Schutzengel & Co


Auch, wenn ich momentan gerade viel mit meinem Anti-Burnout/Motorrad Projekt beschäftigt bin, halte ich die Augen offen und den Geist wach. Und ich weiss nicht, wie es Dir geht, aber es begegnet mir in letzter Zeit immer wieder ein Phänomen, das mich ziemlich irritiert. Vielleicht geht’s Dir ja ähnlich?

Okay, here we go! Lass mich Dir zunächst ein paar Fragen stellen:

• Hast Du einen persönlichen Schutzengel?
• Hast Du auch ein persönliches Krafttier?
• Wie steht’s mit einem persönlichen Drachen?
• Und ein persönliches Einhorn?
• Ein persönlicher Elb?
• Eine persönliche Blumenfee, auch?

Ahnst Du, worauf ich hinaus will?
Es scheint gerade absolut in Mode zu sein, Geistige Helfer zu sammeln und sie dann mit dem Etikett „Meins!“ zu versehen. Oh ja und ganz wichtig: persönlich müssen sie sein.

Ehrlich? Da kann ich nur den Kopf schütteln. Ja, ich weiß, das Prinzip des Besitzens und des Abgrenzens ist uns Menschen sehr zu eigen. Und Menschen aus dem Deutschen Sprachraum scheinen dazu eine besondere Affinität zu besitzen. Ich sag nur Handtücher auf Liegestühlen…
Und so sehr ich natürlich die Arbeit mit Geistigen Helfern für richtig halte und auch selber immer wieder für Menschen den Zugang zu diesen Ebenen herstelle, so sehr muss ich den Kopf schütteln, wenn ich mitbekomme, wie dann Leute miteinander diskutieren und sich mit ihren Geistigen Helfern brüsten wie damals in der berühmt berüchtigten Reklame: „Mein Haus, mein Auto, mein Boot…!“

Was ist das bloß, dass wir immer alles als „unseres“ brandmarken müssen? Und was ist es, dass uns glauben lässt, wir könnten ein Geistiges Wesen besitzen?

Ich persönlich glaube schon, dass man einen Schutzengel haben kann und dass man diesem auch begegnen kann. Aber ich frage mich, wieviele Menschen, die glauben, ihren Schutzengel zu kennen, tatsächlich in den Kontakt mit einem Engel gekommen sind. Wenn dem nämlich so wäre, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie dann diesem, bei der Größe seines Wesens, tatsächlich ein Schildchen mit eben dem Prädikat „Meins!“ umhängen würden.

Dasselbe gilt meiner Meinung nach für Krafttiere, Drachen, Einhörner etc.

Was hier stattfindet, ist teilweise eine Verniedlichung dieser Energien. Von Sehnsucht getrieben, weil der Alltag wohl zu grau und eintönig ist, suchen die Menschen nach mehr Zauber und Magie in ihrem Leben
. Diesen versuchen sie dann in Seminaren oder Workshops zu finden, wo man ihnen verspricht, am Ende könnten sie dann eben ihr persönliches Krafttier etc. „mit nach Hause“ nehmen

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.
Und weil ja ein Krafttier oder ein Drache nicht reicht, nimmt man dann beim nächsten Seminar halt noch das Einhorn mit, beim nächsten den Elb und…und…und.
Wären diese Wesen alle in der Materie zu Hause, müsste man wohl die Garage ausbauen, um sie alle zu beherbergen.

Die Größe, aber, die Kraft, die Stärke, die Macht, die all diese Helferenergien mit sich bringen, wird nur von den Wenigsten erkannt, geschweige denn gewürdigt.

Nach meiner Erfahrung bedeutet die Arbeit mit solchen Energien in erster Linie genau das: Arbeit. Ich muss mich einlassen, auf das, was sich mir im Seminar offenbart hat. Ich muss hingebungsvoll an mir und mit dieser Energie arbeiten, damit ich lerne, sie zu verstehen und zu kanalisieren. Ich kann von diesen Energien – egal ob Krafttier, Schutzenegel oder was auch immer – so viel lernen, aber dazu muss ich zuhören, mich öffnen und mit Respekt und großem Verantwortungsbewusstsein an die Sache herangehen
.

Geistige Helfer wie Briefmarken zu sammeln, um sie dann in einem Zustand der Starre irgendwo verharren zu lassen und sich dann nie wieder damit zu beschäftigen, ist wohl wirklich nicht im Sinne des Erfinders und zeugt meiner Meinung nach nicht unbedingt von der Bereitschaft, sich tief auf das Thema einzulassen.

Und das ist ja auch die Crux in der ach so spirituellen Szene. Wir rauschen oberflächlich mit dem D-Zug durch die alten Mysterien und Weisheiten, glauben, nur weil wir mal von Avalon oder Atlantis geträumt haben, schon die Priesterweihen empfangen zu haben, die wir uns dann natürlich gleich in Seminaren und Workshops versilbern lassen. Wieso in alter Zeit Jahre des Lernens und der Vorbereitung, der Hingabe und der Läuterung nötig waren, frag ich mich.

Natürlich ist heute eine andere Zeit. Sicher, die Energien der Erde sind anders. Wir haben definitiv einen anderen, schnelleren Zugang zu Magie und Wissen, aber das befreit uns nicht von Verpflichtung, Hingabe und Demut. Insbesondere letzteres wird wohl oft genug falsch verstanden oder komplett ignoriert. Aber ich will hier nicht über Demut sprechen, sondern darüber, dass ich dazu ermutigen möchte, sich nicht als Jäger und Sammler zu betätigen, sondern lernen, die Schätze, die uns offenbart werden auch wirklich zu würdigen.

Und über noch eine Frage sollten wir nachdenken: Wie kann etwas, das „nur“ aus Energie besteht, das sich nicht hier in der materiellen Welt manifestiert hat, uns gehören? Wie können wir einen Anspruch auf ein Wesen erheben, das uns als Ratgeber dienen möchte, aber nicht muss? Sollten wir nicht einfach nur voller Respekt und dankbar annehmen, dass uns diese Kraft zur Verfügung gestellt wird? Reicht das denn nicht? Ich finde schon…

Was Du heute bist zählt! – Warum ich mich nicht auf den (möglichen) Lorbeeren früherer Inkarnationen ausruhe…


Da war sie wieder!

Uhr auf BankDa war sie wieder diese Situation, wo sich eine (Social Media machts möglich) ehemalige Hohepriesterin aus Avalon (oder war’s Atlantis? – na egal!) geoutet hat, um all die Hohen Lichter zum Seminar zu trommeln, die, wie sie, die tiefe Verbindung zu blablabla…. Habt Ihr das auch schon mal gelesen?

Da hat jemand eine sogenannte Innenschau und stellt fest: oh, ich war in einem früheren Leben mal ein(e) HohepriesterIn, am Besten in einer untergegangenen Kultur oder Zivilisation. Gern genommen werden übrigens auch WächterInnen, HüterInnen von Wasweissich oder Ritter der Tafelrunde. Aha! Und jetzt?

Selbst wenn das so wäre – kann ja sein, was nützt Dir das heute? Mal davon abgesehen kann ich es nicht so ganz glauben, denn wenn alle, die sich selbst so gerne als HohepriesterInnen sähen wirklich welche gewesen wären, dann hätte allein die Periode von Avalon locker 2000 Jahre dauern können

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. Eher unwahrscheinlich, oder? Naja, vielleicht wenn man die Paralleluniversen mit dazu nimmt. Dann kommt‘ s vielleicht hin. Aber nochmal: Und jetzt?

Glauben diese Menschen, damit eine besondere Legitimation zu haben? Ist das ne Art Ausweis oder Zertifikat wo drauf steht: Achtung: verstärkte Kompetenz, weil war mal:… ? Sorry, aber das schärft mich überhaupt nicht. Was nützt es, wenn Du in einem früheren Leben die Königin von Saba warst, es aber heut nicht gebacken bekommst? Was nützt es, wenn Du glaubst, mal ganz vorne mit dabei gewesen zu sein, wenn es um Zeremonien und Rituale oder Magie ging, Du aber heute echt mal Zauberei von echter Magie nicht unterscheiden kannst, oder alten Traditionen anhängst, die schon längst überholt sind – und das meist zu Recht?!

Wir sind hier und heute mit unserem Leben beschäftigt. Hier und heute ist es wichtig, dass wir präsent sind, dass wir uns unserer Aufgabe hingeben, leben, wozu wir da sind. Und dazu brauchen wir doch nicht die Legitimation aus einer längst vergangenen Epoche, wo die Welt noch eine andere war. Was macht die sogenannte, von Egos Gnaden ernannte Priesterin, wenn ihr jemand im Seminar zusammenbricht, weil dieser jemand vielleicht in Prozesse gerät? Da nützt die ganze hübsche Geschichte leider gar nix. Da musst Du im Hier & Jetzt handeln können und zwar, weil Du hier und heute gelernt hast, mit solchen Situationen umzugehen.

Übrigens sind es ja meist HohepristerInnen. Normale PriesterInnen oder Waschfrauen, Reinigungskräfte oder BaumwollpflückerInnen sind wahrscheinlich gerade nicht zu kriegen…

Ja, ich bin mal wieder bös. Ja, ich ätze mal wieder ganz gewaltig. Und warum? Weil mir das auf die Nüsse geht. Dieser ganze Kram
. Da werden Sehnüchte geschürt, gelebt, geweckt und damit Geld verdient. Das hat aber mit Selbsterkenntnis nichts zu tun. Wenn Du Dich selbst erkennst, dann ist Dir wurscht, was Du mal warst, denn dann weisst Du, dass Du in Deiner Essenz immer das bist, was Du warst und jemals sein wirst. Da ist es völlig egal, in welcher Stellung Du mal warst, welche Position Du mal inne hattest oder eben auch nicht. Heut wirst DU gebraucht
. Die Welt braucht DICH, so wie Du HEUTE bist, nicht das Abziehbildchen, von dem, was Du glaubst, mal gewesen zu sein. Vergangenheit wie Zukunft sind nicht real. Das eine war schon, das andere ist eine Möglichkeit unter vielen. Echte Erkenntnis zieht ihre Lehre nicht aus einer Inkarnation aus einem früheren Leben, sondern aus diesem einen Moment in dem Du gerade BIST. Das verlangt Dir Deine ganze Achtsamkeit ab, Deine ganze Aufmerksamkeit. Da hast Du keine Zeit, Dich um den Kram von früher zu kümmern.

Wenn Du wirklich für Deine Mitmenschen da sein möchtest, dann sei da. Vollumfänglich. Sei lebendes Beispiel für die Wandlung, für Erkenntnis, für Liebe und Mitgefühl. Alles andere sind Spielchen Deines Egos, das Dir glauben machen will, Du seist etwas Besonderes. Das bist Du – zweifelsohne, aber nicht wegen etwas, das Du vielleicht einmal warst, sondern wegen dem, was Du warst, bist und immer sein wirst: Gottes Ausdruck hier auf Erden!

Also, in diesem Sinne: Lebe authentisch!

Hornhaut auf der Seele…


„Manche Menschen haben eben Hornhaut auf der Seele!“

Ich sass im Auto als ich diesen Spruch gehört hab und musste so lachen…

Die Geschichte dazu ist schnell erzählt:

Ich sass mit einer Bekannten im Auto, und wie das in Graz so ist, hier glaubt mancher, er lebt in Italien und verhält sich – zumindest im Strassenverkehr – auch genau so. Also geht dieser Typ vor uns über die Straße – ohne Zebrastreifen oder Ampel. Und eigentlich geht er nicht, er latscht. Dann sieht er uns. Aber nicht dass er sich dann womöglich beeilt, von der Strasse runter zu kommen, um für uns und die zig Autos hinter uns den Weg frei zu machen. Pustekuchen! Er geht noch einen Tick langsamer. Vermutlich hat er sich tierisch gefreut, den Verkehr aufgehalten zu haben.

Normalerweise ist mir sowas egal. Ich hab’s in der Regel auch nie eilig. Diesmal war ich allerdings ein Wenig im Stress. Ich war auf dem Weg zu meiner Ausstellung und irgendwie nervös. Also hab ich halt auch mal meinen Unmut geäußert. Wieso der Typ sich nicht einfach vertschüssen kann, hab ich gefragt, er sieht ja schließlich, dass er den ganzen Verkehr aufhält und ein Zebrastreifen ist ja schließlich nur 20 Meter weiter – inklusive Fussgängerampel… Grrrrr!

Tja und da bekam ich diesen Spruch zu hören: „Manche Menschen haben eben Hornhaut auf der Seele!“

Nun wäre ich nicht ich, wenn ich darüber nicht nur lachen, sondern auch nachdenken hätte müssen

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.

Ist das so? Und wenn ja, was ist das, was uns Menschen die Hornhaut auf der Seele wachsen lässt?

Ist unsere Welt so kalt geworden, so rauh und so schrecklich, dass wir sie brauchen, diese Hornhaut? Brauchen wir sie als Schutz, weil wir miteinander so lieblos umgehen? Hilft sie uns, unser Ego zum Einsatz kommen zu lassen, weil uns das das Gefühl gibt, auch mal „dran zu kommen“? Haben wir denn alle kein Herz? Was ist da bloss los mit uns, dass wir oft vergessen, Rücksicht zu nehmen, dass wir vergessen, mal über unsere eigene Nasenspitze hinaus zu schauen und zu sehen, dass da außer mir noch jemand ist? Spielen wir wirklich zu oft „kleines Weltall“?

Vielleicht fühlen wir uns von den herrschenden Verhältnissen so oft unterdrückt, fühlen uns vieleicht oft so machtlos gegen den ganzen Sch*** der um uns herum passiert, dass wir diesen EINEN Moment nutzen, um uns wirklich mal mächtig zu fühlen?! Einmal die Kontrolle haben, einmal am längeren Hebel sitzen, das wär doch was! Und wenn es sonst nicht klappt, dann halten wir eben den Verkehr mal kurz auf und haben unsere 15 Sekunden „Ruhm“!

Ich versteh das..

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. Wenn ich mich umsehe, wenn ich über Nachrichten stolpere, mit Freihandelsabkommen, Gengemüse, Chlorhühnchen, Chemtrails, Ebola….und den Lügen, die man uns darüber erzählt, dann überkommt mich auch ab und zu mal das Gefühl der Machtlosigkeit, des Frustes und der Verzweiflung. Dann möchte ich ganz laut „Ihr A****löcher!“ brüllen und mal so richtig, aber so richtig….  ach ich weiss auch nicht was, aber so richtig eben!

hornhautDann aber halte ich inne
. Dann erinnere ich mich an meine letzte Wanderung, an die Stille im Wald und an die Stille in mir
. Meditation ist mein Hornhauthobel für die Seele. In ihr erkenne ich mich wieder selbst, weiß, dass ich nicht machtlos bin. In der Meditation oder beim Wandern in den Wäldern wird mir wieder klar, wie sehr ich ein Teil von allem bin, untrennbar verbunden mit allem, was ist
. Mir wird klar, dass wir alle, wie dick unser Fell auch ist, wie fest wir die Augen auch zumachen und weiterschlafen wollen, dass wir alle ein Wunder sind.

Sterne mussten explodieren, Galaxien vergehen, damit die Elemente, die sich auf unserer Erde befinden, überhaupt hierher gelangen konnten. All die Elemente, aus denen wir bestehen. Es ist keine poetische Phrase, wenn ich sage, „wir bestehen alle aus Sternenstaub“ – es ist die Realität! Das Universum hat unglaubliche Anstrengungen unternommen, dass Du heute hier sitzen kannst, um diesen Artikel zu lesen. Allein Deine vielen Vorfahren, die sich begegnen mussten, damit Du eines Tages daraus hervorgehen kannst.

Wenn wir uns dessen öfter mal bewusst machen, vielleicht erkennen wir dann, dass über 7 Milliarden dieser Wunder um uns sind. Vielleicht erkennen wir, dass uns mit jedem, der uns begegnet ein Wunder begegnet. Und vielleicht schaffen wir es dann, unsere Hornhaut auf der Seele abzulegen?

In diesem Sinne…

Bedingungslose Liebe oder rosa Zuckerguss?



Also wie ist das jetzt mit der bedingungslosen Liebe?

In der spirituellen Szene und auch in den abgehobeneren esoterischen Gefilden wird sie oft propagiert und als Voraussetzung für ein ein erleuchtetes, erwachtes Leben angesehen.

Aber was ist denn bitte bedingungslose Liebe? Was bedeutet es, bedingungslos zu lieben?

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ein Guru oder sogenannter Lehrer seine „Schülerin“ zum Sex verführen will und ihre Weigerung dann damit kommentiert, dass sie wohl nicht „in der Liebe“ sei?

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ich stolzer Veganer bin, jedem erzähle, wie gewaltfrei doch mein Leben verläuft, weil ich jegliche tierische Produkte aus meinem Leben verbannt habe (schließlich ist ja „Vegan“ ein Lebensweg und keine Ernährungsweise), aber wehe ich begegne einem Fleischesser! Der wird dann mit Hasstiraden überzogen, als Mörder und Schlächter dargestellt, auf eine Stufe mit Hitler und Goebbels gestellt. Ist das bedingungslose Liebe?

Übrigens habe ich noch nie einen Fleischesser erlebt, der einen Veganer zur Sau gemacht hätte, bloß, weil dieser einen Salatkopf umgebracht hat…hmmm?!

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ich als „Medium“ Menschen Botschaften der geistigen Welt überbringe, die die Zuhörer nicht befreien, sondern in tiefste Verstrickung mit dem Ego führen, weil sie ja schließlich eben vom Erzengel selbst gehört haben, wie wichtig sie sind und als Wächter und Priester über die Erde wachen und den Aufstieg einleiten? Da wird dann mit stolgeschwellter Brust die soeben gechannelte Botschaft verkündet und dabei mal eben kurz vergessen, dass wir im Herzen alle den selben göttlichen Funken in uns tragen – ALLE, ohne Ausnahme!

Ist es bedingungslose Liebe, wenn ich mich selbst immer wieder in Konflikte stürze, weil ich eben nicht so lieben kann, wie es die Szene offensichtlich von mir verlangt?

Ich könnte noch weit mehr Beispiele bringen, wie das Märchen von der bedingungslosen Liebe erzählt wird, um die Massen oder auch nur den Einzelnen zu manipulieren. Aber das tu ich nicht, sonst bekomm ich echt schlechte Laune! Und ich könnte so schon kotzen, wenn ich an die Sachen denke, die ich gerade aufgeschrieben habe. Das sind nämlich keine erfundenen, sondern real erlebte Geschichten

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Was Dir nicht alles erzählt wird, wie Du zu sein hast, auf Deinem spirituellen Weg… Am besten mutierst Du zum veganen Swinger, der irgendwann völlig verarmt (aber vielleicht ja glücklich?) unter der Brücke haust, weil Du Dein ganzes Vermögen Deinen Gurus in den gierigen Hals geworfen hat. Dann allerdings bist Du ganz sicher nicht mehr interessant für die „begingungslos Liebenden“, denn dann hast Du nichts mehr zu geben, was sie interessieren könnte
. Und wenn ich so etwas höre, erlebe oder lese, dann regt sich der Revolutionär in mir. Hier werden Ideen, Philosophien und echte, spirituelle Erfahrungen ad absurdum geführt, dass es kracht! Und diesen AbzockerInnen, ManipulatorInnen und Eso-FaschistInnen gehört das Handwerk gelegt! Sicher ist es nicht bedingunslos geliebt, wenn ich das sage

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. Und ja, ich weiß, jeder der zu solchen Vögeln marschiert braucht wahrscheinlich diese Erfahrung. Trotzdem würde ich den Opfern solcher Machenschaften so ab und zu wenigstens gerne ein Zitat von Rio Reiser zuflüstern: „Macht kaputt, was Euch kaputt macht“ Aber auch ich lerne, und so kann ich inzwischen (meistens) meinen Schnabel halten.

 

Beginnt bedingungslose Liebe nicht dort, wo ich anfange, mich selbst anzunehmen, mit all meinen Ecken und Kanten? Beginnt sie nicht dort, wo ich mein Gegenüber einfach annehmen kann wie es ist, ohne es zu bewerten?

Ich rede hier von annehmen, akzeptieren oder einfach nur SEIN lassen. Ich rede nicht von überschwänglichen Gefühlsausbrüchen, Umarmungen, betroffenem Minenspiel und verbalem Zuckerguss, der über Dir ausgeschüttet wird. Dieses Verhalten ist so authentisch wie das Zölibat eines kinderschändenden Priesters in der katholischen Kirche!

Für mich heißt bedingungslose Liebe in erster Linie mal eines: Neutralität! Das heißt, ich verlasse die Bewertungsebene, werde also wirklich erst einmal bedingungslos.

Wir sind alle göttliche Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen. OK, soweit, so klar. Aber das bedeutet eben, dass wir alle Menschen sind
. Und da wo Menschen sind, menschelt es eben auch. Seien wir doch ehrlich: Es gibt Leute, die können wir nicht leiden. Die sind uns unsympathisch, oder sie riechen vielleicht nicht immer gut, oder, oder, oder… Ist in diesem Fall der erste Schritt zur bedingungslosen Liebe nicht der, diese Menschen einfach so sein zu lassen, wie sie sind? Sie sind, wie sie sind – basta! Das muss mir ja nicht gefallen, aber ich muss sie ja auch deswegen nicht verurteilen. Möglicherweise öffnet uns das auch Türen zu ganz anderen Erfahrungen?

Wenn ich früher mit aufgestellten Haaren, bewaafnet mit Sicherheitsnadeln am Rever und einer Rasierklinge am Ohr unterwegs war, haben sich die Leute immer so lange entsetzt weggedreht, bis sie gemerkt haben, dass ich durchaus freundlich sein kann – wenn man mich lässt! 😉

Nach meiner persönlichen Erfahrung ist die objektlose Liebe (also die griechische Agape) viel näher an der Maxime der bedingungslosen Liebe dran als all das Umarmen und Wir-haben-uns-alle-so-lieb-Getue.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir alle in uns einen Funken der großen Quelle tragen, die man „Gott“ nennen könnte, und wenn weiterführend „Gott“ tatsächlich die Liebe ist, dann glaube ich, dass Gott einfach liebt – einfach, im Sinne von objektlos/bedingungslos, frei, Agape eben
.

Vielleicht haben wir uns ja auch bei allen unseren spirituellen Verrenkungen auch nur wieder einen Übersetungsfehler eingefangen und bedingungslos hätte auch mit „objektlos“ übersetzt werden können? Wer weiß das heute schon? Und wenn wir uns Agape – der Liebe ohne Objekt – hingeben, bringen wir dann nicht sowieso automatisch jedem, dem wir begegnen bedingunslose Liebe entgegen?