon über dem Eingang zum Orakel von Delphi standen die Worte: „Erkenne Dich selbst!“ Auch das Orakel war nur eine Hilfestellung, die Dich dazu aufgerufen hat, Dich mit Dir selbst zu beschäftigen.

Wenn wir Menschen nicht begreifen, dass wir das Göttliche niemals im Außen finden werden, sondern ausschließlich in uns selbst, so lange ist Hokus Pokus und Scharlatanerie Tür und Tor geöffnet. Solange wir glaube, dass sich auf dem Papier kräuselnde WÜrmchen Symbole für die Kräfte der Engel sind, solange, glaube ich, sind wir in die falsche Richtung unterwegs. Solange bewegen wir uns nämlich im Außen, nicht im Innen
. Und nur im Innen liegt unser Potenzial!

In alter Zeit, als Wege wie Tarot, Kabbalah, westliche wie östliche Mysterien noch jung waren, als Symbole und Schlüssel wie die Blume des Lebens noch „jung“ waren, wurden diese Wege ausschließlich zur Selbsterkenntnis genutzt. Der Mensch wollte sich Gott nähern, indem er ihn in sich selbst suchte. Wenn wir uns diese Symbole betrachten, dann wohnt ihnen immer eine wunderbare, ja, heilige Geometrie, Symmetrie, Harmonie inne. Und doch sind auch das nur Symbole, die uns etwas sagen wollen. Sie rufen uns auf, in uns selbst zu suchen, dort fündig zu werden. „Wie im innen, so im außen.“

Wir können noch so viele Kärtchen-Spiele bei Facebook mitspielen, ja, die sind lustig, aber echte Erkenntnis werden wir nie daraus ziehen können, wenn wir sie nicht reflektieren, in uns bewegen. Ja, Selbsterkenntnis ist Arbeit. Wir müssen sie wirklich wollen. Wir müssen auch bereit sein, auf dem Weg dorthin vielleicht Dinge über uns zu erfahren, die uns traurig machen, oder wütend. Wir können alten Wunden begegnen, die wir für verheilt hielten, die aber immer noch da sind. Sabine Hühn schrieb es heut sehr treffend: Wir müssen noch tiefer gehen. Ich kann dem nur zustimmen. Es nützt nichts, wenn wir in hohen Gefilden suchen, dort herumschweben und den Kontakt zur Erde und damit uns selbst verlieren. Wir müssen lernen hier zu sein, im HIER & JETZT
. Alles andere ist Ablenkung, unecht und führt uns nur von uns selbst immer weiter weg…

Ostern ohne Hase



Das Leben ist schon herrlich
. Noch gestern habe ich mich gefragt: Soll ich jetzt was zu Ostern bloggen, oder ist das doch zu sehr Klischee? Will tatsächlich jemand eine Osterbotschaft lesen, wo wir doch von allen Seiten zugetextet werden, was Ostern tatsächlich ist?
Da werden auf allen sozialen Netzwerken wieder die Häschen und die Eierchen gepostet. Diejenigen, die ein weiteres Verständnis der Dinge haben, posten Bilder von Ishtar, auf die möglicherweise der Begriff „Ostern“ überhaupt zurück geht, um deutlich zu machen, dass das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu Christi wohl kaum etwas mit erwähnten Eiern und Hasen zu tun hat.
Also war ich mir soweit im Klaren darüber, dass ich mich nun nicht unbedingt einreihen muss in die Schar derer, die uns mit einer Osterbotschaft „beglücken“.
Ich hatte mich also eigentlich schon zufrieden zurück gelehnt, meinen PC in die Osterpause geschickt und mich auf Osterjause und Butterzopf gefreut, als mich das SMS eines lieben Freundes mit der Frage konfrontierte: Was ist für mich Ostern? Und da ich ihm diese Frage natürlich beantwortet habe, habe ich gedacht, na dann kannste das auch gleich in dein Blog schreiben
.
So here it is:

Für mich ist Ostern immer wieder eine Erinnerung daran, dass wir Licht sind, das nach d. Quelle strebt

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.
Besonders an Ostern werden wir daran erinnert, das wir die Verantwortung für uns selbst und unsere spirituelle Entwicklung haben und sie auch niemals abgeben können, auch nicht an Jesus Christus
.
Gekreuzigt durch die Themen, die wir zu bearbeiten haben, durchwandern wir das Tal des Todes, um eben diesen Tod, aus eigenem Antrieb und Verständnis heraus, zu überwinden und damit die Themen zu transformieren, die uns gemartert haben.
Die „Belohnung“ ist die Auferstehung als Licht im Licht – im Sinne einer tatsächlichen Entwicklung. Herausgelöst aus der Illusion der Trennung und des Leids, erleben wir das Gefühl der Befreiung und der Verbundenheit mit allem was ist

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.
Das ist für mich Ostern. Und bevor jetzt jemand fragt, was das nun mit dem Hasen und den Eiern zu tun hat: Nix!
Aber das war ja von vornherein klar, oder?! 😉

Fang bei Dir an!


Gleich eins vorweg: Dies ist ein Nachtrag zu meinem Beitrag „Bedingungslose Liebe oder rosa Zuckerguss“.

Um diesen Beitrag hier besser zu verstehen, wäre es gut, erst den anderen zu lesen.

Dazu inspiriert hat mich die Zuschrift einer Leserin, die mir schrieb, wie sehr sie eben dieser Beitrag berührt hätte, und dass auch sie versuche, ihr Leben an der bedingungslosen Liebe auszurichten und diese in ihr Leben zu integrieren. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich gerfreut habe, eine solche Reaktion ausgelöst zu haben. *Hach* – schön!

Jedenfalls schrieb mir die Leserin, dass sie oft traurig oder wütend über das Verhalten ihrer Mitmenschen sei, die sich einen Dreck um bedingungslose Liebe oder solche Dinge scheren. Aber jedes Mal, wenn sie dann ihre Wut spürt und/oder ihre Traurigkeit, dann erinnere sie das daran, dass sie jetzt gerade auch nicht bedingungslos liebt.

Puuuh! Was für ein Dilemma… Wir sind emotional berührt, werden vielleicht wütend oder traurig und dann, hoppla, fallen wir aus der bedingungslosen Liebe einfach so heraus?

Ich für meinen Teil möchte deswegen folgendes an den letzten Beitrag anschließen:

Wir sind Menschen! Punkt! Auch, wenn wir tief in uns vielleicht schon spüren oder erfahren haben, dass wir eigentlich göttliche Wesen sind. Aber wir haben, aus welchen Gründen auch immer, eine menschliche Inkarnation beschlossen und da sind wir jetzt. Und bis uns (vielleicht) eines Tages dann die Stunde schlägt, müssen wir damit leben.

Ich glaube, den größten Fehler, den wir in unserer spirituellen oder überhaupt je in unserer Entwicklung machen können, ist der, dass wir uns ständig selber verurteilen und bewerten. Weißt Du, was das für einen Druck erzeugt? Weißt Du, wie anstrengend das ist? Klar, weißt Du das.

In der spirituellen Gemeinschaft sollte ja nun eigentlich der Druck von uns genommen werden, weil ja – zumindest habe ich das immer geglaubt – spirituelle Entwicklung frei machen sollte. Aber, wie gestern schon erwähnt, jetzt gibt es ja solche Vögel, die sich dann auch noch „Lehrer“, „Guru“ oder sonst was nennen (lassen), die offensichtlich nichts von Befreiung halten, sondern mit dem erhobenen Zeigefinger jeden be- oder verurteilen, der nicht genau die Regeln befolgt. Ja Schei….benkleister! Damit wirst Du doch schon wieder ein Konzept eingebunden. Und Einbindung ist bekanntlich das Gegenteil von Entwicklung!

„Oh, ich bin wütend, aber ich bin doch spirituell, ich lebe doch die bedingungslose Liebe, da darf ich nicht wütend sein!“ – Bullshit! Natürlich darfst Du
. Hör auf, Dich dafür zu verurteilen! Selbst Jesus wurde wütend, selbst Jesus war traurig und hatte Angst. Und selbst, wenn man keinen Bezug zu ihm hat, so wird doch sicher jeder eingestehen müssen, dass er ein bedeutender Lehrer war. Aber, er hat sich sicher nicht den Kopf darüber zerbrochen, ob das jetzt spirituell ist oder der bedingungslosen Liebe folgt, wenn er mal auf den Tisch haut
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Wenn wir uns ständig selber verurteilen, aus welchen Gründen auch immer, dann ist mal eins fix: wir lieben UNS SELBST nicht bedingungslos. Und damit geht doch die ganze Kiste baden. Wir dürfen bei uns anfangen. Dürfen anfangen, uns anzunehmen, so wie wir sind. Mit Ecken und Kanten, mit Wutausbrüchen oder in Tränen aufgelöst.

Es gibt dazu eine tolle Übung, die ich von Werner Ablass übernommen habe und die viele meiner Klienten heute auch (hoffentlich 😉 ) praktizieren: Ich nenne es die „Ich liebe!“ – Übung. Wie gestern schon erwähnt, ist für mich die objektlose Liebe, also Agape, zumindest ein Baustein im Gebäude der bedingungslosen Liebe, ausgedrückt durch „Ich liebe!“ Über den tieferen Sinn dieser Übung empfehle ich die Bücher „Nichts tun und alles erreichen“, sowie „Leide nicht, liebe!“ besagten Autors. Ertappe ich mich nun bei einem Wutanfall – kann ja mal vorkommen!- dann verurteile ich mich nicht dafür und schimpfe mit mir, dass ich schon wieder aus der Liebe gerutscht bin, sondern, ich nehme mich in diesem Gefühl an. Man könnte sagen, ich wechsle die Perspektive und werde zum Beobachter meiner selbst.

Da stehe ich nun also und beobachte mich, nehme wahr, wie es mir geht. Ich „sehe“ wie mir der Kamm schwillt und ich am Liebsten aufstampfen würde. Der Witz dabei ist: ich akzeptiere das, aber ich bewerte es nicht. Ich nehme es schlicht zur Kenntnis. Und dann kommt das kleine Männchen in meinem Kopf mit der „Ich liebe!“ – Tafel…

Was dann geschieht, lade ich jeden ein, selbst heraus zu finden.

Zusammengefasst heißt das also alles nichts anderes, als dass die bedingungslose Liebe bei mir selbst beginnen muss. Liebe ich mich selbst nicht, wie sollte ich da jemanden anders „lieben“ können. Akzeptiere ich mich selbst nicht, wird mir dies bei jemandem anders ziemlich schwer fallen, sollte der nicht super nett sein und einen guten Tag haben.  Hören wir also bewusst auf, uns selbst ständig zu bewerten, zu bemessen, zu vergleichen und zu verurteilen und schenken wir uns stattdessen Achtsamkeit, Toleranz, Akzeptanz und jede Menge Liebe…

Und an meine geschätzte Leserin gerichtet heisst das: Sei wütend, sei traurig, ärger Dich so richtig und verurteile Dich nicht dafür

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. Du bist deswegen nicht weniger „in der Liebe“, Du bist menschlich. Du bist greifbar, Du bist authentisch, Du deckst nicht alles mit dem rosa Zuckerguss an esoterischem Blabla zu und verdrängst damit Deine Gefühle. Nimm Dich an, so wie Du bist – bedingungslos!

Bedingungslose Liebe oder rosa Zuckerguss?



Also wie ist das jetzt mit der bedingungslosen Liebe?

In der spirituellen Szene und auch in den abgehobeneren esoterischen Gefilden wird sie oft propagiert und als Voraussetzung für ein ein erleuchtetes, erwachtes Leben angesehen.

Aber was ist denn bitte bedingungslose Liebe? Was bedeutet es, bedingungslos zu lieben?

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ein Guru oder sogenannter Lehrer seine „Schülerin“ zum Sex verführen will und ihre Weigerung dann damit kommentiert, dass sie wohl nicht „in der Liebe“ sei?

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ich stolzer Veganer bin, jedem erzähle, wie gewaltfrei doch mein Leben verläuft, weil ich jegliche tierische Produkte aus meinem Leben verbannt habe (schließlich ist ja „Vegan“ ein Lebensweg und keine Ernährungsweise), aber wehe ich begegne einem Fleischesser! Der wird dann mit Hasstiraden überzogen, als Mörder und Schlächter dargestellt, auf eine Stufe mit Hitler und Goebbels gestellt. Ist das bedingungslose Liebe?

Übrigens habe ich noch nie einen Fleischesser erlebt, der einen Veganer zur Sau gemacht hätte, bloß, weil dieser einen Salatkopf umgebracht hat…hmmm?!

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ich als „Medium“ Menschen Botschaften der geistigen Welt überbringe, die die Zuhörer nicht befreien, sondern in tiefste Verstrickung mit dem Ego führen, weil sie ja schließlich eben vom Erzengel selbst gehört haben, wie wichtig sie sind und als Wächter und Priester über die Erde wachen und den Aufstieg einleiten? Da wird dann mit stolgeschwellter Brust die soeben gechannelte Botschaft verkündet und dabei mal eben kurz vergessen, dass wir im Herzen alle den selben göttlichen Funken in uns tragen – ALLE, ohne Ausnahme!

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ich mich selbst immer wieder in Konflikte stürze, weil ich eben nicht so lieben kann, wie es die Szene offensichtlich von mir verlangt?

Ich könnte noch weit mehr Beispiele bringen, wie das Märchen von der bedingungslosen Liebe erzählt wird, um die Massen oder auch nur den Einzelnen zu manipulieren. Aber das tu ich nicht, sonst bekomm ich echt schlechte Laune! Und ich könnte so schon kotzen, wenn ich an die Sachen denke, die ich gerade aufgeschrieben habe. Das sind nämlich keine erfundenen, sondern real erlebte Geschichten

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Was Dir nicht alles erzählt wird, wie Du zu sein hast, auf Deinem spirituellen Weg… Am besten mutierst Du zum veganen Swinger, der irgendwann völlig verarmt (aber vielleicht ja glücklich?) unter der Brücke haust, weil Du Dein ganzes Vermögen Deinen Gurus in den gierigen Hals geworfen hat. Dann allerdings bist Du ganz sicher nicht mehr interessant für die „begingungslos Liebenden“, denn dann hast Du nichts mehr zu geben, was sie interessieren könnte
. Und wenn ich so etwas höre, erlebe oder lese, dann regt sich der Revolutionär in mir. Hier werden Ideen, Philosophien und echte, spirituelle Erfahrungen ad absurdum geführt, dass es kracht! Und diesen AbzockerInnen, ManipulatorInnen und Eso-FaschistInnen gehört das Handwerk gelegt! Sicher ist es nicht bedingunslos geliebt, wenn ich das sage

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. Und ja, ich weiß, jeder der zu solchen Vögeln marschiert braucht wahrscheinlich diese Erfahrung. Trotzdem würde ich den Opfern solcher Machenschaften so ab und zu wenigstens gerne ein Zitat von Rio Reiser zuflüstern: „Macht kaputt, was Euch kaputt macht“ Aber auch ich lerne, und so kann ich inzwischen (meistens) meinen Schnabel halten.

 

Beginnt bedingungslose Liebe nicht dort, wo ich anfange, mich selbst anzunehmen, mit all meinen Ecken und Kanten? Beginnt sie nicht dort, wo ich mein Gegenüber einfach annehmen kann wie es ist, ohne es zu bewerten?

Ich rede hier von annehmen, akzeptieren oder einfach nur SEIN lassen. Ich rede nicht von überschwänglichen Gefühlsausbrüchen, Umarmungen, betroffenem Minenspiel und verbalem Zuckerguss, der über Dir ausgeschüttet wird. Dieses Verhalten ist so authentisch wie das Zölibat eines kinderschändenden Priesters in der katholischen Kirche!

Für mich heißt bedingungslose Liebe in erster Linie mal eines: Neutralität! Das heißt, ich verlasse die Bewertungsebene, werde also wirklich erst einmal bedingungslos.

Wir sind alle göttliche Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen. OK, soweit, so klar. Aber das bedeutet eben, dass wir alle Menschen sind
. Und da wo Menschen sind, menschelt es eben auch. Seien wir doch ehrlich: Es gibt Leute, die können wir nicht leiden. Die sind uns unsympathisch, oder sie riechen vielleicht nicht immer gut, oder, oder, oder… Ist in diesem Fall der erste Schritt zur bedingungslosen Liebe nicht der, diese Menschen einfach so sein zu lassen, wie sie sind? Sie sind, wie sie sind – basta! Das muss mir ja nicht gefallen, aber ich muss sie ja auch deswegen nicht verurteilen. Möglicherweise öffnet uns das auch Türen zu ganz anderen Erfahrungen?

Wenn ich früher mit aufgestellten Haaren, bewaafnet mit Sicherheitsnadeln am Rever und einer Rasierklinge am Ohr unterwegs war, haben sich die Leute immer so lange entsetzt weggedreht, bis sie gemerkt haben, dass ich durchaus freundlich sein kann – wenn man mich lässt! 😉

Nach meiner persönlichen Erfahrung ist die objektlose Liebe (also die griechische Agape) viel näher an der Maxime der bedingungslosen Liebe dran als all das Umarmen und Wir-haben-uns-alle-so-lieb-Getue.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir alle in uns einen Funken der großen Quelle tragen, die man „Gott“ nennen könnte, und wenn weiterführend „Gott“ tatsächlich die Liebe ist, dann glaube ich, dass Gott einfach liebt – einfach, im Sinne von objektlos/bedingungslos, frei, Agape eben
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Vielleicht haben wir uns ja auch bei allen unseren spirituellen Verrenkungen auch nur wieder einen Übersetungsfehler eingefangen und bedingungslos hätte auch mit „objektlos“ übersetzt werden können? Wer weiß das heute schon? Und wenn wir uns Agape – der Liebe ohne Objekt – hingeben, bringen wir dann nicht sowieso automatisch jedem, dem wir begegnen bedingunslose Liebe entgegen?

Moment mal!


Ich hör Euch schon unken, hör Euch schon rufen: Nestbeschmutzer! Ich kann das Kopfschütteln einiger von Euch förmlich vor mir sehen, wenn Ihr das lest.

Was soll bitte das bedeuten: Spiritualität ist Punk?!

Was haben anarchistisches, revolutionäres Gedankengut, verrückte Menschen und wilde Musik bitte mit Spiritualität zu tun?

Meine Antowrt: ALLES!

Dieses Blogweird widme ich all denjenigen, die von Licht & Liebe-Gelaber die Schnauze voll  haben
. Ich widme ihn all denjenigen, die sich nicht unter der rosaroten Zuckergussdecke von esoterischem Blabla verstecken wollen, all denjenigen, die wissen, dass man sich für seine eigene spirituelle Entwicklung ab und zu auch mal den Allerwertesten aufreißen muss

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. Ich widme ihn denjenigen, die sich nicht zu fein sind, an sich auch wirklich zu arbeiten und die nicht darauf warten, dass ein Engelein herbeigeflogen kommt und das Blockädchen löst.

Ich widme dieses Blog denjenigen, die wissen, dass es hart sein kann, inneren Frieden zu finden, die aber auch wissen, dass sie ihn in sich suchen müssen.

Ich widme es allen Revolutionären, die mit dem Herz auf der Zunge nicht Wasser predigen und Wein saufen, sondern als lebendiges Beispiel für Veränderung stehen, egal, woher sie kommen und welche Ausbildung sie genossen haben
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Ich widme es dem Rocker, der einer älteren Dame über die Strasse hilft, dem Punk, der gegen Fschismus friedlich demonstriert, aber auch dem Nachrichtenkorrespondent, der wirklich die Wahrheit berichtet und sich nicht zensieren lässt.

Ich könnte dieses Reihe an Widmungen noch viel länger fortsetzen, schlussendlich aber widme ich dieses Blog DIR! Ich widme es Dir, der/die sich entwickeln möchte, der/die sehen möchte, hören möchte und der/die dazu beitragen möchte, dass der innere Frieden nach außen dringt, der/die Du ein Licht und ein Leuchtturm sein möchtest, an dem Dein Nachbar sich ausrichten kann, wenn seine Welt mal aus den Fugen gerät.